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Freitag, 22. März 2013

Osterhasen-Rüblitorte mit Orange und Kardamom


Auch wenn sich der Frühling auf Grund des Wetters noch nicht wirklich erahnen ist, backe ich Osterkuchen. Wie jedes Jahr muss einfach Möhrenkuchen auf den Tisch, wie jedes Jahr halte ich Ausschau nach neuen Ideen für Möhrenkuchen. Bei tegut entdeckte ich ein Rezept mit Orange und Kardamom.

Orange und Kardamom steht Möhrenkuchen sehr gut! Weiterhin habe ich noch Zimt zugefügt. Für das Frosting habe ich mein Standardfrosting verwendet. Varrieren kann man es, indem man auch noch etwas Orangenschale hinzu gibt. Einen Teil der Zuckermenge habe ich mit braunem Zucker ausgetauscht.

Belegt habe ich den Kuchen mit bunten Ostereiern, essbarem Ostergras und einem Osterhasen. Ein Foto vom Anschnitt habe ich leider nicht, weil der Kuchen als Geburtstagskuchen geplant war. Aber ich verspreche euch: er ist schön karottig-orange!

Mein Beitrag für den Oster-Event bei Küchenplausch.

Küchenplausch Oster-Event 2013


Zutaten 

Für den Teig 

  • 300 g Möhren
  • 150 g Butter
  • 170 g weißer Zucker
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 200 g Haselnüsse
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 100 ml Orangensaft
  • etwas Schale einer unbeh. Orangen 


Für das Frosting  

  • 110 g Buter
  • 115 g Frischkäse
  • 1 Spritzer Orangensaft
  • 65 g Puderzucker
  • etwas Schale einer unbeh. Orangen 


Zubereitung

  1. Orangenschale fein abreiben, die Hälfte mit 2 El Zucker vermischen, beiseitestellen. Orange auspressen und 50 ml abmessen.
  2. Möhren schälen, fein raspeln. Butter, Zucker, Vanillezucker, Prise Salz schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Mandeln, Backpulver mischen, mit 50 ml Orangensaft, restlicher Orangenschale, Kardamom und Zimt unterrühren. Zuletzt geraspelte Möhren unterschlagen. Teig in eine gefettete, mit Grieß ausgestreute Form (ca. 22 x 24 cm, alternativ eine Springform Ø 26 cm) füllen, im 180 Grad heißen Ofen auf der zweiten Schiene von unten ca. 45 Min. backen, herausnehmen und abkühlen lassen.
  3. Für das Frosting Butter und Frischkäse miteinander verrühren, Vanille und Zitronensaft dazu geben und den Puderzucker unterschlagen.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Avocado-Orangen-Risotto

 
Wenn ich Sushi essen gehe, mag ich die Makis mit Avocado und Lachs am liebsten. Bei diesem Risotto mit Avocado musste ich daran denken, dass Reis und Avocado toll zusammen schmeckt.

Der Orangensaft macht es noch etwas fruchtig, gut wäre sicherlich auch, etwas frisch geriebene Orangenschale darunter zu heben und ein kurz angeratenes Lachssteak dazu zu essen. :) Aber auch Champignons schmecken sehr lecker dazu.


Zutaten
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer frisch gepressten Orange
  • 600 ml Gemüsebrühe 
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • 200 ml trockenen Weißwein
  • 30 g Butter
  • 40 g geriebenen Parmesan
  • 1 Avocado
  • Zitronensaft
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Raz el Hanout

Zubereitung
  1. Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die Gemüsebrühe erwärmen. Öl erhitzen und die Schalotten und Knoblauchzehe darin glasig dünsten. Den Reis zugeben und unter ständigem Rühren kurz anschwitzen, dann mit Orangensaft und 100 ml des Weißweins ablöschen und kurz einkochen lassen. Dann den Rest des Weißweines dazugeben.
  2. Hat der Reis die Flüssigkeit aufgenommen, eine Kelle der warmen Gemüsebrühe einrühren, diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht ist und Ihr Risotto eine weiche, cremige Konsistenz hat. Das dauert etwa 25 Minuten.
  3. Jetzt Butter und Parmesan einrühren. Die Avocado würfeln, mit etwas Zitronensaft marinieren und unterheben. Mit Pfeffer abschmecken. Das Risotto auf  Tellern verteilen und mit Raz el Hanout bestreuen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Marokkanische Fekkas - Kekse mit Anis, Sesam und Orange


 Ich habe bereits berichtet, ein kulinarisches Highlight unserer Reise durch Marokko waren die Fekkas und nun habe ich sie endlich selbst gebacken!

