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Samstag, 8. Juli 2017

Frittata mit Zucchini, Minze und Ziegenfrischkäse



Zu Beginn des Sommers ist es inzwischen zu einem Ritual geworden, den großen Kräuterkübel mit Erde zu befüllen und mit Kräuterjungpflanzen zu bestücken. Neben Salbei und Thymian, die zu meinen absoluten Lieblingskräutern gehören, darf auch Minze nicht fehlen. Doch was kann man mit Minze noch so anstellen, außer sie mit Rohrzucker, Rum und Limetten zu verstampfen und daraus einen köstlichen Mojito zu machen?

Die Frittata mit Zucchini, Erbsen und Ziegenkäse, ein Rezept von essen&trinken, gefiel mir auf den ersten Blick total gut. Dass Erbsen und Minze eine herrliche Kombination ergeben, hat bereits eine Erbsen-Minz-Supper bewiesen, die ich tatsächlich noch gar nicht geblogt habe.

Das Rezept ist vor allem für all jene gut, die eine große Menge Eier losbekommen wollen. Eine herrliche leichte Mahlzeit, die es bestimmt wieder geben wird, zu der gut Ciabatta passt.



Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400g Zucchini
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g TK-Erbsen, aufgetaut
  • 8 Stiele Minze
  • Salz, Pfeffer
  • 8 Eier
  • 150 g Ziegenfrischkäse

Zubereitung

  1.  Schalotten fein würfeln, Knoblauch fein hacken. Zucchini waschen und in 2 cm breite Dreiecke schneiden. Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Zucchini und Schalotten darin unter Rühren 3 Minuten anbraten.
  2. Minzblätter abzupfen und hacken. Knoblauch fein hacken und mit den Zucchini braten. Erbsen und Minze untermischen. Salzen und pfeffern.
  3. Eier verquirlen und in der Pfanne verteilen. Frischkäse in groben Stücken daraufgeben. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad Ober- und Unterhitze 15 Minuten backen. Auf eine Platte geben.

Freitag, 13. September 2013

Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum



Die Erbsen-Minz-Suppe ist wie die Möhren-Ingwer-Suppe viel zu populär geworden. Lust aber macht die Version mit Kohlrabi und Zitronenblatt, durch welches die Suppe fast schon eine fernöstliche exotische Note bekommt. Zitronenblätter findet man übrigens tiefgeforen in jedem Asia-Laden. Sie gibt Suppen ein wunderbar erfrischendes Aroma, das auch perfekt zur Minze passt.

Der kulinarische Höhepunkt der Suppe ist zweifellos der Safranschaum. Im Nu zubereitet, muss das Safran-Brühe-Gemisch dann aber einige Stunden im Kühlschrank ruhen, damit die beigefügte Gelantine die Flüßigkeit festigt. Mit dem Stabmixer aufgeschlagen, ergibt sie einen Schaum von fester Konsistenz. Diesen löffelt man dann auf und nicht in die Suppe, so dass die einzelnen Aromen herrlich zur Geltung kommen.

In kleinen Gläsern serviert, ergit die Suppe eine exquise Vorspeise. Wer erst einmal auf ihren Geschmack gekommen ist, wird sie danach nur noch in großen Suppentellern essen wollen. Hoher Wiederholfaktor!!

Das Rezept für die Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum ist mein Beitrag für Zorras 9-Jähriges Jubiläums-Event (Meinen Glückwunsch!), das jeden Teilnehmer dazu herausfordert, die Stabmixer für die Neuauflage des Rezeptheftes von Braun zu schwingen. Bei diesem Rezept kommt der Stabmixer sogar zwei mal zum Einsatz: bei der Suppe und dem Schaum. Bei dem Event gibt es übrigens auch tolles zu gewinnen!!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

 

Zutaten für 2 Personen


Für die Suppe
  • 250 g Kohlrabi
  • 100 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zitronenblatt
  • 150 g grüne Erbsen (TK)
  • 1/2 Bund Minze
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Für den Schaum
  • 1/2 Blatt Gelantine
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 1 Msp. Safran aus dem Iran
  • 100 ml Sahne
 

Zubereitung

  1. Für die Suppe die Zwiebel, Knoblauch, Kohlrabi und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Kartoffel- und Kohlrabiwürfel mit anschitzen. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen. Brühe angießen, Zitronenblatt in den Topf legen und zugedeckt 15 Minuten köcheln. Zum Schluss Erbsen hinzufügen.
  2. Für den Safranschaum die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Safran mit 2 EL wamre Gemüsebrühe vermischen. Den Rest Gemüsebrühe erhitzen, Gelantine ausdrücken und darin auflösen und den aufgelösten Safran hinzugeben. ausdrücken und dann im warmen Kalbsfond auflösen. Mit dem Vollrahm gut mischen. In einen hohen Behälter geben und kalt stellen (am besten über Nacht).
  3. Zitronenblatt aus der Suppe entfernen. Minze hinzugeben und mit einem Stabmixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Die Safransahne mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Die Suppe in Teller füllen und den Safranschaum darauf geben. Mit einem Minzblatt dekorieren.



