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Mittwoch, 3. Juni 2020

Maulwurfkuchen mit Banane

Banane mit Sahne und Schokolade... Eine unwiderstehliche Kombination!

Zum 65. Geburtstag meiner Mutter suchte ich dieses Rezept als Geburtstagskuchen aus. Er kam bei der ganzen Familie, angefangen beim 3-Jährigen bis zur älteren Generation wahnsinnig gut an, sodass er in Kürze aufgegessen war.


Beim Aushöhlen des Bodens sollte man nicht zu tief gehen, sonst hat man wirklich sehr viele Kuchenbrösel übrig, die man auf der Oberfläche gar nicht zu verteilen weiß. 


Das Rezept habe ich von Dr. Oetker übernommen.

Zutaten

Für den Teig
  • 4 Eier
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille-Zucker
  • 100 g Mehl
  • 10 g Kakao
  • 4 gestr. TL Backpulver
  • 100 g gem. Mandeln
  • 50 g Raspelschokolade Zartbitter 

 Für die Füllung
  • 250 g Bananen (2 mittelgroße)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 600 ml Sahne
  • 3 Pck. Sahnesteif
  • 25 g Zucker
  • 1 Pck. Vanille-Zucker
  • 50 g Raspelschokolade Zartbitter  

Zubereitung
  1. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren. Eigelb nach und nach drunter rühren.
  3. Mehl mit Backpulver, Kakao und gemahlenen Nüssen vermischen und unter die Butter-Ei-Masse rühren.
  4. Eiweiß und Schokoladenraspeln vorsichtig unterheben.
  5. Teig in eine mit Backpapier ausgelegete und gefettete Springfrom füllen und bei 180 Grad im Ofen ca. 30 Minuten backen. Boden abkühlen lassen.
  6. Mit einem Esslöffel ca. 1 cm vom Boden weg nehmen, dabei einen Rand von ca. 2 cm lassen. Die Reste zu Bröseln zerkleinern.
  7. Bananen schälen, halbieren und mit Zitronensaft beträufeln. In den ausgehöhlten Boden legen.
  8. Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif schlagen. Schokoraspel unterheben und kuppelförmig auf den Bananen verteilen. Mit Kuchenbröseln bestreuen.

Sonntag, 11. August 2019

Zwetschgen-Birnen-Kuchen mit Kokos

 
Ich finde, dass nach fast 25 Jahren des Einzugs des Internets in deutsche Haushalte Kochbücher zum anfassen und blättern fast zum Antiquariat gehören. Es ist immer ein tolles Gefühl ein Kochbuch aufzuschlagen und sich zu entscheiden, dieses eine Rezept zu probieren.

Eine Bekannte schenkte mir eine handvoll Zwetschgen, welche natürlich zu einem Kuchen verarbeitet sollten (was denn sonst?^^). In einem alten Backbuch fand ich ein Rezept mit Birnen, Streuseln auf Hefeteig und einer Masse aus Kokos und Creme fraiche.

Die Idee, Zwetschgen und Birnen zu kombinieren fand ich toll! Und mit Kokos? Warum nicht?

Ich habe die Menge an Teig und Streuseln halbiert, weil ich nicht genug Früchte hatte. Die Kokosmasse nahm ich aber voll, weil sie mir nich so viel erschien. Man sollte unbedingt den Hefeteig nicht zu dünn ausrollen, weil er sonst schnell braun wird, ehe der Kuchen im Ofen fertig gebacken ist.

Das nächste mal würde ich statt Hefeteig Mürbeteig nehmen. Hier das Rezept:

Zutaten für ein halbes Backblech

Belag:

  •  450 g Zwetschgen
  •  450 g Birnen

Teig:
  • 200 g Mehl
  • 25 g Zucker
  • 1/4 Würfel frische Hefe oder halbes Päckchen Trockenhefe
  • 1/8 ml lauwarme Milch
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 25 g Butter

Kokosmasse:
  • 4 Eigelb
  • 4 EL Zucker
  • 150 g Kokosraspel
  • 250 g Creme fraiche

Streusel:
  • 100 g Butter
  • 125 g Mehl
  • 75 g Zucker

Zubereitung
  1. Aus Mehl, Hefe, Zucker und Milch einen Teig anrühren und 30 Minuten gehen lassen. Weiche Butter unterknete und weiter gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
  2. Zwetschgen entkernen und halbieren. Birnen schälen und in Würfel schneiden.
  3. Eigelb mit Zucker schaumig rühren. Kokosraspel und Creme fraiche unterrühren.
  4. Für die Streusel alle Zutaten verkneten.
  5. Hefeteig auf ein Backpapier ausrollen. Kokosmasse darauf verteilen. Obst schachbrettförmig anordnen und Streusel darauf verteilen.
  6. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 30-40 Minuten backen.



Samstag, 11. Mai 2019

Rhabarber-Quark-Streusel-Kuchen


Sobald ich Rhabarber in den Geschäften zu kaufen sehe, kribbelt es mir schon in den Fingern, einen süß-sauren Rhabarber-Streusel-Kuchen zu backen.

Dieses mal habe ich mich für eine Variante mit Quark entschieden und das Rezept von Dr.Oetker abgeguckt. Jedoch habe ich statt gefrorenen frischen Rhabarber genommen.

Der Mürbeteig erschien mir zunächst etwas trocken, weswegen ich noch ein bisschen kaltes Wasser zum Teig gegeben habe.

Ansonsten sehr gelungenes Rezept, wir waren vom Kuchen begeistert. Er lässt sich übrigens auch super einfrieren.


