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Donnerstag, 23. Mai 2013

Rahmsauce aus grünem Spargel und braunen Champignons mit rosa Pfeffer und Bandnudeln


Eigentlich bin ich kein Spargelfan. Grüner Spargel lag ja immer noch im Bereich des Erträglichen. Dieses Rezept hat aber mein altes Kindheitstraumata total weggefegt. Irgendwie hatte ich plötzlich Lust auf Spargel, auf grünen Spargel, um klein anzufangen, und dieses Essen hat mich derart überzeugt, dass ich es die Woche drauf gleich wieder kochen musste. 

Damit es gelingt und die freudigen Esser wie eine Bombe weghaut, muss es wirklich Spargel von sehr guter Qualität sein. Uns hat der Bio-Spargel ein paar Euro mehr gekostet, aber das war es wert. Die Sauce nimmt nämlich das zarte Spargelaroma auf und wird vom Champignonsgeschmack fleißig unterstützt. Die rosa Beeren geben dazu noch einen schönen Farbkontrast. Ein Essen für Augen und Gaumen!


Zutaten
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bd. Petersilie
  • 200 g Bandnudeln
  • Salz
  • 300 g braune Champignons
  • 1 EL Butter
  • Pfeffer aus der Mühle 
  • 60 ml Weißwein
  • 100 ml Gemüsefond
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 El Rosa Pfeffer

Zubereitung
  1. Spargel waschen, holzige Enden abschneiden, Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Schalotten und Knoblauch abziehen, fein würfeln. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken. Champignons vierteln.
  2. Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser ca. 10 Min. garen. 
  3. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch anschwitzen. Spargel und Champignons dazugeben und 5 Minuten mit anbraten. Weißwein und Gemüsefond angießen, dann Sahne und Rosa Beeren zugeben, Sauce etwas einreduzieren lassen. Mit Ei abbinden, Petersielie undterrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  4. Bandnudeln und Spargel-Champignon-Sauce servieren.

Sonntag, 8. Juli 2012

Gebackener Schafskäse mit würzigem Kirschragout


2012 ist das erste Jahr seit langem, dass unser Kirschbaum im Garten keine Kirschen trägt, sondern nur schwarze, vertrocknete Überbleibsel. Wir vermuten, dass Schuld wohl der frostige Frühling hat.

Kirschen gibt es ja derzeit zu kaufen, wenn auch nicht gerade günstig... Doch um die Kirschenttäuschung etwas wett zu machen, gönnten wir uns eben gekaufte Kirschen, aus denen ich ein tolles kleines Abendessen zauberte.

Sie werden mit grünem Kardamom - im Bild IN der Kirsche - das ist kein Kern ;) - , schwaren Pfefferkörnern und Balsamicoessig zu einem herrich würzigen und leckeren Ragout eingekocht und dann zu gebackenen Schafskäse serviert, der mit einer Mehl-Ei-Hülle überzogen ist. Das hat richtig aufregend geschmeckt! Dazu passt sogar ein Risotto!


Vielleicht klappt es ja dieses Jahr wenigstens mit den Gartenbrombeeren, dann werde ich selbiges Gericht noch mal in einer Beerenvariante probieren! :)



Zutaten (für 2 Personen)

Für die Kirschen
  • 200 g Kirschen (Bruttogewicht)
  • 20 g Zucker
  • 4 grüne Kardamomkapseln
  • 2 schwarze Pfefferkörner
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 100 ml Gemüsebrühe

Für den Käse
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Mehl
  • 200 g Schafskäse
  • Olivenöl 


Zubereitung  
  1. Kirschen entkernen und entstielen. Mit Zucker in eine Pfanne geben und stark erhitzen. Kardamomkapseln aufbrechen und mit Pfefferkörner unter die Kirschen rühren. Balsamicoessig dazugeben und kurz einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlere Hitzen solange einreduzieren, bis das Ragout Blasen wirft und von sirupartiger Konsistenz ist.
  2. Käsestück halbieren und waagrecht je in zwei Scheiben schneiden. 
  3. Ei mit Mehl verrühren, so dass eine breiige Masse entsteht. Den Käse in die Eimasse geben und von beiden Seiten damit überziehen.
  4. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Käse von beiden Seiten goldgelb backen. 
  5. Noch warm mit Kirschragout anrichten. 
 

