Posts mit dem Label Rosinen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rosinen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Mai 2020

Mein Rosinenzopf


Ich liebe Hefegebäck mit Rosinen. Inspiriert von einer Freundin, wollte auch ich meinen eigenen Rosinenzopf ausprobieren. Den ersten backte ich einfach mit Hefe. Als dieser binnen 2 Tage aufgegessen war, wollte ich den zweiten noch etwas luftiger machen und fügte zusätzlich Backpulver hinzu. Das Experiment gelang und den zweiten fand ich noch besser als den ersten.

Nach dem Abkühlen am besten luftdicht aufbewahren, damit er nicht zu schnell trocken wird. Am besten schmeckt er direkt nach dem Backen. Am zweiten oder dritten Tag kann man ihn auch prima mit Butter bestreichen.



Dieses Rezept ist nun zu meinem Standardrezept geworden!

Zutaten


  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 200 ml Milch plus 1 EL
  • 100 g Butter
  • 2 Eier 
  • 100 g Rosinen
  • Vanillearoma
  •  Hagelzucker

Zubereitung
  1. Mehl, Hefe, Backpulver und Zucker in einer Schüssel vermischen.
  2. Butter in Milch auflösen (sie darf nicht zu warm werden, sonst geht die Hefe kaputt). 1 Ei und Vanillearoma dazugeben. Verquirlen und in die Schüssel mit der Mehlmischung geben.
  3. Masse zu einem festen Teig verkneten. In eine Schüssel geben und mit einem Handtuch bedecken. Gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat
  4. Rosinen unterheben und nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
  5. Drei gleich große Kugeln formen, diese zu langen Strängen rollen und einen Zopf flechten.
  6. Ei trennen und Eigelb mit 1 EL Milch (Sahne ist auch gut) verrühren und Zopf damit bepinseln. Großzügig Hagelzucker darüber streuen.
  7. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 40 Min backen.
 

Freitag, 28. September 2012

Kürbis-Apel-Marmelade MINZ und eine Rezeptidee wenn es nicht nur Butterbrot sein soll



Morgens brauche ich nicht viel. Eine Tasse schwarzen Tee, ein Stück gutes Brot und etwas Marmelade. Obwohl ich ein wahrer Marmeladenesser bin, mache ich wirklich sehr selten Marmelade zu Hause. Aber das reichliche Angebot von Kürbissen zur Zeit, gab mir Anlasse mal eine Kürbismarmelade zu kochen. Die gibt es ja auch wirklich nicht überall zu kaufen.

Die Idee etwas Apfel beizumischen fand ich gut. Aber nur etwas Apfel, schließlich sollte der Kürbis überwiegen. Gewürzt habe ich die Marmelade mit MINZ, also Muskat, Ingwer, Nelke und Zimt. Ein paar Rosinen kamen auch rein, weil ich Rosinen gerne mag. Das Schöne beim Marmeladekochen ist, dass man wirklich seine Traummarmelade entwerfen kann und die Gewürze machen die Kürbis-Apfel-Marmelade so richtig aromatisch.

 
 So fängt ein guter Start in den Tag an! Ein wahres Rezept für Sieger, dem Geburtstagsblog-Event von Zorra.

8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! <br></p><p style=



Zutaten für die Kürbismarmelade (2 Gläser)
  • 500 g Kürbis
  • 150 g Apfel
  • 10 g Ingwer
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Messerspitze gem. Zimt
  • 1 Messerspitze gem. Nelken
  • frisch geriebener Muskat
  • 2 EL Rosinen
  • 330 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
  1. Kürbis und Apfel in kleine Stücke schneiden und in einen Topf geben. Ingwer schälen und fein hacken. Ingwerstücke, Zitronensaft, Gewürze, Rosinen und Zucker mit den Kürbis- und Apfelstücke verrühren und dann aufkochen lassen. 
  2. Sobald sich ausreichend Flüssigkeit gebildet hat, dass die Fruchtstücke bedeckt sind, 5 Minuten sprudeln kochen lassen. Dann in einem Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs zu einem feinen Muß verarbeiten.
  3. Einweggläser heiß auswaschen und die Marmelade einfüllen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Als kleines Special gibt es noch eine Rezeptidee, für den, der die Kürbismarmelade mal für etwas Herzhaftes verwenden möchte. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, das Rezept und eine genaue Beschreibung poste ich am Samstag! :D


Mittwoch, 7. März 2012

Apfel-Mohn-Gitterkuchen mit Rosinen aber OHNE Mohnback

Für die Kostprobe des mitgebrachten kolumbianischen Kaffees brauchte es ganz german-like natürlich Kuchen!

Oh wie sehr hatte ich mir einen Apfelkuchen herbeigesehnt, am liebsten mit Mohn!

Aber nicht eine fertige Mohnfüllung aus der Packung (schmeckt schmeckt scheußlich), sondern selbstgemacht,
mit eingelegten Rosinen, Zimt und Schmand!

Äpfel und Mohnfüllung werden eingebettet in einem Öl-Quark-Teig. Der ist unkompliziert und geht schnell und man kann tolle Teigkorderln formen und den Kuchen damit belegen. Bei mir war der Teig jedoch anfangs mit den angebenen Mengen etwas zu trocken, so dass ich noch mehr Milch untermischte.


Der Kuchen war köstlich, alle waren sehr begeistert. Wenn ich noch mal Mohn-Apfel-Kuchen backen werde, dann auf jeden Fall nach diesem Rezept!