Montag, 4. Juni 2012

Blogevent Indien - Blumenkohl-Kartoffel-Curry in Kokosmilch

Es gibt ja viele Blog-Events, aber über den Indischen von Foodina habe ich mich besonders gefreut! Für mich gehören indische Speisen durch ihre Gewürzvielfalt zu den Köstlichsten überhaupt!


Gib dem Maharaja Futter

Auch die Betonung des Vegetarischen finde ich gut. Mein Freund ist überzeugter Fleischesser, aber wenn er seine Mutter in Indien besucht, die dort arbeitet, hat er kein Problem sich über Wochen hinweg vegetarisch zu ernähren. Erstens vermisst man Fleisch in der indischen Speisekultur wenig, zweitens, so meint er, mag man die Hühner, die dort rumlaufen, nicht wirklich auf seinem Teller sehen.


Auch dieses extrem leckere Curry mit Blumenkohl und Kartoffeln kommt vorzüglich ohne Fleisch aus. Kokosmilch, Garam Masala, Koriander, Kreuzkümmel und frischer Koriander verzaubern regelrecht und das immer und immer wieder!



 Zutaten
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 Blumenkohl (mittelgroß; 1 kg)
  • 1 Stück Ingwer (frisch, 2 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butterschmalz
  • ¼ TL gem. Koriander
  • 1 TL Garam Masala
  • ¼ TL gem. Kreuzkümmel
  • 1 TL gem. Kurkuma
  • Salz
  • 1 Dose Kokosnussmilch (400 ml)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Limette
  • 50 g Erbsen
  • ½ Bund Koriander 

Zubereitung
  1. Die Kartoffeln schälen, abspülen und in mundgerechte Würfel schneiden. Den Blumenkohl putzen, abspülen und in kleine Röschen teilen. Ingwer schälen und fein würfeln. Die Knoblauchzehen abziehen und ebenfalls fein hacken.   
  2. Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. Koriander, Garam masala, Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer, Knoblauch dazugeben und unter Rühren 2 Minuten rösten. Die Kartoffelwürfel zu den Gewürzen geben und unter Wenden kurz darin anbraten. Blumenkohlröschen dazugeben und ebenfalls unter Wenden anbraten. Mit Salz würzen. Erbsen, Kokoscreme und Brühe dazugießen und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten kochen lassen, bis der Blumenkohl gar ist. Mit Salz, den übrigen Gewürzen und Limettensaft abschmecken. 
  3. Koriander abspülen und die Blätter grob hacken. Kurz vor dem Servieren über das Curry streuen. 

Dienstag, 24. Januar 2012

Pasta in einer cremigen Sauce mit Walnüssen, Erbsen und Speck

Pasta ist dazu prädistiniert schnell, furchtbar lecker und (er)füllend zu sein! Rezepte, die man nicht mal in vielen italienischen Restaurants zu probieren bekommt, kommen mir immer sehr recht.

Dieses Rezept fand ich besonders toll, ein wahrer Pastatraum mit Walnüssen, Erbsen und Speck. Etwas Knoblauch und Parmesankäse zaubern eine letzte Würze in das Gericht.

Wer TK-Erbsen nimmt, sollte die Erbsen vorher blanchieren und dann mit kaltem Wasser abschrecken, damit sie ihre schöne grüne Farbe nicht verlieren.

Was gibt es schöneres als vor einem schönen Teller wohl duftender Pasta zu sitzen?