"Etwas Süßes gabs auch. Einen prall gefüllten Teller mit Walnüssen, Erdnüssen und sogenannten Fekkas. Man stelle sich Cantuccini vor, nur mit Anissamen und Orangenwasser, die angenehm ungesüßt waren."



Im Internet fand ich auf einem englischsprachigen Blog ein Rezept für Fekkas. Da ich kein Orangenwasser hatte, ersetzte ich dieses durch frisch gepressten Orangensaft. Ich finde diese Kombination von Anis - Orange - Mandel einfach toll, dieser einzigartige Geschmack kommt auch gut bei meinem Resultat hervor. Wie gesagt sind die Kekse nur ganz leicht süß und schmecken super zu einer Tasse Milchtee.

Nur haben sie leider weder das Aussehen noch die Konsistenz jener Fekkas, die ich bei der Berber-Frau probierte. Vielleicht finde ich ja noch mal ein Rezept in einem marokkanischen Kochbuch oder vielleicht hat ja jemand eines!?



Zutaten (für 2 Bleche)
  • 420 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Anissamen
  • 1 Msp. gem. Vanille
  • 30 g Sesam
  • 60 g Mandelstifte
  • 50 g Rosinen
  • 55 g Butter
  • 60 ml Öl
  • 3 Eier

Zubereitung
  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Mehl in einer Schüssel geben.Zucker, Salz, Backpulver, Anis, Vanille, Sesam, Rosinen und Mandeln unterrühren. 
  3. Butter schmelzen und abkühlen lassen. Butter mit Öl und Eiern verrühren und zum Mehlgemisch geben. Mit einem Löffel zu einem festen Teig rühren. Er sollte wie Knete formbar und kompakt sein.
  4. Teig in drei Teile teilen und zu einer daumenbreite Rolle formen. Mit einem bemehlten Messer in dünne Scheiben schneiden und diese auf ein mit Bacpapier ausgelegtes legen. Genügend Abstand lassen, weil sie beim Backen etwas in die Breite gehen.
  5. Die Fekkas ca. 20 Minuten backen lassen, bis sie leicht braun geworden sind.



Samstag, 26. Mai 2012

Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing und Hibiskusblütensalz

Manchmal lebt man so in einem gestressten Alltagstrott und kommt über seinen Gewohnheits-Horizont nicht hinaus. Da gibt es immer dieselbe Pasta, das immer gleiche indische Gericht und den typischen Schafskäse-Salat.


Mit diesem Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing habe ich sozusagen das Repertoire solcher Zeit erweitert! :D
Er schmeckt einfach super lecker, braucht wenige Zutaten und ist fix gemacht: In Knoblauch und Zwiebel gebratenes und leicht abgekühltes Hähnchen wird mit Avocadowürfel vermischt. Eine Orange ausgepresst und den Saft mit Mayo und frischem Koriander vermengt, Salz und Pfeffer, drüber gegossen, zack, fertig! Wer Verwendung für das edle Hibiskusblütensalz sucht, volià! Hier ist alles dabei: würzig, cremig, fruchtig und frisch. Mein neues Lieblings-Gericht.




Zutaten (für 2 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrust
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 1 Orange
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskusblütensalz


Zubereitung  
  1. Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanner erhitzen, Hähnchenfleisch mit Knoblauch und Zwiebel anbraten, salzen und pfeffern. Etwas auskühlen lassen.
  2. Avocado halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Unter das Hähnchen mischen.
  3. Orange auspressen. Saft mit Mayo und Koriander vermengen. Salzen und Pfeffern und über den Salat gießen. Gut verrühren und mit Hibiskusblütensalz bestreuen.


