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Donnerstag, 3. Juli 2014

Brokkoli-Blätterteig-Quiche mit Ricotta, Kirschtomaten, Mozzarella und Pinienkerne


Eigentlich wollte ich eine Quiche mit grünem Spargel machen. Doch Spargel gabs schon nicht mehr. Zum Glück fand ich ebenso leuchtend grünen Brokkoli, der kurzerhand als Ersatz dienen musste, denn die Quiche wollte ich so oder so machen.


Der Guss besteht aus Ricotta und Eiern. Ich lieeeebe Ricotta. Mit Kirschtomaten, Brokkoli und Pinienkernen eine unschlagbare Mischung.

 
Zutaten
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 500 g Brokkoli
  • 250 g Ricotta
  • 3 Eier
  • 2 EL italienische Kräuter (TK-Produkt oder frisch)
  • Salz, Pfeffer, ger. Muskatnuss
  • 200 g Kirschtomaten
  • 125 g Mozzarella
  • 2-3 EL Pinienkerne

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 190 Grad) vorheizen. Den Blätterteig in eine Tarteform geben. Ränder hochziehen. Den Brokkoli in Röschen teilen, im kochenden Wasser kurz gar kochen und abtropfen lassen.
  2. Ricotta mit Eiern verrühren und mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Kirschtomaten halbieren. Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
  3. Ricottamischung auf den Blätterteig gießen. Brokkoli und Kirschtomaten reindrücken. Mozzarellascheiben drauf legen und Pinienkerne verteilen.
  4. Die Tarte im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen. 

 

Donnerstag, 8. November 2012

Cremiges Meer aus Champignons, Ricotta und Mozzarella - CALZONE!


Im Restaurant bestellt man sich ab und zu Pizza, aber Calzone kannte ich bislang nur von Bildern. Eine Freundin erzählte mir stolz, im Urlaub eine Riesencalzone geschafft zu haben. Sie schwärmte von der cremigen Füllung, die beim Öffnen des Teiges auf den Teller flutete.

Meine Neugierde war derart geweckt, dass ich mich zu Hause selbst ans Werk machte. Als ich die fertig gebackene Riesencalzone gespannt mit einem Messer teilte, geschah genau das: eine cremige Welle aus Champignons, Ricotta und Mozzarella überflutete meinen Teller! Lecker!


Zutaten 

Für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Olivenöl

  Für die Füllung
  • 200 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tomate
  • 2 EL Olivenöl
  • frischen Rosmarin
  • 100 g Ricotta
  • 125 g Mozzarella   
  • 1 Eigelb
  • 2 EL geriebenen Parmesan 

Zum Fertigstellen
  • 1 Eiweiß
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Sesamkörner 


Zubereitung
  1. Hefe in Wasser auflösen. Zucker und Salz hinzugeben. Mehl in eine Schüssel geben und Hefe-Wasser-Gemisch dazu geben. Öl unterrühren und zu einem kompakten Teig kneten. In eine Schüssel geben, mit einem Handtuch zudecken und an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Champignons vierteln. Tomate hacken.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Champignons dazugeben, salzen und 5 Minuten anbraten. Tomatenstücke unterrühren und mit Rosmarin, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Ricotta in einer Schüssel mit dem Eigelb verrühren. Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit dem Parmesan unter den Ricotta rühren. Pfannengemüse unter das Riottagemisch rühren.
  5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  6. Teig zu einem Oval ausrollen. Füllung auf der Hälfte verteilen. Rand mit verklepperten Eiweiß bestreichen und das andere Ende des Ovals umklappen. Den Rand gut zudrücken.
  7. Die Calzone auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Oberfläche mit etwas Olivenöl bestreichen. Sesam darüber verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen, bis die Calzone knusprig und goldbraun ist.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Sahniger Ricotta-Parmesan-Dipp mit Rosmarin und Muskat



Wie versprochen, hier das Rezept für den Dipp, der meine Sesam-Kürbis-Spalten begleitete. Wer Ricotta mag ,wird diesen überaus cremigen Dipp lieben. Er ist angereichert mit frisch geriebenen Parmesan, Rosmarin und Muskat. Auch sehr lecker zu Brot!


Zutaten
  • 100 g Ricotta
  • 100 ml Sahne
  • 30 g ger. Parmesan
  • 1 TL getrockneter Rosmarin
  • frisch ger. Muskat  


Zubereitung
  1. Sahne steif schlagen.
  2. Ricotta mit Parmesan cremig rühren. Sahne unterheben. Mit Rosmarin und frisch geriebenen Muskat abschmecken.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Mein neues Lieblingsdessert: Himbeeren mit vanilliger Ricottasahne und Baiser - wie auf Wolken


Dieses Jahr wurde in der Familie runder Geburtstag gefeiert, mit allen Freunden und Bekannten, Musik und guter Stimmung. Gekocht wurde zum Glück nicht selbst, sondern Essen in Auftrag gegeben. Ich war für die Auswahl zuständig und beim Dessert war ich mir absolut sicher, dass es eine Himbeer-Sahne-Baiser-Speise geben müsste.

