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Samstag, 13. September 2014

Rote Paprikaschaumsuppe mit Estragon


Der Herbst nähert sich mit großen Schritten und jetzt gibt es nichts schöneres, als sich mit einer warmen Suppe nach einer ausgiebigen Suche im Wald nach Schirmpilzen zu stärken. Das Besondere an dieser Suppe ist, dass die Paprikaschoten, bevor sie in den Topf kommen, im Ofen gebacken werden, um ihre Haut abzuziehen. Dadurch gewinnt die Suppe eine tolle Konsistenz.

Statt mit Rosmarin habe ich sie mit Estragon gewürzt, was super zu dem Paprikageschmack passt. Die Sahnemenge habe ich um ein Drittel reduziert, um sie leichter zu machen. Nach dem doppelten Pürieren - einmal nach der Sahne- und einmal nach der Butterzugabe - wirft sie tolle, kleine, schaumige Blasen und ist ein wahrer Genuss für Gaumen und Zunge.

Mein Mitesser war auf jeden Fall hellauf begeistert. Diese Suppe wird es wieder geben. Sie ist mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Smooth Food" von Claudia von Geschmedige Köstlichkeiten.

Blog-Event CI - Smooth food, geschmeidig und genussvoll! (Einsendeschluss 15. September 2014)


Zutaten
  •  2 rote Paprika
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein
  • 25 g Butter
  • 25 ml Olivenöl
  • Salz, Muskatnuss, Paprikapulver, Pfeffer aus der Mühle
  • getrockneter oder frischer Estragon

Zubereitung
  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Paprika halbieren, die Kerne entfernen und mit der Schnittseite nach unten auf ein Blech legen. 30 Minuten backen, bis die Schale Blasen wirft. Herausnehmen und die Paprikaschale abziehen. Auskühlen lassen.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehe schäle und feinhacken. Paprika in Stücke schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Paprikastücke darin anbraten. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablösche und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Muskatnuss, Paprikapulver und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
  3. Sahne dazugießen und mit einem Stabmixer pürieren. Butter hinzugeben und noch mal pürieren. 
  4. In Schüsseln servieren und Estragonblätter auf die Suppe streuen.

Donnerstag, 28. November 2013

Viva Mexico - Sopa de Tortilla

Nach Prag bin ich inzwischen in Mexiko angekommen. Natürlich interessiert einem Food-Blogger in einem fernen Land vor allem die traditionelle Küche. Wenn man einen großen Bogen um McDonalds, KFC, Vips und ähnliche Franchise-Unternehmen macht, ist diese auch leicht zu finden.

Mein absolutes Lieblingsessen ist zur Zeit die Sopa de Tortilla. Sie besteht aus einer roten, leicht scharfen Hühnerbrühe mit einer Einlage aus gerösteten Tortillastreifen, geschmolzenem weißen Käse und Avocado.

So sollte sie nicht sein (bestellt in einem Hotel-Restaurant - diese besser in der Regel meiden):


Tortillas und Käse bedecken die Suppe, bleiben trocken, die geschnittene Avocado fehlt.


Die Offenbarung sieht so aus und schmeckt einfach toll (bestellt in einem kleinen Café):


Die Einschlage schwimmt in der Brühe, die Avocadoscheiben sind klar zu sehen, die Tortillastreifen untergetaucht, der Käse ist geschmolzen, am Rand liegt eine Limettenhälfte. Super!

Wer ein Rezept hat, bitte melden!

Freitag, 13. September 2013

Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum



Die Erbsen-Minz-Suppe ist wie die Möhren-Ingwer-Suppe viel zu populär geworden. Lust aber macht die Version mit Kohlrabi und Zitronenblatt, durch welches die Suppe fast schon eine fernöstliche exotische Note bekommt. Zitronenblätter findet man übrigens tiefgeforen in jedem Asia-Laden. Sie gibt Suppen ein wunderbar erfrischendes Aroma, das auch perfekt zur Minze passt.

Der kulinarische Höhepunkt der Suppe ist zweifellos der Safranschaum. Im Nu zubereitet, muss das Safran-Brühe-Gemisch dann aber einige Stunden im Kühlschrank ruhen, damit die beigefügte Gelantine die Flüßigkeit festigt. Mit dem Stabmixer aufgeschlagen, ergibt sie einen Schaum von fester Konsistenz. Diesen löffelt man dann auf und nicht in die Suppe, so dass die einzelnen Aromen herrlich zur Geltung kommen.