Zutaten
  • 100 g Rosinen
  • 3 EL Amaretto oder Rum
  • 2 EL heißes Wasser
  • 250 ml Milch (evtl. etwas mehr)
  • 150 g gemahlener Mohn
  • 7 Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 200 g Magerquark
  • 8 EL Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 175 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille-Geschmack" (für 500 ml Flüssigkeit)
  • 250 g Schmand
  • 1 Prise Zimt
  • 75 g Puderzucker


Zubereitung

  1. Rosinen in einer Schüssel mit Rum oder Amaretto und heißem Wasser über Nacht oder mindesten 4-5 Stunden quellen lassen.
  2. 175 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen, Mohn zufügen und bei schwacher Hitze unter Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen. Inzwischen Äpfel waschen, schälen, halbieren, Kerngehäuse herausschneiden. Apfelvierteln mit 4 Esslöffel Zitronensaft beträufeln.
  3. Für den Quark-Öl-Teig Quark, Öl, restliche Milch, Salz, Vanillin-Zucker und 75 g Zucker verrühren. Mehl und Backpulver zufügen und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. 1/6 des Teiges abnehmen und zur Seite legen. Restlichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (ca. 36 cm Ø) ausrollen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Ø) geben, Rand hoch drücken.
  4. Für den Mohnguss die Mohnmasse mit Rosinen, Eiern, restlichen Zucker, Soßenpulver, Zimt und Schmand verrühren.
  5. Aus dem restlichen Teig mit bemehlten Händen Kordeln drehen. Apfelhälften mit Küchenpapier trocken tupfen.
  6. Teig in der Wähenform mit Apfelhälften belegen, Schmandmohnguss darübergießen, Kordeln gitterförmig darauflegen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 45 Minuten backen. Eventuell den Kuchen mit Alufolie bedecken.
  7. Puderzucker und 1 Esslöffel Zitronensaft glatt rühren. Kuchen aus dem Ofen nehmen, sofort mit dem Puderzuckerguss bepinseln.

Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Silvester: Bratapfel mit Mohnfüllung

Während heute alle nur Fondue- und Racletterezepte im Kopf haben, schwelge ich immer noch in Winterdesserterinnerungen, genauer gesagt denke ich an den himmlischen Bratapfel mit Mohnfüllung.

Ich bekenne mich ein absoluter Mohnliebhaber zu sein. Aber meiner Meinung nach muss eine Mohnfüllung selbst gemacht sein. Neben Glutamat-Gemüsebrühepulver verabscheue ich nichts mehr als fertigen Mohnback. Zum Teufel damit! Dieses Mohngemisch kommt in keiner Weise an frischen, duftenden Mohn heran!

Außerdem ist so eine Mohnfüllung im Nu zubereitet. Er muss nur ganz kurz in heißer Milch quellen und schließt sich gerne mit Mandeln, Zimt und Rumrosinen zusammen.

In die Mohnfüllung kommt außerdem etwas Amaretto. Diesen kann jeder dosieren wie er mag. Einen heißen Bratapfel mit Mohn und kalter Vanillesauce, das passt auch nach Weihnachten!

Ich wünsche allen heute abend einen guten Appetit bei Fondue und Raclette und einen guten Rutsch ins Jahr 2012!


Zutaten für 2 Personen
  • 2 Äpfel
  • 20 g Butter
  • 2 EL Rosinen
  • 3 cl Rum
  • 45 g Mohn
  • 1/8 l Milch
  • 3-4 EL Zucker
  • 15 g Butter
  • 1/2 EL Vanillepuddingpulver
  • 1 EL Milch
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 1 Msp. Zimt
  • Amaretto
  • Vanillesauce


Zubereitung

  1. Rosinen in Rum einweichen und mindesten eine Stunde ziehen lassen (besser über Nacht).
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. 20 g Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen. Die Äpfel entkernen.
  4. Milch aufkochen, den Mohn und den Zucker in die Milch geben, Hitze reduzieren und unter Rühren 5-7 simmern lassen. Das Puddingpulver in einem EL Milch verrühren und unter die Milch-Mohn-Masse rühren, bis diese eindickt. 15 g Butter und die Mandeln dazu geben und mit Zimt und Amaretto abschmecken.
  5. Die Mohnmasse in die Äpfel füllen und mit der flüssigen Butter bestreichen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen lassen.
  6. Mit kalter Vanillesauce servieren.

Montag, 28. November 2011

Rote Zwiebel Quiche mit Feta, Rosinen und Oliven

Ich hatte noch rote Zwiebeln von meinem Nacho-Burger übrig und wollte sie nicht vergammeln lassen. Im Internet fand ich ein schönes Rezept für eine Quiche mit roten Zwiebeln, Oliven und Feta. Genau mein Geschmack!

Die getrockneten Tomaten tauschte ich gegen Rosinen aus, was super zu den in Balsamico gedünsteten Zwiebeln gepasst hat.

Statt braunen Zucker kann man auch normalen verwenden oder noch besser Honig, so wie ich es gemacht habe.
Ich kann mir auch gut frischen Rosmarin zu der Quiche vorstellen, leider ist meiner längst eingefroren...doofer Winter...

So oder so ist diese Quiche einfach nur köstlich! Ich habe sie wirklich sehr genossen.


Zutaten
  • 1 Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 400 g rote Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 2 EL (brauner) Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 150 g Feta
  • 30 g Rosinen
  • 40 g schwarze Oliven


Zubereitung

  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Zwiebeln abziehen, in Spalten schneiden. In der heißen Butter ca. 5 Minuten andünsten, salzen und pfeffern. Mit Zucker bestreuen, unter Rühren ca. 1 Minute weiterdünsten. Mit Balsamico ablöschen und einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen.
  3. Feta zerbröckeln, Oliven halbieren.
  4. Eine Quicheform mit Blätterteig auslegen, mit der Zwiebelmasse belegen. Feta, Rosinen und Oliven darauf verteilen. Auf der zweiten Schiene von unten 20-25 Minuten backen.

Sonntag, 13. November 2011

Initiative Sonntagssüß: Warmer Karottenpudding mit Nüssen und Rosinen

Dieses Dessert ist einfach sensationell! Warmer Möhrenpudding und Nüssen und Rosinen enthält duftenden Zimt, aber vor allem der Kardamom macht ihn zum Burner! Eigentlich ist er weniger Pudding, wie die Deutschen sich das nun vorstellen, sondern eine süße Milch mit geraspelten Möhren drin. Trotzdem ist es wirklich ein "feines" Dessert, das ich bald für Gäste machen werde, weil es die Geschmäcker einfach umhauen wird.