Zutaten

Belag:

  •  800 g Rhabarber
  •  80 g Zucker
  •  1 Msp. gem. Zimt

Teig:
  • 450 g Mehl
  • 1 Msp. Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 1 Ei

Quarkmasse:
  • 1 kg Magerquark
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Puddingpulver Vanille-Geschmack
  • 2 Eier (Größe M)
  • frisch geriebene Zitronenschale

Zubereitung

  1. Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. 
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen (30 x 28 cm) daraufstellen. Backofen vorheizen. Ober-/Unterhitze: etwa 180°C, Heißluft: etwa 160°C.
  3. Für den Streuselteig Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) zu Streuseln verarbeiten. 2/3 der Streusel in den Backrahmen gleichmäßig verteilen und mit einem Esslöffel fest drücken. Backen. Backzeit: etwa 15 Min.
  4. Den Boden auf dem Backblech auf einem Kuchrost erkalten lassen. Die Backofentemperatur reduzieren. Ober-/Unterhitze: etwa 170°C, Heißluft: etwa 150°C.
  5. Für die Quarkmasse Quark, Zucker, Puddingpulver, Eier und Finesse in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer (Rührstäbe) verrühren. Die Masse auf den vorgebackenen Boden streichen.
  6. Rhabarber mit Zucker und Zimt gut vermischen und auf der Quarkmasse verteilen. Die restlichen Streuseln auf den Rhabarberbelag streuen und leicht andrücken Den Kuchen nun bei reduzierter Temperatur backen. Backzeit: etwa 55 Min. Den Kuchen auf dem Backblech auf einem Kuchenrost erkalten lassen.
  7. Den Backrahmen lösen und entfernen. Vor dem Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestreuen.  




Montag, 24. Dezember 2018

Pandoro Weihnachtstorte mit Mascarpone-Marsala-Creme



Frohe Weihnachten!
Inspiriert von einem Facebook-Video gibt es bei uns an Heilig Abend eine Pandoro-Weihnachtstorte!

Es war gar nicht so einfach diese bestimmte Panettone-Art (Pandoro di Verona von Bauli) zu bekommen. Die Recherche bei google ergab, dass Kaufhof diesen sternförmigen Kuchen im Sortiment hat. Vor Ort dann die Enttäuschung. Schließlich bestellte ich ihn bei ebay.

Das Video ist eine gute Anleitung, wie man den Kuchen zubereitet. Leider ohne genaue Mengenangaben, also improvisierte ich. Letztlich wurde die Füllung etwas zu flüssig, weswegen ich noch 3 Blatt Gelantine unterrührte. Dann war es perfekt.

Den Puderzucker, der mit dem Kuchen kam, verwendete ich, um die Creme zu süßen. Ansonsten kann man auch nur Puderzucker und etwas Vanillezucker verwenden. Der Marsala war meine Idee, weil Tiramisu mit Marsala so lecker ist.

Der letzte Schliff sorgt etwas Goldpuder.

Letztlich war der Kuchen schnell zubereitet und wird meinen Gästen heute Abend hoffentlich viel Freude bereiten.


Zutaten
  • 1 sternförmiger Pandoro
  • Espresso
  • 250 g Mascarpone
  • 200 ml Sahne
  • 3 Blatt Gelantine
  • 4 TL Marsala
  • 40 g Vanille-Puderzucker
  • 1 EL Kakao
  • bunte Kugeln zum Dekorieren
Zubereitung

  1. Pandoro waagrecht in Scheiben schneiden. Deckel und Boden beiseite legen (wird nicht mehr benötigt). 
  2. Eine Scheibe als Boden auf einen Teller legen und ein Springform-Rahmen drum herum legen. Zwei Scheiben diagonal in vier Teile schneiden und mit der Spitze nach unten zwischen die Zacken der Unterseite stecken. Boden mit Espresso bestreichen.
  3. Gelantine in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Mascarpone, Sahne, Zucker und Marsala verrühren. Gelantine im Topf zerlassen, 1 EL der Creme dazu geben und unter die Creme rühren. Ca. 20 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
  4. Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen. Ein Weihnachtsbaum aus Papier schneiden und in die Mitte auf die Creme legen. Mit Kakao bestäuben. Papier abziehen und mit Kugeln dekorieren.
  5. Kalt stellen.


Donnerstag, 23. November 2017

Kürbis-Kuchen mit Mandelkrokant



Ein Kilo Kürbis für 50 Cent! Da musste ich natürlich zugreifen. Neben einer Kürbispizza mit Schafskäse und Speck, die ich aufgrund von fehlendem Bildmaterial leider nicht posten werde, sollte aus der Menge Kürbis natürlich auch was Süßes hergestellt werden.

Eigentlich liebäugelte ich mit Kürbis-Zimt-Rollen, aber da fiel mir auf, dass ich diese ja längst ausprobiert habe.

Nach dem Durchstöbern von Kürbiskuchenrezepten im Internet erregte meine Aufmerksamkeit eines von einem Kürbis Pie mit Walnussstreuseln. Eigentlich hat eine Pie ja einen Boden aus Mürbe- oder Blätterteig, auf den dann eine Füllung kommt. Das Rezept sieht jedoch gar keinen Boden vor, so besteht der Kuchen eigentlich nur aus einer sehr saftigen und überaus aromatischen Füllung.

Von wirklichen Streuseln kann eigentlich auch keine Rede sein. Ich vermutete schon bevor ich den Kuchen in den Ofen schob, dass das Gemisch aus Zucker und Fett - ganz ohne Beigabe von Mehl - nicht lange halten kann. So entstand eine schöne, süße Nusskruste, die gar keine Streusel vermissen lässt.

