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Samstag, 16. April 2011

Mandel-Grieß-Nudelteig

Bislang habe ich Nudelteig immer nur aus Mehl gemacht.

Nun wollte ich mal Pastateig aus Hartweizengrieß ausprobieren und im Internet streiten sich die Geister, ob man nun zusätzlich Ei oder nur Wasser verwenden soll. Ich habs einfach gemacht und dazu noch Mandeln und Zimt gegeben.

Ich fand nämlich, dass Mandeln und Zimt zu einer Lasgane aus Zucchini, Aubergine und Schafskäse gut passen würde, so ähnlich wie bei Moussaka.

Der Teig war gut, aber eigentlich sehe ich in Grieß gegenüber Mehl keinen wirklichen Vorteil. Vorgekocht habe ich ihn dies mal nicht, sondern gleich mit der Tomaten- und Bechamelsauce und dem Gemüse geschichtet.

Vielleicht mach ich noch mal einen Mehl-Mandel-Zimt-Teig. :)


Zutaten
  • 170 g Hartweizengrieß
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier

Zubereitung

  • Grieß, Mandeln, Zimt und Salz mischen. Die Eier und das Öl dazugeben und 5 Minuten kräftig kneten, bis ein fester Teig entstanden ist. Vor dem Verwenden 20 Minuten ruhen lassen.

Mittwoch, 30. März 2011

Frida Kahlo: Makkaroni-Spinat-Auflauf - Macarrones con Espinacos

Nudeln! In meinem Fall: Nudeln von Frida Kahlo, die diese furchtbare Ehe mit Rivera geführt hat. Das wird vor allem recht unterhaltsam in diesem Buch, "das geheime Buch der Frida Kahlo"
beschrieben, was auch viele Rezepte beinhaltet.
In dem Fiestas-Buch, aus dem ich das Rezept habe, wird beschrieben, dass es diesen Auflauf zum Geburtstag von Riveras Tochter gab, die er vor der Zeit mit Kahlo gezeugt hat.

"Frida kochte einen Eintopf aus Schweinefleisch, Leber und Nieren mit einer Sauce aus Pulque und chiles serranos. Meine Großmutter Isabel hatte das Gericht erfunden und es immer gekocht für die Feldarbeiter ihres Vaters in Zapotlán el Grande, im Staat Jalisco, dem Familiensitz. AUch die anderen Rezepte für dieses Essen stammten aus dieser Gegend: sopa de jocoque, Makkaroni-Spinat-Gratin und gebratenes Huhn in Erdnuss-Mandel-Sauce."

Die angegebenen Chilis habe ich nicht verwendet. Hätte ich auch nicht, wenn ich sie denn überhaupt in einem deutschen Supermarkt erstanden hätte können, weil ich ich scharfes Essen ganz unmexikanisch nicht vertrage. Stattdessen habe ich Zimt verwendet. Der kommt aber aus Indien, wäre aber der Kahlo glaub ich recht gewesen, weil sie mit Zimt ziemlich viel gekocht hat.


Der Auflauf ist wirklich einfach. Nudeln - Spinat - (Zimt-) Bechamel - Käse. Aber waaaahnsinnig gut. Ich finde, der Zimt passt besser, als jede Chilischote. Das Rezept ist im Original mit 1 kg Pasta auf 8 Leute ausgelegt. Ich habe die Pastamenge auf 250 - 300g reduziert, eine Packung TK-Spinat verwendet, diesen noch mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten und den Saucenanteil gleich gelassen. Erscheint heftig und auch als ich diese Bechamelladung auf den Nudeln verteilte, dachte ich, ich hätte es mal wieder übertrieben.

Aber die Nudeln ziehen noch ziemlich viel Sauce ein und werden dadurch toll cremig. Mir hat meine Variante gefallen. Für alle, die beim Original bleiben wollen:


Zutaten
  • 1,5 kg Spinat
  • 3-4 chiles serranos (frisch und scharf)
  • 1 kg Makkaroni
  • 3 EL Butter
  • 500 ml heiße Milch
  • 250 ml Sahne
  • 120 g Emmentaler (queso anejo)

Zubereitung
  1. Den Spinat gründlich waschen und die Stiele entfernen. Ohne Zugabe von Wasser in einem Topf geben. Die Chilischoten und etwas Salz hinzufügen und den Spinat dünsten, bis er zusammengefallen ist, dann grobhacken.
  2. Die Butter zerlassen, das Mehl hineinrühren und kurz anschwitzen. Mit dem Schneebesen Milch und Sahne sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack einrühren. Die Sauce einige Minuten reduzieren, dann den grobgehackten Spinat hinzufügen.
  3. Die Makkaroni al dente koche, abgießen und gründlich abtropfen lassen.
  4. Etwas Spinatsauce in einer mit Butter eingefetteten Form verteilen. Die Makkaroni mit der restlichen Sauce einfüllen. Mit geriebenen Käse bestreuen und etwa 20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad backen, bis der Käse leicht gebräunt ist.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nachos mit Käsesauce

Kennt ihr aus dem Kino Nachos mit Käsesauce?
Diese total überwürzten, dreieckigen Chips mit einer warmen, dicken Sauce von intensiv gelber Farbe, bei der man eigentlich gar nicht wissen will, was da alles drin ist, eins weiß man sicherlich - Käse ist es nicht. Man isst einfach weiter, dass man schon fast gar nicht aufhören kann zu essen und am Ende verspürt man einen wahnsinnig großen Durst.

