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Donnerstag, 29. April 2010

Risotto mit Salbei-Parma-Käse-Birne

Resteküche.

Aber fand ich echt gut. Ich hatte Lust auf Alles. Auf Frucht, auf Käse, auf Kräuter, auf Würzig und erst Recht auf Risotto. Ich dachte über eine rote Variante nach, entschied mich dann aber für die weiße.

Toll!

Die Birne mit dem Parmaschinken und dem Salbei und dem Schafskäse und einer Extraportion schwarzen Pfeffer war einfach zum Genießen. So viele Aromen und Konsistenzen auf einer Birne vereint, die ich vorher etwas karamellisiert und dann in Weißwein schon etwas vorgegart hatte, bevor es ab in den Ofen ging.

Den Weißweinbirnensud benutzte ich dann für das Risotto. So schließt sich der Kreis. Ich liebe Resteküche.

Zutaten für 1 Person
  • 1 Birne
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml Weißwein
  • 2 Scheiben Parmaschinken
  • frischen Salbei
  • 80 g Schafskäse
  • 400 ml Fleischbrühe
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 20 g Butter
  • 125 g Risottoreis
  • 25 g Parmesankäse

Zubereitung

  1. Birne halbieren und den Kern und den Stil rauslösen. Zucker in einer Pfanne karamellisieren und die Birnenhälften von beiden Seiten anbraten. Mit Weißwein ablöschen mit geschlossenen Deckel 10 Minuten garen.
  2. Parmaschinken, Salbei und Schafskäse klein schneiden und die Birnenhälften damit belegen. Birnensud aufheben! In einer ofenfesten Form im vorgheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.
  3. Für das Risotto Brühe aufkochen. Schalotte abziehen und fein würfeln. Öl und Butter in einem Topf aufschäumen lassen. Schalottenwürfel zugeben und hellgelb dünsten. Den Reis zugeben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten dünsten.
  4. Mit dem Birnensud ablöschen und einkochen lassen. Eine Kelle heiße Brühe zugeben und so lange rühren, bis sie aufgesogen ist. Restliche Brühe kellenweise immer dann zugeben, wenn die Flüssigkeit im Risotto aufgesogen ist. Dabei umrühren.
  5. Parmesan hobeln und vorsichtig unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den Birnenhälften servieren.

Freitag, 9. April 2010

Pappardelle mit Ricotta, Minze, Basilikum, Petersilie und Parmaschinken

Mal wieder bin ich durch das mich umgebende gastronomische Angebot gestreift und habe eine Kombination von köstlichen Zutaten gesehen, die mich gereizt haben, es selbst auszuprobieren.

Ich bin der Meinung, dass ein gutes Gericht keine Vielzahl an Exklusivitäten braucht und so habe ich etwas Ricotta mit allerhand frisch duftenden Kräuter und Parmaschinken zu meiner Lieblingspastasorte - Pappardelle - kredenzt, so wie ich es auf der Speisekarte eines italienischen Restaurants gesehen hatte.

Kräuter sind sowieso das beste, in dem zarten Grün steckt ein unglaubliches Potenzial an Aromen und mit der Milde des Ricottas und dem Herben des Schinkens ergibt das ein tolles Pastagericht, das mein Beitrag zu dem 6. Mediterranen Kochevent - Italien sein soll.

6ter mediterraner Kochevent - Italien - tobias kocht! - 10.03.2010-10.04.2010

Zutaten für 2 Personen
  • 250 g Pappardelle
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • je ein Bund Minze, Basilikum und Petersilie
  • 150 g Ricotta
  • 50 ml Sahne
  • 4 Scheiben Parmaschinken
  • schwarzer Pfeffer und Salz

Zubereitung
  1. Pappardelle in gesalzenem Wasser gar kochen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anbraten.
  3. Kräuter waschen und mit Schinken in feine Streifen schneiden. Ricotta und Sahne in die Pfanne geben, kurz stark erhitzen und mit schwarzem Pfeffer und Salz würzen. Pfanne vom Herd nehmen und Kräuter und Schinken untermischen.
  4. Pasta abgießen und mit der Sauce vermengen.

Dienstag, 9. März 2010

Vorspeise: Kaki mit Parmaschinken

Eigentlich kein denkbar ehrwürdiges Gericht, aber ich fands trotzdem total gut. :)

Melone mit Schinken kennt ja jeder, Kaki ist ein absolut gleichwertiges Substitutsobst! Ich liebe sowieso Kakis und vorneweg zu einem mediterranen Gericht ist diese Vorspeise im Nu gemacht. Kakis lassen sich viel schneller und einfacher in Scheiben schneiden, als Melonen. ;)

Eigentlich blödsinnig ein Rezept dafür zu schreiben... aber hier ist es trotzdem:



Zutaten für 2 Personen
  • 2 Kakis
  • Parmaschinken
Zubereitung
  1. Kakis in Scheiben schneiden und mit Parmaschinken belegen.