Verschiedene Freunde hatten mir schon begeistert davon erzählt. Für den Super-Duper-Nachtisch werden gefrorene Himbeeren mit zerkrümelten Baiser bestreut und mit reichlich Sahne bedeckt. Zack, fertig. Als ich an jenem Abend die Speise das erste Mal probierte, war ich verliebt.

Zu Hause habe ich es nun etwas anders gemacht. Mein liebster Ricotta mit Sahne und Vanille verrührt, die Himbeeren etwas angetaut und ein klein wenig gezuckert. Ich fand den Geschmack so noch etwas feiner. Für mich das Beste, was mir derzeit auf die Schüssel kommt! ;-)


Zutaten (für 2 Personen)
  • 100 g Himbeeren (TK)
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml Sahne
  • 100 g Ricotta
  • 1-2 EL Zucker
  • 1 Messerspitze gem. Vanille
  • 40 g Baiser 
  • 2 Himbeeren und etwas Baiser zum Verzieren

Zubereitung
  1. Himbeeren in eine große Schüssel und geben und mit einem Esslöffel Zucker bestreuen. Je 25 g Himbeeren auf den Boden zweier Dessertschüsseln verteilen. Je 10 g Baiser darüber bröseln.
  2. Sahne steif schlagen. Ricotta, Zucker und Vanille unterrühren. Die Hälfte der Creme auf den Himbeeren verteilen. Den Rest Himbeeren auf die Sahne geben, erneut je 10 g Baiser darüber bröseln und mit der Ricotta-Sahne abschließen.
  3. Eine Himbeere in der Mitte platzieren und mit zerbröseltem Baiser verzieren.



 

Samstag, 29. September 2012

Herzhafter Strudel aus Filoteig mit Kürbismarmelade: Spinat, Serranoschinken, getrocknete Tomaten, Ricotta

 

Wie in dem Rezept für die Kürbis-Apfel-Marmelade angekündigt, stelle ich eine Idee vor, wie man die Marmelade für einen herzhaften Strudel aus Filoteig verwenden kann. Er ist gefüllt mit Spinat, Serranoschinken, getrockneten Tomaten und Ricotta. Den Spinat habe ich mit der marokkanischen Gewürzmischung Ras el Hanout gewürzt.

 Die Süße der Marmelade kommt in dem herzhaft gefüllten Strudel gerade recht. Am Besten schmeckt er sogar mit einem würzigen Knoblauchdipp. Da kann jeder seine eigenen Vorlieben befolgen, wir aßen ihn einen Abend mit hessischem Spundekäs, das war tatsächlich sehr köstlich gewesen! :)

Man kann den Strudel warm aus dem Ofen essen oder auch am zweiten Tag in etwas Olivenöl oder Butter in der Pfanne anbraten. Eigentlich hat er mir angebraten noch besser geschmeckt. Ein guter Tipp ist auch ihn mit Sesam oder Pinienkerne zu bestreuen. Dann mal Mahlzeit!


Zutaten 
  • 500 g Filoteig (insgesamt 3 große Blätter)
  • 150 g Butter
  • 300 g TK-Spinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 TL Ras el Hanout
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Kürbismarmelade
  • 100 g Serranoschinken in feinen Scheiben
  • 8 getrocknete Tomaten in Öl
  • 250 g Ricotta 

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten. Spinat dazugeben, 5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten lassen und dann mit Salz, Pfeffer und Ras el Hanout abschmecken.
  2. Butter in einem Topf zerlassen. Ein Filoteigblatt auf die Arbeitsfläche legen und mit Butter bestreichen. Die langen ovalen Enden einschlagen, so dass ein Viereck entsteht. Die Enden mit Butter bestreichen und das zweite Filoteigblatt darauf legen. So weiter verfahren, bis alle Teigblätter verbraucht sind. Beim letzten Teigblatt die Enden noch nicht einschlagen. Mit diesen wird der Strudel später aufgerollt.
  3. Die Fläche vom Viereck mit Kürbismarmelade bestreichen. Spinat darauf geben. Mit einem Löffel Ricotta darüber löffeln und vorsichtig verteilen. Die Serranoscheiben auf den Ricotta geben und die Zwischenräume mit den in Streifen geschnittenen Tomaten füllen.
  4. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  5. Die Enden mit Butter bestreichen. Das obere Ende sowie die Seitlichen einschlagen und vorsichtig aufrollen. Den Strudel auf ein Backblech geben und rund herum mit Butter bestreichen. Ca. 30 Minuten backen kassen, bis es knusprig und braun ist.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Gelb, gelb, gelb sind alle meine Farben: Gefüllte Zucchiniblüten mit Ricotta und Mozzarella aus dem Ofen