Für den Event The Real Deal ausgeführt von schnickschnackschnuck habe ich mich selbst an die Nachoproduktion gewagt und an die Zubereitung einer Käsesauce - ohne Zusatz- und Farbstoffe und natürlich ohne Geschmacksverstärker.

Gleiche Teile Maismehl und Weizenmehl habe ich vermischt und mit Wasser zu einem festen Teig verrührt. Wichtig ist, diesen wirklich dünn auszurollen, damit man dünne Chips bekommt, wie man sie kennt. Sonst werden sie zu dick und etwas weich.

Würzen kann sie jeder selbst, ich mag sie eigentlich mit Salz am liebsten. Wem das noch zu viel Arbeit ist, kann fertige Maisfladen in Dreiecke schneiden und frittieren. Ich fand die selbstangerührten aber wirklich lecker, an der Käsesauce muss man dagegen noch pfeilen. Letztendlich habe ich die Idee ausprobiert, die ich im Internet gefunden habe, eine Bechamel zuzubereiten und darin geriebenen Käse zu schmelzen. Nun ja, es ist halt Bechamel mit Käse, vielleicht gibt es ja doch noch eine raffiniertere Variante.

Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)

Trotzdem war ich mit meinem ersten Versuch zufrieden. Wer Nachos mit Käsesauce erwartet, wie man sie aus dem Kino kennt, wird leider enttäuscht werden. Natürlich ist die Sauce nicht derart gelb und die Nachos nicht derart frisiert. Trotzdem bringts Knusperspaß hoch 10!


Zutaten

Für die Nachos
  • 100 g Maismehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 150-180 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • zum Würzen jeder was er mag (Salz, Paprika, Chili)
  • Öl zum Frittieren

Für die Sauce
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Maismehl
  • 150 ml Milch
  • 80 g geriebenen Käse (am besten Cheddar)

Zubereitung
  1. Für den Teig beide Mehlsorten, Salz, 1 EL Öl vermischen und vorsichtig das Wasser unterrühren. Es sollte ein fester Teig entstehen. 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Teig mit einem Nudelholz dünn auf einem Stück Backpapier ausrollen und in Dreiecke schneiden. In heißem Öl ausbacken und abtropfen lassen. Beliebig würzen.
  3. Für die Sauce Butter in einem Topf erhitzen und das Mehl unterrühren. Milch mit einem Schneebesen einrühren und aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt. Käse darin schmelzen lassen. Falls es zu fest wird, mit etwas Milch verdünnen.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Kochbananengratin

Zum Geburtstag bekam ich ein kreolisches Kochbuch, dessen Rezepte ich mit großer Begeisterung ausprobiere.

Kochbananen waren in meiner Küche nicht völlig neu, schon ein paar Male habe ich Kochbananen-Chips gemacht, die jedoch frittiert werden. Insofern war ich neugierig wie Kochbananen im gekochten Zustand schmecken.

Eins vorweg: Schneidet die Bananen wirklich in dünne Scheiben, sonst bleiben sie, so wie das bei mir leider der Fall war, etwas hart. Ich hätte sie länger im Ofen lassen sollen.

Der Sauce - auf den ersten Blick staunt man über die Angabe einer Bechamelsauce - habe ich noch Kokosraspeln zugefügt. Wahrscheinlich ein altes Klischee, dass karibische Rezepte erst richtig karibisch werden. ;) Wir fanden das jedoch ziemlich lecker.

Wir mussten den fertigen Gratin noch ordentlich nachsalzen, weswegen man vielleicht die Bananen schon vorsalzen sollte.

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kg Kochbananen
  • 20 g Butter + Butter zum Ausfetten der Form
  • 25 g Mehl
  • 500 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Zimt
  • 50 g geriebener Käse (Emmentaler)






Zubereitung:


  1. Kochbananen schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Eine Auflaufform ausfetten und Bananen darin einschichten.
  2. Butter in einem Topf zerlassen und Mehl darin anschwitzen. Milch zugießen und sämig köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken.
  3. Sauce über die Bananen gießen und darauf achten, dass alle Bananenschichten von der Sauce bedeckt werden.
  4. Käse darüber streuen und bei 180 Grad 25-30 Minuten backen.