Samstag, 24. März 2012

Blauer Regenbogenfisch

Geburtstage nehme ich häufig zum Anlass ausgefallenere Kuchen zu backen, die manchmal richtig Züge von Skulpturen annehmen.

Dies mal wollte ich einen Fisch backen, nicht nur weil das Geburtstagskind vom Sternzeichen Fische ist, sondern auch eine Vorliebe für diese Tiere in der freien Natur hat. Aber es sollte nicht nur ein Fisch sein, sondern ein Regenbogenfisch, wofür mir das Rezept für einen sehr bunten Kuchen von Cynthia Bacromi sehr passend kam.

Der Teig hat ein tolles Kokos- und Orangenaroma, wird in vier Teile geteilt und dann mit Speisefarben gefärbt. Der rote wird mit dem gelben Teig zusammen gebacken und der grüne mit dem blauen.

Gefüllt und bestrichen wird der Kuchen mit einem Frosting, den ich mit blauer und schwarzer Lebensmittelfarbe ganz meeresmäßig gefärbt habe. Bislang kannte ich Frosting nur mit Butter, Puderzucker und Frischkäse, aber hier wird Kokosmilch verwendet. Super lecker, aber auch wirklich sehr süß. Ich habe auf den Marzipanbelag verzichtet, was eine gute Entscheidung war, da der Kuchen auch so zuckrig genug war. Eventuell würde ich den Zucker im Teig reduzieren, erst recht, wenn Marzipan dazu kommt.

Dekoriert habe ich den Kuchen mit Smarties. Ich habe sie erst kurz vor Schluss auf das Frosting gelegt, weil ich die Befürchtung hatte, dass über Nacht die Farbe der Smarties sich lösen würde.
Auch wenn der Kuchen dadurch sehr bunt geworden ist, ist er vielleicht doch ein netter Beitrag für den tollen Event "CookBook of Colors", dessen Thema im März blau ist.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
Man kann auch die Smarties weg lassen und ein Flugzeug aus dem Kuchen modellieren. :)


Zutaten
Für den Kuchen
  • 250g weiche Butter
  • 380g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Orange Back
  • 280g Mehl
  • 100g Mandeln, gemahlen
  • 75g Speisestärke
  • 4 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 250ml Kokosmilch
  • Back & Speisefarben

Für das Frosting
  • 140g weiche Butter
  • 500g Puderzucker
  • 150ml Kokosmilch
  • blaue und schwarze Lebensmittelfarbe

Dekoration
  • Smarties

Zubereitung
  1. Ofen auf 185°C (Gasherd: Stufe 2-3, Umluft: 165°C) vorheizen. Zwei Springformen (23-25 cm) ausbuttern. Wenn Sie nur eine Springform haben, die Böden nacheinander backen. Alle Zutaten abmessen und beiseite stellen.
  2. Mit einem Handrührgerät die Butter cremig und luftig schlagen. Zucker hinzufügen und 3 Minuten cremig schlagen. Ein Ei nach dem anderen hinzufügen und gut durchschlagen. Das Orange Back unterrühren. Mehl, Mandeln, Speisestärke, Backpulver und Salz vermengen. Die Mehlmischung und die Kokosmilch abwechselnd zur Butter-Mischung geben, dabei mit dem Mehl anfangen.
  3. Teig vierteln (jeweils ca. 380g) und auf 4 Rührschüsseln verteilen. Mit den Speisefarben verschieden einfärben. Den roten und gelben Teig in die erste Backform geben und den grünen und blauen in die zweite. Dabei die Farben möglichst nicht vermischen oder zu aktiv in der Form verteilen. Der Teig wird sich beim Backen gleichmäßig verteilen.
  4. Jede Form 25-30 Minuten backen. Den Gartest machen. Die Böden 10 Minuten in den Formen abkühlen lassen, aus den Formen nehmen und auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
  5. Das Frosting mit einem Handrührgerät anrühren, indem man alle Zutaten verschlägt, bis sie leicht und luftig sind.
  6. Die Böden übereinander legen und auf zwei gegenüberliegende Seiten abschneiden. Eine Seite wieder halbieren. Die Böden mit etwas Frosting bestreichen und die zweiten Böden aufsetzen. Die Flossen an den Körper setzen und die Seiten mit Frosting überziehen, dann die Oberfl äche.
  7. Den Kuchen mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit das Frosting fester wird. Dann mit Smarties verzieren.



