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Samstag, 22. August 2015

Der Kartoffelsalat meiner Mutter mit Äpfeln und Gewürzgurken


Meine Mutter überließ das kochen immer meinem Vater, aber wenn sie was kochte, war es immer das beste. Mit ihrem Kartoffelsalat bin ich aufgewachsen und ich wollte schon immer das Rezept von ihr haben. 
Es gab aber keins, sie machte den Salat immer aus Gefühl und jetzt fand ich auf der Homepage von brigitte zufällig ein Kartoffelsalatrezept, das dem meiner Mutter entspricht. 

Mit Gurken und Äpfeln. Die Zwiebeln habe ich weg gelassen. Auch meinen Mitmenschen zu liebe. Ich bin sehr froh, dieses Rezept endlich in meiner Sammlung zu haben.



Zutaten
  • 1,2 kg Kartoffeln (fest kochend)
  • 3 große Gewürzgurken
  • 1 Apfel
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Gurkenwasser
  • 1 TL Senf
  • 100 g Mayonnaise 


Zubereitung

  1. Kartoffeln mit Schale kochen. Abgießen, Schale abziehen und abkühlen lassen. Kartoffeln in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Mit heißer Gemüsebrühe übergießen.
  2. Gewürzgurken in kleine Stücke schneiden. Apfel schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Gurken- und Apfelstücke zu den Kartoffeln geben. Mit Gurkenwasser, Senf und Mayonnaise verrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Über Nacht ziehen lassen.

Sonntag, 27. Juli 2014

Die Mini-Cupcake-Triologie II - Apfel-Zimt-Cupcakes


Bei unserer Mini-Cupcake-Triologie gab es neben den Schoko- und Blaubeer-Cupcakes auch diese Apfel-Zimt-Cupcakes. Duch das Apfelkompott im Teig werden sie schön saftig und trocknen nicht so schnell aus. Allerdings habe ich selbst gemachtes Kompott verwendet und nicht das aus dem Glas oder gar aus der Tüte. 


So sind dann auch noch ganze Apfelstücke im Teig enthalten, die einfach toll schmecken, wenn man auf sie beißt. Die Walnüsse passen hervorragend zu Apfel und Zimt und das Frischkäse-Frosting war auch prima dazu.


Zutaten

Für den Teig
  • 300 g Mehl
  • 4 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 80 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 350 ml Buttermilch
  • 1 TL Vanillearoma
  • 2 Eier
  • 60 g fein gehackte Walnüsse
  • 400 g Apfelkompott

Für das Frosting  
  • 110 g Frischkäse
  • 250 g Puderzucker
  • 60 g Butter, Zimmertemperatur

Zubereitung 
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinmanschetten auslegen.
  2. Für das Frosting Butter und Frischkäse miteinander verrühren. Puderzucker unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver und Zimt in einer Schüssel mischen und sieben. Die beiden Zuckersorten unterrühren.
  4. Milch, Butter, Vanillearoma und Eier in einer Schüssel miteinander verschlagen. Die Mischung zu dem Mehlgemisch geben und vorsichtig mit einem Löffel zu einem groben Teig vermengen. Das Apfelkompott und die Walnüsse unterrühren.
  5. Den Teig mit zwei Löffeln in das Muffinblech geben und ca. 20-25 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit Frosting bestreichen.

Donnerstag, 12. September 2013

Apfel-Wein-Kuchen mit Zimtstreuseln als Geburtstagskuchen


Geburtstage geben mir immer die Anlässe, mich beim Kuchenbacken auszutoben. Dann fange ich an, in meiner Phantasie die spannensten Kreationen zu entwickeln und dies mal wünschte sich mein Mann ganz simpel einen  APFELKUCHEN MIT STREUSELN. Hm, also doch keine dreistöckige Torte von einem anderen Stern.

Dabei war ihm ein ganz besonderer Kuchen in Ererinnerng geblieben, und zwar einen mit Weinkompott. Das Rezept dafür fand ich auf einem anderen Blog, nämlich bei "Verboten gut". Und genauso habe ich es gemacht - nur ohne Rosinen, die das Geburtstagskind überhaupt nicht mag, dafür mit einer großen Extraportion Zimt. Der muss bei Apfelkuchen einfach sein.

Alles klappte bestens. Sowohl der Mürbeteig, hier mit Ei zubereitet, als auch der Streuselteig hatten eine optimale Konsistenz. Ich habe den Kuchen in einer 16er-Form gebacken und dafür einfach die Hälfte der Zutaten genommen. Das sollte ich jedoch schwer bereuen, da der Kuchen so schnell aufgegessen war, dass ich selbst nicht mal zum probieren kam. Alle forderten Nachschub, also backte ich ihn erneut als kleine Törtchen in einer Muffinform. Diesmal ersetzte ich ein Drittel des Weißweins mit Apfelsaft. Er wurde noch besser!



Zutaten


Mürbeteig
  • 150 g Mehl
  • 50 g kalte Butterwürfel
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 1 Ei

Füllung
  • 3-4 große Äpfel
  • 1 Prise Zimt
  • 25 g Butter
  • 1/2 Pck. Vanillepudding
  • 1/4 l Weißwein (oder 2/3 Weißwein, 1/3 Apfelsaft)

Streusel
  • 75 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • Zimt 

 

Zubereitung

  1. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und die Eier mit den Händen zu einem Mürbeteig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Min. im Kühlschrank kaltstellen.
  2. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. In Butter und Zimt in einem Topf bei kleiner Hitze kochen bis ein stückiges Apfelkompott entsteht.
  3. Den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit Wein zubereiten und abkühlen lassen.
  4. 16er Springform einfetten und den Mürbeteig darin ausrollen und einen ca. 3cm hohen Rand hochziehen. Jetzt erst den abgekühlten Pudding auf den Teig geben und verteilen, dann das ebenfalls abgekühlte Apfelkompott auf dem Pudding verteilen.
  5. Mehl, Zucker, Zimt und kalte Butter zu Streuseln verarbeiten und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 40 Min. backen.