Eis MUSS man einfach dazu servieren, am besten Walnusseis, aber Vanille schmeckt auch super. Für mich das perfekte Dessert für die Winterzeit und vielleicht sogar zu Weihnachten... ganz sicherlich für die Initiative Sonntagssüße, die echt eine tolle Idee ist!




Zutaten für 4-6 Personen
  • 4 EL Ghee oder Butter
  • 2,5 cm Zimtstange, halbiert
  • 30 g Mandelblättchen
  • 30 g Cashewkerne
  • 50 g Rosinen
  • 450 g geriebene Karotten
  • 600 ml Milch
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL frisch gem. Kardamomsamen
  • 1/2 TL frisch gem. Muskatnuss
  • 60 g Sahne
  • 2 EL Rosenwasser
  • Walnusseis oder Schlagsahne zum Servieren

Zubereitung
  1. Das Ghee oder die Butter in einem schweren Topf bei niedriger Hitze zerlassen und die Zimtstange darin 25-30 Sekunden anrösten. Mandeln und Cashewkerne zufügen und unter Rühren leicht anbräunen. Etwa 1 TL der Mischung beiseitestellen.
  2. Rosinen, Karotten, Milch und ZUcker zufügen, bei mittlerer Hitze aufkochen und die Milch 15-20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze verdunsten lassen. Dabei häufig rühren und sich an der Topfwand absetzende Milch abkratzen und mit der restlichen Masse mischen. Darauf achten, dass an der Wand abgesetzte Milch nicht anbräunt oder anbrennt, denn so bekommt das DEssert einen unangenehmen Beigeschmack.
  3. Kardamom, Muskat, Sahne und Rosenwasser unterrühren. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen, dann mit einer Kugel Eis oder einem Klacks Sahne servieren. Schließlich noch mit den beiseitegestellten Nüssen bestreuen.

Montag, 25. April 2011

Süßer Hefeteig mit Rosinen - Osterhasen

Ich wünsche euch allen frohe Ostern und hoffe, dass ihr wundervolle Tage mit eurer Familie hattet.

Wir haben kleine Osternester gebastelt, in die wir kleine Hefehäschen und Tulpen gesteckt haben. Jeder bekam dann so ein kleines Körbchen. Eine schöne Aufmerksamkeit, die man mit Kindern oder behinderten Menschen, wie ich nebenberuflich, machen kann.

Das war das erste mal, dass ich dieses Rezept für süßen Hefeteig ausprobiert habe.

Gleich nach dem Backen schmeckten die Teilchen besser, als jedes Rosinenbrötchen vom Bäcker.

Am zweiten Tagen waren sie dann leider etwas hart geworden und ließen sich prima essen, wenn man sie in Milch getaucht hat. Frisch gebacken schmeckt Hefegbäck wohl am besten.
So haben wirs gemacht:


Zutaten
  • 500 g Mehl
  • 1 Pck. Trockehefe
  • 300 ml lauwarme Milch
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • 2 handvoll Rosinen
  • 1 Eigelb
  • 3-4 EL Sahne

Zubereitung
  1. Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle formen. Hefe in 4 EL Milch auflösen. Mit einem Esslöffel Zucker in die Kuhle geben, mit etwas Mehl vom Rand vermischen und zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.
  2. Übrige Milch, Salz und restlichen Zucker untermischen und zu einem Teig kneten. Zugedeckt gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößtert hat.
  3. Ausrollen und Figuren ausstechen. Eigelb mit Sahne verrühren und die Teilchen damit bestreichen. Bei 180 Grad 15 Minuten backen.

Sonntag, 24. April 2011

Ozeanisch-Karibisches Hühnercurry

Ich konnte mich nicht entscheiden.

Indisch, thailändisch, costaricanisch, australisch... ?

Ich nahm von allem das Beste und vereinte es in etwas ganz wunderbarem:

Kokosmilch, Curry, Zitronenblätter, Zimt, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Garam Masala, Chili, Rosinen, Macadamianüsse, süße Kochbananen und japanischer Reis.

Ob das passt? Und wie!!

Es war ein Genuss ohne gleichen, wunderbar würzig, sämig, samtig. Dazu ein Stück Huhn. So mach ichs wieder!

Zutaten
  • zwei-daumendick Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 Hühnerteile
  • gemahlener Zimt
  • gemahlener Kurkuma
  • Currypulver
  • Garam Masala Pulver
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 grüne Kardamomkapseln
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Zitronenblätter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Sojasauce
  • ein Hauch Chilipulver
  • 3 EL Rosinen
  • 1 EL Macadamianüsse
  • 1 reife Kochbanane

Zubereitung
  1. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer schälen, hacken und in einer Pfanne anbraten. Hühnerteile dazugeben und allen gemahlenen Gewürzen bestreuen. Möhren in Würfel schneiden und mit dem Huhn anbraten.
  2. Mit Kokosmilch aufgießen, Zitronenblätter, Kardamomkapseln, Lorbeerblatt, Rosinen und Macadamianüsse dazugeben, mit Sojasauce, Pfeffer und Chilipulver abschmecken und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen.
  3. Die Kochbanane schälen und in Scheiben schneiden. In heißen Öl von beiden Seiten anbraten.
  4. Curry mit Banane und Reis servieren.

Donnerstag, 7. April 2011

Mole Poblano nach dem Wunderkrautbuch von Frida Kahlo

"Zu Fridas persönlichen Gegenständen gehörte auch ein kleines, schwarzes Buch, das sie "Das Wunderkrautbuch" nannte. Es enthielt eine Sammlung von Kochrezepten zur Zubereitung der Opferspeisen für den Totenaltar..."

So beginnt "Das geheime Buch der Frida Kahlo" von Francisco Haghenbeck.