 Gefüllte Zucchiniblüten sind das leckerste, das ich in der letzten Zeit probieren durfte. Sie wachsen bei mir im Garten, diesen Sommer habe ich extra Zucchini angepflanzt, damit ich die Blüten ernten kann (und natürlich auch die Zucchini selbst). Man kann Zucchiniblüten auch manchmal auf dem Markt finden, aber da sind sie doch recht teuer. Aber es lohnt sich auf jeden Fall!! Am liebsten würde ich mir nach dem ersten Ausprobieren von diesem Rezept ein ganzes Zucchinifeld anlegen. :)

Man muss sehr vorsichtig mit den zarten Blüten umgehen, sie reißen sehr schnell. Gefüllt habe ich sie mit einer unheimlich leckeren Mischung aus drei Käsesorten und Petersilie. Gerade die Petersielie fand ich mit Ricotta, Mozzarella und Parmesan unglaublich gut, aber Basilikum macht es bestimmt auch.


Statt sie wie häufig in einem Teig zu baden und zu frittieren, habe ich eine schonendere Variante gewählt und sie mit etwas Olivenöl beträufelt und dann im Ofen gebacken. Das fand ich einfacher und passender zur Füllung, die mit dem Geschmack des Olivenöls gut harmoniert.

Ich habe sie zusammen mit einem Zucchinirisotto gegessen, sie eignen sich aber auch als kleine, phantastische Vorspeise.

Mein Beitrag zum Event Cookbook of Colors Gelb.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors



 Zutaten
  • 6-8 Zucchiniblüten
  • 125 g Ricotta
  • 60 g Mozzarella, gewürfelt
  • 2 EL frisch geriebener Parmesan
  • 2 EL gehackte Blattpetersilie
  • 1 Eigelb
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Die Zucchiniblüten vorsichtig mit Wasser reinigen, den Stempel entfernen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
  3. Für die Füllung Ricotta, Mozzarella, Parmesan, Petersilie und Eigelb verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Mit Hilfe eines Teelöffels die Zucchiniblüten füllen und die Enden verzwirbeln, so dass die Blüten geschlossen sind. In eine Form legen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im Ofen ca. 20 Minuten backen.

Montag, 9. Januar 2012

Tomaten-Ricotta-Pesto

Vor 2 Jahren kaufte meine Schwester ein Tomaten-Ricotta-Pesto zum Weihnachtsfondue. Es war von Aldi und auf Walnussbasis.

Ich verliebte mich sofort in das Pesto und da ich am nächsten Tag in den Urlaub flog, bat ich sie, mir noch ein Gläschen zu besorgen.

24 Monate später.

Das Gläschen Ricottapesto stand immer noch aus. Inzwischen bot Aldi das Pesto wieder an, was mich auf eine gute Idee brachte, es nämlich selbst zuzubereiten.

Ein passendes Rezept fand ich bei den Küchengöttern, an das ich mich ausnahmsweise genau hielt. Das nächste mal würde ich die Nüsse vor dem Zerkleinern anrösten, aber auch so hat es mir sehr gut zu meinen Gnocchi geschmeckt.

Wer auf die Idee kommt noch Knoblauch im Pesto zu berarbeiten, dem ich würde ich davon abraten. Der Ricotta ist für eine mächtige Knoblauchzehe doch etwas zu fein...


Zutaten
  • 3-4 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 100 g Walnüsse
  • 80 g Ricotta
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 Prise Salz


Zubereitung

  1. Die Walnüsse klein hacken.
  2. Alles in eine hohe Rührschüssel geben und mit dem Zauberstab zu einem homogenen Pesto verarbeiten.
  3. Mit Olivenöl bedeckt kühl lagern.

Dienstag, 2. August 2011

Sommerpasta: Orecchiette mit karamellisierten Zwiebeln, Erbsen und Ricotta


Juhuu, der Sommer ist wieder zurück! Und mit ihm das perfekte Pastagericht für warme Tage auf dem Tisch, das die Sonne gleich etwas mehr scheinen lässt.

Karamellisierte Zwiebeln, Erbsen, Minze, Basilikum und Ricotta, so die Theorie, fern von standardisierten Tomaten- oder Sahnesaucen (wobei auch diese ihren Reiz haben können!). Wer es trotzdem noch etwas sauciger mag, kann durchaus zusätzlich etwas Olivenöl oder Butter unter die Pasta mischen.

Statt Erbsen verwendete ich Zucchini und statt Orecchiette mussten diese Barillanudeln (Name der Sorte vergessen) herhalten. Hat auch toll geschmeckt!