Sonntag, 10. Februar 2013

Apfel-Marzipan-Wondercakes mit Frischkäse-Mohn-Frosting und herzbedrucktem Zuckerpastenmantel


Aus dem Sortiment von SiliKoMart durfte ich mir ein dreiteiliges Set aussuchen, bestehend aus einer Silikonform, einer Herzrolle und Zuckerpaste.
Ich habe noch nie mit Silikonformen gebacken, durchaus von den Vor- und Nachteilen viel gehört, deswegen war ich gespannt, wie mein Ergebnis lauten würde.


Da ich Apfelkuchen sehr gerne mag, vor allem mit viel Zimt und Mandeln, suchte ich ein Rezept für Apfel-Marzipan-Cupcakes heraus. Es ist unheimlich schnell und ganz fix zuzubereiten. Als die Silikonform samt Befüllung in den Ofen wanderte, fragte ich mich, ob diese Form überhaupt die heißen Temperaturen aushalten würde. Kein Problem für dieses pinke Quitscheentchen und es roch nicht mal nach Erstgebrauch.


 Die kleinen Kuchen sind in der Form hervorragend aufgegangen. Da ich etwas Teig über hatte, füllte ich diesen in Muffinförmchen und die im Gegensatz zu den Wondercakes ziemlich flach blieben. Auch war es kein Problem die Cakes aus der Form zu lösen, obwohl ich diese nicht mal eingefettet hatte! Das fand ich sehr gut, da bei filigranen Formen Teig oftmals hängen bleibt und das gesamte Kunstwerke bereits am Anfang Markel hat.



Die Wondercakes bestrich ich schließlich mit dem Mohn-Frosting, was sich aufgrund der 3-Stöcke als nicht leicht herausstellte. Als ich fertig war, waren aus den kleinen Burgen schmierige Pyramiden entstanden, was wirklich scheußlich aussah. Ich würde jedem raten, der diese Burgen backt, sie nur mit einem Schokoguss zu verzieren oder wenn Frosting, dann auch einen Mantel aus Zuckerpaste oder Marzipan drum zu legen.



 Insofern war ich ziemlich froh, dass ich ein ganzes Päckchen mit Zuckerpaste zusätzlich geschickt bekommen hatte. Die rollte ich zuerst mit dem normalen Nudelholz aus und zuletzt mit dieser Herzrolle. Das ging super einfach und das Ergebnis war richtig schön. Nur das Anlegen gestaltete sich wieder etwas schwierig, da der Teig nach unten hin anfing sich zu überlappen.



Nichtsdestotrotz war jeder von den Wondercakes begeistert. Das Rezept für den Teig ist super lecker und werde ich ganz sicherlich wieder machen. Schön weich und samtig, fruchtig und nussig. Ein Freund sagte nach dem ersten Probieren: "Das ist Sex für meine Zunge!". ;-) Zusammen mit dem Mohn-Frosting wirklich ein Gaumenschmaus. Ich hatte befürchtet, dass alles mit der Zuckerpaste zu süß werden würde. Dem war aber nicht so.



Noch mal vielen Dank an Clara für das Ausprobieren der Produkte. Es hat mir eine große Freude bereitet und mit Silikonformen backen, werde ich ganz bestimmt in Zukunft weiterhin.


Zutaten (für 6-8 Wondercakes)


Für den Teig 
  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Buter
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Zimt
  • 100 g gem. Mandeln
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Apfel
  • 150 g Marzipan

Für das Frosting
  • 220 g Frischkäse
  • 75 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Mohn (ungemahlen)


Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker 5 Minuten mit dem Handrührgerät verrühren. Eier einzeln einrühren. Mehl mit Backpulver sieben. Zusammen mit Zimt und Mandeln einen festen Teig herstellen.
  3. Apfel schälen und würfeln. Marzipan würfeln. Beides zückig in den Teig einarbeiten, so dass noch ganze Apfel- und Marzipanstücke vorhanden sind.
  4. Die Silikonform auf ein Blech stellen und Teig einfüllen. 25-30 Minuten backen. Die Wondercakes herausnehmen und abkühlen lassen.
  5. Weiche Butter mit Puderzucker gründlich verrühren und mit Frischkäse mischen. Mohn unterrühren.
  6. Die Wondercakes mit dem Frosting bestreichen. Wer mag kann sie noch mit einer Decke auf Zuckerpaste oder Marzipan  verkleiden.

Dienstag, 27. November 2012

Wer will da noch Plätzchen? - Apfeltarte mit Mandelkaramell und Fleur de Sel normannische Art



Statt Plätzchen, wollte ich kurz vor dem 1. Advent viel lieber einen Apfelkuchen backen. Einen richtig saftigen mit ein wenig Teig, aber umso mehr Äpfeln. Zimt und Mandeln und süßen Aromen, die einem in die Nase steigen und am Gaumen kitzeln.


Das ist so ein Apfelkuchen. Das Rezept habe ich hier gefunden und an meine Verhältnisse angepasst. Ein bisschen mehr von der Apfelfüllung, in die ich zusätzlich Zimt und Tonkabohne gegeben habe und ein bisschen mehr Mandelkaramell mit Fleur de Sel, weil Salzkaramell im wahrsten Sinne des Wortes einfach zum dahin schmelzen ist. ;-)

Der Mürbeteig ist mit einem Anteil Quark und daher wunderbar weich und nicht trocken. Ob Rum oder Calvados, beides schmeichelt dem Apfel. Für mich der perfekte Apfelkuchen. Wer will da noch Plätzchen?
 