Sonntag, 6. Mai 2012

Herzhaftes Erdbeerrisotto mit Lorbeer

  
 Dieses Risotto war wirkich eine Überraschung für mich, nie hätte ich mir vorstellen können, welches spitzenmäßiges Paar Erdbeeren und Lorbeer darstellen. Lorbeer einzusetzen finde ich irgendwie schwierig, weil man es im Gegensatz zu frischen Kräutern oder Gewürzen so schlecht als Einzeldosis kosten kann. Insofern ist es noch schöner eine weitere Möglichkeit für den Einsatz eines getrockneten Lorbeerblatts gefunden zu haben, deren Verwendung in der indischen Küche übrigens häufig vorkommt.

Ich habe unter mein Risotto noch einen Esslöffel Ziegenfrischkäse gerührt. Das war gut und hat das Risotto noch etwas cremiger gemacht. Auf jeden Fall sollte man nicht auf frisch gehobelten Parmesan und firsch gemahlenen Pfeffer auf dem Risotto verzichten! Das kommt mit den frischen Erdbeeren richtig gut. Welch ein Schmaus! :-)


Zutaten

  • 500 g Erdbeeren
  • 2 Schalotten
  • 600 ml Gemüsebrühe 
  • 3 EL Olivenöl
  • 250 g Risottoreis
  • 2 Lorbeerblätter
  • 200 ml trockenen Weißwein
  • 30 g Butter
  • 40 g geriebenen Parmesan
  • 1 EL Ziegenfrischkäse
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
  1. Die Erdbeeren waschen. 2 Erdbeeren für die Deko zur Seite legen, 250 g abwiegen, vierteln und zur Seite stellen, die restlichen Erdbeeren in kleine Stückchen schneiden. 
  2. Die Schalotten würfeln und die Gemüsebrühe erwärmen. Öl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Den Reis zugeben und unter ständigem Rühren kurz anschwitzen, Lorbeerblätter zugeben, dann mit 100 ml des Weißweins ablöschen. Die Erdbeerstückchen einrühren, wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, den restlichen Wein angießen.
  3. Hat der Reis die Flüssigkeit aufgenommen, eine Kelle der warmen Gemüsebrühe einrühren, diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Brühe aufgebraucht ist und Ihr Risotto eine weiche, cremige Konsistenz hat. Das dauert etwa 25 Minuten.
  4. Jetzt Butter, Parmesan und Ziegenfrischkäse einrühren und die zur Seite gestellten geviertelten Erdbeeren unterheben. Mit Pfeffer abschmecken. Lorbeerblätter aus dem Reis nehmen, die Reismenge dann auf vier Tellern verteilen und auf jedem Risotto einer der zurückbehaltenen Beeren zur Dekoration platzieren.
  5. Pfeffer über dem Risotto mahlen und gehobelten Parmesan darüber geben.


Samstag, 3. März 2012

Gebackener Macadamianuss-Ziegenkäse auf sommerlichen Salat mit Pfeffer-Erdbeeren und Orangenvinaigrette

Gebackener Ziegenkäse ist nun wirklich schon fast eine alte Leier. Leider. Bei mir gibt es ihn regelmäßig in allen Varianten, mit Gemüse oder Obst, mit Brot oder pur, aber immer mit Honig! Ziegenkäse mit Honig ist wie Pommes rot/weiß.

Jedoch noch nie habe ich ihn mit Nüssen paniert. Und dann noch mit edlen Macadamianüssen, die für sich allein schon eine wahre Köstlichkeit sind. Herausgekommen ist mein neues Lieblingsessen: Gebackener Macadamianuss-Ziegenkäse mit einem abschließenden Honigtüpfelchen. Das ist so unbeschreiblich lecker, dass mir ausnahmweise die Worte fehlen...