Zutaten
  • 2 TL Olivenöl
  • 4 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Erbsen
  • 250 g Orecchiette
  • 120 g Ricotta
  • frische Basilikumblätter
  • frische Minze
  • 2 TL abgeriebene Schale von einer unbeh. Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln etwa 5 Minuten anbraten, bis sie golden sind. Hitze reduzieren und Zwiebeln weitere 15 Minuten schmoren lassen. Die Erbsen hinzufügen und etwa 3 Minuten garen.
  2. Die Pasta kochen, abgießen und 240 ml Kochflüssigkeit aufbewahren.
  3. Die Pasta mit der Hälfte der Kochflüssig zu den Zwiebeln und Erbsen in die Pfanne geben und in eine Minute lang unter Rühren erhitzen. Ricotta, Basilkum, Zitronenschale und Minze unterrühren. Gegebenfalls zusätzlich Kochflüssigkeit dazugeben.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dienstag, 26. Juli 2011

Manchego-Bällchen mit Zucchini-Tomaten-Dipp

Manchegokäse ist ein spanischer Schafskäse aus der Region Kastillien-La Mancha. Und befand sich plötzlich auch in meinem Kühlschrank.

Wie so oft, isst man ihn einfach pur, ganz tapas-mäßig, abends, mittags und ich auch morgens auf meinem Marmeladenbrot. Aber mit diesem würzig leckeren Käse muss doch noch mehr anzufangen sein.

Im Internet fand ich dieses Rezept. Zuerst dachte ich, die Bällchen würden wie die inzwischen überaus populären Ricottagnocchi sein, aber die Bällchen werden frittiert und nicht gekocht. Trotzdem habe ich (meinen geliebten) Ricotta und nicht Magerquark verwedent, was dem Geschmack sicherlich nicht schlecht kam.

Dazu gab es eine Sauce aus Zucchini und Tomate. Die hat natürlich super gepasst. Auf dem Tapasteller mal was anderes mit Queso Manchego!



Zutaten

Für die Bällchen
  • 500 g Magerquark oder Ricotta
  • 2 Eier
  • 100 g Mehl
  • 100 g Manchego, frisch gerieben
  • 50 g Semmelbrösel
  • Öl zum Frittieren

Für das Gemüse
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini, ca. 150 g
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 große Fleischtomaten
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Für den Dip die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein hacken und in einer Kasserolle in heißem Olivenöl andünsten. Die Zucchini putzen, waschen und fein raspeln, dann dazu geben und 5 Minuten dünsten.
  2. Die Tomaten überbrühen, häuten, entkernen und grob hacken. Anschließend in den Topf geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Zugedeckt bei milder Hitze 10 Minuten köcheln lassen, dann abschmecken und abkühlen lassen.
  3. Für die Bällchen den Magerquark abtropfen lassen und mit den Eiern, dem Mehl und dem Manchego mischen. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen und zu walnussgroßen Bällchen formen.
  4. Die Bällchen in den Semmelbröseln wälzen und in heißem Öl goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem Dip servieren.

Samstag, 2. Juli 2011

Ricottamousse nach Cili & Ciabatta

Was für die Einen Nutella ist, ist für mich Ricotta. Ich liebe Ricotta. Am liebsten esse ich Ricotta pur, gelöffelt auf Gnocchi mit Tomatensauce oder auf Pizza. Als ich bei Chili & Ciabatta das Rezept für Pfeffermousse mit Ricotta entdeckte, war ich sofort begeistert. Ricotta mit ein bisschen Sahne und rosa Beeren gemischt, kalt als Vorspeise, das müsste toll schmecken, dachte ich. Ich habe eh immer noch von der Pink-Peppercorn-Butter massig Pfefferkügelchen übrig und bin froh, wenn ich sie verwerten kann.

Ich habe den Rat befolgt und sowohl weniger Pfeffer als auch weniger Gelantine verwendet. Auch weniger Sahne, extra für den Ricottaholic... auf den Knoblauch habe ich verzichtet, dafür noch frischen Basilikum untergemischt! Trotzdem war es etwas zu schwer, so kalt zu Salat. Vielleicht kam auch nur wieder meine Gewohnheit hervor, so dass ich es bevorzug das kalte Mousse in ein Bett warmer Tomatensauce zu setzen und zu Pasta zu essen. Wenn das Mousse so langsam schmilzt, denkt man schon, wie schön blöd man ist, zuerst alles zu einer kompakten Masse zu verarbeiten, nur um wieder alles aufzulösen. Als sich das Mousse dann mit der Tomatensauce und der Pasta vermischte, fand ich es dann aber perfekt - für meinen Geschmack!

Hier mein abgewandeltes Rezept, wer den Selbsttest versuchen möchte.


Zutaten
  • 2,5 Blatt Gelantine
  • 1/2 EL rosa Pfeffer
  • 1/2 EL schwarzen Pfeffer
  • 100 g Ricotta
  • 150 ml Sahne
  • frische Basilikumblätter
  • Salz

Zubereitung
  1. Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
  2. Pfeffer im Mörser zerdrücken und unter den Ricotta mischen. Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden und unter den Ricotta rühren. Mit Salz abschmecken.
  3. Gelatine aus dem Wasser nehmen und tropfnass in einer kleinen Pfanne bei sehr geringer Hitze schmelzen. Die Pfanne vom Herd nehmen. 2 EL Ricottamasse mit der Gelatine mischen. Diese Masse zur restlichen Ricotta geben. Alles gut verrühren.
  4. Sahne steif schlagen und sorgfältig unter die Ricottamasse heben. Eine Terrineform oder kleine Souffléförmchen mit Frischhaltefolie auslegen und mit der Ricottamassen füllen. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen und mindestens 4 Stunden fest werden lassen.
  5. Zu Salat (oder auch warmer Tomatensauce^^) servieren.