Zutaten (für eine Tarteform 24 cm Durchmesser)

Für den Boden
  • 125 g Butter
  • 125 g Quark (40 % Fett)
  • 200 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung
  • 700 g Äpfel
  • 2 cl Rum oder Calvados
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt

Für den Belag
  • 200 g Creme Fraiche
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL brauner Zucker
  • Abrieb einer halben Tonkabohne

Für den Karamell
  • 100 g Mandelstifte
  • 3 EL süße Sahne
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 TL Fleur de Sel



Zubereitung

  1. Eiskalte Butter würfeln und mit dem Quark, Salz, Zucker und Mehl in eine große Schüssel geben. Rasch zum Teig verarbeiten und dabei nicht länger als notwendig kneten. In Folie wickeln und 15 bis 30 Minuten kühlen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und schälen. In Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Rum oder Calvados, Zucker und Zimt marinieren. 
  3. Den Teig auf Backpapier ausrollen, mit Hilfe des Backpapier in eine gefettete Tarteform geben und mehrmals mit der Gabel einstechen, mit Zucker bestreuen, die abgetropften Äpfel darauf verteilen. 
  4. Alle Zutaten für den Guss verrühren, den übrig gebliebenen Calvados darunter mischen und über den Äpfeln verteilen. 
  5. Bei 220 Grad insgesamt ca. 45 bis 50 min backen. 
  6. Während die Tarte im Ofen ist, die Mandelsplitter, Sahne, Butter, Fleur de Sel und  Zucker schmelzen und etwas einkochen lassen, so dass die Mischung karamellisiert. 15 Minuten vor Ende der Backzeit mit einem Spatel auf dem Kuchen verteilen und zu Ende backen.
  7. Die Tarte vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen. 
                      

Samstag, 17. November 2012

Muschelnudeln - Zimt-Kastanien - Weißweinschaumsauce - Geschmorte Apfelperlen - Calvados

 
Dieses Gericht erfordert etwas Aufwand, der aber belohnt wird! Eine Kastanienfüllung gewürzt mit Zimt und Muskat in Muschelnudeln und mit gutem Gruyere überbacken. Dazu eine cremige, schaumige Weißweinsauce mit Calvados aromatisiert und Apfelperlen. Etwas ganz Besonderes für festliche Runden oder auch um den Alltag zu bereichern.

Mein Beitrag für den Braunen November des Cookbook of Colors.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors




Zutaten

Für die Nudeln


  • 14-16 Stück Muschelnudeln
  • 1 EL Butter
  • 200 g Kastanien, vorgegart und vakuumverpackt
  • 200 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • 50 g Gruyere


Für die Sauce

  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Sahne
  • 4 cl Calvados

Für die geschmorten Äpfel

  • 1/2 Apfel
  • 1/2 EL Zucker
  • 15 g Butter
  • 50 ml Butter


Zubereitung

  1. Muschelnudeln nach Packungsanleitung al dente kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen.
  2. Kastanien vierteln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne zerlassen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Kastanienstücke dazu geben, kurz mit braten. Von der Kochstelle nehmen und Hackfleisch darunter mischen, mit Salz, Muskat und Zimt würzen.
  3. Eine Ofenform mit Butter ausstreichen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Muschelnudeln mit dem Kastanien-Hackgemisch füllen und in die Form setzen. Den Gruyerekäse darüber hobeln. Ca. 20 Minuten backen.
  4. Inzwischen für die Sauce Weißwein und Geflügelfond auf 50 ml einkochen. Mit dem Rahm aufgießen und alles auf 300 ml einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit dem Calvados parfümieren.
  5. Für die Apfelperlen aus dem geschälten halben Apfel mit einem Pariserlöffel Kugeln ausstechen. Mit Zucker, Butter und Weißwein zugedeckt kurz aufkochen, dann den DEckel abheben und die Apfelperlen im Fond glasieren.
  6. Die Muschelnudeln in vorgewärmte Teller setzen. Die Sauce mit einem Pürierstab 1 Minute aufschäumen und die Nudeln damit überziehen. Mit Apfelperlen garnieren. Nach Belieben Zimt und gehobelter Gruyere darüber streuen.


Sonntag, 11. November 2012

Altes Schätzchen von 1973 und der berüchtigte Apfelmilchreisauflauf

Für den Blog-Event "Alte Schätzchen" habe ich ein Buch rausgekramt, das fast 40 Jahre alt ist. Früher hat meine Mutter daraus gekocht, nun steht es vergessen im Bücherregal und setzt Staub an. Dieser Event ist somit eine schöne Gelegenheit, das alte Buch zu würdigen.


Beim Durchblättern ist es wirklich interessant zu erfahren, was man 1973 als "gut kochen" bezeichnete. Hier eine kleine Auswahl: "Pikante Fliegenpilze", "Amerikanischer Geflügelsalat", "Rollschinken in Blätterteig" oder "Türkisches Schaumomlett" und "Marzipankastanien".

Blog-Event LXXXII - Alte Schätzchen (Einsendeschluss 15. November 2012)

Für den Event habe ich mir jedoch DAS Rezept ausgesucht und nachgekocht, das meine Kindheit wesentlich prägte: Der Milchreisauflauf mit Apfel, in Variation auch mit Gries. Mit viel Zimt-und-Zucker, auch heute noch gibt es nichts besseres!



Die Zeit hat seine Spuren hinterlassen, überall sind kleine Flecken zu sehen, die - wie ich finde - Kochbücher erst wirklich wertvoll machen. :)



Zutaten 

Für den Milchreis

  • 750 ml Milch
  • 125 g Milchreis
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • abgeriebene Schale von einer halben Zitrone


Für den Auflauf
  • 3 EL Butter
  • 3 EL Zucker
  • 2 Eigelb
  • 2 Eiweiß
  • 2 Äpfel


Zubereitung
  1. Für den Milchreis die Milch zum Kochen bringen, die Butter und Gewürze zufügen, von der Kochstelle ziehen und die Temperatur verringern. Den Reis in die Milch einstreuen, rühren, auf die Kochstelle setzen und bei milder Temperatur und zeitweiligem Rühren zugedeckt fertig garen. 
  2. Eine Auflaufform mit 1 EL Butter austreichen. 2 EL Butter schaumig rühren, der erkalteten Milchreis, Zucker und Eigelb nach und nach zufügen. 
  3. Die Äpfel schälen, feinblättrig schneiden und mit der Masse untermengen.
  4. Die Eiweiß zu schnittfestem Schnee schlagen, den Zucker zugeben und nochmals kräftig schlagen. 2/3 der Schneemasse vorsichtig unter die Reismasse heben, den Rest über den Auflauf verstreichen. Im gut vorgeheizten Backrohr bei Mittelhitze ca. 45 Minuten goldbraun backen. 
  5. Mit Zimt und Zucker servieren.