Zutaten
  • 500 g Pasta (Fettuccine)
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 30 g Butter
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 4 Scheiben Speck, gehackt
  • 180 ml trockener Weißwein
  • 250 ml Sahne
  • 3 EL geriebenen Parmesan
  • 250 g Erbsen


Zubereitung

  1. Die Pasta in einem großen Topf mit sprudelndem Salzwasser al dente kochen. Aptropfen und wieder in den Topf geben.
  2. Unterdessen die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Umrühren, damit sie nicht anbrennen. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
  3. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Zwiebel und den Speck zugeben, und die Zwiebel weich dünsten. Den Speck anbräunen. Den Knoblauch zugeben und 1 Minute dünsten.
  4. Den Weißwen und die Sahne zugießen, aufkochen lassen. Die Erbsen zugeben und 1 Minute köcheln lassen. Die Sauce, den Parmesan und die Walnüsse unter die Pasta heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Dienstag, 2. August 2011

Sommerpasta: Orecchiette mit karamellisierten Zwiebeln, Erbsen und Ricotta


Juhuu, der Sommer ist wieder zurück! Und mit ihm das perfekte Pastagericht für warme Tage auf dem Tisch, das die Sonne gleich etwas mehr scheinen lässt.

Karamellisierte Zwiebeln, Erbsen, Minze, Basilikum und Ricotta, so die Theorie, fern von standardisierten Tomaten- oder Sahnesaucen (wobei auch diese ihren Reiz haben können!). Wer es trotzdem noch etwas sauciger mag, kann durchaus zusätzlich etwas Olivenöl oder Butter unter die Pasta mischen.

Statt Erbsen verwendete ich Zucchini und statt Orecchiette mussten diese Barillanudeln (Name der Sorte vergessen) herhalten. Hat auch toll geschmeckt!


Zutaten
  • 2 TL Olivenöl
  • 4 Zwiebeln, gehackt
  • 250 g Erbsen
  • 250 g Orecchiette
  • 120 g Ricotta
  • frische Basilikumblätter
  • frische Minze
  • 2 TL abgeriebene Schale von einer unbeh. Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln etwa 5 Minuten anbraten, bis sie golden sind. Hitze reduzieren und Zwiebeln weitere 15 Minuten schmoren lassen. Die Erbsen hinzufügen und etwa 3 Minuten garen.
  2. Die Pasta kochen, abgießen und 240 ml Kochflüssigkeit aufbewahren.
  3. Die Pasta mit der Hälfte der Kochflüssig zu den Zwiebeln und Erbsen in die Pfanne geben und in eine Minute lang unter Rühren erhitzen. Ricotta, Basilkum, Zitronenschale und Minze unterrühren. Gegebenfalls zusätzlich Kochflüssigkeit dazugeben.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Sonntag, 21. Februar 2010

Rape a la marinera - Seeteufel mit Muscheln, Garnelen und Paprika

Dies ist ein weiteres Rezept aus meinem Andalusien Kochbuch, aus dem ich kürzlich schon das Dattel-Walnuss gefüllte Huhn vorgestellt habe. Das Rezept stammt aus der Region Málaga und Almeria.

Im Grunde ist es ein großes Allerlei mit Muscheln, Garnelen und Fisch, all jene Schätze, die das Meer so hergibt. Mit Erbsen und Paprika erinnern die Zutaten an Paella, tatsächlich haben wir Reis dazu gegessen. :)

Als Tip sagt das Buch, dass der Seeteufel mit Minze oder Koriander bestreut eine besondere Note bekommen soll. Das gilt auszuprobieren, wobei ich ganz ehrlich zugeben muss, dass ich mit diesem Gericht herausgefunden habe, dass ich Seeteufel geschmacktlich gar nicht soo toll finde... Trotzdem war diese Fischpfanne mit Garnelen und Muscheln und und und für ein festliches Familien-Sonntagabend-Essen genau das richtige. Fischsorten sind ja austauschbar. ;)

Zutaten
  • 150 g Venusmuscheln
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 150 g weiße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 4 EL passierte Tomaten
  • 100 g tiefgekühlte Erbsen
  • 150 g Garnelenschwänze
  • 1 Briefchen Safran (0,125 g)
  • Muskatnuss
  • 1 Schnapsglas Brandy
  • 1/8 Weißwein
  • 800 g Seeteufelfilet
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
  1. Muscheln unter fließendem Wasser gründlich waschen. In einen flachen Topf legen und gannz wenig Wasser dazugeben. Zugedeckt bei starker Hitze kochen, bis sich alle Muscheln geöffnet haben. Muscheln aus der Schale lösen. Die geschlossenen wegwerfen. Den Muschelsaft aufheben.
  2. Die Paprikaschote waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl erhitzen und Paprika darin bei schwacher Hitze 5 Minuten mitbraten. Dann die Tomaten dazugeben, salzen und pfeffern. Weitere 5 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren.
  3. Erbsen, Garnelen, Safran, Muskat, Brandy, Wein, Muscheln und Muschelnsaft dazugeben. Den Seeteufel mit der Haut nach unten darauf legen und alles zugedeckt bei schwacher Hitze 10-15 Min. schmoren.