In kleinen Gläsern serviert, ergit die Suppe eine exquise Vorspeise. Wer erst einmal auf ihren Geschmack gekommen ist, wird sie danach nur noch in großen Suppentellern essen wollen. Hoher Wiederholfaktor!!

Das Rezept für die Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum ist mein Beitrag für Zorras 9-Jähriges Jubiläums-Event (Meinen Glückwunsch!), das jeden Teilnehmer dazu herausfordert, die Stabmixer für die Neuauflage des Rezeptheftes von Braun zu schwingen. Bei diesem Rezept kommt der Stabmixer sogar zwei mal zum Einsatz: bei der Suppe und dem Schaum. Bei dem Event gibt es übrigens auch tolles zu gewinnen!!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

 

Zutaten für 2 Personen


Für die Suppe
  • 250 g Kohlrabi
  • 100 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zitronenblatt
  • 150 g grüne Erbsen (TK)
  • 1/2 Bund Minze
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Für den Schaum
  • 1/2 Blatt Gelantine
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 1 Msp. Safran aus dem Iran
  • 100 ml Sahne
 

Zubereitung

  1. Für die Suppe die Zwiebel, Knoblauch, Kohlrabi und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Kartoffel- und Kohlrabiwürfel mit anschitzen. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen. Brühe angießen, Zitronenblatt in den Topf legen und zugedeckt 15 Minuten köcheln. Zum Schluss Erbsen hinzufügen.
  2. Für den Safranschaum die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Safran mit 2 EL wamre Gemüsebrühe vermischen. Den Rest Gemüsebrühe erhitzen, Gelantine ausdrücken und darin auflösen und den aufgelösten Safran hinzugeben. ausdrücken und dann im warmen Kalbsfond auflösen. Mit dem Vollrahm gut mischen. In einen hohen Behälter geben und kalt stellen (am besten über Nacht).
  3. Zitronenblatt aus der Suppe entfernen. Minze hinzugeben und mit einem Stabmixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Die Safransahne mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Die Suppe in Teller füllen und den Safranschaum darauf geben. Mit einem Minzblatt dekorieren.



Mittwoch, 28. März 2012

Eine kleine Geschichte und ein Rezept aus 1001 Nacht - Orientalische Rote Linsencremesuppe

Vor langer, langer Zeit war ich ab und an glücklich geladener Gast bei einer Familie, deren Wurzeln aus dem fernen Orient stammen. Die schöne und reich beschmückte Königin mit langen, schwarzen Haaren und einem tiefroten Erdbeermund dieses Hauses beherrschte vor allem das Küchenreich, so dass nicht selten feine Gerüche von teuren Gewürzen aus weit, weit her, wie Nebelschwaden durch die Räume zogen.





Klimpernde Deckel bedeckten Töpfe mit köchelndem Lebenselexier. Die schöne Königin ließ nie etwas unversucht, um Zepter und Krone zu schwingen und ihre Untertanen mit wohltuenden Speisen zu versorgen, wobei es heißt, dass vor allem die Rote Linsensuppe selbst dem kleinsten Kamelzüchter Unsterblichkeit verlieh!


Ob dies wohl von der Linse, vom Kreuzkümmel, vom Koriander, vom Curry- oder Zimtpulver rühre, darüber streiten sich die Geister seit eh und je. Vielleicht sind es auch alle Zutaten zusammen, die den Menschen den Göttern etwas näher bringt. Aber versuchet einmal selbst!



Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL frischer Ingwer
  • 2 Kartoffeln
  • 30 g Butter
  • 1 TL gem. Kreuzkümmel
  • 2 TL gem. Koriander
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 250 g rote Linsen
  • 30 g Tomatenmark
  • 100 ml Sahne
  • 80 g Joghurt
  • etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer und Zimt aus der Mühle
  • frischer Koriander


Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauchzehen, Ingwer und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze glasig braten. Knoblauch, Kartoffeln und Ingwer dazu geben und 2-3 Minuten mitbraten. Kümmel, Koriander, Kurkuma, Zimt und Currypulver dazu geben, verrühren und 30 Sekunden mitbraten. Mit der Brühe ablöschen, Linsen dazu geben und die Suppe zugedeckt 25-30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen sind.
  2. Tomatenmark in die Suppe rühren und pürieren. Sahne und Joghurt dazu geben und noch ein mal kurz durchmixen. Falls dir Suppe zu dickflüssig ist, noch etwas Brühe dazu geben.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Gegebenfalls mit den Gewürzen nachwürzen.
  4. Vom Herd nehmen, Zitronensaft und Koriander einrühren, mit Zimt bestreuen und servieren.