Statt einen großen Auflauf zu backen, hatte ich mir überlegt, die Reismasse in kleine Soufléeförmchen zu backen, die man direkt de einzelnen Mitesser servieren kann.

Am Besten schmeckt der Auflauf lauwarm.


Freitag, 28. September 2012

Kürbis-Apel-Marmelade MINZ und eine Rezeptidee wenn es nicht nur Butterbrot sein soll



Morgens brauche ich nicht viel. Eine Tasse schwarzen Tee, ein Stück gutes Brot und etwas Marmelade. Obwohl ich ein wahrer Marmeladenesser bin, mache ich wirklich sehr selten Marmelade zu Hause. Aber das reichliche Angebot von Kürbissen zur Zeit, gab mir Anlasse mal eine Kürbismarmelade zu kochen. Die gibt es ja auch wirklich nicht überall zu kaufen.

Die Idee etwas Apfel beizumischen fand ich gut. Aber nur etwas Apfel, schließlich sollte der Kürbis überwiegen. Gewürzt habe ich die Marmelade mit MINZ, also Muskat, Ingwer, Nelke und Zimt. Ein paar Rosinen kamen auch rein, weil ich Rosinen gerne mag. Das Schöne beim Marmeladekochen ist, dass man wirklich seine Traummarmelade entwerfen kann und die Gewürze machen die Kürbis-Apfel-Marmelade so richtig aromatisch.

 
 So fängt ein guter Start in den Tag an! Ein wahres Rezept für Sieger, dem Geburtstagsblog-Event von Zorra.

8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! <br></p><p style=



Zutaten für die Kürbismarmelade (2 Gläser)
  • 500 g Kürbis
  • 150 g Apfel
  • 10 g Ingwer
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 Messerspitze gem. Zimt
  • 1 Messerspitze gem. Nelken
  • frisch geriebener Muskat
  • 2 EL Rosinen
  • 330 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
  1. Kürbis und Apfel in kleine Stücke schneiden und in einen Topf geben. Ingwer schälen und fein hacken. Ingwerstücke, Zitronensaft, Gewürze, Rosinen und Zucker mit den Kürbis- und Apfelstücke verrühren und dann aufkochen lassen. 
  2. Sobald sich ausreichend Flüssigkeit gebildet hat, dass die Fruchtstücke bedeckt sind, 5 Minuten sprudeln kochen lassen. Dann in einem Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs zu einem feinen Muß verarbeiten.
  3. Einweggläser heiß auswaschen und die Marmelade einfüllen. Auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Als kleines Special gibt es noch eine Rezeptidee, für den, der die Kürbismarmelade mal für etwas Herzhaftes verwenden möchte. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, das Rezept und eine genaue Beschreibung poste ich am Samstag! :D


Freitag, 20. April 2012

Apfel-Mandel-Auflauf mit Tonkabohne

Derzeit bin ich immer mal wieder auf der Suche nach Rezepten, bei denen ich meine Tonkabohnen einsetzen kann. Ich liebe das Aroma von Tonkabohne, so habe ich schon mal ein tolles Eis mit Banane und Tonkabohne gemacht. Neben Banane, dachte ich, dass auch Apfel mit Tonkabohne wunderbar harmonieren würde, son fand ich ein Rezept bei der Hüttenhilfe für einen Apfelauflauf mit Frischkäse, Mandeln und Toast.




Das Rezept habe ich mal ausnahmsweise komplett so übernommen, ohne Veränderungen zu machen, außer dass ich eine ganze Tonkabohne in die Masse hineinrieb. Mmmhh, welcher köstlicher Duft die Küche erfüllt, wenn Mandeln, Äpfel, Zimt und Tonkabohne sich vereinen!!



Am besten schmeckte mir der Auflauf lauwarm. Eine Kugel Vanilleeis wäre sicher auch herrlich.


Zutaten
  • 1 kg Äpfel
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Butter
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 3 Eier
  • 1 TL Zimt
  • 1 Tonkabohne
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker

Zubereitung
  1. Eine Auflaufform gut fetten und mit Zucker bestreuen.
  2. Die Rinde vom Toastbrot entfernen. Die Toastscheiben in kleinen Vierecke schneiden oder zerbröseln. Die Eier aufschlagen und das Eigelb vom Eiweiß trennen.
    Zucker, Butter, Eigelb und Käse gut miteinander verrühren. Die Toastbrösel und die gemahlenen Mandeln dazugeben. Tonkabohne reiben und unterrühren.
  3. Den Backofen auf ca 175°C vorheizen. 3 Eßlöffel Zucker mit Zimt vermischen. Die Äpfel schälen, halbieren und entkernen. Anschliessend in dünne Scheiben schneiden. Das Zimtzucker dazugeben und gut durchmischen. Die Apfelstücke in der Form verteilen.
  4. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben. Auf die Apfelstücke geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen ca 40 Minuten. Nach 30 Minuten evtl eine Alufolie über den Auflauf geben, damit die Kruste nicht zu dunkel wird.
  5. Den Apfelauflauf herausnehmen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen. 


 

Freitag, 23. März 2012

Obstsalat-Schnitzel: Apfel-Bananen-Ananas gefülltes Schnitzel in Orangen-Curry-Sauce

Inspiriert von einer deutschen Kochzeitschrift für ein pseudo mexikanisches Schnitzelgericht, entstand das Obstsalatschnitzel.

Wer die Kombination Fleisch und Obst mag, wird dieses gefüllte Schnitzel lieben!!

