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Sonntag, 16. Juli 2017

Tortelloni-Salat mit Guacamole und Nachos


Eigentlich war der Beitrag für den Blog-Event CXXII - Pastaglück gedacht, doch ich bin einen Tag zu spät, weswegen ich ihn jetzt einfach so veröffentliche.

Der Nudelsalat ist mexikanisch inspiriert. Eine Guacamole dient als Dressing für dick gefüllte Tortelloni. Tomaten, Paprika, Oliven, Mozzarella und Frühlingszwiebeln begleiten das Ganze und sorgen für den Frischekick. Auch Nachos befinden sich im Salat.

Wir haben ihn mit lieben Freunden an einem abendlichen Picknick am Neckar geteilt und er war ruckzuck aufgegessen. Sehr empfehlenswert und gut zum satt werden. Nach einer Nacht im Kühlschrank schmeckt er noch intensiver, auch wenn die Nachos im Salat nicht mehr ganz so knackig sind, aber das störte wirklich keinen. ;-)
 

Zutaten


  • 500 g getrockente Tortelloni
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 rote Paprikaschote
  • eine Handvoll schwarze Oliven, entkernt
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Kugeln Mozzarella
  • 2 reife Avocados
  • 50 g Nachos
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knobauchzehe 
  • 1 Limette
  • Salz, Pfeffer
  • Nachos zum Dekorieren

Zubereitung
  1. Die Tortelloni nach Packungsangabe kochen, abtropfen und auskühlen lassen. Währenddessen die Kirschtomaten halbieren, die Papirkaschote entgernen und in kleine Stücke schneiden, die Oliven in Ringe schneiden und die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
  2. Mozzarella abtropfen lassen und würfeln.
  3. Nachos in einem Plastikbeutel etwas zerbröseln.
  4. Avocadofleisch mit einem Löffel in eine Schüsse geben und mit einer Gabel zerdrücken. Knoblauchzehe hacken und zusammen mit dem Olivenöl unter die Avocado rühren. Mit Limettensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Gemüse, den Mozzarella und die Nachobrösel unter die Nudeln mischen. Das Avocadodressing unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nachochips als Deko in den Salat reinstecken.


Freitag, 15. August 2014

Half-baked Avocado-Kuchen mit Zuckerguss - grün und überhaupt nicht giftig!


 Das Rezept für einen Avocado-Rührkuchen fand ich eines Nachts. Am nächsten Morgen besorgte ich gleich alle Zutaten, um diesen spannenden Kuchen sofort auszuprobieren. Ich liebe alles mit Avocado! Dabei verwendete ich etwas mehr Avocado, weniger Mehl und dafür mehr gemahlene Nüsse. Zimt, Vanille und geriebene Tonkabohnen würzten meinen Teig.

Nach über eine Stunde im Ofen und etwa 30 Minuten mehr Backzeit, als im Rezept angegeben, war mein Kuchen endlich nicht mehr flüssig, aber richtig kuchenartig fest stellte er sich auch nicht heraus. Vermutlich lag das an dem Austausch von Mehl und Nüssen und der Zugabe von mehr Avocadofleisch.


Mein Ergebnis ist richtig halb-baked und meine Jungs lieben ihn so einfach. Er ist total feucht, weich und fast etwas matschig. Den Geschmack kann man wahrlich nicht genau beschreiben. Ich finde, die Avocado schmeckt man heraus, aber es passt einfach super gut zu Kuchen. Der Teig hat eine noch nie dagewesene Konsistenz und die Farbe stammt allein von der Avocado und ist nicht mit Hilfe von Lebensmittelfarbe gemogelt. Vielleicht tausch ich das nächste mal einen Anteil Avocadofleisch mit Banane aus. Das stell ich mir auch aufregend vor. Auf Pistazien habe ich verzichtet.