Gebettet wird er auf einem frischen Salat mit Orangendressing. Dafür wird eine halbe Orange gepresst und mit Öl und Essig vermischt. Ich empfehle auf jeden Fall Nussöl zu verwenden, wie z.B. Walnussöl. Oder wer hat Macadamianussöl.

Weiterhin haben Erdbeeren den Käse begleitet, die mit frischem, schwarzen Pfeffer bestreut wurden. Herrliche Kombination und auch die Gurken passen hervorragend.

Und das beste ist, es ist unheimlich schnell gemacht und deswegen mein Kandidat für den Event Speed-Cooking.

Blog-Event LXXV - Speed-Cooking (Einsendeschluss 15. März 2012)

Beim Nüssezerstampfen kann man außerdem wunderbar die Agressionen des Alltags auslassen! ;) Der Käse ist kurzerhand in Ei und Nüssen gewendet und während er in der Pfanne verweilt, wäscht man den Salat, rührt drei Dinge für das Dressing zusammen und schneidet Erdbeeren und Gurke. Das ist ratzfatz beweltigt und zum Schluss erwartet einen die pure Sonne auf dem Teller!



Zutaten
  • 2 x 60 g Ziegenfrischkäsetaler
  • 75 g Macadamianüsse
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 30 g Butterschmalz
  • 1 kleiner Kopf Salat
  • 30 g Rucola
  • 1/2 Orange
  • 3 EL Öl (Nussöl)
  • 2 EL weißer Balsamessig
  • 1 Prise Zucker
  • 150 g Erdbeeren
  • 75 g Gurke
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Honig

Zubereitung
  1. 50 g Australische Macadamias hacken und mit Brötchenbrösel, Salz und Pfeffer mischen. Restliche Macadamianüsse halbieren und zur Seite stellen.
  2. Ei verrühren. Ziegenfrischkäsetaler zuerst in Ei und anschließend in der Macadamiamischung wenden.
  3. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Macadamia-Ziegentaler darin rundherum goldbraun braten.
  4. Saft der halben Orange auspressen. Mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren.
  5. Eichblattsalat und Rucola putzen, waschen, in mundgerechte Stücke zupfen und abtropfen lassen.
  6. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Gurke schälen und in feine Scheiben schneiden.
  7. Inzwischen den Salat vorsichtig mit dem Dressing mischen und auf Tellern anrichten. Macadamiataler darauf setzen und mit jeweils einem EL Honig beträufeln. Mit Macadamiahälften bestreuen, mit Erdbeeren und Gurken, pfeffern und gleich servieren.

Samstag, 2. Juli 2011

Ricottamousse nach Cili & Ciabatta

Was für die Einen Nutella ist, ist für mich Ricotta. Ich liebe Ricotta. Am liebsten esse ich Ricotta pur, gelöffelt auf Gnocchi mit Tomatensauce oder auf Pizza. Als ich bei Chili & Ciabatta das Rezept für Pfeffermousse mit Ricotta entdeckte, war ich sofort begeistert. Ricotta mit ein bisschen Sahne und rosa Beeren gemischt, kalt als Vorspeise, das müsste toll schmecken, dachte ich. Ich habe eh immer noch von der Pink-Peppercorn-Butter massig Pfefferkügelchen übrig und bin froh, wenn ich sie verwerten kann.

Ich habe den Rat befolgt und sowohl weniger Pfeffer als auch weniger Gelantine verwendet. Auch weniger Sahne, extra für den Ricottaholic... auf den Knoblauch habe ich verzichtet, dafür noch frischen Basilikum untergemischt! Trotzdem war es etwas zu schwer, so kalt zu Salat. Vielleicht kam auch nur wieder meine Gewohnheit hervor, so dass ich es bevorzug das kalte Mousse in ein Bett warmer Tomatensauce zu setzen und zu Pasta zu essen. Wenn das Mousse so langsam schmilzt, denkt man schon, wie schön blöd man ist, zuerst alles zu einer kompakten Masse zu verarbeiten, nur um wieder alles aufzulösen. Als sich das Mousse dann mit der Tomatensauce und der Pasta vermischte, fand ich es dann aber perfekt - für meinen Geschmack!