Für das Kürbispuree habe ich die angegebene Menge an Kürbis klein gewürfelt und mit etwas Wasser in der Pfanne weich gekocht, bis man die Kürbismasse zerdrücken konnte.

So enstand ein herrliches Rezept für einen Kürbis-Krokant-Kuchen, der von Tag zu Tag immer leckerer wurde. Das letzte Stück schnappte sich natürlich der Mann in diesem Haushalt! ;-)


Zutaten



Für das Krokant 

  • 80 gehackte Mandeln
  • 30 g Butter
  • 60 g brauner Zucker
  • Zimt

 Für den Teig
 
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g pürierter Kürbis 
  • 120 g flüssige Butter (abgekühlt)
  • 200 g Joghurt
  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • Zimt 


Zubereitung
  1. Alle Zutaten für das Krokant miteinander verkneten und kalt stellen.
  2. Für den Teig Zucker mit Eier mit einem Rührgerät schaumig schlagen. Pürierter Kürbis, Butter und Joghurt unterrühren. Mehl mit Natron, Backpulver und Zimt vermischen und unter die flüssige Masse heben bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  3. Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen, fetten und den Teig einfüllen. Krokant über den Kuchen verteilen. Im vorgeheizten Backofen (180 Grad, Umluft) ca. 45 Minuten backen.
  4. Wer mag, kann den Kuchen nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.


Samstag, 2. September 2017

Der beste Mohnkuchen ever! Mit polnischer Mohnfüllung aus der Dose, Pfirsichen und Streuseln


Kennt ihr diese polnischen oder schlesischen Mohnspeisen? Ich liebe sie. Meine Familie väterlicherseits kommt aus Polen, sodass meine nun fast 90-jährige Großmutter mir eine 800g Dose fertige Mohnfüllung schenkte, die mir eines Tages wieder in die Hände fiel und endlich verbraucht werden sollte - natürlich als Kuchen!

Eigentlich mag ich diese fertigen Mohnfüllungen nicht. Aber dieses rustikale Mohngemisch war mir irgendwie sympathisch. Unter den tausenden von Rezepten im Internet suchte ich mir eines aus, in dem die Mohnfüllung unter den Teig gemischt wird. Dazu kommen Pfirsiche und Streusel.

"Das ist der beste Kuchen, den du je gemacht hast", äußerte mein Mann begeistert, als er sich gleich das zweite Stück hintereinander reinschob. Inzwischen habe ich den Kuchen sogar ein zweites Mal gemacht - ja 800g polnische Mohmischung sind nicht leicht wegzubekommen.

Beim zweiten Mal backen habe ich das Rezept leicht verändert. Die Pfirsichstücke habe ich nicht mehr unter den Teig gehoben, sondern einfach auf den Teig in der Form drauf gelegt. Auch habe ich Haferflocken unter die Streusel gemischt, um diese etwas knuspriger zu machen sowie in die Streusel Zimt hinzugetan.


Im Rezept steht "ein Päckchen Mohnback". Ich weiß wirklich nicht wie viel das sein soll, sodass ich einfach nach Augenmaß 3-4 gut gehäufte EL Mohnmischung unter den Teig gehoben habe, beim zweite Mal sogar noch mehr. Einfach mutig sein.

Der Hinweis im Originalrezept, dass der Kuchen gut zum Einfrieren sei, hat sich bestätigt. Aufgetaut schmeckt er genauso lecker und saftig wie vorher!


 Zutaten
  • 1 große Dose Pfirsiche oder Aprikose, abgetropft und in Spalten geschnitten
  • 215 g Butter
  • 225 g Zucker
  • 200 g Mehl 
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Zimt
  • Salz
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pck. Mohnback

Zubereitung
  1.  Für die Streusel 125 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz, Zimt und 90 g Butter verkneten.
  2. Für den Teig 125 g Butter, 125 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 1 Prise Salz und 4 Eier cremig rühren, 275 g Mehl und das Backpulver unterrühren.
  3. Den Teig halbieren, in die eine Hälfte den Mohn mischen und die andere Hälfte in eine mit Backpapier und gefettete Springform geben. Mit den Pfirsichspalten belegen. 
  4. Den Mohnteig darüber geben und mit einer Gabel spiralförmig durchziehen.
  5. Streusel darauf geben und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Umluft den Kuchen ca. 50 Minuten backen. 
 

Sonntag, 6. August 2017

Fantakuchen mit Pfirsichen aus der Springform



Ich erinnere mich an einen Kindergeburtstag, als mich meine Schwester mit einem Fantakuchen überraschte. Dieses Jahr sollte sich diese schöne Erinnerung wieder erfüllen, nur dass dieses Mal der Fantakuchen aus meiner eigenen Küche kam.

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch der K.D. Feddersen Stiftung aus Hamburg, in dem Bewohner und Mitarbeiter ihre Lieblingsrezepte gesammelt haben. Die Bewohnerin Josefinde Fey aus dem Saarland reichte dabei dieses Rezept ein.

Da eine Schwangere mit 9. Monat mit an der Kaffeetafel saß, bestreute ich nur die eine Hälfte des Kuchens mit Zimt, da Zimt Wehen auslösen soll. Der Kuchen war ein Gedicht und schneller aufgegessen als ich hinsehen konnte. Vor allem mein Schwiegervater war sehr angetan von ihm. Ich werden ihn ganz sicherlich wieder machen - und nicht nur zum Geburtstag!