Dienstag, 7. Juni 2011

Selbstgemachte Pappardelle grün-rot-weiß


Von Jamie Oliver habe ich zwei grundlegende Dinge gelernt:
  1. Dass man unbedingt Basilikumstängel für eine super aromatische Tomatensauce verwenden muss
  2. wie man Pappardelle zubereitet.
Pappardelle sind meine Lieblingspastaform und Frische schmecken sowieso am besten. Sie werden gefalten und geschnitten und sind total schnell feritg.

Da ich von meinen Basilikum-Zitronen-Ravioli noch Teig übrig hatte, nutzte ich die Gelegenheit, mein altes Jamie Oliver Buch mal wieder zu Rate zu ziehen.


Wenn ich die Bilder so sehe und mich an den Geschmack der köstlichen Basilikumpappardelle zurückerinnere, vermengt mit frischen Tomaten und schmelzenden Schafskäse, bekomme ich glatt wieder Lust! :)

Statt Schafskäse macht sich auch Ricotta hervorragend. Ich glaube,


Zutaten

Für den Teig
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • eine Prise Salz
  • eine handvoll frischer Basilikum

Für die Sauce
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Basilikumstängel
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 g Tomaten
  • 100 g Schafskäse
  • frische Basilikumblätter

Zubereitung
  1. Eier mit Basilikum pürieren. Restliche Zutaten in eine Küchenmaschine geben, Ei-Basilikum-Mischung dazugeben und zu einem Teig verkneten lassen. In Firschhaltefolie einwickeln und ruhen lassen.
  2. Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermischen.
  3. Teig mit Hilfe einer Pastamaschine bis Stufe 6 dünn ausrollen.
  4. Das Teigblatt in 20 cm lange Streifen schneiden. Großzügig mit Mehl bestäuben.
  5. Die Streifen jeweils dreimal in der Mitte zusammenfalten und jedes Mal mit Mehl bestäuben.
  6. In 2 cm dicke Streifen schneiden und portionsweise mit den Fingern aufnehmen und auseinanderschütteln.
  7. Für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und mit den Stängeln fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles anbraten.
  8. Tomaten waschen, in Stücke schneiden und in die Pfanne geben. Salzen und Pfeffern und die Sauce mit einem kleinen Schuss Wasser 20 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  9. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Pasta in 2-3 Minuten al dente kochen. Die Pasta abseihen und unter die Sauce mengen.
  10. Schafskäse hinein bröseln und mit Basilikumblättern garnieren.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Basilikum-Zitronen-Ravioli


Basilikum und Zitrone!! Das ist eine ganz tolle Kombination! Diese lernte ich vor vielen, vielen Jahren in einem Restaurant kennen, als ich ein Zitronensorbet mit Basilikum als Dessert probierte. Vor kurzem stieß ich wieder auf Zitrone mit Basilikum, aber in einem Cocktail. Nun habe ich Pasta draus gemacht und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt!


Ich bereitete einen Pastateig zu, den ich mit Basilikum grün färbte. Die Füllung beinhaltet Ricotta und Zitronenschale. So ummantelt der Basilikum das Zitronenaroma und wem es noch nicht genügt, gibt noch mehr Basilikum in frischer Form oben drauf.

Weitere Hilfsmittel, die ich benutzte und nur für die Pastaherstellung empfehlen kann, ist eine Pastamschine und ein Ravioliformer.
Die fertigen Ravioli habe ich dann in einer Knoblauchbutter geschwenkt. Köstlich! Frische Pasta lohnt sich immer - und erst recht mit Zitrone und Basilikum. :)


Zutaten

Für den Teig
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • eine Prise Salz
  • eine handvoll frischer Basilikum

Für die Füllung
  • 250 g Ricotta
  • Schale von einer unbehandelten Zitrone
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Eigelb

Zum Anrichten
  • 2 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • frischer Basilikum
  • geriebener Parmesan


Zubereitung
  1. Eier mit Basilikum pürieren. Restliche Zutaten in eine Küchenmaschine geben, Ei-Basilikum-Mischung dazugeben und zu einem Teig verkneten lassen. In Firschhaltefolie einwickeln und ruhen lassen.
  2. Alle Zutaten für die Füllung miteinander vermischen.
  3. Teig mit Hilfe einer Pastamaschine bis Stufe 6 dünn ausrollen. Rund ausstechen, 1 TL Füllung auf den Teig geben und zu Ravioli formen.
  4. Wasser in einem großen Topf zum Sieden bringen und die Ravioli ziehen lassen, bis sie austeigen. Mit kaltem Wasser abschrecken.
  5. Butter in einer Pfanne zerlassen, Knoblauchzehe fein hacken und in der Butter anbraten. Ravioli dazugeben, durchschwenken und mit Basilikum und geriebenen Parmesan anrichten.