Über Mole Poblano, die berühmte Schokolademn-Chili-Sauce steht geschrieben, dass es über die Entstehungsgeschichte von Mole zuhauf gibt. Man sage sich, dass es damals in Peubla passiert sei, als ein Bischof ein paar Dominikanerinnen bat, etwas Erlesenes zu kochen, um den Vizekönig von Neu-Spanien zu beköstigen. Die Nonnen hätten sich an die Arbeit gemacht und eine von ihnen soll gesagt haben soll, als sie eine andere die vielen Zutaten mahlen sah:

"Pero como mole!" - "Aber wie sie doch mahlt!"


Das Bild zeigt die gemahlene Paste im Vordergrund und die bereits fertige Sauce im Hintergrund.

Die Zutaten Mandeln, Nelken und Zimt stammen aus der spanischen Kutur, die verschiedenen Chilisorten und Kakao aus der mexikanischen.
Tatsächlich habe ich, ganz persönlich, noch richtigen Kakao verwendet, als ganze Bohne, aber aus Costa Rica.

Die Zubereitung von Mole ist wirklich einfach. Chilischoten werden entkernt, angebraten und weich gekocht.


Alle anderen Zutaten miteinander vermischt, gebraten und gemahlen - nun gut, zugegebenermaßen püriert. :)


Ich glaube ich habe noch kein anderes Mole-Rezept gesehen, bei der Kochbanane verwendet wird. Einzeln konnte man sie nicht herausschmecken. Als Ergebnis erhält man viel mehr etwas total verschmolzenes, einzigartiges aus einer Vielzahl verschiedener Geschmäcker. Wahnsinn, ich bin beeindruckt!

Ich habe von der angebenen Menge nur die Hälfte genommen (selbst das reicht noch für ein ganzes Fest!), Hähnchenbrustfilets einfach angerbaten und fertige Brühe genommen.


Zutaten

  • mehrere Hühnchen oder ein großer Truthahn in Stücke zerlegt
  • 5 Chiptole-Chilis (hab ich weg gelasen, weil das sind die richtig scharfen)
  • 12 Mulato-Chilis
  • 12 Pasilla-Chilis
  • 10 Ancho-Chilis
  • 450 g Schmalz oder Butter
  • 5 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 2 mittelgroße, in Ringe geschnittene Zwiebeln
  • 4 harte, in große Stücke zerbrochene Tortillas
  • 1 goldgelb geröstetes Brötchen
  • 125 g Rosinen
  • 250 g Mandeln
  • 150 g Sesamsamen
  • 1/2 EL Anis
  • 1 TL gem. oder 5 ganze Gewürznelken
  • 1 Kochbanane
  • 150 g Erdnüsse
  • 1 TL Koriandersamen
  • 25 g zerkleinerte Zimtstange
  • 1 TL gem. schwarzer Pfeffer
  • 3 Tafeln maxikanische Kochschokolade (ich habe Halbbitterschokolade verwendet, für diese Menge reichen meiner Meinung nach 200 g)
  • 250 g kleingeschnittene enthäutete Tomaten
  • Zucker

Zubereitung
  1. Die Chilischoten entkernen und in 300 g heißem Schmalz andünsten, aus der Pfanne nehmen, in einen Topf mit heißem Wasser geben und kochen, bis die Schoten weich sind.
  2. Im selben Schmalz den Knoblauch und die Zwiebeln glasig dünsten, dann alle restlichen Zutaten hinzufügen, von der Sesammenge jedoch nur die Hälfte. Das ganze unter ständigem Rühren kochen lassen und am Ende für einige Sekunden die Chilischoten mitdünsten.
  3. Die gegarte Mischung pürieren.
  4. Die dabei entstehende Paste im restlichen Schmalz schmoren lassen und die Brühe, in der das Fleisch gekocht wurde, dazugießen. Aufkochen, mit Salz und Zucker abschmecken. Es sollte eine dickflüssige Sauce entstehen.
  5. Fleischstücke hineinlegen und alles nochmals kurz erhitzen.
  6. Die restlichen Sesamsamen rösten und auf die in Tellern angerichteten Mole streuen.

Montag, 14. März 2011

Makowki

Ich bekenne mich hiermit zu einer Mohnliebhaberin und fand in der polnischen Küche den ultimativen Mohnnachtisch. :)

Er trägt viele Namen: Mohnpielen, schlesische Mohnklöße oder eben ganz polnisch Makowki (Mak = Mohn, wie mir meine Oma erläutert hat).

Dabei wird Mohn in reichlich Milch aufgekocht, das Ganze wird mit Nüssen und Rosinen angereichert und dann mit Zwieback oder altbackenem Brot geschichtet.

Dies ist mein erster Versuch, denn der zweite folgt zugleich, da ich nicht 100 % zufrieden war. Im Internet las ich, dass man statt Zwieback auch Butterbrioche verwenden könnte, aber jene, die bei mir in der Schüssel landete, nahm die Mohntränke nicht besonders auf, weswegen sich ein Geschmack von "Wässrigkeit" einstellte. Weiterhin würde ich auch die Rosinen das nächste mal in irgendwas tränken - höchst wahrscheinlich Rum und der Füllung noch etwas von meinem heißgeliebten Zimt verpassen.

Vielleicht hat schon jemand Erfahrung mit diesem Gericht gemacht und kann mir einen Tipp geben?

Hier also ein Basisrezept:

Zutaten
  • 250 g geriebenen Mohn
  • 1 Liter Vollmilch
  • 5 EL Zucker
  • 200 g Rosinen
  • 200 g Walnüsse, gehackt
  • 400 g Zwieback, Butterbrioche oder altbackenes Brot

Zubereitung
  1. Die Milch mit dem Zucker aufkochen und den Mohn hineingeben und bei niedriger Temperatur quellen lassen, bis die Masse eindickt. Rosinen und gehackte Walnüsse dazugeben.
  2. Den Boden einer Form mit Brot auslegen und die Mohnmasse damit bedecken. Mit einer Schicht Brot weiter verfahren und das Ganze mit einer Lage Mohn abschließen. Kühl stellen.