Hier das Originalrezept:


Zutaten
  • 225 g weiche Butter
  • 350 g Mehl
  • 1 reife Avocado (ca. 250 g)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Salz
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50 g gemahlene Mandeln 
  • 50 ml Milch
  • 30 g Pistazienkerne
  • 250 g Puderzucker
  • 5–6 EL Limettensaft 
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette 

Zubereitung
  1. Eine Kastenkuchenform (25 cm lang; 1 1⁄2 l Inhalt) gut fetten und mit Mehl ausstäuben. Avocado längs halbieren und den Kern herauslösen. Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Man kann es nun mit Zitronensaft pürieren oder einfach als ganzes mit den Rührstäben später unter den Teig mischen.
  2. Ofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas). Butter, Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit den Schneebesen des Rührgeräts cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. 350 g Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Mehlmix, Avocado­püree und Milch abwechselnd unterrühren.
  3. Teig in die Kastenform füllen, glatt streichen. Im heißen Ofen 60–70 Minuten backen. Ca. 20 Minuten vor Ende der Backzeit den Kuchen mit Alufolie abdecken (hab ich nicht gemacht). Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter ca. 40 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen. Auskühlen lassen
  4. Pistazien grob hacken. Für den Guss Puder­zucker und Limettensaft glatt rühren, Limettenschale unterrühren. Kuchen mit dem Guss überziehen. Mit Pistazien bestreuen und trocknen lassen.

Donnerstag, 28. November 2013

Viva Mexico - Sopa de Tortilla

Nach Prag bin ich inzwischen in Mexiko angekommen. Natürlich interessiert einem Food-Blogger in einem fernen Land vor allem die traditionelle Küche. Wenn man einen großen Bogen um McDonalds, KFC, Vips und ähnliche Franchise-Unternehmen macht, ist diese auch leicht zu finden.

Mein absolutes Lieblingsessen ist zur Zeit die Sopa de Tortilla. Sie besteht aus einer roten, leicht scharfen Hühnerbrühe mit einer Einlage aus gerösteten Tortillastreifen, geschmolzenem weißen Käse und Avocado.

So sollte sie nicht sein (bestellt in einem Hotel-Restaurant - diese besser in der Regel meiden):


Tortillas und Käse bedecken die Suppe, bleiben trocken, die geschnittene Avocado fehlt.


Die Offenbarung sieht so aus und schmeckt einfach toll (bestellt in einem kleinen Café):


Die Einschlage schwimmt in der Brühe, die Avocadoscheiben sind klar zu sehen, die Tortillastreifen untergetaucht, der Käse ist geschmolzen, am Rand liegt eine Limettenhälfte. Super!

Wer ein Rezept hat, bitte melden!

Mittwoch, 1. Mai 2013

Immer und immer wieder: Tex-Mex-Schichtsalat

 

Diesen Salat habe ich nun das vierte Mal gemacht, doch erst jetzt komme ich dazu, ihn in meinem Blog aufzunehmen. Das Rezept fand ich in einer Zeitschrift von "Meine Familie und ich", doch längst hat er sich meinen Vorlieben angepasst und das heißt vor allem viiieeel mehr Acovado im Salat und Knoblauch im cremigen Dressing. :)

Er schmeckt mir und meiner gesamten Familie phantastisch und es musste ihn natürlich auch auf meiner Geburtstagsgrillparty geben. Wer mag, kann ihn auch mit Tortilla-Chips servieren.

Einen schönen Ersten Mai wünsche ich allen!
 

Zutaten
  • 1 kleiner Eisbergsalat
  • 250 g Cherrytomaten
  • 4 hartgekochte Eier, geviertelt
  • 1 Avocado
  • 1 Glas schwarze Oliven, entsteint
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • 1 Dose rote Kidneybohnen, abgetropft
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Cheddar oder junger Gouda am Stück
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Creme Fraiche
  • 200 g saure Sahne
  • 1/2 Bund Petersilie oder frischen Koriander
  • Salz, Pfefer
  • gem. Kreuzkümmel