Freitag, 6. Januar 2012

Brokkolicremesuppe oriental spiced und die Philosophie der Tütensuppe

Letztens stand ich im Supermarkt und staunte über die kilometerlangen Regale Tütensuppen. Dick warben die Firmen, dass ihre Pülverchen weder Geschmacksverstärker noch Zusatzstoffen enthielten. Aber es ist auch schon lange bekannt, dass die Industrie mit geschickter Formulierung so manches Ekel-Zeugs gekonnt maskiert!
Guckt man sich auf der Rückseite eines jeden Päckchens die Zutatenliste und die Nährwerttabelle an, sind diese "Suppen", oder Pulver-Cocktails, ziemlich arm.

Dann frag ich mich immer wie viel mehr Mühe die Zubereitung einer richtigen Suppe dem Alltagsmenschen machen mag. Zeit ist Geld, Zeit ist heilig und man selbst ist einem nicht auch was wert?
Ich persönlich finde, dass jeder 5 Minuten am Tag Zeit hat eine Kartoffel und eine Zwiebel zu schälen und samt Gemüse in einen Topf zu werfen. Das Ergebnis mag mit einem Pülverchen nicht zu vergleichen sein...


Eine cremige Suppe aus guten Kartoffeln und vitaminreichem Brokkoli. Ein Klecks Creme Fraiche. Und weil wir es würzig mögen, runden das arabische Harissa und das indische Garam Masala so eine Wintersuppe perfekt ab. Sind zwar auch Pülverchen, aber garaintiert ohne Geschmacksverstärker und E-Nummern.


Zutaten
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 2 Kartoffeln
  • 1 EL Butter
  • 500 ml l Gemüsebrühe
  • 50 g Creme fraiche
  • 1/2 TL Harissa
  • 1/2 TL Garam Masala
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Zubereitung

  1. Vom Brokkoli die Röschen teilen.
  2. Zwiebel und Kartoffeln schälen und klein würfeln. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Kartoffelwürfel 3 Minuten unter Rühren anbraten. Die Brokkoliröschen dazugeben und mit Brühe auffüllen. Zugedeckt 15-20 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Suppe fein pürieren. Die Creme Fraiche unterrühren. Mit Gewürzen abschmecken.

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsmenu 2011

Als hätte das Leben einen nicht auf Weihnachten vorbereitet, artet das Fest der Liebe doch ziemlich leicht in Stress aus. Wenn man sich wenigstens auf das Gelingen des Weihnachtsessens verlassen kann, ist schon mal ein brenzliger Faktor genommen.

Das Schöne an unserem diesjährigen Weihnachtsmenu für mich als Köchin war, dass man fast alles super vorkochen konnte und man nicht à la minute die einzelnen Gänge fertig haben musste. Möglich machens Suppe, Schmorgericht und Bratäpfel aus dem Ofen....



1. Gang: Lauchcremesuppe mit Krabben


Die Suppe war richtig lecker und machte Lust auf mehr. Da ich kein Dill mag, verwendete ich Petersilie, den Merrettich ließ ich weg. Eine Packung Krabben rührte ich unter die Suppe, die restlichen wurde direkt auf die Suppe gestreut. Eine wahre Suppefreude!


Zutaten für 6 Personen als Vorspeise
  • 1,5 kg Lauch
  • 500 g Kartoffeln
  • 20 g Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 200 g Nordseekrabbenfleisch
  • 3 EL Crème fraîche


Zubereitung

  1. Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und grob würfeln. Beides in heißer Butter ca. 5 Minuten andünsten, würzen. Brühe angießen und alles 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
  2. Petersilie fein schneiden. Mit dem Krabbenfleisch mischen. Etwa ein Drittel vom Gemüse mit einer Schaumkelle aus der Suppe heben, beiseite stellen. Restliche Suppe pürieren.
  3. Crème fraîche unterrühren, beiseite gestelltes Gemüse wieder zufügen, Suppe abschmecken. Mit dem Krabbenfleisch anrichten.


2. Gang: Geschmorter Hirschrollbraten in Rotwein-Preiselbeer-Sauce

Das Rezept habe ich von genial lecker. Jedoch habe ich den Braten nicht bei 140 Grad im Ofen geschmort, sondern lediglich bei 100 Grad für 3 Stunden. So wurde er ganz, ganz weich, das konnte selbst die Oma kauen! :P

Auch die Sauce habe ich etwas variiert. Nach dem Reduzieren rührte ich ein paar Esslöffel Preiselbeeren aus dem Glas darunter und dickte sie mit etwas Saucenbinder an. Sehr lecker!