Mittwoch, 3. März 2010

Kakaoravioli gefüllt mit Rosinen, Ricotta und Parmaschinken

Deftig gefüllte Schokoladenravioli hab ich mal online auf einer Speisekarte gesehen, die ich gleich total interessant fand.

Zu Hause habe ich versucht das Rezept nachzubasteln. Eigentlich wollte ich Feigen oder Datteln statt Rosinen geben, die gabs aber im Geschäft nicht.

Mein Mitesser und ich fanden, dass der Kakao mit der Füllung total gut gepasst haben, aber mir persönlich war der Teig dann doch zu bitter gewesen. Das Rezept vom Teig hatte ich mir bei chefkoch raus gesucht, das sowohl für deftige und süße Gerichte gedacht war. Übriggebliebener Teig hab ich dann tatsächlich süß gegessen, was ich passender fand. Die Angabe im Rezept hab ich schon auf die für mich optimalere Menge angepasst.

Die Rosinen habe ich vor der Verwendung noch in Amaretto eingelegt und alles unter die Füllung gerührt.

Wie immer Salbei-Butter und Parmesan dazu. War echt mal was anderes, aber ob ich es noch mal mache, weiß ich nicht. ;) Mein Mitesser war auf jeden Fall sehr angetan, aber generell ziemlich hungrig gewesen. Da schmeckt alles...


Zutaten für 2 Personen

Für den Teig
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Öl
  • 2 TL Kakaopulver
  • 120 g Mehl

Für die Füllung
  • 140 g Ricotta
  • 50 g Rosinen
  • 2 EL Amaretto
  • 50 g Parmaschinken
  • 2 EL Parmesan

Zum Servieren

  • Butter
  • frischer Salbei
  • frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
  1. Ei, Eigelb und Öl mit Kakao und Mehl zu einem glatten Nudelteig kneten, in Folie wickeln und für eine Stunde kühl stellen.
  2. Rosinen in Amaretto einlegen und etwas ziehen lassen.
  3. Parmaschinken in Stücke schneiden und alle Zutaten verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Teig mit einem Nudelholz sehr dünn ausrollen oder noch besser die Pastamaschine verwenden, Kreise ausstechen, einen TL Füllung daraufgeben und zu Halbmonden klappen. Ränder mit einer Gabel gut andrücken.
  5. Wasser in einem großen Topf zum Sieden bringen und Ravioli ca. 3 Minuten garen, bis sie aufsteigen.
  6. Salbei hacken. Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und Salbei dazugeben. Ravioli mit Salbeibutter und Parmesan serverien.


Sonntag, 21. Februar 2010

Selbstgemachte Gnocchi - einfach und grandios

Hört sich nach einem Haufen Arbeit an, ist es aber nicht. Obwohl ich dieses Rezept schon ein paar mal gemacht habe, denke ich immer wieder: "Willst du dir das wirklich antun?"
Aber eigentlich sind es nur ein paar Handgriffe mehr und das Resultat überzeugt voll und ganz.

Vergisst alles was ihr im Supermarkt kriegt. Diese Gnocchi zergehen geradezu auf der Zunge und man braucht trotzdem keine Angst haben, dass sie im kochenden Wasser zerfallen - ist mir auch schon mal passiert, aber mit einem anderen Rezept.

Das Geheimnis ist, dass mehligkochende Kartoffeln eben nicht gekocht werden - und somit keine Flüssigkeit ziehen - sondern staub trocken im Ofen gegart werden. Damit benötigt es auch später weniger Mehl und die Gnocchi behalten ihren feinen Kartoffelgeschmack.

Ich habe sie nach dem Garen in Butter, getrockneten Tomaten und Salbei geschwenkt und mit Parmaschinken bestreut. Ein Gedicht!!


Zutaten für 2 Personen
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Eigelb
  • ca. 185 g Mehl
  • 6 EL Parmesan
  • Salz

Zubereitung:

  1. Ungeschälte Kartoffeln mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und eine Stunde bei 200 Grad im Ofen garen. Pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen. Eigelb, Parmesan und Salz unterkneten. Nach und nach Mehl unterarbeiten, bis ein formbarer Teig entstanden ist.
  2. Teigstücke zu Würsten rollen und mit einem Messer Gnocchi abstechen. In der Handfläche rund rollen und mit einer Gabel vorsichtig eindrücken. Im siedenen Wasser ziehen lassen, bis sie aufsteigen. Mit kaltem Wasser abschrecken.