Zubereitung
  1. Den Eisbergsalat waschen und Blätter in kleine Stücke schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Käse hobeln. Avocado schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  2. Knoblauchzehen schälen und feinhacken. Mit Creme Fraiche und sauerer Sahne verrühren. Petersilie oder Koriander fein hacken und unter die Creme rühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kreuzkümmel abschmecken.
  3. In einer großen Schüssel die Hälfte des Eisbergsalats geben. Die Hälfte des Mais, der Bohnen und Avocado, der Frühlingszwiebeln, Oliven, Tomaten und des Käses darauf verteilen. Mit der Hälfte des Dressings bedecken. Dies wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Zum Schluss den Salat mit den geviertelten Eiern garnieren.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Avocado-Orangen-Risotto

 
Wenn ich Sushi essen gehe, mag ich die Makis mit Avocado und Lachs am liebsten. Bei diesem Risotto mit Avocado musste ich daran denken, dass Reis und Avocado toll zusammen schmeckt.

Der Orangensaft macht es noch etwas fruchtig, gut wäre sicherlich auch, etwas frisch geriebene Orangenschale darunter zu heben und ein kurz angeratenes Lachssteak dazu zu essen. :) Aber auch Champignons schmecken sehr lecker dazu.


Zutaten
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer frisch gepressten Orange
  • 600 ml Gemüsebrühe 
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • 200 ml trockenen Weißwein
  • 30 g Butter
  • 40 g geriebenen Parmesan
  • 1 Avocado
  • Zitronensaft
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Raz el Hanout

Zubereitung
  1. Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die Gemüsebrühe erwärmen. Öl erhitzen und die Schalotten und Knoblauchzehe darin glasig dünsten. Den Reis zugeben und unter ständigem Rühren kurz anschwitzen, dann mit Orangensaft und 100 ml des Weißweins ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann den Rest des Weißweines dazugeben.
  2. Hat der Reis die Flüssigkeit aufgenommen, eine Kelle der warmen Gemüsebrühe einrühren, diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht ist und Ihr Risotto eine weiche, cremige Konsistenz hat. Das dauert etwa 25 Minuten.
  3. Jetzt Butter und Parmesan einrühren. Die Avocado würfeln, mit etwas Zitronensaft marinieren und unterheben. Mit Pfeffer abschmecken. Das Risotto auf  Tellern verteilen und mit Raz el Hanout bestreuen.

Freitag, 5. Oktober 2012

Souvenir aus Marokko - Avocadomilch



 Wie bereits in meinem ausführlichen Bericht über die kulinarischen Erlebnisse in Marokko erzählt, war ein einschlägiger Nachmittag jener, als wir das erste Mal Avocadomilch kosteten. Vorherige Zweifel wurden nach dem ersten Nippen am giftgrünen Trunk vollständig beseitigt! Sowas von köstlich, der Geschmack haut einen echt um!

So geschehen an einem Abend nach unserer Ankunft. Einem lieben Freund gab ich meine selbst zubereitete Avocadomilch zu probieren, woraufhin er viele Minuten verstummte und dann nur noch lächeln konnte. :-)

Erfrischend wird die Avocadomilch durch Limettensaft, auf diesen sollte man auf keinen Fall verzichten. Einen letzten Zauberhauch bekommt das Getränk durch Zimt und Muskat, die aber nicht untergerührt, sondern zart auf die Oberfläche gerieben werden. Die Fotos dokumentieren das leider noch nicht, weil mir diese Idee erst nach der Aufnahme gekommen ist. ;-)

Zuckermenge kann jeder für sich anpassen, aber die Marokkaner trinken und essen ja bekanntlich gerne süß. Noch ein Tipp ist, die Avocadomilch gut gekühlt zu servieren.

Nach der Kürbis-Apfel-Marmelade ist dieses Rezept mein zweiter Beitrag zu Zorras großartigem Geburtstag-Event "Rezepte für Sieger", bei dem man viele tolle Sachen gewinnen kann. Noch mal Happy Birthday, liebe Zorra!