Freitag, 23. März 2012

Obstsalat-Schnitzel: Apfel-Bananen-Ananas gefülltes Schnitzel in Orangen-Curry-Sauce

Inspiriert von einer deutschen Kochzeitschrift für ein pseudo mexikanisches Schnitzelgericht, entstand das Obstsalatschnitzel.

Wer die Kombination Fleisch und Obst mag, wird dieses gefüllte Schnitzel lieben!!

Es wird mit Ananasmarmelade bestrichen und dann mit Apfel- und Bananenstücken gefüllt. Die Sauce besteht u.a aus frisch gepressten Orangensaft, Curry- und Korianderpulver machen Fleisch und Sauce so richtig würzig.

Wer die Sauce noch etwas obstiger mag, der sollte einen ganzen Apfel und eine ganze Banane nehmen!

Wir fanden das Obstsalatschnitzel großartig, vor allem mit dem begleitenden Kokosreis, den ich für die Putenzimtangenspieße schon mal zubereitet habe.

Tolles Essen für die bereits begonnende Frühlinhszeit und den nahenden Sommer!!


Zutaten
  • 2 Schnitzel, von der Pute oder vom Schwein
  • 1/2 Apfel
  • 1/2 Banane
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 2 EL Ananasmarmelade
  • 150 ml Brühe
  • Saft von einer Orange
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden


Zubereitung

  1. Apfel, Banane, Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Butter in einer Pfanne erhitzen und alles ca. 5 Minuten anbraten und mit Currypulver würzen.
  3. Schnitzel von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit gemahlenen Koriander einreiben. Eine Seite mit Ananasmarmelade bestreichen. Etwas von der Füllung darauf verteilen, ein rollen und mit einem Faden oder mit Zahnstochern fixieren. Der Rest der Füllung wird für die Sauce verwendet.
  4. Fertig gefüllte Schnitzel mit in die Pfanne geben und von beiden Seiten scharf anbraten. Brühe und Orangensaft angießen, Deckel schließen und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, die Schnitzel dabei ab und zu umdrehen.
  5. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und Sauce gegebenfalls mit Mehl oder Stärke anbinden. Mit Salz,Pfeffer und Currypulver nachwürzen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Erdnuss-Ingwer-Kekse mit Orangenguss

Es ist wirklich komisch, dieses Jahr habe ich ganz zu Beginn der Weihnachtszeit Mengen an Plätchchen gebacken und nun fange ich kurz vor Schluss wieder an.

Anlass waren eigentlich auch nur meine neuen Förmchen (von IKEA...) in Waldtierform:
Fuchs, Bär, Eichhörnchen, Schnecke sowie Rentier und Igel, die leider nicht im Bild sind.

Dieses Rezept mit Erdnüssen, Ingwer und Orangenguss hatte es mir angetan und die Plätzchen sind sooo himmlisch geworden, dass wir schon fast alle aufgegessen haben.

Dieses Rezept ist nach dem Elvis-Tiramisu mein zweiter Beitrag für den Gartenkochevent "Erdnuss".

Ich habe sogar gesalzene Erdnüsse genommen, was überhaupt nicht stört. Der Teig an sich ist überhaupt nicht arg süß, weswegen der süße Zuckerguss mit Orangenaroma gerade recht kommt.

Ganz ganz toll und von den Waldtieren bin ich so angetan, dass ich glaub ich vor Weihnachten noch mal den Ofen anschmeißen werde. Ich hatte doch noch irgendwo ein Rezept mit dunklem Zuckerrübensirup....?


Garten-Koch-Event Dezember 2011: Erdnuss  [31.12.2011]


Zutaten

Für den Teig
  • 125 g Erdnüsse
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Ingwerpulver
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone

Für den Orangenguss

  • 150 g Puderzucker
  • 2 EL Orangensaft
  • 1 EL Orangenlikör
  • Erdnusshälften zum Verzieren.