Montag, 16. Mai 2011

Cremige Frühlingszwiebel-Tarte mit Apfelgelee


Frühlinszwiebeln sind ein Gemüse, das ich gerne mit Birnen, Äpfeln und Kartoffeln kombiniere.

Eine Tarte gibt es schon zum Frühlingszwiebel-Event des Gärtnerblogs und auch etwas mit Blätterteig, trotzdem möchte ich meine kleine, cremig-obstige Tarte vorstellen, mit reichlich Frühlingszwiebeln.

Garten-Koch-Event Mai 2011:  Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Der Blätterteigboden wird vor dem Backen mit Apfelgelee bestrichen. Als Füllung dient Ricotta und Schafskäse. Diese werden entgegen der Gewohnheit aber nicht mit Ei zu einer Füllung vermatscht, oh nein, beide Käsesorten werden auf den Boden gelöffelt, so dass sie später auch einzeln herauszuschmecken sind. Der geschmolzene Schafskäse und der cremige Ricotta sind nach dem Backen absolut köstlich.

Eine Schicht Birnen-, Apfel- und Kartoffelspalten schließt die Tarte ab. Diese werden erneut mit Apfelgelee bestrichen.

Das Ergebnis überzeugt inganzer Linie und absolut köstlich!


Zutaten für eine Springform mit 16 cm Durchmesser
  • 1/2 Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 EL Apfelgelee
  • 1 EL Butter
  • 3 große Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • 1 Ei
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Ricotta
  • 125 g Schafskäse
  • 1/2 Birne
  • 1/2 Apfel
  • 2 Kartoffeln
  • 1 EL Apfelgelee

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Springform mit dem Blätterteig auslegen, dabei einen Rand hochziehen. Den Teig 15 Minuten im Ofen vorbacken.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauchzehe schälen und in klein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln und Knoblauch anbraten. Mit Sahne aufgießen und etwas einköcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen, mit schwarzen Pfeffer würzen und das Ei untermischen. Dieses sollte nicht stocken, aber die Sahnemischung eindicken.
  3. Apfelgelee erwärmen und auf den vorgebackenen Boden streichen. Ricotta mit einem löffelweise auf dem Boden verteilen, aber nicht verstreichen! Schafskäse in die Zwischenräume bröseln. Die Sahne-Ei-Mischung drüber gießen.
  4. Birne, Apfel und Kartoffeln schälen und in ganz feine Scheiben schneiden. Auf der Tarte fächerartig anordnen. Restliches Apfelgelee erwärmen und auf dem Obst-Gemüse verstreichen.
  5. Die Tarte 30 Minuten zu Ende backen, bis das Ei gänzlich gestockt ist.

Dienstag, 15. März 2011

Kartoffel-Lasagne Ricotta Fresca

Auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen fand ich zwar nicht das, was ich wollte, dafür aber einen italienischen Feinkostladen inmitten im Industriegebiet. Ich glaub, tausend mal lieber stöber ich in Feinkostläden, als auf Autohausgeländern...

Diesem kleinen italienischen Supermarkt, in dem sogar italienisches Radio lief, war ein kleines hübsch eingerichtetes Café angeschlossen, das schon von draußen mit illy-Kaffee warb.
Nach der anstrengenden Autosuche war die Vorstellung eines original italienischen Cappuchinos mit heiß aufgeschlagenen Milchschaum mehr als himmlisch und genau so wurden wir samt mit kleinen Pudding-Obsttörtchen in den 7. Himmel katapultiert.

In dieser Oase fand ich dann diesen Pack Ricotta fresca. Ricotta ist ja für mich das was für andere Nutella ist, und dann auch noch aus frischer Bio-Milch produziert....
Gespannt öffnete ich daheim die Folie, steckte einen einen kleinen Löffel in den Käse und... mmmmhhhhhhhhhhh, welch Genuss. Wenn ich könnte, würde ich nur noch Ricotta fresca kaufen!!

Ich überlegte mir ein Gericht, in dem ich viel Ricotta verwenden könnte. Am Ende bereitete ich eine Kartoffelfüllung zu, unter die ich im Verhältnis 2:1 Ricotta und Schafskäse mischte. Zucchinischeiben und Champignons in einer Pfanne mit Knoblauch angebraten und das ganze mit noch mehr Ricotta als Füllung für Lasagne verwenden.