8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! (Einsendeschluss 6. Oktober 2012)


Zutaten (für 2 Personen)
  • 500 ml Milch
  • 1 reife Avocado
  • Saft einer halben Limette (wichtig!)
  • 2-3 EL Zucker
  • Zimt und geriebener Muskat zum Bestreuen (optional)

Zubereitung
  1. Milch in einen hohen Behälter geben. Avocado entkernen und das Fruchtfleisch in die Milch geben. 
  2. Mit einem Pürierstab oder in einem Mixer fein pürieren. Mit Zucker und Limettensaft abschmecken.
  3. Avocadomilch in zwei Gläser füllen und Zimt und Muskat darüber streuen. 
 

Samstag, 26. Mai 2012

Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing und Hibiskusblütensalz

Manchmal lebt man so in einem gestressten Alltagstrott und kommt über seinen Gewohnheits-Horizont nicht hinaus. Da gibt es immer dieselbe Pasta, das immer gleiche indische Gericht und den typischen Schafskäse-Salat.


Mit diesem Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing habe ich sozusagen das Repertoire solcher Zeit erweitert! :D
Er schmeckt einfach super lecker, braucht wenige Zutaten und ist fix gemacht: In Knoblauch und Zwiebel gebratenes und leicht abgekühltes Hähnchen wird mit Avocadowürfel vermischt. Eine Orange ausgepresst und den Saft mit Mayo und frischem Koriander vermengt, Salz und Pfeffer, drüber gegossen, zack, fertig! Wer Verwendung für das edle Hibiskusblütensalz sucht, volià! Hier ist alles dabei: würzig, cremig, fruchtig und frisch. Mein neues Lieblings-Gericht.




Zutaten (für 2 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrust
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 1 Orange
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskusblütensalz


Zubereitung  
  1. Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanner erhitzen, Hähnchenfleisch mit Knoblauch und Zwiebel anbraten, salzen und pfeffern. Etwas auskühlen lassen.
  2. Avocado halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Unter das Hähnchen mischen.
  3. Orange auspressen. Saft mit Mayo und Koriander vermengen. Salzen und Pfeffern und über den Salat gießen. Gut verrühren und mit Hibiskusblütensalz bestreuen.


Dienstag, 27. März 2012

Avocado-Pizza mit Oliven und Basilikum-Knoblauchöl

Nicht schon wieder Guacamole oder mexikanisch inspirierte Burritos!

Was kann man mit einer reifen Avocado eigentlich noch alles anstellen?
Nach größeren Experimenten war mir nicht, wie ein kolumbianischer süßer Avocadosaft oder Avocadoeiscreme. Die Avocado-Tomaten-Pizza mit Basilikum-Öl vom kleinen Kuriositätenladen dagegen weckte in mir die größte Avocado-Lust, Salamit-Pizza war gestern!!

Ich glaube ich habe meine neue Lieblingspizza gefunden, denn das Basilikumöl ist unglaublich zusammen mit der Avocado. Das Öl bereitete ich aber mit Knoblauch zu, weiterhin landeten bei mir auf der Pizza noch Oliven.

Das vom Kuriositätenladen vorgeschlagene Hibuskussalz wollte ich auch auf meine Pizza streuen (habe ich zu Weihnachten bekommen und ist immer noch ungeöffnet!), vergaß es dann aber letztendlich. Ärgerlich. Oder vielleicht auch gut, denn so habe ich einen driftigen Grund die Pizza noch mal zu machen!! :-)


Zutaten

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 5 g Salz Salz
  • 1 TL Zucker
  • 25 ml Olivenöl
  • 160 ml Wasser


Für den Belag

  • 125 g Cherry-Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 125 g geriebenen Käse (Mozzarella)
  • eine handvoll schwarze Oliven
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskussalz


Zubereitung

  1. Hefe in lauwarmen Wasser mit dem Zucker auf lösen und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Salz zufügen. Bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  2. Den Ofen 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig dünn ausrollen, ca. 3 mm. Den Teig auf das Blech legen.
  3. 1/2 Bund Basilikum mit Knoblauch und etwas Olivenöl pürieren und auf dem Teig verteilen. Mit Käse und Oliven belegen. Tomaten halbieren und darauf verteilen.
  4. Pizza 15-20 Minuten backen und mit der in Streifen geschnittenen Avocado belegen.
  5. Mit Pfeffer und HIbiskussalz bestreuen.