Es wird mit Ananasmarmelade bestrichen und dann mit Apfel- und Bananenstücken gefüllt. Die Sauce besteht u.a aus frisch gepressten Orangensaft, Curry- und Korianderpulver machen Fleisch und Sauce so richtig würzig.

Wer die Sauce noch etwas obstiger mag, der sollte einen ganzen Apfel und eine ganze Banane nehmen!

Wir fanden das Obstsalatschnitzel großartig, vor allem mit dem begleitenden Kokosreis, den ich für die Putenzimtangenspieße schon mal zubereitet habe.

Tolles Essen für die bereits begonnende Frühlinhszeit und den nahenden Sommer!!


Zutaten
  • 2 Schnitzel, von der Pute oder vom Schwein
  • 1/2 Apfel
  • 1/2 Banane
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 2 EL Ananasmarmelade
  • 150 ml Brühe
  • Saft von einer Orange
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden


Zubereitung

  1. Apfel, Banane, Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Butter in einer Pfanne erhitzen und alles ca. 5 Minuten anbraten und mit Currypulver würzen.
  3. Schnitzel von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit gemahlenen Koriander einreiben. Eine Seite mit Ananasmarmelade bestreichen. Etwas von der Füllung darauf verteilen, ein rollen und mit einem Faden oder mit Zahnstochern fixieren. Der Rest der Füllung wird für die Sauce verwendet.
  4. Fertig gefüllte Schnitzel mit in die Pfanne geben und von beiden Seiten scharf anbraten. Brühe und Orangensaft angießen, Deckel schließen und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, die Schnitzel dabei ab und zu umdrehen.
  5. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und Sauce gegebenfalls mit Mehl oder Stärke anbinden. Mit Salz,Pfeffer und Currypulver nachwürzen.

Mittwoch, 7. März 2012

Apfel-Mohn-Gitterkuchen mit Rosinen aber OHNE Mohnback

Für die Kostprobe des mitgebrachten kolumbianischen Kaffees brauchte es ganz german-like natürlich Kuchen!

Oh wie sehr hatte ich mir einen Apfelkuchen herbeigesehnt, am liebsten mit Mohn!

Aber nicht eine fertige Mohnfüllung aus der Packung (schmeckt schmeckt scheußlich), sondern selbstgemacht,
mit eingelegten Rosinen, Zimt und Schmand!

Äpfel und Mohnfüllung werden eingebettet in einem Öl-Quark-Teig. Der ist unkompliziert und geht schnell und man kann tolle Teigkorderln formen und den Kuchen damit belegen. Bei mir war der Teig jedoch anfangs mit den angebenen Mengen etwas zu trocken, so dass ich noch mehr Milch untermischte.


Der Kuchen war köstlich, alle waren sehr begeistert. Wenn ich noch mal Mohn-Apfel-Kuchen backen werde, dann auf jeden Fall nach diesem Rezept!


Zutaten
  • 100 g Rosinen
  • 3 EL Amaretto oder Rum
  • 2 EL heißes Wasser
  • 250 ml Milch (evtl. etwas mehr)
  • 150 g gemahlener Mohn
  • 7 Äpfel
  • 5 EL Zitronensaft
  • 200 g Magerquark
  • 8 EL Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 175 g Zucker
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Soßenpulver "Vanille-Geschmack" (für 500 ml Flüssigkeit)
  • 250 g Schmand
  • 1 Prise Zimt
  • 75 g Puderzucker


Zubereitung

  1. Rosinen in einer Schüssel mit Rum oder Amaretto und heißem Wasser über Nacht oder mindesten 4-5 Stunden quellen lassen.
  2. 175 ml Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen, Mohn zufügen und bei schwacher Hitze unter Rühren ca. 20 Minuten köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und etwas abkühlen. Inzwischen Äpfel waschen, schälen, halbieren, Kerngehäuse herausschneiden. Apfelvierteln mit 4 Esslöffel Zitronensaft beträufeln.
  3. Für den Quark-Öl-Teig Quark, Öl, restliche Milch, Salz, Vanillin-Zucker und 75 g Zucker verrühren. Mehl und Backpulver zufügen und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. 1/6 des Teiges abnehmen und zur Seite legen. Restlichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (ca. 36 cm Ø) ausrollen. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Ø) geben, Rand hoch drücken.
  4. Für den Mohnguss die Mohnmasse mit Rosinen, Eiern, restlichen Zucker, Soßenpulver, Zimt und Schmand verrühren.
  5. Aus dem restlichen Teig mit bemehlten Händen Kordeln drehen. Apfelhälften mit Küchenpapier trocken tupfen.
  6. Teig in der Wähenform mit Apfelhälften belegen, Schmandmohnguss darübergießen, Kordeln gitterförmig darauflegen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Gas: Stufe 3) ca. 45 Minuten backen. Eventuell den Kuchen mit Alufolie bedecken.
  7. Puderzucker und 1 Esslöffel Zitronensaft glatt rühren. Kuchen aus dem Ofen nehmen, sofort mit dem Puderzuckerguss bepinseln.

Freitag, 2. März 2012

Hallo Deutschland: Apfel-Lachs-Risotto mit Salbei und Estragon

Schon seit einigen Tagen bin ich aus Kolumbien zurück, doch so richtig zum Kochen bin ich noch nicht gekommen.
Erst mal mussten andere Bedürfnisse erfüllt werden, vor allem Familie und Freunde wiedersehen. Auch in kulinarischer Hinsicht spielt sich das Leben zur Zeit noch eher außerhalb der Küche ab.

Am Tag meiner Rückkehr verspeiste ich mit großer Lust einen Lahmacun!

Am nächsten Tag ein Schnitzel mit Bratkartoffeln und Pilzrahmsauce in einer gemütlichen Kneipe.

Am folgenden Tag kochte ich mit einem lieben Freund Schweinegeschnetzeltes mit Butterspätzle.

Nach 7 Wochen Kochbananen mit Reis entstehen wirklich komische Gelüste, die ganz banal sind. So langsam bekomme ich wieder Lust ausgefallenere Gerichte zu kochen. Dieses Risotto macht dabei den zarten Anfang.