Ich habe lange nicht mehr soo eine gute Lasagne gegessen. Das kommt bestimmt vom unschlagbaren Ricotta fresca. :)


Zutaten für 2 Personen
  • 4 Lasagneplatten
  • 250 g Kartoffeln
  • 125 g Ricotta
  • 60 g Schafskäse
  • 150 g Zucchini
  • 150 g Champignons
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Milch
  • 250 ml Milch
  • 120 g Ricotta
  • 60-120 g Mozzarella
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Zubereitung
  1. Kartoffeln halbieren und 20 Minuten weich kochen. Pellen und mit einer Gabel zerdrücken. Ricotta und Schafskäse untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Zucchini und Chamignons in Scheiben schneiden. Knoblauchzehe schälen und klein würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und alles darin 10 Minuten anbraten. Salzen und Pfeffern.
  3. Für die Bechamelsauce Butter in einem Topf zerlassen, Mehl anschwitzen und die Milch aufgießen. Mit einem Schneebesen rühren, bis die Sauce eindickt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Ofen einer kleinen ofenfesten Form mit etwas Bechamel ausstreichen. Eine Lasagneplatte hinein legen. Mit der Kartoffelfüllung bestreichen und mit dem Gemüse belegen. Etwas Ricotta drauf löffeln. So fortfahren, bis alle Zutaten verbraucht sind.
  5. Die letzte Schicht sollte eine Lasagneplatte sein, über die der Rest Bechamel kommt. Mit Mozzarella belegen und eine halbe Stunde bei 180 Grad im Ofen backen.

Sonntag, 6. März 2011

Gebratene Ricottaleibchen

Ricotta! Ich weiß nicht wieso, aber Ricottaessen macht mich glücklich. Wie andere ihr Nutella löffeln, kann ich mich alleinig mit einem Ricottatöpfchen vollends zufrieden geben. Aber das wäre eigentlich langweilig.

Ich wollte gebratene Ricottabällchen! Vom Vortag hatte ich noch eine Sauce aus Tomaten und Auberginen übrig, so wie man sie zwischen Tür und Angel in Eile ganz fix zubereitet. Etwas leckerer geht so.

Ich war sehr zufrieden mit meinen Ricottabällchen. Dazu kann man passenderweise Pasta essen, oder auch saftiges Baguette. Manche mischen unter den Ricotta noch Pinienkerne, das stelle ich mir auch gut vor. Oder reichlich Basilikum. Bei mir musste leider nur etwas Oregano aus dem Garten her halten.


Zutaten für 2 Personen
  • 150 g Ricotta
  • 2 EL Parmesan
  • 4 EL Mehl
  • 1 EI
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung
  1. Alle Zutaten vermischen und mit einem Esslöffel Nocken abstechen.
  2. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Ricottabällchen von beiden Seiten goldbraun backen.

Mittwoch, 22. September 2010

Cremige Tomaten-Ricotta-Sauce mit Gnocchi und Räucherlachs

Was macht man mit einem Topf Ricotta, dessen Haltbarkeitsdatum drohend naht?

Richtig. Auf jeden Fall was mit Pasta und diese wunderbar cremige Tomatensauce, die zumindest den halben Topf Ricotta vertilgt, hat ganz, ganz ausgezeichnet geschmeckt.

Ich kann sie mir auch gut zu Lasagne oder Crespelle vorstellen.

Aber der Räucherlachs dazu nimmt perfekt den Farbton der Sauce auf und so hat man ein tolles pastellfarbenes Essen.

Die Sauce mach ich ganz bestimmt noch mal!

Hier das Rezept für die Sauce. Die Menge für Gnocchi oder Pasta bestimmt ja eh jeder selbst. Und Lachs auch so viel wie jeder möchte. Und ich hab zum Schluss noch frischen Thymian darüber gestreut.


Zutaten für 4 Personen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g passierte Tomaten
  • 125 g Ricotta
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer und frische Kräuter (Basilikum, Thymian, etc.)

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Die passierten Tomaten dazugeben, salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel 20 Minuten bei mittlerer Hitzen köcheln lassen.
  3. Sahne unterrühren und weitere 10 Minuten kochen.
  4. Zum Schluss den Ricotta unterrühren und frischen Kräutern bestreuen.

Samstag, 21. August 2010

Melanzani tre formaggi

Auberginen mit 3 Sorten Käse!

Ein Gericht, das eher spontan entstand, aber mir sogleich zu Herzen wuchs.
Von meinen gefüllten Datteln hatte ich noch etwas Füllung übrig. Die strich ich kurzerhand auf in der Pfanne gebratene Auberginen und belegte sie noch mit gutem Mozzarella.

Eine Tomatensauce hatte ich schon gekocht, mit schwarzen Oliven drin. Die Sauce goss ich komplett in eine Form und legte die Auberginen darauf. Das ganze brutzelte ich ziemlich lange im Ofen und heraus kam ein super leckeres Gericht. Diese Käsecreme mit dem braun gebackenen Mozzarella war einfach oberlecker zu den Auberginen. Dazu gabs Couscous.