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Raclette-Rezepte: Garnelen mit Avocadosauce und Mandelblättchen

Wir haben letztens Gäste eingeladen und fanden die Idee schön, gesellig am Tisch zu sitzen und währenddessen die Speisen zuzubereiten.

Eigentlich sind wir eingestandene Fondue-Esser, Raclette jedoch habe ich selbst noch nie gemacht, nur ein Mal bei Freunden gegessen. Auf raclette-rezepte.com fand ich ein paar anregende Ideen, u.a. Garnelen mit Avocadosauce und Mandelblättern überbacken.


Ich verwendete TK-Garnelen, die ich mit reichlich Knoblauch in Olivenöl vorher angebraten habe. Mit der Avocadosauce und dem Raclette-Käse schmecken diese einfach toll! Dieses Gericht war definitiv das Highlight auf dem reich gedeckten Tisch und ich glaube ich werde es noch mal im Ofen ausprobieren. Die Avocado-Garnelen schmecken einfach zu lecker, als immer nur auf ein Raclette-Event warten zu wollen. :)


Zutaten
  • 1 Avocado
  • 1/8 l süße Sahne
  • 4 EL Creme fraiche
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 450 g TK-Garnelen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 EL Mandelblättchen


Zubereitung

  1. Knoblauch schälen und fein hacken. Garnelen mit Knoblauch in Olivenöl anbraten.
  2. Avocado aufschneiden, Kern entfernen. Fruchtfleisch pürieren. Sahne fast steif schlagen und mit der Creme fraîche, Avocadopüree, Salz sowie Pfeffer mischen.
  3. Avocadosauce in 2 Schälchen füllen. Garnelen und Mandeln in Schüsseln anrichten.
  4. Jeder Gast belegt nun sein Pfännchen mit Scampi und Mandeln und streicht darüber die Avocado-Sahnecreme. Mit Käsestreifen belegen und in das vorgeheizte Raclettegerät schieben. Erhitzen, bis der Käse leicht bräunt.

Montag, 7. November 2011

Burger-Battle: Nacho-Burger mit Guacamole und Salsa

Mein Lieblingsburger gibt es in einem sog. Tex-Mex-Restaurant und hat mit mexikanischer Küche nur so viel zu tun, dass man deren Komponenten geklaut hat:

Guacamole, Salsa, Nacho-Chips.

Ich bin zwei Mal durch Mexiko gereist und konnte mich an wahrer mexikanischer Küchenkunst erfreuen. So ein Burger habe ich nirgendswo gesehen, außer in Cancun im Burger King, mit Nacho-Chips oben drauf. Eigentlich eine gute Idee, schmeckte dort nur wirklich scheußlich!

Warum dieser Burger jedoch phänomenal ist, liegt an den guten Produkten. Die Brötchen sind selbstgemacht, die Guacamole natürlich auch. Selbst die Salsa machte ich selbst - Tomaten, rote Zwiebel, Jalapeno, Koriander - ist aber kein Muss.

Für diese Burger-Variante, ich gebs zu, benutzte ich Nacho-Chips aus der Packung. Man kann jedoch einfach welche aus Maismehl oder aus fertigen Maistortillas machen, die man lediglich ins gesalzene, heiße Öl geben muss.

Zugegeben es ist schon ein kleiner Akt diesen Burger in den Mund zu bekommen, aber probieren geht über studieren und es looohhnt sich!! :))

Mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Burger-Battle".

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)


Zutaten für 4 Burger
  • 4 Burgerbrötchen
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gem. Paprikapulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Senf
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • 4 EL Guacamole
  • 4 EL Mayonnaise
  • 4 Scheiben Käse
  • 4 EL Hot Salsa
  • 16-20 Nachochips, gekauft oder selbstgemacht
  • Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken und in 1 EL Öl anbraten.
  2. Hackfleisch mit Kreuzkümmel und Paprikapulver, Senf, Ei und Semmelbrösel verkneten. Knoblauch und Zwiebel dazu geben, salzen und pfeffern. In 4 Teile teilen, mit der Hand flache Frikadellem formen und in heißem Öl von beiden Seiten ausbacken.
  3. Burgerbrötchen aufschneiden, mit je 1 EL Mayonnaise besteichen. Käse für wenige Sekunden in die noch warme Pfanne legen und etwas anschmelzen lassen. Auf das Brötchen legen und Hot Salsa drauf geben. Nun kommt die Frikadelle, dann etwas Guacamole und zum Schluss die Nacho-Chips.