Dazu gabs Butterspätzle und Brokkoli.


Zutaten für 6 Personen

  • 1 Hirschrücken mit Knochen, ca. 3 kg
  • 1 Liter Buttermilch
  • 1/2 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • 4 Wacholderbeeren
  • 6 Pfefferkörner
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 4 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Flasche Rotwein
  • 6 Scheiben Bauchspeck
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Preiselbeeren


Zubereitung

  1. Den Hirsch abspülen, die Buttermilch in eine Schale geben, den Hirschrücken darin über Nacht ruhen lassen.
  2. Ca. 4 Stunden vor dem Essen den Hirschrücken aus der Buttermilch heben, abtupfen. Falls vorhanden, die Faszie und die Silberhäute entfernen. Durch das Rückenmark einen Metallstift (2 metallische Grillspieße von beiden Seiten genommen) schieben, damit sich der Rücken schön gerade bleibt. Am Rückenknochen entlang etwa 2 cm tief das Fleisch ablösen. Lorbeer, Nelke, Wacholder und Pfeffer in einem Mörser fein zermahlen. Beide Filets mit dem Gewürz einmassieren. Im Kühlschrank 30 Minuten marinieren lassen.
  3. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit das Gemüse schälen und würfeln.
  4. Butter und Olivenöl im Bräter erhitzen, den Hirschrücken erst von der Fleischseite schön anbraten, danach auf die Knochenseite drehen. Das Gemüse darum herum legen, ebenfalls anschwitzen, mit dem Rotwein ablöschen (nicht über das Fleisch gegossen, sonst sind ja alle Gewürze runter). Den Rücken mit den Speckscheiben belegen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 3 Stunden garen.
  6. Den Rücken aus dem Bräter heben, in Alufolie wickeln. In den angelehnten, ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
  7. Die Sauce durch ein Sieb passieren, auf hoher Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Preiselbeeren abschmecken. Ggf. die Sauce abbinden.


3. Gang: Bratäpfel mit Marzipan

Das Bild des Rezepts suggerierte eine hochgetürmte Fülung aus Marzipan, Nüssen und Rosinen. Leider reichte die Menge gerade so die Äpfel zu füllen. Aber nicht so schlimm, da wir eigentlich schon pappsatt waren. Wer hochgetürmt möchte sollte die Mengenangaben mal 1,5 nehmen!

Warm trifft auf kalt, ein Prinzip, dass jedes Dessert absolut göttlich macht. Wer gegen die Chemiekeule der Vanillesaucenpäckchen ist, macht sie doch am besten einfach selbst - wer am Heiligabend und bei drei Gängen dazu überhaupt die Nerven hat... :)


Zutaten für 6 Personen

  • 2 Päckchen Vanillesoße
  • 1 l Mollmilch
  • 4 El Zucker
  • 60 g Butter
  • 120 g Marzipan
  • 50 g Rosinen, in Rum eingelegt
  • 60 g gehackte Mandel
  • 3 El Rum (von den Rosinen)
  • 6 Äpfel
  • 2 EL gehobelte Mandeln
  • 1 Msp Zimt


Zubereitung

  1. Die Vanillesoße laut Packungsanweisung mit der Milch und dem Zucker zubereiten.
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen. Marzipan, Rosinen, Mandeln und Rum verkneten. Die Äpfel entkernen und den Deckel abschneiden (nicht zu dünn, er wird nach dem Füllen wieder daraufgesetzt).
  3. Die Marzipanmasse in die Äpfel geben, Deckel wieder daraufsetzen. Die Bratäpfel so in eine Auflaufform stellen, dass sie nicht umfallen können, und mit der geschmolzenen Butter beträufeln.
  4. Im Ofen ca. 25 Minuten garen.
  5. Gehobelte Mandeln in einer Pfanne goldgelb rösten. Die Vanillesoße mit etwas Zimt abschmecken, als Spiegel auf die Teller geben, mit gerösteten Mandeln bestreuen und die Äpfel daraufsetzen.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Ein Adventsmenü, das von Herzen kommt.

Wir wollten uns bedanken! Für so viel Unterstützung und Mithilfe. Deswegen gab es ein großes Menü und zu jedem Gang ein Herz, als Zeichen unserer Liebe und Dankbarkeit.