Zutaten für 4 Personen
  • 2 Auberginen
  • 50 g Ricotta
  • 50 g Feta
  • 1 Messerspitze Garam Masala
  • 1 TL frischen gehackten Rosmarin
  • 1 TL frische gehackte Minze
  • 1/2 TL Honig
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 TL Zucker
  • 1 Handvoll schwarze Oliven
  • Olivenöl
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
  1. Auberginen längs in Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und 30 Minuten ziehen lassen.
  2. Währendessen die Tomatensauce zubereiten. Dafür 1 EL Olivenöl in einem Topf erwärmen und gewürfelte Zwiebel und Knoblauch anbraten. Mit 1 TL Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Tomaten dazu geben, mit einer Gabel eindrücken, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit geschlossenem Deckel bei niedriger Temperatur 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Für die Füllung Schafskäse mit Ricotte, Kräutern und Honig vermengen. Mit frisch gemahlenen Pfeffer und etwas Salz abschmecken.
  4. Die Aubgerinenscheiben mit Küchenpapier abtupfen und in Olivenöl in einer Pfanne von beiden Seiten braten.
  5. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  6. Unter die Tomatensauce die Oliven rühren. In eine Form geben. Die Auberginenscheiben darauf setzen und mit der Ricottapaste bestreichen. Mit Mozzarella belegen und 30 Minuten im Ofen backen.

Montag, 16. August 2010

Gebackene Datteln gefüllt mit Feta, Kräutern und Garam Masala

Meine Schwester hatte mir vor langer, langer Zeit mal erzählt, dass sie in einem Restaurant gefüllte Datteln mit Ziegenkäse probiert hatte und sie kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Irgendwie hatte sich ihre Geschichte bei mir eingebläut und an einem regnerischen Augustabend nach einem Tag an dem so vieles nicht klappen wollte - typisch Montag! - wollte ichs nun selbst wissen.

Ich bereitete eine Füllung aus Ricotta, Feta, frischer Minze und Rosmarin mit einem Schuss Honig und einer Spur Garam Masala zu einer formbaren Paste, die ich mit einem Teelöffel in entkernte, getrocknete Datteln packte.

Nach ca. 15 Minuten im 180 Grad heißen Ofen sah ich dann eine erkennbare Veränderung der Farbe und Textur von Dattel und Füllung. Etwas ausgekühlt schob ich mir die Erste in den Mund und hätte ich auch nur im geringsten geahnt, welch bombastische Geschmacksstreicheleinheit diese kleinen Stückchen hervorbringen würden, hätte ich gleich die 10-fache Menge zubereitet.

Irgendwie kann ich mir vorstellen diese Datteln sowohl als kleine Vorspeise, als auch als Dessert zu servieren. Denn sie geben während dem Backen im Ofen noch mal ein ganzes Stück Süße an die Käse-Gewürz-Füllung ab und alles vereint sich zu einem rosmarinbestechenden Grandiosium.

Das gibts noch mal, ganz ganz bald, vielleicht dann mal mit Ziegenkäse.


Zutaten für 8 Stück
  • 8 getrocknete Datteln
  • 50 g Ricotta
  • 50 g Feta
  • 1 Messerspitze Garam Masala
  • 1 TL frischen gehackten Rosmarin
  • 1 TL frische gehackte Minze
  • 1/2 TL Honig

Zubereitung
  1. Datteln entkernen.
  2. Alle Zutaten für die Füllung vermischen und mit Hilfe eines Teelöffels Datteln damit füllen.
  3. Ofen auf 180 Grad vorheizen und Datteln in eine ofenfeste Form setzen. 15-20 Minuten backen lassen.
  4. Halbwarm oder kalt servieren.

Sonntag, 1. August 2010

Gebratene Ricottabällchen

Ricotta! Ich weiß nicht wieso, aber Ricotta essen macht mich glücklich. Wie andere ihr Nutella löffeln, kann ich mich alleinig mit einem Ricottatöpfchen vollends zufrieden geben. Aber das wäre eigentlich langweilig.

Ich wollte gebratene Ricottabällchen! Vom Vortag hatte ich noch eine Sauce aus Tomaten und Auberginen übrig, so wie man sie zwischen Tür und Angel in Eile ganz fix zubereitet. Etwas leckerer geht so.

Ich war sehr zufrieden mit meinen Ricottabällchen. Dazu kann man passenderweise Pasta essen, oder auch saftiges Baguette. Manche mischen unter den Ricotta noch Pinienkerne, das stelle ich mir auch gut vor. Oder reichlich Basilikum. Bei mir musste leider nur etwas Oregano aus dem Garten her halten.


Zutaten für 2 Personen
  • 150 g Ricotta
  • 2 EL Parmesan
  • 4 EL Mehl
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung
  1. Alle Zutaten vermischen und mit einem Esslöffel Nocken abstechen.
  2. Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Ricottabällchen von beiden Seiten goldbraun backen.