Donnerstag, 25. November 2010

Deutschland kulinarisch in Costa Rica - Bratäpfel

Für eine multikulturelle Nacht wurden zahlreiche Speisen zubereitet. Teigwarenauflauf aus der Schweiz, Kartoffelbrei aus Canada, Grüne Bohnen aus den USA und meine deutschen Bratäpfel. Ich war etwas verwundert, dass selbst meine schweizer Kollegen Bratäpfel nicht gekannt haben.
Ist das wirklich soo deutsch??

Im Internet fand ich ein schönes Rezept, bei dem allerdings Marzipanrohmasse verwendet wurde. Kann man hier vergessen... oder selbstmachen.

Ich entschied mich stattdessen gute Butterkekse zu zerbröseln und mit ordentlich Honig zu vermischen. Weiterhin fügte ich reichlich Zimt, Mandeln, Rosinen und Butter hinzu.

Tütenvanillesauce ist wohl auch ein Produkt jahrzehnterlanger Industralisierung. Wieso nicht einfach Vanilleeis nehmen? Das gibt es weltweit....

Meine Bratäpfel kamen super an. Meine costaricanischen Kollegen machten Augen, wie ich, als ich bei der Zubereitung eines costaricanischen Desserts zusah - Süße Platanos maduros überbacken mit Mozzarella (darüber werde ich auch noch bloggen)!!! Da höhlt man doch tatsächlich Äpfel aus und stopft allerhand Zeugs rein. Ich wurde schon nach dem Rezept gefragt, hier ist es für alle, die mich gerade lesen:


Zutaten
  • 24 Mini-Äpfel oder 12 Normale
  • 300 g Butterkekse
  • 4 EL Honig
  • 2 TL Zimt (oder mehr)
  • 200 g Rosinen
  • 300 g gehobelte Mandeln
  • 150 g Butter
  • Butter zum Bestreichen
  • Vanilleeis

Zubereitung
  1. Äpfel aushöhlen. Kekse zerbröseln.
  2. In einer großen Schüssel alle Zutaten für die Füllung zu einer Paste verkneten. Eventuell etwas mehr Honig oder Butter hinzufügen.
  3. Äpfel füllen und mit Butter bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 30 Minuten backen, bis sie weich sind. Die Schale sollte etwas aufgesprungen sein.
  4. Warm mit Vanilleeis servieren.

Dienstag, 10. August 2010

Rosinen-Pudding-Schnecken

Ich lieeeeebe Hefeschnecken. Ich weiß noch ganz genau, obwohl es jahrzehnte her ist, als ich jeden Morgen für die Schule eine Mohn- oder Nussschnecke mitgegeben bekommen habe. Nun eine Version mit Rosinen und Pudding.

Ich habe zahlreiche Rezepte im Internet durchstöbert und bin letztendlich bei diesem hängen geblieben. Die Menge der Puddingmasse reichte von einem halben Päckchen mit 1/4 l Milch zu 2 Päckchen mit 3/4 l Milch für 500 g Hefeteig. Ich habe mich letztendlich für ein halbes Päckchen entschieden und fands zu wenig. Das nächste mal werde ich ein ganzes zubereiten, aber vielleicht nicht die komplette Menge verbrauchen.

Der Teig ist super! Super aufgegangen, hatte beim ersten Durchkneten schon die perfekte Konsistenz, ohne Zugabe von weiterem Mehl oder Milch. Vielleicht könnte er noch etwas süßer sein. Das nächste mal mach ich Zimtschnecken, ganz bestimmt! :)


Zutaten für ca. 16 Stück
  • 500 g Mehl
  • 40 g frische Hefe
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml lauwarme Milch
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Butter
  • 100 g Rosinen
  • etwas Puderzucker und Zitronensaft für den Guss

Zubereitung
  1. Für den Hefeteig Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Kuhle bohren. Hefe hinein bröseln. Milch erwärmen und Zucker und Salz in die Milch geben. Umrühren und 2-3 EL über die Hefe geben. Mit einem Löffeln Hefe, Milch und etwas Mehl vermischen und 10 Minuten gehen lassen.
  2. In der restlichen Milch Butter erwärmen. Ei dazu geben und alles gut umrühren. Zum Vorteig geben und zu einem glatten Teig kneten. Er sollte nicht kleben. 1-2 Stunden gehen lassen, bis er sich vergrößert hat.
  3. Pudding nach Packungsanleitung zubereiten. Butter hinein geben und abkühlen lassen.
  4. Teig 6 mm dick ausrollen. Pudding dünn drauf streichen und Rosinen auf dem Pudding verteilen. Zu einer Rolle aufrollen und in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  5. Ofen auf 180 Grad vorheizen und Schnecken 10-15 Minuten backen.
  6. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen weißen Guss zubereiten und damit die abgekühlten Schnecken bestreichen.

Mittwoch, 4. August 2010

Prekmurska gibanica - Slowenischer Superduperkuchenstrudel

Ich liebe Herausforderungen! Und dieses slowenische Nationalgericht hatte sofort meine Neugierde gepackt: 1 Mürbeteig - 1 Strudelteig - 4 Füllungen - 8 Schichten und eigentlich recht fix gemacht. :)



Die Füllungen sind: Mohn - Nuss - Quark mit Rosinen und Apfel. Leider hatte ich für die Apfelschicht zu wenig Füllung, um sie auf 2 Lagen aufzuteilen, weswegen ich sie auf eine Schicht rationalisiert habe.

10ter mediterraner Kochevent - Slowenien - tobias kocht! - 10.07.2010-10.08.2010

Eigentlich ist die Premurska gibanica weniger ein Strudel, als ein Kuchen, da sie von einem Mürbeteigmantel gehalten und in einer Form gebacken wird. Schicht für Schicht wird diese gefüllt, wobei die einzelnen Füllungen von einer Strudelteiglage getrennt werden, die jeweils mit reichlich Butter bestrichen werden. Zum Schluss kommt noch eine ordentliche Portion Sahne drauf und ab in den Ofen.