Nach so viel Papaya und Melone war ein einfacher Apfel genau das was ich brauchte und im Risotto macht er sich vor allem mit dem angebratenen Salbei toll. Der Räucherlachs wird nicht mitgekocht, sondern am Schluss einfach auf das warme Risotto gelegt, damit er nicht gart. Alles im allen ein tolles Willkommensessen, ich habs genossen!!


Zutaten
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gewürfelt
  • 5 frische Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
  • 1 Möhre, fein gewürfelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 160 g Risottoreis
  • 125 ml Weißwein
  • 800 ml Brühe
  • 1 Apfel, geschält, entkernt und in Stücke geschnitten
  • 1 EL Zitronensaft
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • 100 g Räucherlachs
  • 2 TL getrockneter Estragon

Zubereitung
  1. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel-, Knoblauch- und Möhrenwürfel anschwitzen. Salbei unterrühren und 5 Minuten dünsten lassen.
  2. Den Reis dazu geben und unter Rühren 1 Minute anbraten. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen. Etwas Brühe dazu geben, so dass der Reis bedeckt ist. Temperatur herunterschalten und immer wieder unter Rühren Brühe dazugeben, bis der Reis gar ist.
  3. Apfelstücke mit Zitronensaft vermischen. Parmesan unter das Risotto rühren. Die Apfelstücke dazugeben.
  4. Risotto auf Tellern anrichten. Mit Räucherlachs belegen und mit Estragon bestreuen.

Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Silvester: Bratapfel mit Mohnfüllung

Während heute alle nur Fondue- und Racletterezepte im Kopf haben, schwelge ich immer noch in Winterdesserterinnerungen, genauer gesagt denke ich an den himmlischen Bratapfel mit Mohnfüllung.

Ich bekenne mich ein absoluter Mohnliebhaber zu sein. Aber meiner Meinung nach muss eine Mohnfüllung selbst gemacht sein. Neben Glutamat-Gemüsebrühepulver verabscheue ich nichts mehr als fertigen Mohnback. Zum Teufel damit! Dieses Mohngemisch kommt in keiner Weise an frischen, duftenden Mohn heran!

Außerdem ist so eine Mohnfüllung im Nu zubereitet. Er muss nur ganz kurz in heißer Milch quellen und schließt sich gerne mit Mandeln, Zimt und Rumrosinen zusammen.

In die Mohnfüllung kommt außerdem etwas Amaretto. Diesen kann jeder dosieren wie er mag. Einen heißen Bratapfel mit Mohn und kalter Vanillesauce, das passt auch nach Weihnachten!

Ich wünsche allen heute abend einen guten Appetit bei Fondue und Raclette und einen guten Rutsch ins Jahr 2012!


Zutaten für 2 Personen
  • 2 Äpfel
  • 20 g Butter
  • 2 EL Rosinen
  • 3 cl Rum
  • 45 g Mohn
  • 1/8 l Milch
  • 3-4 EL Zucker
  • 15 g Butter
  • 1/2 EL Vanillepuddingpulver
  • 1 EL Milch
  • 30 g gehackte Mandeln
  • 1 Msp. Zimt
  • Amaretto
  • Vanillesauce


Zubereitung

  1. Rosinen in Rum einweichen und mindesten eine Stunde ziehen lassen (besser über Nacht).
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. 20 g Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen. Die Äpfel entkernen.
  4. Milch aufkochen, den Mohn und den Zucker in die Milch geben, Hitze reduzieren und unter Rühren 5-7 simmern lassen. Das Puddingpulver in einem EL Milch verrühren und unter die Milch-Mohn-Masse rühren, bis diese eindickt. 15 g Butter und die Mandeln dazu geben und mit Zimt und Amaretto abschmecken.
  5. Die Mohnmasse in die Äpfel füllen und mit der flüssigen Butter bestreichen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen lassen.
  6. Mit kalter Vanillesauce servieren.

Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtsmenu 2011

Als hätte das Leben einen nicht auf Weihnachten vorbereitet, artet das Fest der Liebe doch ziemlich leicht in Stress aus. Wenn man sich wenigstens auf das Gelingen des Weihnachtsessens verlassen kann, ist schon mal ein brenzliger Faktor genommen.

Das Schöne an unserem diesjährigen Weihnachtsmenu für mich als Köchin war, dass man fast alles super vorkochen konnte und man nicht à la minute die einzelnen Gänge fertig haben musste. Möglich machens Suppe, Schmorgericht und Bratäpfel aus dem Ofen....



1. Gang: Lauchcremesuppe mit Krabben


Die Suppe war richtig lecker und machte Lust auf mehr. Da ich kein Dill mag, verwendete ich Petersilie, den Merrettich ließ ich weg. Eine Packung Krabben rührte ich unter die Suppe, die restlichen wurde direkt auf die Suppe gestreut. Eine wahre Suppefreude!


Zutaten für 6 Personen als Vorspeise
  • 1,5 kg Lauch
  • 500 g Kartoffeln
  • 20 g Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 200 g Nordseekrabbenfleisch
  • 3 EL Crème fraîche


Zubereitung

  1. Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und grob würfeln. Beides in heißer Butter ca. 5 Minuten andünsten, würzen. Brühe angießen und alles 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
  2. Petersilie fein schneiden. Mit dem Krabbenfleisch mischen. Etwa ein Drittel vom Gemüse mit einer Schaumkelle aus der Suppe heben, beiseite stellen. Restliche Suppe pürieren.
  3. Crème fraîche unterrühren, beiseite gestelltes Gemüse wieder zufügen, Suppe abschmecken. Mit dem Krabbenfleisch anrichten.


2. Gang: Geschmorter Hirschrollbraten in Rotwein-Preiselbeer-Sauce

Das Rezept habe ich von genial lecker. Jedoch habe ich den Braten nicht bei 140 Grad im Ofen geschmort, sondern lediglich bei 100 Grad für 3 Stunden. So wurde er ganz, ganz weich, das konnte selbst die Oma kauen! :P

Auch die Sauce habe ich etwas variiert. Nach dem Reduzieren rührte ich ein paar Esslöffel Preiselbeeren aus dem Glas darunter und dickte sie mit etwas Saucenbinder an. Sehr lecker!