Zubereitung

  1. Die Erdnüsse mahlen. Mit dem gesiebten Mehl, dem Backpulver, der in Flocken geschnittenen Butter, Zucker, Salz, Ingwerpulver, Ei, Eigelb und der Zitronenschale in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten.
  2. In Folie einschlagen und 1 Stunde kühl stellen.
    Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 5 mm dick ausrollen und mit beliebigen Plätzchenformen ausstechen. 10-15 Minuten backen und auskühlen lassen.
  4. Puderzucker mit Orangensaft und Orangenlikör glattrühren und mit einem Pinsel auf die Plätzchen streichen.
  5. Nach Belieben mit drei sternförmig angeordneten Erdnusshälften garnieren.


Samstag, 10. Dezember 2011

Orangenkränze - deutsche und nicht aus Mexiko

Anfang diesen Jahres habe ich die supertollen Rosquillas de Naranja - Mexikanische Orangenkringel gebacken, die mich wirklich begeisterten. Nun eine deutsche Variation eines Orangenkringelgebäcks, das eigentlich total ähnlich geht. Nur sind die mexikanischen Orangenkringel etwas flacher und knuspriger, während die deutschen ganz typisch gespritzt werden.

Natürlich kommt Zimt auf die Rosquillas, auf die deutschen Orangenkränze ein Zuckerguss, bei dem man entweder Orangenlikör oder -saft verwenden kann.

Übrigens ist angegeben, dass man das schöne Orangenaroma durch "Orangeback" gewinnen soll. Wieso nicht unbehandelte Orangenschale verwenden?


Zutaten
  • 3 Eigelb
  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 2 Päckchen Orangeback (besser: frische, unbehandelte Orangenschale)
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 75 g Puderzucker
  • 3 EL Orangenlikör oder -saft


Zubereitung

  1. Eigelb, Fett, Zucker und Orangeback schaumig rühren. Mehl mit Backbulver unterrühren.
  2. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Kränze auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen, im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter gut abkühlen lassen.
  3. Puderzucker mit Orangenlikör oder -saft verrühren. Die Kränze damit bestreichen.

Freitag, 26. August 2011

Orangen-Macarons mit oder ohne Lavendel




















Wenn ich jemanden eine kleine selbst zubereitete Freude machen möchte, backe ich gerne Macarons.

Ich selbst habe sie das erste mal als Geschenk erfahren und sofort war ich in sie verliebt. Daraufhin las ich viele Schreckens-Mythen über die Zubereitung von Macarons, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, und so war ich von meinem ersten Backversuch der blauen Macarons mit Rosencreme überaus angetan und begeistert überrascht. Alles hatte geklappt, auch die Füßchen!

Dies mal verwendete ich ein Rezept, dass ich in einem Rezeptheft von Essen&Trinken für die Weihnachtszeit fand. Dort ist eine ganze Kollektion von unterschiedlich farbigen Macarons zusammen gestellt. Ich entschied mich für die mit der Orangencreme, passend zu den Sommermonaten.

Als Ergebnis kann ich festhalten, dass mir die Macarons nach dem ersten Rezept besser gelungen sind. Das kann natürlich auch an meinem Ofen liegen, bei dem seit meinem Pideversuch die Umluft-Einstellung nicht mehr geht und ich die Macarons somit mit Ober/Unterhitze backen musste.
Weiterhin fand ich auch das Rezept für die rosa Buttercreme geschmacklich besser. Zwar sehen beide Rezepte reichlich Butter und Zucker vor, der Unterschied macht wohl die Zugabe von Eiweiß in der Rosencreme.


Und ganz wichtig: Genügend Abstand halten! Das muss ich mir dringend hinter die Ohren schreiben. Macarons verlaufen gerne und schnell und wenn sie erst mal zusammen gelaufen sind, kann man ein schön gleichmäßig rundes Macaronplätzchen schnell vergessen.