 Zutaten
  • 250 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Natron
  • 150 ml Fanta
  • 125 ml Rapsöl
  • 1 große Dose Pfirsiche
  • 400 ml Sahne
  • 200 ml Schmand
  • 50 Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Zimt

Zubereitung
  1.   Zucker, Mehl, Eier, Vanillezucker, Backpulver, Natron, Fanta und Öl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. In eine 26 cm große Springform geben und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. Kuchen aus der Form lösen und abkühlen lassen.
  2. Während der Kuchen backt, die Pfirsiche abtropfen lassen und die Hälften in Stücke schneiden. Schmand mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren. Sahne steif schlagen, zusammen mit den Pfirsichen unter den Schmand heben.
  3. Die Sahne-Pfirsich-Masse auf den ausgekühlten Kuchen streichen. Mit Zimt bestreuen.

Samstag, 28. Mai 2016

Rote Bete Kuchen mit Schokolade und Tonkabohne



Das Buch "Glück ist backbar" von Marian Keyes ist wirklich mein absolutes Lieblingsbackbuch. Seitdem ich es besitze - und das sind jetzt schon ein paar Jahre - wollte ich immer schon den Rote Bete Kuchen backen. Ich mag süße Kuchen mit Gemüse, wie zum Beispiel mit Zucchini (als Cupcakes oder Kuchen mit Kräutern), mit Mais (auch von Keyes) oder Möhre (mit Datteln, mit Kokos, mit Orange und Kardamon, mit Banane oder der Supersaftige - mein Favorit. Im rohen Teig schmeckte die Rote Bete, trotz der mächtigen Portion Schokolade, auch gut raus - lecker! Ich konnte gar nicht aufhören vom Teig zu naschen. Im gebackenen Kuchen ist sie jedoch kaum zu schmecken, viel mehr gibt die Rote Bete dem Teig eine ganz weiche Textur.

Das Originalrezept sieht die Verwendung von jeweils 150 g hellem und dunklen Mascobado-Zucker vor. Ich verwendete stattdessen dunklen und weißen Rohrzucker und reduzierte dazu noch die Menge des weißen Zuckers. Weiterhin fügte ich dem Teig noch Zimt und Tonkabohne hinzu, den Zuckerguss rührte ich nicht mit Wasser, sondern Zitronensaft an.


Alle,  einschließlich mir, finden den Kuchen total lecker. Unbedingte Nachbackempfehlung!


Zutaten

  • 250 g gekochte Rote Bete (nicht in Essig oder Salzwasser eingelegt)
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 125 g Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 3 Eier
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Kakaopulber
  • 1 Prise Zimt
  • Abrieb einer halben Tonkabohnen (optional)
  • 1 Prise Salz
  • 150-200 g Puderzucker
  • Saft von einer Zitrone
  • rote Lebensmittelfarbe
  • bunte Zuckerperlen

Zubereitung
  1.  Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Form von 23 cm Durchmesser einfetten. Rote Bete raspeln. Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen lassen.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen- Eier nach und nach hinzufügen. Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Salz vermischen und in den Butter-Eier-Mix sieben. Tonkabohnenabrieb unterrühren.
  3. Zuerst geraspelte Rote Bete, dann die geschmolzene Schokolade unterrühren. Teig in die gefettete Form geben und 35 Minuten backen. Kuchen aus der Form nehmen und abkühlen lassen.
  4. Aus Puderzucker, Zitronensaft und Lebensmittelfarbe einen zähflüssigen Zuckerguss herstellen. Den Kuchen damit überziehen und mit bunten Zuckerperlen dekorieren.



Sonntag, 5. Juli 2015

Mohn-Streusel-Kuchen mit Rhabarber oder Kirschen


Durch meinen langen Aufenthalt in Mexiko von März bis Mai hatte ich die beste Saison des Jahres verpasst, die Rhabarbersaison. Als ich Rhabarber Mitte Juni noch in einem einzigen Supermarkt im großen Umkreis zu kaufen fand, packte ich sofort ein paar Stangen ein und backte diesen Kuchen.


Unfassbar lecker mit Mohn und Streuseln. Ja nicht die Schlagsahne vergessen. :) Das Rezept, das ich bei den Küchengöttern gefunden habe, eignet sich auch als Basisrezept für Variationen. So stelle ich mir den Kuchen auch sehr gut mit Kirschen vor, die ja jetzt zur Zeit Saison haben.

Ich habe nur die Hälfte des Rezeptes in einer Springform von 16 cm gemacht. Den Rum ließ ich weg sowie den Ingwer und tauschte eine Menge des braunen Zuckers mit weißen aus.


Zutaten

Für den Teig (für eine Springform von 16 cm)

  • 90 g Butter
  • 30 g Vollrohrzucker 
  • 50 g Zucker 
  • 1 TL gem. Zimt und Vanille
  • 2 Eier
  • 1 Schuss Rum (ich hab Rumaroma verwendet)
  • 170 g Mehl 
  • 30 g gem. Mohn 
  • 1 TL Backpulver 
  • 125 ml Milch
 
Für die Füllung
  • 350 g Rhabarber in kleine Stücke geschnitten oder KIrschen

 Für die Streusel

  • 60 g Butter 
  • 50 g Zucker 
  • 60 g Mehl
  • gem. Zimt

Zubereitung
  1. Eier trennen. Eiweiß zu Schnee schlagen. Butter mit Zucker, Zimt und Vanille schaumig schlagen. Nach und nach die Eigelb unterrühren. Rum dazugeben. Mehl mit Backpulver vermischen, sieben und abwechselnd mit Mohn und Milch unterrühren. Den Eischnee zuletzt unterheben.
  2. Für die Streusel die Butter mit Zucker, Zimt und Mehl mit den Fingern zu Streusel verarbeiten.
  3. Den Teig auf den mit Backpapier belegten Boden der Springform geben, die Rhabarberstücke oder Kirschen darauf verteilen und darüber die Streusel streuen.
  4. Den Kuchen 35-45 Minuten backen. Mit Schlagsahne servieren.