Dazu gabs Butterspätzle und Brokkoli.


Zutaten für 6 Personen

  • 1 Hirschrücken mit Knochen, ca. 3 kg
  • 1 Liter Buttermilch
  • 1/2 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • 4 Wacholderbeeren
  • 6 Pfefferkörner
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 4 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Flasche Rotwein
  • 6 Scheiben Bauchspeck
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Preiselbeeren


Zubereitung

  1. Den Hirsch abspülen, die Buttermilch in eine Schale geben, den Hirschrücken darin über Nacht ruhen lassen.
  2. Ca. 4 Stunden vor dem Essen den Hirschrücken aus der Buttermilch heben, abtupfen. Falls vorhanden, die Faszie und die Silberhäute entfernen. Durch das Rückenmark einen Metallstift (2 metallische Grillspieße von beiden Seiten genommen) schieben, damit sich der Rücken schön gerade bleibt. Am Rückenknochen entlang etwa 2 cm tief das Fleisch ablösen. Lorbeer, Nelke, Wacholder und Pfeffer in einem Mörser fein zermahlen. Beide Filets mit dem Gewürz einmassieren. Im Kühlschrank 30 Minuten marinieren lassen.
  3. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit das Gemüse schälen und würfeln.
  4. Butter und Olivenöl im Bräter erhitzen, den Hirschrücken erst von der Fleischseite schön anbraten, danach auf die Knochenseite drehen. Das Gemüse darum herum legen, ebenfalls anschwitzen, mit dem Rotwein ablöschen (nicht über das Fleisch gegossen, sonst sind ja alle Gewürze runter). Den Rücken mit den Speckscheiben belegen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 3 Stunden garen.
  6. Den Rücken aus dem Bräter heben, in Alufolie wickeln. In den angelehnten, ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
  7. Die Sauce durch ein Sieb passieren, auf hoher Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Preiselbeeren abschmecken. Ggf. die Sauce abbinden.


3. Gang: Bratäpfel mit Marzipan

Das Bild des Rezepts suggerierte eine hochgetürmte Fülung aus Marzipan, Nüssen und Rosinen. Leider reichte die Menge gerade so die Äpfel zu füllen. Aber nicht so schlimm, da wir eigentlich schon pappsatt waren. Wer hochgetürmt möchte sollte die Mengenangaben mal 1,5 nehmen!

Warm trifft auf kalt, ein Prinzip, dass jedes Dessert absolut göttlich macht. Wer gegen die Chemiekeule der Vanillesaucenpäckchen ist, macht sie doch am besten einfach selbst - wer am Heiligabend und bei drei Gängen dazu überhaupt die Nerven hat... :)


Zutaten für 6 Personen

  • 2 Päckchen Vanillesoße
  • 1 l Mollmilch
  • 4 El Zucker
  • 60 g Butter
  • 120 g Marzipan
  • 50 g Rosinen, in Rum eingelegt
  • 60 g gehackte Mandel
  • 3 El Rum (von den Rosinen)
  • 6 Äpfel
  • 2 EL gehobelte Mandeln
  • 1 Msp Zimt


Zubereitung

  1. Die Vanillesoße laut Packungsanweisung mit der Milch und dem Zucker zubereiten.
  2. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen. Marzipan, Rosinen, Mandeln und Rum verkneten. Die Äpfel entkernen und den Deckel abschneiden (nicht zu dünn, er wird nach dem Füllen wieder daraufgesetzt).
  3. Die Marzipanmasse in die Äpfel geben, Deckel wieder daraufsetzen. Die Bratäpfel so in eine Auflaufform stellen, dass sie nicht umfallen können, und mit der geschmolzenen Butter beträufeln.
  4. Im Ofen ca. 25 Minuten garen.
  5. Gehobelte Mandeln in einer Pfanne goldgelb rösten. Die Vanillesoße mit etwas Zimt abschmecken, als Spiegel auf die Teller geben, mit gerösteten Mandeln bestreuen und die Äpfel daraufsetzen.

Donnerstag, 24. November 2011

Schnitzel mit cremig-weihnachtlicher Apfelsauce

Ich wohne in Hessen und das bedeutet Apfelwein, Apfelwein, Apfelwein... und natürlich viele Apfelrezepte. Dieses hier hat mir besonders gut gefallen.

Schnitzel - paniert oder unpaniert - mit einer Apfelsauce, die total nach Weihnachten schmeckt.

Dazu trägt der Zimt und Amaretto bei, das Curry macht die Sauce so richtig gelb und würzig, alles zusammen einfach ein Genuss.

Dazu passen sehr gut Bratkartoffeln oder für die etwas festlich-feinere Runde Kroketten.


Zutaten für 2 Personen
  • 2 Schnitzel
  • 25 g Buttermalz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 1 TL Curry
  • 250 ml Weißwein
  • 125 ml Milch
  • 5 EL süße Sahne
  • 3 EL Amaretto
  • 1 Prise getr. Estragon
  • 1 Prise Zimt
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 Eigelb
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen und Schnitzel (natur oder paniert) von beiden Seiten anbraten, salzen und pfeffern und warm stellen.
  2. Zwiebel schälen und ich kleine Würfel schneiden und im verbliebenem Fett anbraten. Apfel schälen, entkernen und ich Scheiben schneiden. Zu den Zwiebeln geben, 5 Minuten anbraten und mit Curry bestäuben, kurz weiterbraten. Äpfel aus der Pfanne nehmen.
  3. Weißwein, Milch und Sahne angießen und 8 Minuten köcheln lassen. Mit Amaretto. Zimt, Estragon, Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Stärke die Sauce binden. Vom Feuern nehmen und das Eigelb unterrühren. Apfelstücke wieder in die Sauce geben und mit dem Schnitzel servieren.