Gibt es denn was schöneres, als bei Kerzenschein besinnlich beieinander zu sitzen und einen festlichen Gaumenschmaus zu sich zu nehmen? Für die Gäste nein, und ist das auch möglich für die Köchin?


Mit diesem Menü definitiv, denn alles lässt sich super vorbereiten. Es gab:

Pilzrahmsüppchen mit Trüffelöl und Herzcroutons

Schweinefilet mit Walnuss-Honig-Kruste, Lebkuchen-Preiselbeer-Rotwein-Sauce und Polentaherzen

Warme Safran-Vanille-Birnen mit Herzwaffeln und Vanilleeis

All diese Gerichte hatte ich vorher noch nie gekocht gehabt und trotzdem sind sie sehr gelungen. Bei der Suppe nahm jeder einen zweiten Nachschlag, so dass der Suppentopf am Ende wirklich ausgekratzt war. Auch Hauptgang und Dessert mundeten vorzüglich. Aber schaut selbst:


1. Gang: Pilzrahmsüppchen mit Trüffelöl und Herzcroutons

Das Rezept für die Suppe habe ich von Jamie Oliver. Wie gewohnt sehr gut und einfach zuzubereiten. Man kann sich die Pilzsorten selbst aussuchen. Wir haben 500 g Champignons und 100 g Kräuterseitlinge genommen. Die Idee mit dem Trüffelöl kam von uns. Die Kombination des Trüffelgeschmacks und der Pilze ist unschlagbar!


Zutaten für 4 Personen
  • 1 handvoll getrocknete Steinpilze
  • 600 g gemischte frische Pilze
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • frischer Thymian
  • 1 EL Butter
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 EL Mascarpone oder Creme fraiche
  • 4 Scheiben Toast
  • 2 EL Butter
  • 1 Plätzchenherzform
  • Trüffelöl
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Zubereitung

  1. Die getrockneten Pilze mit kochendem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen. Danach absieben, die Flüssigkeit dabei auffangen.
  2. Die frischen Pilze klein schneiden. Olivenöl in einen schweren Topf erhitzen und die Pilze 1 Minute anbraten. Zwiebel und Knoblauch schälen, würfeln und mit etwas frischem Thymian, den eingeweichten Pilzen und der Butter zu den Pilzen geben. Salzen, so dass Flüssigkeit austritt. Die Pilzeinweichflüssigkeit dazugeben und 20 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Brühe dazu geben, den Topf mit einem Deckel verschließen und weitere 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Mit einer Keller ein Paar Pilzstücke herausnehmen und den Rest pürieren. Mascarpone oder Creme fraiche unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Aus dem Toast vier Herzen ausstechen. Butter in einer Pfanne zerlassen und den Toast von beiden Seiten ausbacken.
  6. Suppe in einer Schüssel anrichten, Pilzstücke und einen Klecks Creme friache in die Mitte geben. Mit Herzcroutons und Thymian dekorieren. Etwas Trüffelöl auf der Suppe verteilen.


2. Gang: Schweinefilet mit Walnuss-Honig-Kruste, Lebkuchen-Preiselbeer-Rotwein-Sauce und Polentaherzen

Das Rezept für die Walnusskruste in von Johann Lafer und eigentlich für Ente gedacht. Ich mag jedoch keine Ente und habe mich deswegen für Schweinelende entschieden, was auch super funktioniert hat.

Dazu gab es eine würzig-fruchtige Sauce, die ich u.a. mit Lebkuchengewürz aromatisiert habe. Die war meine Idee gewesen und passte sehr, sehr gut zum Walnuss-Honig-Fleisch.

Die gebratenen Polentaherzen waren eine super Beilage, da man mit ihnen auch schön die Sauce aufstippen kann. Eventuell würde ich das nächste mal die doppelte Polentamenge machen, weil für jeden nur ein großes Herz herausgekommen ist. Jeder wurde satt, aber bei Herzensangelenheiten kann doch fast niemand nein sagen, insofern wäre ein zweites ganz nett gewesen. :)


Zutaten für 4 Personen

Für das Fleisch
  • 1 kg Schweinelende
  • 100 g Walnüsse, gemahlen
  • 60 g Butter
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 80 g Honig
  • 2 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian


Für die Sauce

  • 2 EL Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 ml Kalbsfond (aus dem Glas)
  • 250 ml Rotwein
  • frischer Thymian
  • frischer Rosmarin
  • 3 Nelken
  • 2 Sternanis
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 3 EL Preiselbeeren aus dem Glas
  • 1 EL Creme fraiche
  • eventl. Saucenbinder
  • Salz, Pfeffer


Für die Polenta

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 125 g Polenta
  • 50 g geriebener Parmesan
  • 1/2 Bund frische Petersilie
  • Olivenöl
  • 30 g Butter
  • eine große Herzform, z.B. für Ravioli oder Spiegeleier


Zubereitung

  1. Zuerst die Polenta vorbereiten. Brühe aufkochen, Polenta einstreuen und bei niedriger Hitze unter Rühren 15 Minuten quellen lassen. Mit Parmesan und der klein geschnittenen Petersilie vermischen. Ein Blech oder eine runde Kuchenform mit Olivenöl ausstreichen und die Polenta darin verteilen. Mindestens eine Stunde lang kühl stellen.
  2. Für die Kruste Walnüsse, Brühe, Honig, Butter und Sojasauce miteinander vermischen, aufkochen, bis ein dicker Sirup entsteht.
  3. Butter in einer Pfanne zerlassen und das Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und mit Kräutern in Alufolie wickeln. In eine ofenfeste Form setzen. Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Fleisch für ca. 20 Minuten darin garen. Heraus nehmen, die Folie öffnen und mit der Paste bestreichen. Für weitere 10-15 Minuten im Ofen backen. Die Kruste sollte fest sein und das Fleisch innen zartrosa.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. In der Fleischpfanne anbraten. Mit Fond und Rotwein ablöschen und restliche Gewürze dazutun. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten einköcheln lassen. Dann Preiselbeeren unterrühren. Wem die Sauce noch zu flüssig ist, kann sie nach beliebiger Art (Mehl, Stärke, Industriesaucenbinder) andicken. Mit Creme fraiche, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Aus der Polentamasse mit einer Form große Herzen ausstechen. Butter in einer Pfanne zerlassen und Herzen von beiden Seiten braten.
  6. Fleisch aus dem Ofen holen und für jede Person in 3 dicke Scheiben schneiden.
  7. Sauce und Polenta auf einem Teller anrichten. Fleischstücke auf die Sauce setzen.


3. Gang: Warme Safran-Vanille-Birnen mit Herzwaffeln und Vanilleeis

Ich habe die Birnen bereits am Vortag zubereitet, so konnten sie über Nacht schön durchziehen. Wichtig ist frische Vanille zu verwenden, was ich das nächste mal ganz sicherlich tun werde. Das Rezept habe ich von den Küchengöttern.

Warme, nach Zimt duftende Waffeln, nach Safran schmeckende Birnen und köstliches, schmelzendes Vanilleeis, das ist Sinnlichkeit pur!


Zutaten

  • Vanilleeis

Für die Waffeln (ca. 10 Stück)
  • 250 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • Vanillearoma
  • 1 Prise Zimt
  • 3 Eier
  • 100 g Butter, zerlassen
  • Butter zum ausbacken


Für die Birnen

  • 6 Birnen
  • 600 ml Wasser
  • 250 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL Safran
  • 1 Limette


Zubereitung

  1. 600 ml Wasser und den Zucker unter gelegentlichem Rühren bei starker Hitze in einem weiten Topf zum Kochen bringen. Dann die Hitze zurücknehmen, sodass der Sirup nur mehr leicht köchelt. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Mark mit dem Messer herauskratzen und samt Schote zum Zuckersirup geben. Limette auspressen und den Saft sowie die Safranfäden ebenfalls zugeben.
  2. Die Birnen entweder halbieren oder vierteln, dann entkernen und schälen, zum Sirup geben. Abgedeckt darin je nach Größe in bis zu 30 Minuten weich köcheln lassen, dabei die einzelnen Birnenstücke ab und zu behutsam mit zwei Löffeln umdrehen. Sie sind fertig, wenn man beim Hineinstechen mit der Messerspitze kaum mehr Widerstand spürt (sie sollen aber auch nicht zerfallen).
  3. Birnenstücke vorsichtig in ein hohes Gefäß geben (Einmachgläser eignen sich gut) und mit dem Sirup übergießen, bis alle Früchte bedeckt sind. Abkühlen lassen, dann abgedeckt im Kühlschrank mindestens über Nacht durchziehen lassen - erst dann nehmen sie die sonnengelbe Farbe des Safrans richtig gut an. Je länger man die Birnen im Safran-Vanille-Sirup ziehen lässt, desto ausgeprägter wird ihr unbeschreibliches Aroma (weshalb es sich auch immer lohnt, gleich mehr davon zuzubereiten!).
  4. Für die Waffeln Mehl, Zucker, Vanille und Zimt in eine Schüssel geben. Unter Rühren einzeln die Eier dazugeben. Zum Schluss die Butter. Ein Waffeleisen einfetten und die Waffeln ausbacken.
  5. Pro Teller eine warme Waffel mit 2-3 Birnenviertel und Vanille-Eiscreme servieren. Ein wenig Sirup darüberträufeln.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Karibischer Reiseintopf mit Shrimps, Bananen und Käse