So ein schönes Gebäck habe ich lange nicht mehr gesehen. Erinnert mich an diese kleinen Flaschen mit gefärbten Sand gefüllt, die man sich ins Bücherregal meistens stellt. Dieser Kuchen soll jedoch der Beitrag zum Slowenien Event sein. Ich habe das erste probierte Stück sehr genossen, da das Zusammenspiel von den unterschiedlichen Füllungen einfach total toll ist.

Zutaten für den Mürbeteig
  • 250g Mehl
  • 80g Butter
  • 1 Ei
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas kaltes Wasser

Zutaten für den Strudelteig
  • 500 g Mehl
  • 2 Eier
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 6 EL ÖL
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Mohnfüllung
  • 200 g gequetschter Mohn
  • 50 g Zucker
  • 100 ml Sahne
  • 1 Pckch. Vanillezucker

Zutaten für die Quarkfüllung
  • 500 g Quark
  • 1 Ei
  • 100 ml saure Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 50 g Rosinen in Rum eingelegt

Zutaten für die Walnußfüllung
  • 200 g gemahlene Walnüsse
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt

Zutaten für die Apfelfüllung
  • 1 kg Äpfel
  • Zitronensaft
  • 60 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • geriebene Schale von einer Bio-Zitrone

Extras
  • Butter zum Bestreichen
  • 100 ml saure Sahne

Zubereitung
  1. Für den Mürbeteig einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem so glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für den Strudelteig Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Kuhle formen. Restliche Zutaten hinzufügen und zu einem elastischen Teig kneten. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  3. Für die Mohnfüllung die Milch zum kochen bringen und die heiße Milch über den Mohn gießen, Zucker und Vanillezucker ebenfalls dazugeben und alles vermischen. Es soll sich eine streichfähige Mohnpaste ergeben.
  4. Den Quark mit dem Ei und dem Sauerrahm mit einem Schneebesen verrühren. Anschließend Rosinen und Zucker einarbeiten.
  5. Die Nüsse ebenfalls mit kochender oder besser heißer Milch übergießen, dann den Zucker mit Vanillezucker plus eine Prise Zimt dazu, fertig. Sollte ebenfalls eine dem Mohn ähnliche Konsistenz bekommen.
  6. Die Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien und in schmale Schnitze schnibbeln, mit dem Zucker in einer Pfanne karamellisieren, also warten bis der Zucker geschmolzen ist und dann etwas Zimt und die geriebene Zitronenschale untermischen. Von der Platte nehmen.
  7. Eine 28 cm - 30 cm große Springform mit Backpapier auslegen und mit etwas Butter einfetten. Den Mürbteig ausrollen und den gesamten Boden und den Rand der Form auslegen.
  8. Ein paar Esslöffel Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
  9. Auf diesen Boden wird jetzt mit einer Gabel die Hälfte der Mohnmasse verteilt. Dann den Strudelteig in acht gleichgroße Stücke teilen und die Stücke jeweils auf einem großen Stück Backpapier ziemlich dünn ausrollen und mit den Händen langziehen.
  10. Eine Teigplatte auf den Mohn legen und mit flüssiger Butter beträufeln.
  11. Daselbe Prozedere mit dem Quark, dann mit der Walnussmasse und dann mit der Apfelmasse wiederholen und die Strudelteigschichten mit Butter zwischendrin bepinseln.
  12. Am Ende die Äpfel drauf verteilen und mit dem letzten Teigblatt abdecken. Noch mal Butter drüberträufeln und mit der Sahne bestreichen. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und den Strudel für mindesten 1 Stunde backen.

Samstag, 19. Juni 2010

Kartoffelteigempanadas mit Thunfisch-Zucchini-Füllung indisch gewürzt

Seitdem ich für den Blogevent "Essen für unterwegs" die fleischigen Kartoffelteigempanadas mit Mango, Minze und Rosinen gemacht habe, bin ich irgendwie auf den Geschmack gekommen.

Bei der Wahl der Füllung kann man sich so richtig austoben. Ob man Fleisch, Fisch, Käse, Obst, Gemüse benutzt und das alles mit dem Kraut oder dem Gewürz noch schmackhafter macht, ist eine Entscheidung ganz nach eigenem Gusto.

Diesmal bereitete ich eine Füllung mit Zucchini, Thunfisch, Rosinen und Schafskäse zu, gewürzt mit Garam Masala. Das fand ich sogar noch besser, als die erste Variante und schmeckte etwas indisch.

Mal sehen, was mir noch alles einfällt. Ich liebe einfach diesen kross gebratenen Kartoffelmantel, der so viele Köstlichkeiten innen verbergen kann!


Zutaten für 4-6 Empanadas
  • 400 Kartoffelkloßteig
  • 150 g Mehl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • 1 Dose Thunfisch
  • 3 EL Rosinen
  • 100 g Schafskäse
  • Garam Masala, Salz firsch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Im heißen Fett in einer Fatte glasig braten. Zucchini in Würfel schneiden, in die Pfanne geben und 10 Minuten mit anbraten.
  2. Thunfisch und Rosinen unterrühren. Schafskäse zerbröseln und dazu geben. Mit Gewürzen abschmecken.
  3. Den Kartoffelteig in eine Schüssel geben und so viel Mehl dazu geben, dass ein fester Teig entsteht. Das kann schon ein bisschen mehr Mehl sein. Auf einer Frischhaltefolie ausrollen und Kreise ausstechen. 2-3 TL Füllung in die Mitte setzen und zu Halbmonden klappen.
  4. Gefüllte Empanadas von beiden Seiten in etwas Öl anbraten.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Kartoffelempanadas, fleischige mit Mango, Minze und Rosinen

Dieser Sommer machts einem nicht leicht. Auf kurze Sonnentage folgen lange Regentage, an denen dann doch noch mal kurz die Sonne durchblinzelt und einen erinnern lässt, dass Weihnachten noch gar nicht vor der Tür steht, sondern der pralle August.