Mittwoch, 10. August 2011

Roter Fenchel-Orangen-Salat mit Beerendressing

Es sollte ein viertel Jahrhundert dauern, bis ich das erste mal Fenchel probierte. Damals gebraten in Olivenöl und überbacken mit Parmesan und es war so köstlich, dass ich es gleich Freunden zeigen musste. Seitdem liebe ich Fenchel, deswegen freue ich mich sehr über das Thema des Gartenblog-Events Fenchel.

Für den Event habe ich mir extra ein Rezept rausgesucht, das ich bislang noch nicht probiert habe. Es stammt von einem Frankfurter Restaurant namens "Blumen". Wenn all die Gericht so lecker sind wie dieses ausprobierte Rezept, sollte ich dort schleunig mal essen gehen! :-)

Der Salat ist wirklich eine Bombe! Der Fenchel wird vor dem Braten in einem Zucker-Salz-Zitronen-Wasser blanchiert. Und dann mit Orangen in einer der besten Saucen gewendet, die ich in meinem Leben probiert habe. Wow, dieses Rezept merke ich mir unbedingt: Aus Balsamico, Öl, Basilikum, Johannisbeersaft und Apfel wird ein sämiges Dressing gezaubert. Apfel und Basilikum im Dressing, das ist es!!

Weil ich kein Johannisbeersaft kaufen wollte, habe ich Gartenbrombeeren (ja, sie sind immer noch da!) mit etwas Wasser und Zucker aufgekocht und darin zerquetscht. Das finde ich eigentlich noch viel besser, als gekauften Saft.

Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel  [31.08.2011]

Die dominante Sauce passt hervorragend zum dominanten Fenchel und den spritzigen Orangen! Das ist ein Essen, mit dem man Gäste beeindrucken kann! Ich habe noch Mozzarella dazugelegt, einfach weil ich Lust drauf hatte... :)



Zutaten

Für den Salat
  • 2 große Fenchelknollen
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Salz
  • 1/2 Zitrone
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 4 Orangen filitiert
  • Eisbergsalat
  • 1-2 Kugeln Büffelmozzarella

Für das Dressing
  • 0,2 l Johannisbeersaft (oder eine handvoll Brombeeren in etwas Wasser aufgekocht)
  • 2 EL hochwertiger, feiner Senf
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 1/2 Apfel, gewürfelt
  • 3-4 Blätter Basilikum
  • Salz und schwarzer Pfeffer


Zubereitung
  1. Für den Salat den Fenchel vom Strunk befreien und mit eine Messer in sehr feine Streifen schneiden. In einem Topf Wasser mit Zucker, Salz und der halben Zitrone zum Kochen bringen und die Fenchelscheiben kurz darin blanchieren. Die Stücke sollten nicht mehr roh, aber noch bissfest sein.
  2. In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, den Fenchel kurz darin schwenken und wieder rausnehmen.
  3. Für das Dressing Johannisbeersaft in einem Topf zum Kochen bringen und mindestens auf die Hälfte reduzieren. Mit dem Senf, Öl, Apfel und Balsamico zu einem homogenen Dressing pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Salat waschen, klein schneiden, auf Tellern anrichten. Mozzarella in feine Scheiben schneiden.
  5. Den Fenchel und die filettierten Orangen im Dressing wenden und auf den Teller geben. Mit Mozzarellascheiben garnieren.


Montag, 16. Mai 2011

Cremige Frühlingszwiebel-Tarte mit Apfelgelee


Frühlinszwiebeln sind ein Gemüse, das ich gerne mit Birnen, Äpfeln und Kartoffeln kombiniere.

Eine Tarte gibt es schon zum Frühlingszwiebel-Event des Gärtnerblogs und auch etwas mit Blätterteig, trotzdem möchte ich meine kleine, cremig-obstige Tarte vorstellen, mit reichlich Frühlingszwiebeln.

Garten-Koch-Event Mai 2011:  Frühlingszwiebel [31.05.2011]

Der Blätterteigboden wird vor dem Backen mit Apfelgelee bestrichen. Als Füllung dient Ricotta und Schafskäse. Diese werden entgegen der Gewohnheit aber nicht mit Ei zu einer Füllung vermatscht, oh nein, beide Käsesorten werden auf den Boden gelöffelt, so dass sie später auch einzeln herauszuschmecken sind. Der geschmolzene Schafskäse und der cremige Ricotta sind nach dem Backen absolut köstlich.

Eine Schicht Birnen-, Apfel- und Kartoffelspalten schließt die Tarte ab. Diese werden erneut mit Apfelgelee bestrichen.

Das Ergebnis überzeugt inganzer Linie und absolut köstlich!


Zutaten für eine Springform mit 16 cm Durchmesser
  • 1/2 Rolle frischer Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 EL Apfelgelee
  • 1 EL Butter
  • 3 große Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Sahne
  • 1 Ei
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Ricotta
  • 125 g Schafskäse
  • 1/2 Birne
  • 1/2 Apfel
  • 2 Kartoffeln
  • 1 EL Apfelgelee

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Springform mit dem Blätterteig auslegen, dabei einen Rand hochziehen. Den Teig 15 Minuten im Ofen vorbacken.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauchzehe schälen und in klein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln und Knoblauch anbraten. Mit Sahne aufgießen und etwas einköcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen, mit schwarzen Pfeffer würzen und das Ei untermischen. Dieses sollte nicht stocken, aber die Sahnemischung eindicken.
  3. Apfelgelee erwärmen und auf den vorgebackenen Boden streichen. Ricotta mit einem löffelweise auf dem Boden verteilen, aber nicht verstreichen! Schafskäse in die Zwischenräume bröseln. Die Sahne-Ei-Mischung drüber gießen.
  4. Birne, Apfel und Kartoffeln schälen und in ganz feine Scheiben schneiden. Auf der Tarte fächerartig anordnen. Restliches Apfelgelee erwärmen und auf dem Obst-Gemüse verstreichen.
  5. Die Tarte 30 Minuten zu Ende backen, bis das Ei gänzlich gestockt ist.