Mittwoch, 24. August 2011

ABC - Avocado-Bananen-Creme

Zu Avocado fällt jedem wahrscheinlich als allererstes Guacamole ein.

Dass Avocado auch süß geht, zeigt dieses Rezept.

Ich fand die Vorstellung erst mal ziemlich ungewöhnlich Avocado mit Banane zu vermischen, aber diese reichhaltigsten Arten ihrer Familie passen so gut zusammen, wie Pommes rot/weiß.

Vielleicht weniger ein Dessert nach üppigen Mahl, als eine gesunde und nährstoffreiche Mahlzeit für Lunch oder nach dem Sport, die - wirklich wahr - als Food-Foto wirklich wenig her macht.


Aber darauf kommt es ja auch nicht immer an. ;-)


Zutaten
  • 1/2 reife Acovado
  • 1 Banane
  • 150 g Joghurt
  • Saft einer halben Limette
  • 1-2 EL Zucker

Zubereitung
  1. Avocado in Stücke schneiden und pürieren, Banane in Scheiben schneiden, zu der Avocadomasse geben und ebenfalls pürieren.
  2. Joghurt, Limettensaft und Zucker unterrühren.

Samstag, 27. November 2010

Costa Rica kulinarisch - Guacamole

Guacamole gehört hier zu dem kulinarischen Alltag wie Reis mit Bohnen und ist gar nicht so mexikanisch wie ich bislang geglaubt habe.

Sie wird folgendermaßen zubereitet, das reicht dann für die ganze (costaricanische) Großfamilie:

Man schneidet 3-4 Tomaten in sehr kleine Stücke und schichtet diese in eine große Auflaufform.

Zwiebeln müssen auch dazu, aber rote Zwiebeln, ca. 3 kleine und diese werden auch in feine Stücke geschnitten. Wer mag fügt auch frischen, fein gehackten Knoblauch hinzu, aber das ist optional. Zwiebel- + Knoblauchstücke kommen auf die Tomaten.

Auf dem Bild im Hintergrund können wir 8 Avocados zählen. Diese werden halbiert, der Kern wird entfernt aber nicht weg geschmissen und das Fleisch wird in Scheiben geschnitten und ebenfalls in die Form gegeben, so wie 2-3 Avocadokerne.

Der Zweck der Avocadokerne in der Guacamole ist, so habe ich gelernt, die Guacamole vor dem Braunwerden zu schützen (wieso auch immer...). Weiterhin werden sie dazu genutzt das Avocadofleisch zu zermalmen und alles zu einer homogenen Masse zu verwandeln.

Salz und Pfeffer macht man sich selbst drauf, aber das macht hier - außer ich - eigentlich keiner.

Dienstag, 23. November 2010

Costa Rica kulinarisch - Pico de gallo de mango mit Kokoshähnchen

In Costa Rica herrschen wahrscheinlich so viele Pico de gallo-Rezepte, wie in Deutschland Kartoffelsalatzubereitungen.

Pico de gallo bedeutet Hahnenschnabel und referiert eigentlich auf eine Salsa aus rohen Tomaten, Zwiebeln und Koriander. Es ist weniger eine dünnflüssige Sauce, als ein kleiner Salat aus kurz gehackten Zutaten.