Die Orangencreme aromatisierte ich weiterhin mit frischen Lavendelblüten, weil ich irgendwo von der Kombination von Orange und Lavendel gelesen hatte. Das war ganz interessant, muss aber nicht sein. ;-)



Zutaten
  • 125 g gemahlene Mandeln
  • 210 g Puderzucker
  • 3 Eiweiß (100 g)
  • 30 g Zucker für den Eischnee
  • 1 TL orangefarbene Lebensmittelfarbe
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 g Butter

Zubereitung
  1. Mandeln mit Puderzucker in einem Mixer fein mahlen.
  2. Eiweiße zu einer fest-steifen Masse schlagen, dabei Zucker einrieseln lassen. Mandel-Mix nach und nach mit zum Eischnee sieben, tropfenweise Lebensmittfarbe zufügen und sehr behutsam unterheben. Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle umfüllen.
  3. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech mit etwas Abstand zueinander kleine Tupfen möglichst gleich groß spritzen. Ca. 30 Minuten antrocknen lassen.
  4. Ofen auf 160 Grad Ober/Unterhitze (140 Grad Umluft) vorheizen. Blech in den Ofen schieben, Macaron 10-12 Minuten backen. Herausnehmen und auf dem Blech auskühlen lassen. Von der Folie lösen.
  5. Für die Füllung 100 g Zucker mit 2 EL Wasser in einem Topf goldgelb karamellisieren lassen. Mit dem ORangensaft ablöschen und so lange kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Butter untermixen und die Masse im Kühlschrank vollständig erkalten lassen. Dass doe Orangencreme noch mal glatt rühren.
  6. Füllung in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben und jeweils ein wenig davon auf eine Macaronhälfte verteilen. Übrige Macarons darauf setzen.

Mittwoch, 10. August 2011

Roter Fenchel-Orangen-Salat mit Beerendressing

Es sollte ein viertel Jahrhundert dauern, bis ich das erste mal Fenchel probierte. Damals gebraten in Olivenöl und überbacken mit Parmesan und es war so köstlich, dass ich es gleich Freunden zeigen musste. Seitdem liebe ich Fenchel, deswegen freue ich mich sehr über das Thema des Gartenblog-Events Fenchel.

Für den Event habe ich mir extra ein Rezept rausgesucht, das ich bislang noch nicht probiert habe. Es stammt von einem Frankfurter Restaurant namens "Blumen". Wenn all die Gericht so lecker sind wie dieses ausprobierte Rezept, sollte ich dort schleunig mal essen gehen! :-)

Der Salat ist wirklich eine Bombe! Der Fenchel wird vor dem Braten in einem Zucker-Salz-Zitronen-Wasser blanchiert. Und dann mit Orangen in einer der besten Saucen gewendet, die ich in meinem Leben probiert habe. Wow, dieses Rezept merke ich mir unbedingt: Aus Balsamico, Öl, Basilikum, Johannisbeersaft und Apfel wird ein sämiges Dressing gezaubert. Apfel und Basilikum im Dressing, das ist es!!

Weil ich kein Johannisbeersaft kaufen wollte, habe ich Gartenbrombeeren (ja, sie sind immer noch da!) mit etwas Wasser und Zucker aufgekocht und darin zerquetscht. Das finde ich eigentlich noch viel besser, als gekauften Saft.

Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel  [31.08.2011]

Die dominante Sauce passt hervorragend zum dominanten Fenchel und den spritzigen Orangen! Das ist ein Essen, mit dem man Gäste beeindrucken kann! Ich habe noch Mozzarella dazugelegt, einfach weil ich Lust drauf hatte... :)



Zutaten

Für den Salat
  • 2 große Fenchelknollen
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Salz
  • 1/2 Zitrone
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 4 Orangen filitiert
  • Eisbergsalat
  • 1-2 Kugeln Büffelmozzarella

Für das Dressing
  • 0,2 l Johannisbeersaft (oder eine handvoll Brombeeren in etwas Wasser aufgekocht)
  • 2 EL hochwertiger, feiner Senf
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 1/2 Apfel, gewürfelt
  • 3-4 Blätter Basilikum
  • Salz und schwarzer Pfeffer