Hier mein abgewandeltes Rezept, wer den Selbsttest versuchen möchte.


Zutaten
  • 2,5 Blatt Gelantine
  • 1/2 EL rosa Pfeffer
  • 1/2 EL schwarzen Pfeffer
  • 100 g Ricotta
  • 150 ml Sahne
  • frische Basilikumblätter
  • Salz

Zubereitung
  1. Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
  2. Pfeffer im Mörser zerdrücken und unter den Ricotta mischen. Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden und unter den Ricotta rühren. Mit Salz abschmecken.
  3. Gelatine aus dem Wasser nehmen und tropfnass in einer kleinen Pfanne bei sehr geringer Hitze schmelzen. Die Pfanne vom Herd nehmen. 2 EL Ricottamasse mit der Gelatine mischen. Diese Masse zur restlichen Ricotta geben. Alles gut verrühren.
  4. Sahne steif schlagen und sorgfältig unter die Ricottamasse heben. Eine Terrineform oder kleine Souffléförmchen mit Frischhaltefolie auslegen und mit der Ricottamassen füllen. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen und mindestens 4 Stunden fest werden lassen.
  5. Zu Salat (oder auch warmer Tomatensauce^^) servieren.

Sonntag, 12. Juni 2011

Pizza Bianca mit Ziegenkäse und Zucchini

Ich hab eine neue Lieblingspizza! Und diese ist weiß und nicht rot, weil keine Tomatensauce verwendet wird. Ich habe zwei Rezepte miteinander kombiniert und heraus kam etwas derart leckeres, dass ich am liebsten noch eine zweite Pizza gegessen hätte, wenn ich nicht schon vollkommen satt gewesen wäre. :)

Das Originalrezept sieht Mangold vor, aber ich fand Zucchini viel besser. Diese habe ich in kleine Scheiben geschnitten und mit ordentlich Knoblauch und Zwiebeln angebraten, mit etwas süßer Sahne abgelöscht, einbgeköchelt und tataa - schon hat man eine weiße Creme, die man auf dem Hefeteig verteilen kann.

Belegt wird die Pizza weiterhin mit Mozzarella und Ziegenkäse. Ich lieeebe Ziegenkäse. Ich konnte nicht widerstehen etwas Honig auf den Käse zu verteilen, obwohl der, zugebenermaßen, sich etwas mit dem Knoblauchöl mit rotem Pfeffer beißt, der nämlich auch noch auf die Pizza kommt. Diese Variante ist wohl nur für eingestandene Zigenekäse-Honig-Fans und muss nicht unbedingt nachgemacht werden.

Das übrige Rezept aber auf jeden Fall!


Zutaten

Für den Teig
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 150-160 ml Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe

Für den Belag
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1-2 Zucchini
  • 50 ml süße Sahne
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Mozzarella
  • 100 g Ziegenhartkäse
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/4 TL zerstoßener roter Pfeffer

Zubereitung
  1. Hefe in lauwarmen Wasser mit dem Zucker auf lösen und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Salz zufügen. Bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und in klein hacken. Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Olivenöl einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Zucchini hinzufügen und 10 Minuten mitbraten. Mit Sahne ablöschen und bei mittlerer Temperatur einkochen lassen bis die Sauce sämig ist.
  3. Teig auf Backpapier ausrollen und den Zucchinibelag darauf geben. Mozzarella in kleine Stücke reißen, Ziegenkäse raspeln und auf die Pizza geben
  4. Für das Knoblauchöl in einem Mörser Knoblauch in Öl zerdrücken und Pfeffer dazugeben. Über die Pizza verteilen.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

Samstag, 4. Juni 2011

Der Zauber des Safran - Indischer Safranreis

Nach dem gebratenen Gewürzreis, der zu meinem Stadardrezept in Sachen Reis geworden ist, habe ich nun etwas neues entdeckt. Das Rezept stammt aus dem selben winzigen indischen Kochbuch, meine Indien-Bibel! :) (s. Butter-Chicken)