Dies lässt Spielraum für etliche Variationen, schließlich kann man klein hacken was einen beliebt. Angetan von einer frischen costaricanischen Mango, die ich auf dem nächtlichen Markt bei der Marine in Quepos für einen viel zu hohen Preis gekauft habe (man sollte meinen, das tropisches Obst in tropischen Ländern nur so verscherbelt wird, eheheh, falsch gedacht), fand ich auf der Website des costaricanischen "essen&trinken" ein Rezept für eine Mango-Salsa, der ich letztendlich noch Avocado hinzufügte - schließlich ist ja alles erlaubt - und ich war ganz angetan von dieser Mango-Avocado-Paprika-Mischung, deren Geschmack durch die Säure von frischer Limette und Orange hervorgehoben wurde. Etwas schwarzer Pfeffer hätte noch gut getan, aber man kann ja nicht alles haben. ;)

Übrigens haben die Orangen hier eine grüne Schale, wie man auf dem Bild oben sieht, und für einen doofen Europäer ist es manchmal gar nicht so leicht Orange von Limette oder Zitrone zu unterscheiden...

Vom letzten Strandbesuch hatte ich nach dem genüsslichen Verzehr von Kokoswasser aus einer Kokosnuss noch Kokosfleisch übrig - ja hier fliegen einem die Kokosnüsse nur so um die Ohren - und zusammen mit Hühnchen landete dieses mit Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne. Hmmm... mit der Mangosalsa und Reis ein Riesengenuss!

Langsam passen sich meine Kochgewohnheiten dem Land an. Mal sehen was mir als nächstes einfällt. Vielleicht gedünsteter Mahi-Mahi im Bananenblatt? :)


Zutaten
  • 1 Mango, nicht zu reif
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1 Avocado
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 EL Orangensaft
  • 3 EL klein gehackter frischer Koriander
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL brauner Zucker
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung
  1. Mango schälen und in kleine Stücke schneiden. Paprika, geschälte Zwiebel und Avocado ebenfalls in kleine Stücke schneiden und alles in eine Schüssel geben.
  2. Mit Limettensaft, Orangensaft, Zucker, Koriander, Salz und Pfeffer würzen und zu gegrillten Fleisch (mit Kokosnuss) servieren.


Dienstag, 2. November 2010

Mexico kulinarisch - Kaktussalat

Nopales - so heißen die Kaktusblätter in Mexiko, wie sie auf den Märkten verkauft werden und auf den Speisekarten in den Restaurants angeboten werden. Natürlich ohne Stacheln, wie das Bild ganz gut demonstriert!! :)

Nopales habe ich als Füllung in Tortillafladen gegessen, aber noch besser war der Nopales-Salat im Restaurant La Paloma in San Cristobal de las Casas.

Ich habe einige sehr interessante Informationen zu Nopales im Internet finden können.

"...Der Nopal ist reich an Eisen, Kalium, Kalzium und weist Spurenelemente wie Magnesium, Mangan und Silizium auf. Aufgrund seines hohen Pektingehaltes wird ihm eine Cholesterin senkende Wirkung zugeschrieben. Das Vorhandensein der unverdaulichen Faser Lignin bewirkt ein Abnehmen..."

Ob das stimmt weiß ich nicht. Tatsächlich ist es so, dass Nopales sehr schnell sättigen und etwas schleimig sind. :)

Weiter heißt es:

"...In Mexiko gibt es mehr als 100 Rezepte für die Zubereitung von Speisen mit Nopalitos, wie den traditionellen Nopalitos-Salat oder die klassische Nopalitos-Suppe. Darüber hinaus geben sie aber auch Meeresfrüchten, Omelettes, Quiches oder Eintöpfen einen besonderen köstlichen Geschmack. Für die Grundzubereitung werden die Nopalitos in kleine Stücke geschnitten, gewässert und mit wenig Wasser ca. 10 Minuten gekocht. Dann wird gesalzen und noch einmal ca. 5 Minuten gekocht.Der Kaktus findet sich auch auf der Nationalflagge von Mexiko wieder..."

Hier habe ich sogar Bezugsmöglichkeiten von Nopales in Deutschland finden können. Und hier ist ein Rezept für Nopales-Salat. Mein Salat enthielt neben dem Kaktus noch Tomaten, Avocado und eine Art Schafskäse. Ich habe gar nicht alles essen können, aber es war eine sehr sehr leckere Erfahrung gewesen.