Wie die Plätzchen zur Weihnachtszeit gehört wohl das Speisen im Freien zur Sommerzeit. Am schönsten ist es mit Kind und Sack und Pack in die Natur zu ziehen und mit Wiesenduft in der Nase und Bachgeplätscher in den Ohren und Ameisen unter dem T-Shirt auch für das kulinarische Wohl zu sorgen.

Was nehmen wir also mit? Das fragt auch der aktuelle Kochtopf-Blogevent "Essen für unterwegs".

Ich hätte da Empanadas vorzuschlagen, fleischige mit Mango, Rosinen und etwas Minzduft. Aber aus Kartoffelteig und noch mit etwas Käse gefüllt. Varietätenreich von Farbe und Geschmack wie eine Blumenwiese selbst. Und genauso sinnesberauschend, sprich: Sehr LECKER!!

Eigentlich hatte ich einen normalen Empanadateig vorbereitet, aus Butter und Mehl. Seine Konsistenz war aber so ungeeignet zum Verarbeiten und nach dem Backen so bröselig, dass alles gleich im Biomüll landete.

Kartoffelkloßteig war noch vorhanden - ja, ich gebe zu, dass ich auf diese Convenienceware ab und zu zurückgreife, was letztendlich hier mein Glücksfall war. Der Kartoffelgeschmack passte so hervorragend zur Füllung, dass ich gar nicht mehr hätte drauf verzichten wollen.

In der Pfanne gebraten eignen sich diese Empanadas hervorragend dazu, in Tupperdosen geschichtet zu werden und später im Freien, eingewickelt in einer Servierte verspeist zu werden.

Wer sie für zu Hause zubereiten möchte, dem empfehle ich noch die Tomaten-Bananen-Sauce von den Hackfleischbällchen.

Blog-Event LVII - Essen für unterwegs (Einsendeschluss 15. Juni 2010)


Zutaten für 8-10 Empanadas

  • 1 Packung Kartoffelkloßteig aus dem Kühlregal (800g)
  • 250 - 300 g Mehl
  • 300 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Mango
  • 1/2 Bund frische Minze
  • 50 g Rosinen
  • 100 g geriebenen Käse

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Im heißen Fett in einer Fatte glasig braten. Hackfleisch dazu geben und krümelig braten.
  2. Mango schälen und in kleine Stücke schneiden. Minze waschen und in Streifen schneiden. Mit Rosinen und Käse unter die Füllung rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Den Kartoffelteig in eine Schüssel geben und so viel Mehl dazu geben, dass ein fester Teig entsteht. Das kann schon ein bisschen mehr Mehl sein. Auf einer Frischhaltefolie ausrollen und Kreise ausstechen. 2-3 TL Füllung in die Mitte setzen und zu Halbmonden klappen.
  4. Gefüllte Empanadas von beiden Seiten in etwas Öl anbraten.

Montag, 24. Mai 2010

Äthiopische Kichererbsenmehlbällchen mit Tomanten-Rosinen-Sauce

Als ich das Rezept das erste mal überflog, dachte ich an Falafelbällchen. Irrtum, hier wird das Kichererbsenmehl verwendet, das mit Wasser zu einer formbaren Paste verrührt wird, um daraus Bällchen zu formen, die in der Pfanne angebraten werden.

Wer kein Kichererbsenmehl zur Verfügung hätte, so der Tipp, könnte Kichererbsen im Ofen rösten und klein mahlen.

Ich dachte, dass mein Kaffeebohnenzerkleinerer diese Aufgabe meistern würde. Irrtum. Dafür waren die Kichererbsen dann doch zu robust gewesen. Mit den kleinen Mengen, die ich auffangen konnte, stellte ich dann ein paar Bällchen her. Lecker waren sie schon!

Vor allem mit der Tomatensauce mit Möhren, Zucchini und Rosinen. Dazu gabs Couscous. Dieses schöne vegtarische und sogar vegane Essen werde ich noch mal zubereiten. Dann kaufe ich aber Kichererbsenmehl fertig!


Zutaten für 2 Personen
  • 250 g Kichererbsenmehl
  • Salz
  • 1 TL Berbere (scharfe Gewürzmischung)
  • 1/2 TL gemahlener Kurkuma
  • 1 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • 3 EL Rosinen
  • Kreuzkümmel
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung
  1. Kichererbsenmehl mit Salz, Berbere und Kurkuma vermischen. Das Öl und so viel Wasser dazugeben, bis ein glatter, fester Tag entsteht. Abgedeckt bei Zimmertemperatur 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhre und Zucchini waschen und ebenfalls würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und das Gemüse anbraten. Dosentomaten dazu geben und mit einer Gabel eindrücken. Mit Salz und schwarzen Pfeffer würzen und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss Rosinen und Kreuzkümmel dazugeben.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit den Händen kleine Bällchen formen und im heißen Fett ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Kichererbsenbällchen mit der Sauce servieren.

Samstag, 13. März 2010

3-Gang-Menü: Kürbiskernfrischkäse - Schafskäsemöhrengnocchi in Minzsahne - Gebackener Ricotta mit Teerosinen

Das Gutes nicht teuer sein muss, ist ja bereits bekannt. Wie schön, dass dieser Event 3-Gang Menü für unter 9,99 das noch mal unterstreicht und an allerhand Beiträgen schöne Beispiele findet.

Die Rezepte sind alle für 2 Personen.

Als Vorspeise liebe ich Dinge zu "naschen". Deswegen gab es bei mir einen Dip aus Kürbiskernen, Frischkäse und Butter. Pro Person hat dieser ca. 2 Euro gekostet. Statt Kürbiskernöl kann man auch Olivenöl nehmen und wer sich weiterhin die Anschaffungskosten für den weißen Balsamessig sparen möchte, kann diesen auch getrost weg lassen.