Als junger Mensch konnte ich nie verstehen, wieso man so auf Flüssignahrung steht. Inzwischen finde ich Suppen und Eintöpfe total gut, vor allem wenn die Temperaturen sinken und einem der Sinn nach etwas steht, das von innen Leib und Seele erwärmt.

So dieser Eintopf. Das Curry macht sich toll zu den Shrimps und den Bananen. Ungewöhnlich erscheint zunächst der Gouda. Er gibt den Eintopf eine deftige Note, ohne stark heraus zu schmecken.

Eigentlich sind gehobelete Mandeln vorgesehen, aber ich fand Kokosrapseln besser. Unbedingt reife Bananen verwenden. Meine war noch fast grün, weswegen ich den Bananengeschmack etwas vermisst habe. Aber ich wette, dass ich in diesem Winter den Eintopf noch mal mache, weil er sehr, sehr lecker ist. Dann werde ich richtige Kochbananen essen, damit das karibische Feeling gänzlich durchschlägt!


Zutaten
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Reis
  • 100 g Shrimps
  • 1 rote Paprika
  • 1/8 l Milch
  • 1 EL Curry
  • 1 TL Salz
  • 50 g Gouda
  • 1/2 Banane
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Honig
  • 1/2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Kokosraspeln
  • 1/2 Banane

Zubereitung
  1. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Paprikaschote waschen, putzen und in Würfel schneiden. In heißem Öl mit Reis, Paprikawürfel und Schrimps anrösten. Mit Currypulver bestäuben.
  2. Brühe, Salz und Milch dazugeben und köcheln lassen, bis der Reis gar ist.
  3. Kurz vor dem Ende geriebenen Gouda dazugeben und auflösen lassen.
  4. Die Suppe vom Herd nehmen und eine halbe zerdrückte Banane, das Eigelb und den Honig in der Suppe verrühren. Mit Zitronensaft abschmecken.
  5. Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Butter in einer anderen Pfanne zerlassen und in Scheiben geschnittene halbe Banane anbraten. Vor dem Servieren beides über die Suppe geben.

Montag, 11. Juli 2011

Fruchtige Möhrensuppe mit Aprikosen

Meine Lieblingssuppe ist ganz eindeutig Möhren-Ingwer-Suppe. In der einfacheren Version besteht sie lediglich aus Möhren, Ingwer und Creme fraiche, aber auch die Variante mit Kokosmilch ist einfach nur lecker!

In einem Buch entdeckte ich nun ein Rezept für Möhrensuppe, in die auch Aprikosen kommen. Perfekt für den Sommer, vor allem weil ich frische Aprikosen sehr gerne mag und sie zur Zeit Saison haben.

Statt Brunnenkresse habe ich Minze über die Suppe gestreut und als Einlage noch kleine Nektarinenschnitze in die Suppe getan. Das ergibt ein schön buntes Bild, weswegen die fruchtige Möhrensuppe nach der Paprikalgen-Pizza à la Mondrian mein zweiter Beitrag für den Kochtopf Blog-Event "Farbenfrohe Gerichte" sein soll.

Übrigens finde ich wäre mein Regenbogenrisotto prädestiniert für den Event gewesen. Leider hatte ich dieses wenige Tage vor der Bekanntgabe des Events bereits gebloggt...