Zubereitung
  1. Für den Salat den Fenchel vom Strunk befreien und mit eine Messer in sehr feine Streifen schneiden. In einem Topf Wasser mit Zucker, Salz und der halben Zitrone zum Kochen bringen und die Fenchelscheiben kurz darin blanchieren. Die Stücke sollten nicht mehr roh, aber noch bissfest sein.
  2. In einer Pfanne etwas Butterschmalz erhitzen, den Fenchel kurz darin schwenken und wieder rausnehmen.
  3. Für das Dressing Johannisbeersaft in einem Topf zum Kochen bringen und mindestens auf die Hälfte reduzieren. Mit dem Senf, Öl, Apfel und Balsamico zu einem homogenen Dressing pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Salat waschen, klein schneiden, auf Tellern anrichten. Mozzarella in feine Scheiben schneiden.
  5. Den Fenchel und die filettierten Orangen im Dressing wenden und auf den Teller geben. Mit Mozzarellascheiben garnieren.


Sonntag, 20. Februar 2011

Rosquillas de Naranja - Mexikanische Orangenkringel

Die Eindrücke, die ich letztes Jahr im Oktober in Mexiko machen durfte, werden mir immer in Erinnerung bleiben. Dazu gehört sicherlich auch der kulinarische Alltag. Ich liebte es durch die farbenfrohen Gassen zu streifen, in Schaufenster und Geschäfte Blicke zu werfen und zu beobachten was die Menschen dort so zu verkaufen versuchten.

Immer wieder entdeckte ich kleine Süßigkeitenläden und Bäckereien. Ich weiß noch das Stück Erdbeerkäsekuchen, das ich mir mit einem Freund im herrlichen San Cristobal de las Casas teilte... himmlisch.

Und dann las ich etwas über eine neue Publikation, nämlich das Buch "my sweet mexico" und ich wusste gleich, dass ich das ganz unbedingt brauchte. Meine Familie schenkte es mir daraufhin zu Weihnachten und gestern habe ich das erste mal etwas draus backen können.

Leider gibt es nicht zu jedem Rezept Bilder, so wie bei diesem. Orangenkringel, mal frei übersetzt. Nicht, dass ich ihnen bei meinen Touren über den Weg gelaufen wäre, aber ich kann mir sehr gut vorstellen sie wie all die anderen Süßigkeiten in den Schauläden finden zu können.

Ein einfacher Teig wird zubereitet, der mit Orangenschale aromatisiert wird. Diesen rollt man zu einer dünnen Rolle und formt Kringel. Mit Eiweiß bestrichen tunkt man diese noch in Zimt und Zucker und backt sie ca. 10 Minuten. Dabei verlaufen sie ganz schön, so dass es wichtig ist ganz große Löcher zu belassen.

Sie sind wirklich süß, aber wahnsinnig köstlich. Ich ess sie am liebsten mit einer Tasse Tee. Sie sind dünn und etwas knusprig, aber auch saftig und leicht. Dies soll auch mein Beitrag zum Gartenkochevent Orange sein.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Ich freu mich schon weitere Rezepte auszuprobieren, vor allem nachdem dieses so überraschend gut geklappt hat und ein sehr leckeres Ergebnis herausgekommen ist.


Zutaten
  • 240 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 125 g Butter (Raumtemperatur)
  • 240 g Zucker
  • 3 Eier
  • 1 TL Orangenschale
  • 3 EL Zucker mit Zimt vermischt

Zubereitung
  1. Mehl mit Backpulver in einer großen Schüssel vermischen. Butter unterkneten. Zucker dazu geben und verrühren.
  2. Eier trennen und das Eigelb mit dem Teig verarbeiten. Orangenschale dazu geben. In 3-5 Minuten einen glatten Teig kneten.
  3. Etwas Teig abnehmen und 10 cm lange Rollen rollen, die 1,25 cm dick sein sollen. Halbieren und die Enden zusammenkleben, so dass ein Ring entsteht.
  4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eiweiß mit einer Gabel verquirlen und die Kringel mit Eiweiß bestreichen und dann in Zimt-und-Zucker tauchen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Zuerst etwas auf dem Blech abkühlen lassen (sonst brechen sie) und dann in einer Keksdose aufbewahren.