Montag, 25. Mai 2015

Herzerdbeertorte


Nach acht Wochen in Mexiko bin ich wieder in der Heimat und wurde sofort beauftragt einen Geburtstagskuchen zu backen. Ich hab mir ein Rezept für eine Erdbeertorte von lecker ausgesucht, in Herzform. Dafür habe ich die Teigmenge, wie im Rezept beschrieben, zubereitet, die Menge für die Creme aber halbiert. Für meine Herzform war das genau richtig so.

Die Creme ist auf einer Basis aus Götterspeise, Frischkäse und Sahne. Und Erdbeeren natürlich. Der nussige Teig zusammen mit den Erdbeeren haben uns sehr gut geschmeckt und das Geburtstagskind hat sich sehr über die Torte gefreut. :)


Zutaten
  • 100 g gemahlene Haselnusskerne
  • 150 g Butter 
  • 250 g Zucker
  • abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
  • 3 Eier (Gr. M), 
  • 125 g Mehl 
  • 2 TL Backpulver
  • 5 EL Milch
  • 500 g Erdbeeren 
  • 1 Beutel Himbeer-Götterspeisepulver
  • 200 g Schlagsahne
  • 200 g Doppelrahmfrischkäse
  • 75 g Erdbeerkonfitüre 

Zubereitung
  1. 100 g gemahlene Haselnüsse ohne Fett rösten und auskühlen lassen. 150 g weiche Butter mit 100 g Zucker und der abgeriebenen Schale von 1 Zitrone mit den Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. 3 Eier nacheinander abwechselnd mit jeweils 1 EL Mehl unterrühren. Das übrige Mehl mit 2 TL Backpulver mischen, geröstete Haselnüsse und 5 EL Milch unterrühren.
  2. Den Teig in eine gefette, mit Mehl ausgestäubte Herz-Springform (ca. 25 cm Ø) füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (175 °C/Umluft) ca. 25 Minuten backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen und anschließend waagerecht halbieren.
  3. 500 g Erdbeeren waschen, abtropfen lassen und putzen. 250 g Erdbeeren halbieren und pürieren. 1 Beutel Götterspeisepulver mit dem Erdbeerpüree im Topf verrühren, ca. 10 Minuten quellen lassen und dann unter Rühren erhitzen (nicht kochen!). 
  4. Die Erdbeermasse in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und ca. 1 Stunde kalt stellen. 200 g Sahne steif schlagen. 200 g Frischkäse mit 75 g Zucker, 75 g Erdbeerkonfitüre und dem Saft einer halben Zitrone verrühren. Wenn das Püree zu gelieren beginnt, erst die Frischkäsecreme unterrühren, dann die Sahne unterheben. Um den unteren Boden den gesäuberten Springformrand stellen. 3⁄4 der Erdbeercreme daraufgeben und glatt streichen. (Wenn man wie ich keine Herzform als Springform hat, kann man auch einfach ohne Rahmen die Creme auf dem Boden verteilen, dafür muss sie aber schon relativ fest sein.)
  5. Die Füllung mit dem oberen Boden bedecken und den Herzkuchen ca. 1 1/2 Stunden kalt stellen. Die übrige Erdbeercreme bei Zimmertemperatur zugedeckt stehen lassen.
  6. Die restlichen Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden. Den Herzkuchen rundherum mit der übrigen Creme bestreichen. Den Herzkuchen mit den Erdbeerscheiben belegen und ca. 1 Stunde kalt stellen.


     

Sonntag, 1. März 2015

Pie de Limón aus Panama



Während meiner Reise durch Panama wollte ich eigentlich immer nur eines: Pie de Limón! Die Füllung besteht aus süßer Kondensmilch und Limettensaft - süß und sauer, das passt schon seit ewigen Zeiten! Ich hab ihn in vielen unterschiedlichen Regionen probiert und weiß inzwischen wo es den besten gibt. Da ich zu Hause einfach nicht auf diese Köstlichkeit verzichten wollte, habe ich ihn nachgebacken! Wie in Panama!


Zutaten
 

Für den Boden
  • 200 g Butterkekse
  • 125 g Butter

Für die Füllung
  • 1 Dose gesüße Kondensmilch (400 g)
  • Saft von 4 Limetten
  • 4 Eigelb
  • 2 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung
  • 4 Eiweiße
  • 100 g Zucker 


Zubereitung 
  1. Butter in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Kekse in einem Mixer zerbröseln. Keksbröseln in den Topf mit Butter geben, vermengen und das Keks-Butter-Gemisch in eine Pie-Form (24 cm) drücken.
  2. Eigelbe mit Kondensmilch und Vanillezucker cremig schlagen. Limettensaft unterrühren. Creme auf den Boden geben und den Pie 20 Minuten backen.
  3. Eiweiße steif schlagen. Dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee schnittfest ist und glänzt. Baiser auf dem Pie verteilen, mit dem Löffekrücken Spitzen ziehen und in etwa 5 Minuten goldbraun backen. 


 

Montag, 12. Januar 2015

Saftiger Kokos-Mandel-Kuchen

 
 
Diesen Kuchen habe ich bei chefkoch gefunden und mir gefiel sofort die saftige Kokos-Füllung auf den Bildern. Am Sonntag habe ich ihn endlich nachgebacken und ich war überrascht, wie schnell die Zubereitung ging - abgesehen von der Kühlzeit des Mürbeteigs. Man braucht auch gar kein Rührgerät, ein einfacher Löffel reicht aus die Zutaten zu vermengen.