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

Zutaten
  • 1 EL gehobelte Mandelblättchen (vergessen)
  • 1 Zwiebel
  • 400 g junge Bundmöhren
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 4 APrikosen
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1/2 Bund Brunnenkresse (alternativ Minze)

Zubereitung
  1. Mandeln in einer beschichteten PFanne ohne Fett anrösten, herausnehmen.
  2. Zwiebel putzen, schälden und fein hacken.
  3. Möhren waschen undklein schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Möhren darin goldgelb andünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Aprikosen mit kochendem Wasser überbrühen und die Haut abziehen. Danach halbieren, entsteinen und klein schneiden. Zu den Möhren geben. ALles mit einem Pürierstab fein pürieren.
  5. Suppe mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Brunnenkresse klein schneiden. Suppe mit Mandeln und Kresse bestreuen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Möhren-Ingwer-Suppe mit Zitronenblatt und Kokosmilch

Möhren-Ingwer Suppe macht süchtig! Ein Freund hat mich mit vor ein paar Jahren mit dem Möhren-Ingwer-Suppen-Fieber angesteckt und ich habe es bereits einem anderen Freund weitergegeben.

Ich mache sie ständig. Zu allen Jahreszeiten - Tageszeiten, literweise. Mit Möhren-Ingwer-Suppe verhält es sich wie mit Chips, man kann einfach nicht aufhören zu essen, dabei handelt es sich tatsächlich einfach um pürrierte Möhren mit Ingwer und Brühe, ist also tausend mal gesünder, als Chips. Und fettarmer.

Wenn man die Möhren karamellisiert, wird die Suppe noch aromatischer. Weiterhin muss der Ingwer superfrisch sein, damit die Suppe etwas Schärfe erhält!

Aber ein Klecks Creme fraiche oder dergleichen muss einfach sein. So habe ich es immer gemacht. Im Internet gibt es tausende Rezepte für Möhren-Ingwer-Suppe, so habe ich mal als Variante Kokosmilch statt Creme fraiche verwendet und noch Zitronenblätter dazu getan, die die asiatische Note des ganzen Gerichts wunderbar unterstützen.

Möhren-Ingwer-Suppe mit Zitronenblatt und Kokosmilch ist derzeit mein absolutes Lieblingsgericht! Wird Zeit sie zu bloggen!!


Zutaten
  • 7-8 gute Möhren
  • ein zweidaumen-dickes Stück ganz frischen Ingwer
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • Gemüsebrühe
  • 2 Zitronenblätter
  • 400 ml Kokosmilch

Zubereitung
  1. Möhren in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Butter in einem Topf zerlassen und Möhren und Ingwer anbraten. Zucker dazugeben, gut durch rühren, bei hoher Hitze karamellisieren lassen und so viel Brühe aufgießen, dass die Möhren gut bedeckt sind. Zitronenblätter hinzufügen und bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Zitronenblätter entfernen und alles zu einer sämigen Masse pürrieren. Kokosmilch eingießen, noch mal kurz aufkochen und durchpürrieren. Fertig! :)


Samstag, 6. März 2010

Scharf-saure Garnelensuppe - Tom Yum Kung

Vor allem die thailändische Küche erfreut sich über eine Welle der Beliebtheit. Nicht nur die Anzahl der thailändischen Restaurants, sondern auch die der Asienläden nimmt zumindest in dieser Region stetig zu.

Ich finds toll!! :)
So habe ich nicht nur dieses Kochbuch "Thai-Küche - Pikante Rezepte aus Südostasien" im Asienladen gefunden, sondern natürlich auch alle entsprechenden Zutaten.

Zitronengras und Kaffirlimettenblätter find ich toll und kannte ich schon vorher. Dazu Limettensaft und Fischsauce. Eigentlich halte ich dieses Buch für authentisch, obwohl ich noch nie in Thailand war, aber irgendwie hat mir letztendlich die Suppe nicht würzig genug geschmeckt. Gut ich hab auch mit den Chillies gespart... Etwas Sojasauce und Austernsauce zusätzlich konnte diesbezüglich aber perfekt Abhilfe schaffen. Lecker!


Zutaten für 2-3 Personen


  • 700 ml Hühnerbrühe
  • 3 Stengel Zitronengras, 5 mm dicke Scheiben geschnitten
  • 12 mittelgroße rohe Garnelen, geschält
  • 150 g Champignons, halbiert
  • 5 frische kleine grüne Chillies
  • 10 g Koriander, in Stücke geschnitten
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 EL Fischsauce

Zubereitung

  1. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen. Zitronengras und Limettenblätter hinzufügen, dann Garnelen und Pilze zugeben. Wenn die Garnelen nach 8-10 Minuten gar sind, den Topf von der Kochstelle nehmen und die restlichen Zutaten zufügen.
  2. 5 Minuten stehen lassen, dann mit Limettensaft, Fischsauce und Chillies abschmecken.
  3. Die Suppe sollte säuerlich-pikant und leicht salzig schmecken.