Ein Bekannter hat mir aus dem Iran Safran mitgebracht, ganze 2,5 g und ich habe noch nie mit Safran gekocht und nun, mit so viel Safran im Haus, habe ich schon tolle Pläne geschmieden! :)

Dieser Reis war ein perfekter Anfang. Wäre ich nicht schon so müde gewesen, hätte ich ihn noch am Abend gebloggt, sozusagen von der Schüssel in den Blog, so muss das mit guten, einfachen und total überzeugenden Rezepten sein. :)

In dem Buch steht neben dem Rezept über Safran:

"Safran, das teuerste aller Gewürze, stammt von den Narben einer Krokusart. Es verleiht Gerichten einen goldgelben Farbton und einen charakteristischen leicht bitteren Geschmack. Safran ist in Fäden oder als Pulver erhältlich. Ersatzweise Kurkuma zu verwenden, führt zu einer ähnlichen Färbung, aber zu deutlich unterschiedlichen Geschmacksergebnissen."

Auf dem Päckchen ist ein Bild der Safran-Krokus abgebildet und die Safranfäden sind auch gar nicht gelb, sondern rot!

Außer Safran wird der Reis noch mit Kardamom, Nelken und Pfefferkörner gewürzt, die in Ghee oder Butter angebraten werden und somit schön ihr Aroma entfalten. Ich hab gelesen, dass man Safran dagegen nicht ins heiße Fett geben soll, ganz im Gegensatz zu Curry zum Beispiel. Er wird mit dem Wasser zum Reis gegeben.

Der Reis war total köstlich. Für mich ein Geschmackserlebnis pur! Mein Dank gebührt dem Iran-Gereisten!


Zutaten
  • 200 g Basmatireis
  • 25 g Ghee (oder Butter)
  • 3 grüne Kardamomkapseln
  • 2 Nelken
  • 3 Pfefferkörner
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Safran
  • 400 ml Wasser

Zubereitung
  1. Den reis zweimal waschen und in einer Schüssel beiseite stellen.
  2. Das Ghee in einem Topf erhitzen. Kardamomkapseln, Nelken und Pfefferkörner in den Topf geben und unter Rühren ca. 1 Minute anbraten.
  3. Den Reis zugeben und weitere 2 Minuten anbraten.
  4. Salz, Safran und Wasser zum Reis geben und Hitze reduzieren. Topf zudecken und bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist.
  5. In eine Schüssel geben und heiß servieren.

Montag, 21. Juni 2010

Spaghetti mit Schafskäsesauce

Manchmal muss es einfach schnell gehen.
Dafür eignen sich die meisten Pastagerichte hervorragend.

Eigentlich wird bei diesem Rezept der Schafskäse mit der Sahne pürriert, man kann sich aber noch weniger Arbeit machen und den Käse in der Sahne in der Pfanne einfach schmelzen.

Mit den angebrateten Frühlingszwiebeln und einer ordentlichen Portion frisch gemahlenen Pfeffer ein sehr leckeres Pastagerichet, dem ich noch frischen Knoblauch und etwsas Honig hinzugefügt habe. Einen Tick mehr Frische bekommt das Gericht durch Zitronensaft und -abrieb.


Zutaten für 2 Personen
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 100 g Schafskäse
  • 100 ml Sahne
  • etwas Saft und Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 EL Honig
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
  1. Spaghetti kochen.
  2. Butter in einer Pfanne erhitzen und fein gewürfelter Knoblauch und in Streifen geschnittene Frühlingszwiebeln anbraten. Sahne hinzufügen und den Schafskäse darin schmelzen.
  3. Mit Zitronensaft und -abrieb, Honig und Pfeffer würzen.
  4. Die gekochten Spaghetti in die Pfanne geben und kurz erhitzen, so dass sich die Sauce um die Nudeln legt.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Fremdgebacken: Schokoladencookies mit rosa Pfeffer

Als ich dieses Rezept bei spicy gesehen habe, war ich gleich davon angetan. Seit meiner rosa Beeren Butter liegt dieses geöffnete Päckchen rosa Beeren in der Küche rum und ich weiß einfach nicht was ich damit anstellen soll. Weiterhin hatte ich ein kleine Tafel Chili-Schokolade geschenkt bekommen, die ich kurzerhand für die cookies verwendet hatte.