Vom Ergebnis sind wir sehr begeistert. Die Füllung hält was sie verspricht. Mandel und Kokos schmeckt wie bei Rafaello einfach extrem gut zusammen. Ich habe den Kuchen in einer kleinen Springform gebacken, was ich nun schwer bereue. Für eine große Form mit 24-26 cm Durchmesser einfach die Zutaten verdoppeln!
 
 
Zutaten
 
Für den Boden
  • 40 g gem. Mandeln
  • 1 EL Zucker
  •  90 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 90 g Butter
  • 1-2 EL kaltes Wasser

Für die Füllung
  • 100 g gehobelte Mandeln
  • 80 g Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 15 g Mehl
  • 30 g Kokosraspeln
  • 75 g Butter
  • 1 Ei
  • 70 ml Sahne

Zubereitung
  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten, in Frischhaltefolie geben und eine Stunde im Kühlschrank kühlen. Danach 2/3 des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (16-18 cm Durchmesser) drücken, aus dem Rest des Teiges einen Rand bilden.
  2. Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  3. Für die Füllung Butter schmelzen. Dann in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten verrühren. Füllung auf den Teig geben, glatt streichen und im Ofen ca. 30 Minuten backen.


Montag, 5. Januar 2015

Quarkstrudel mit Marzipan, Pistazien und Mandeln

Nach einem Umzug und einer weiteren Reise nach Lateinamerika, komme ich endlich wieder zum Bloggen! Obwohl Weihnachten längst rum war, ließ ich es mir nicht nehmen, einen Strudel zu backen. Meinen ersten Strudel! Ein Strudel mit Quark sollte es sein, mit einer Füllung aus Marzipan, Pistazien und Mandeln.


Ich formte aus dem wunderbar zu knetenden Teig einen großen Leib. Leider brauchte dieser sehr lange, bis er in der Mitte durchgebacken war, so dass die Ränder schon stark braun waren. Das nächste mal würde ich zwei kleine Strudel backen.


Statt getrocknete Aprikosen und Cashewkerne, verwendete ich Rosinen und Mandeln. Außerdem fügte ich Zitronat und Orangeat hinzu, was - so finde ich - bei keinem Strudel fehlen darf. Herausgekommen ist ein wahnsinnig lecker, reichhaltiger und saftiger Strudel! Den werde ich im Dezember diesen Jahres noch mal backen!



Zutaten
  • 200 g Rosinen
  • 3 EL Rum oder Amaretto
  • 200 g Marzipanmasse
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 325 g Magerquark
  • 75 gehackte Pistazien
  • 1/2 Päckchen Zitronat
  • 1/2 Päckchen Orangeat
  • 200 g Puderzucker

Zubereitung
  1. Rosinen mit Rum oder Amaretto beträufeln. Marzipan würfeln.
  2. Mehl, Backpulver, 150 g Butter in Flöckchen, Zucker, Vanille-Zucker, Eier und Quark in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmals durchkneten. Rosinen, Pistazien, Mandeln, ZItronat und Orangeat unterkneten. Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck (32 x 38 cm) ausrollen. Marzipan gleichmäßig daarauf verteilen. Teig zum Stollen formen.
  4. Stollen af ein mit Backpapier ausgelegtes BAckblech legen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 175 Grad) 60-70 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier bedecken. Auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen.
  5. 100 g Butter schmelzen. 1/4 der Butter auf den noch warmen Stollen streichen und 1/4 des Puderzuckers darauf sieben. Vorgang wiederholen, bis beides verbraucht ist.


Donnerstag, 18. September 2014

Erdnussbutter-Schoko-Bananen Kuchen mit Erdnussbutterfrosting und Schokostreuseln



Ein Freund hatte sich genau diese Kombination - Erdnussbutter, Schoko und Banane - als Geburtstagskuchen gewünscht. Ich fand ein Rezept dafür natürlich auf einer amerikanischen Seite und setzte mit einem rundum Erdnussbutterfrosting noch eins drauf!


Der Kuchen ist so super lecker geworden, dass sich alle darauf gestürzt und selbst bei aller Mächtigkeit bis zu 3 Stücke vertilgt haben. Wer einmal probiert, ist einfach hin und weg.

 Zutaten 

Für den Teig
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backnatron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Salz
  • 4 reife Bananen
  • 75 g brauner Zucker
  • 150 g weißer Zucker
  • 120 g Erdnussbutter
  • 2 Eier
  • 100 ml geschmackneutrales Öl
  • Vanillearoma
  • 100 g Zartbitterschokolade, in mittelgroße Stücke gehackt

 Für das Frosting
  • 115 g Butter
  • 225g Erdnussbutter
  • 250 g Puderzucker
  • Vanille (optional)

Zum Verzieren
  • Milchschokoladenstreusel
  • bunte Streusel (optional)

Zutaten
  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Kastenform mit Butter fetten.
  2. Mehl, Natron, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel verrühren.
  3. In einer großen Schüssel beide Zuckersorten mit Erdnussbutter, Eier, Öl und Vanillearoma gut miteinander verquirlen. Bananen in Stücken dazugeben und mit dem Handrührgerät in den Teig einarbeiten.
  4. Mehlmischung dazugeben und die trockene mit der nassen Massen gut miteinander verrühren. Zum Schluss die Schokostücke unterheben und den Teig in die Kastenform füllen.
  5. Den Kuchen 50-60 Minuten im vorgehiezten Ofen backen. Nach ca. 20 Minuten Backzeit mit dem Messer den Kuchen längs einschneiden.
  6. In der Zwischenzeit alle Zutaten für das Frosting miteinander verrühren. Wer mag, kann es mit Vanille aromatisieren.
  7. Den Kuchen abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Mit dem Frosting verstreichen und mit Streuseln verzieren.
  