Am besten schmiert man sich die Creme auf frisches Vollkornbrot. Weißbrot geht aber auch. Was ich auch echt empfehlen kann sind panierte und gebackene Champignonköpfe. Hmmm, zusammen mit dem Kürbiskerndip ein Genuss.

Blog-Event-LIV: Ein 3-Gang-Menü für unter 9,99 Euro pro Person?! (Einsendeschluss 15. März 2010)

Zutaten für den Kürbiskernfrischkäse
  • 50 g Butter
  • 50 g Frischkäse
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Kürbiskerne
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Kürbiskernöl
  • 1/2 EL weißer Balsamessig
  • 2 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung

  1. Die Butter, den Frischkäse und eine Prise Salz schaumig rühren.
  2. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, salzen und dann in der Mühle des Zauberstabs fein mahlen.
  3. Die Schalotte und den Knoblauch schälen, die Schalotte fein würfeln, den Knoblauch hacken. Die gemahlenen Kürbiskerne, die Schalottenwürfel, den gehackten Knoblauch sowie das Kürbiskernöl zu der Butter-Frischkäse-Mischung geben und gut vermengen.
  4. Alles mit Salz, Pfeffer und Balsamessig abschmecken und zum Schluss die Schnittlauchröllchen untermischen. Den Kürbiskern-Brotaufstrich zu dem Vollkornbrot servieren.


Als Hauptspeise gab es Gnocchi auf Möhren- und Schafskäsebasis. Pro Person habe ich ca. 2,2 Euro ausgegeben.

Da sich schon bei diesem Gnocchirezpet, allerding mit Kartoffeln, die Ofengarmethode bewährt hat, habe ich auch hier die Möhren so zubereitet. Als ich das erste mal das Rezept ausprobierte und die Möhren im Wasser kochte, kam eine ziemlich breiige Masse heraus, die sich wirklich schwer verarbeiten ließ. Dies mal nicht. Noch besser ist es, die zerdrückten Gnocchi über Nacht im Kühlschrank stehen zu lassen. Ohne Probleme konnte man nach der Zugabe des Mehls ganz fix die Gnocchi kugeln.

Der Garam Masala hat den Gnocchi etwas besonderes gegeben. Zusammen mit der Minzsahne und den Frühlingszwiebeln schmeckten sie herrlich. Dieses Gericht schreit geradezu nach Frühling. Ich hab schon wieder Lust darauf. :)


Z
utaten für die Möhrengnocchi

Für die Gnocchi
  • 1 kg Möhren, in größere Stücke geschnitten
  • 200 g zerbröckelter Fetakäse
  • 280 g Mehl
  • eine Prise Muskat
  • eine Prise Garam Masala
  • 1 Ei, leicht verschlagen
Zutaten für die Sauce
  • 30 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Frühlingszwiebeln, in Röllchen geschnitten
  • 250 ml Sahne
  • 2 EL frische Minze, feingehackt

Zubereitung
  1. Die Möhren in Stücke schneiden und ca. 1 Stunde im Ofen bei 180 weich garen. In der Küchenmaschine mit dem Käse zu einer glatten Masse pürieren. Mit dem gesiebten Mehl, den Gewürzen und dem Ei zu einem weichen Teig vermengen.
  2. Teigstücke mit einem Teelöffel ausstechen und mit leicht bemehlten Fingerspitzen zu Kugeln rollen.
  3. Für die Sauce die Butter in einem Topf zerlassen und den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln bei mittlerer Hitze 3 Minuten dünsten, bis der Knoblauch weich und goldgelb ist. Die Sahne zugießen, aufkochen und bei niedriger Hitze 3 Minuten köcheln lassen, bis die Sahne etwas eingedickt ist. Vom Herd nehmen und die Minze unterziehen.
  4. Zwischenzeitlich Gnocchi in einem großen Topf mit sprudelndem Salzwasser 2 Minuten kochen, bis sie an die Oberfläche steigen. MIt einem Schaumlöffel herausheben, auf Teller geben und mit der Sauce begießen.

Zum Dessert aßen wir ein gebackener Ricotta, das mit Rosinen angereichert waren, die vorher in Schwarzem Tee zogen. Pro Person muss man ca. 2 Euro berechnen.

Ganz wichtig ist die Qualität des Tees. Besser keinen Discountertee im Beutel verwenden, weil der Geschmack nicht kräftig genug sein könnte, als das die Rosinen diesen aufnehmen könnte.

Auch ganz wichtig ist die Zugabe der frischen Zitronenschale. Ich habe es schon einmal mit und ohne gemacht und zwischen beiden Versionen liegen Welten!! Die frische Zitronenschale gibt dem Dessert einen richtigen Kick.

Durch das viele Eiweiß wird der Ricotta richtig fluffig und wolkig. Zum Abschluss dieses Menüs genau das richtige.
Lecker!!

Somit liegt der rechnerische Wert bei ca. 6,2 Euro pro Person, der idelle aber tausendfach höher!


Gebackener Ricotta mit Teerosinen

Zutaten
  • 60 g Sultaninen
  • 125 ml sehr starker Earl Grey Tea
  • 3 Eier, getrennt
  • 250 g fester Ricotta
  • 60 ml Sahne
  • 60 g feinster Zucker
  • fein abgeriebene Schale von 1 Zitrone

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. EIne 20cm-Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Die Sultaninen im Tee einweichen. Das Eiweiß steif schlagen. Den Ricotta in einer großen Schüssel mit Eigelb, Sahne, Zucker und Zitronenschale verrühren. Die Sultaninen gut abtropfen lassen und mit dem Ricotta verrühren dann vorsichtig den Eischnee unterziehen.
  3. Die Mischung in die Springfrom füllen und 40 Minuten backen dann mit Alufolie abdecken und 15 Minuten weiter backen. Prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist, dann abkühlen lassen.