Freitag, 15. August 2014

Half-baked Avocado-Kuchen mit Zuckerguss - grün und überhaupt nicht giftig!


 Das Rezept für einen Avocado-Rührkuchen fand ich eines Nachts. Am nächsten Morgen besorgte ich gleich alle Zutaten, um diesen spannenden Kuchen sofort auszuprobieren. Ich liebe alles mit Avocado! Dabei verwendete ich etwas mehr Avocado, weniger Mehl und dafür mehr gemahlene Nüsse. Zimt, Vanille und geriebene Tonkabohnen würzten meinen Teig.

Nach über eine Stunde im Ofen und etwa 30 Minuten mehr Backzeit, als im Rezept angegeben, war mein Kuchen endlich nicht mehr flüssig, aber richtig kuchenartig fest stellte er sich auch nicht heraus. Vermutlich lag das an dem Austausch von Mehl und Nüssen und der Zugabe von mehr Avocadofleisch.


Mein Ergebnis ist richtig halb-baked und meine Jungs lieben ihn so einfach. Er ist total feucht, weich und fast etwas matschig. Den Geschmack kann man wahrlich nicht genau beschreiben. Ich finde, die Avocado schmeckt man heraus, aber es passt einfach super gut zu Kuchen. Der Teig hat eine noch nie dagewesene Konsistenz und die Farbe stammt allein von der Avocado und ist nicht mit Hilfe von Lebensmittelfarbe gemogelt. Vielleicht tausch ich das nächste mal einen Anteil Avocadofleisch mit Banane aus. Das stell ich mir auch aufregend vor. Auf Pistazien habe ich verzichtet.

Hier das Originalrezept:


Zutaten
  • 225 g weiche Butter
  • 350 g Mehl
  • 1 reife Avocado (ca. 250 g)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln 
  • 50 ml Milch
  • 30 g Pistazienkerne
  • 250 g Puderzucker
  • 5–6 EL Limettensaft 
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette 

Zubereitung
  1. Eine Kastenkuchenform (25 cm lang; 1 1⁄2 l Inhalt) gut fetten und mit Mehl ausstäuben. Avocado längs halbieren und den Kern herauslösen. Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Man kann es nun mit Zitronensaft pürieren oder einfach als ganzes mit den Rührstäben später unter den Teig mischen.
  2. Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas). Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. 350 g Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Mehlmix, Avocado­püree und Milch abwechselnd unterrühren.
  3. Teig in die Kastenform füllen, glatt streichen. Im heißen Ofen 60–70 Minuten backen. Ca. 20 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen mit Alufolie abdecken (hab ich nicht gemacht). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter ca. 40 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen. Auskühlen lassen
  4. Pistazien grob hacken. Für den Guss Puder­zucker und Limettensaft glatt rühren, Limettenschale unterrühren. Kuchen mit dem Guss überziehen. Mit Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

Mittwoch, 6. August 2014

Kuchenskulptur: Angler am See-Torte auf Basis einer Birnen-Nuss-Torte


Zum Geburtstag meines Vaters habe ich ihm eine Angler am See-Torte gebacken, da er selbst gerne angelt. Die Figur und der Rest besteht aus Fondant, den ich mit Lebensmittelfarbe gefärbt. Der Witz ist, dass der Angler die Zahlen seines neuen Lebensalter aus dem Teich fischt.

Die Torte selbst habe ich nach dem Rezept eines sog. "Lübecker Birnenkuchens" gebacken. Hierbei handelt es sich um ein Walnussbiskuit, der mit Birnenkompott und Sahne gefüllt wird.

Unbeabsichtigt stellte sich heraus, dass der Angler irgendwie Ähnlichkeit mit Ringo Star hatte, oder? Meine Schwester formte kurz vor der Übergabe der Torte noch spontan einen kleinen, gelben Fisch aus Fondant, der in die Mitte des Tortenrandes geklebt wurde. Davon konnte ich noch schnell mit der Handy-Kamera ein Foto machen.


Leider war die Torte zu schnell aufgegessen, als das ich ein Bild vom Innenleben der Torte hätte machen können. Aber mein Vater hatte sich total gefreut und eine ganze Meute stürzte sich auf den super leckeren Kuchen! Nuss, Birne und Sahne ist echt ein Traum!


Zutaten

Für den Teig
  • 60 g Walnusskerne
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung und den Belag
  • 1 kg Birnen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Puddingpulver Vanille (für 1/2 l Milch, zum Kochen)
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Päckchen Sahnefestiger
  • 225 g Himbeergelee
  • 1Pck. Rohmarzipan (200 g)
  • Puderzucker 

Zubereitung
  1. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Babckpapier auslegen und mit Butter einfetten. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Walnüsse grob hacken. Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit einem Handrührgerät schaumig rühren und dabei 90 g Zucker einrieseln lassen. 
  3. Stärke und Backpulver sieben und mit gehackten Walnüssen unter den Teig heben. Teig in die vorbereitete Springform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen. 
  4. Springformrand lösen und Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen. 
  5. Birnen waschen, vierteln, entkernen und, bis auf einige Spalten zum Verzieren, grob würfeln. Birnenwürfel, 60 g Zucker und Zitronensaft unter Rühren aufkochen. Puddingpulver und 50 ml Wasser verrühren und in das Kompott rühren. 2 Minuten kochen lassen. 
  6. Den abgekühlten Boden einmal waagerecht halbieren. Den unteren Boden auf eine Platte legen und mit einem Tortenring umlegen. Kompott darauf glatt streichen und kalt stellen. 
  7. Sahne steif schlagen, dabei Vanillin-Zucker und Sahnefestiger einrieseln lassen. Sahne auf dem kalten Kompott glatt streichen und mit dem zweiten Boden belegen. Marzipan mit etwas Puderzucker verkneten und in der Größe der Torte mit einem Nudelholz rund ausrollen.
  8. Gelee erwärmen. Auf der Kuchenoberfläche verteilen und ca. 3 Stunden kalt stellen. 
  9. Tortenring entfernen, Marzipandecke auf den Kuchen geben und fest andrücken. 

Donnerstag, 31. Juli 2014

Erdbeer-Kokos-Kuchen mit Buttermilch


Bei der Brigitte fand ich ein Kuchenrezept, das mich sofort regelrecht verzückte: Kokosmilch-Buttermilch-Erdbeeren-Kokos - der Wahnsinn!

Es wird ein Rührteig auf Ölbasis hergestellt, in den Kokosraspeln, Buttermilch und Kokosmilch kommen. Das ist sooo saftig, das kann man sich kaum vorstellen. Auf die geriebene Limettenschale im Teig würde ich auf keinen Fall verzichten.

Belegt wird der Kuchen mit einer Quark-Sahne-Mischung, auf die Erdbeeren dann kommen. Ich habe den Kuchen allerdings einmal geteilt und klein geschnittene Erdbeeren in die Quarkfüllung gegeben. Das kann jeder machen wie er mag. Kokosraspeln als Abschluss muss aber sein. :)

Mein zweiter Beitrag für den Beeren-Küchenplausch-Event

BeerenBanner


Zutaten

Für den Teig
  • 100 g Kokosraspel
  • 1 Bio-Limette
  • 5 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Öl
  • 150 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 150 ml Buttermilch
  • 300 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver

Für den Belag
  • 150 g Erdbeermarmelade
  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Quark (20 %)
  • 40 g Puderzucker
  • 200 ml Sahne
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 100 g frisches Kokosfleisch (ich habe Kokosraspeln verwendet)

Zubereitung 
  1. Den Ofen 180 Grad vorheizen. Eine Spingform mit 26 cm mit Backpapier auslegen, einfetten und mit 4 EL Kokosraspeln ausstreuen.
  2. Für den Teig Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
  3. Limette heiß abspülen, trocknen und die Schale abreiben. Limette auspressen. 
  4. Eier, Zucker und Salz mit de Handrührer dickcremig aufschlagen. Öl, Kokosmilch, Buttermilch und Limettensaft unterrühren. Kokosraspel, Mehl, Backpulver und 1 TL Limettenschale mischen und unter den Teig rühren. 
  5. Den Teig gleichmäßig in die Form geben und im Backofen etwa 25 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.  
  6. Für den Belag die Konfitüre leicht erwärmen. Erdbeeren abspülen, putzen und 100 g davon fein hacken (restliche Erdbeeren beiseitestellen). Gehackte Erdbeeren und Konfitüre verrühren. 
  7. Quark, Puderzucker und Limettenschale verrühren. Schlagsahne und Vanillezucker halbsteif schlagen, Sahnefestiger dazugeben und zu Ende steif schlagen. Schlagsahne vorsichtig unter die Quarkmischung heben. Die Creme auf den ganz ausgekühlten Boden streichen. 
  8. Die Konfitürenmischung tropfenweise darauf verteilen und mit einem Löffel marmorartig durch die Creme ziehen. Restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden und auf den Kuchen legen.
  9. Kokosnussfleisch mit einem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden und über die Erdbeeren streuen. 

Samstag, 26. Juli 2014

Die Mini-Cupcake-Triologie I - Schokocupcakes


Zum 80. Geburtstag meiner Großmutter backten wir für die große Geburtstagsrunde und zur freudigen Überraschung meiner Oma 80 Mini-Cupcakes. Diese bestrichen wir einheitlich mit Frosting und setzten bunte Schmetterlinge und Blumen darauf. Mit einem Haps konnte man die kleinen Törtchen - nach Entfernen der Muffinmanschette natürlich - im Mund verschwinden lassen.

Drei verschiedene Sorten suchten wir aus, die ich nacheinander euch gerne in meinem Blog zeigen möchte. Schoko, Apfel-Zimt und Blaubeere.


Die Schokotörtchen schmeckten durch den relativ großen Anteil an Kakaopulver schön schokoladig. Ich fügte dem Teig noch zerhackte Zartbitterschokolade hinzu, für etwas mehr Biss und Schokogenuss. Man kann das Frosting auch weg lassen, dann hat man leckere Schokomuffins, die man noch mit Puderzucker oder Schokoladenkouvertüre verzieren kann. 


Zutaten

Für den Teig
  • 300 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 40 g Kakao
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g weißer Zucker
  • 375 ml Buttermilch
  • 2 Eier
  • 150 g zerlassene Butter, abgekühlt
  • 100 g Zartbitterschokolade, in kleine Stücke gehackt

Für das Frosting
  • 110 g Frischkäse
  • 250 g Puderzucker
  • 60 g Butter, Zimmertemperatur

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinmanschetten auslegen.
  2. Für das Frosting Butter und Frischkäse miteinander verrühren. Puderzucker unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver, Kakao, Zimt und Natron in einer Schüssel mischen und sieben. Die beiden Zuckersorten unterrühren.
  4. Buttermilch, Butter und Eier in einer Schüssel miteinander verschlagen. Die Mischung zu dem Mehlgemisch geben und vorsichtig mit einem Löffel zu einem groben Teig vermengen. Die Schokoladenstück unterrühren.
  5. Den Teig mit zwei Löffeln in das Muffinblech geben und ca. 20-25 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit Frosting bestreichen.