Das waren mal andere Weihnachtskekse! :) Mit dem Pfeffer, den ich irgendwie nicht richtig klein bekommen habe, eine Erfahrung wert. Man sollte sie unbedingt seperat aufheben und nicht zu anderen Keksen legen, weil das Pfefferaroma ganz schön abfährt. Ich glaube, nächstes Jahr fahr ich wieder auf traditionelleren Schienen... ;)

Zutaten:

  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1TL rosa Pfeffer, fein gehackt
  • 100g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei

Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Schokolade in nicht sehr feine Stückchen zerhacken, den rosa Pfeffer sehr fein hacken (nicht mit der Küchenmaschine, sonst wirds zu Puder). Das Mehl mit dem Backpulver vermischen.
  2. Den Zucker mit der weichen Butter und dem Ei cremig schlagen. Pfeffer und Schokolade unterrühren. Das Mehl dazugeben und zügig untermischen.
  3. Mit Hilfe von 2 Teeloffeln walnussgroße Häufchen vom Teig abnehmen und mit Abstand aufs Blech setzen (Die cookies verlaufen ganz schön die Breite!). Im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Dienstag, 29. September 2009

Black Pepper Biscuits


Hier das Rezept der Black Pepper Biscuits zum "Fried Chicken and Biscuits and Pink Peppercorn-Honey Butter and Figs Menüs"!

Hmmmm - die wird es auf jeden Fall wieder geben. Vor allem sind sie sehr einfach zu machen. Mehl wird mit etwas Backpulver, Buttermilch und Butter vermischt. Ich habe etwas mehr Mehl als angegeben gebraucht, wahrscheinlich weil ich die cup-Größen nicht richtig umgerechnet hatte. Auf jeden Fall sollte am Ende eine formbare Teigkugel entstanden sein.

Zum Schluss werden kleine Bällchen geformt (aufpassen - die gehen noch auf), die vor dem Backen noch mit flüssiger Schlagsahne bestrichen und mit schwarzem Pfeffer bestreut werden. Uns haben sie frisch aus dem Ofen am besten geschmeckt. Man darf sich die nicht wie ein deutsches Brötchen vorstellen, eher eine Mischung aus Muffin und Rosinenbrötchen nur ohne Rosinen. :)


Zutaten für ca. 6-7 Stück
  • 240 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 90 g Butter
  • 180 ml Buttermilch
  • Sahne, 30 % Fett
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:
  1. Ofen auf 220 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die ersten vier Zutaten in einer Schüssel vermischen. Butter in kleinen Stücken hinzufügen und mit den Fingerspitzen zu einem krümeligen Teig verkneten.
  3. Buttermilch hinzufügen und mit einer Gabel verrühren bis eine Teigkugel entsteht. Ist er zu feucht noch etwas Mehl dazugeben.
  4. Etwas Teig abstechen und zu 6-7 Bällchen formen. Auf das Blech setzen und mit Sahne bestreichen und mit Pfeffer bestreuen.
  5. 15-18 Minuten goldbraun backen.

Montag, 28. September 2009

Pink Peppercorn-Butter

Diese Butter sieht nicht nur schön aus, sondern mundet ebenfalls sehr und war eine einzigartige Bereicherung zum "Fried Chicken and Biscuits and Pink Peppercorn-Honey Butter and Figs Menü"!

Zuerst muss der Honig zubereitet werden. Dieser wird mit Limettensaft und - schale und den roten, zerstampften Pfefferkörnern vermischt.
Schade, dass das Rezept eine größere Menge des Honigs vorsieht, als man für die Butter letztendlich benötigt. Ich habe, glaub ich, sogar mehr Honig verwendet, als angegeben war.

Mit dem übriggebliebenen Honig habe ich Möhrenscheiben in der Pfanne karamellisiert, was ganz gut gepasst hat. Vielleicht fällt ja jemanden noch eine andere Verwendungsmöglichkeit ein.


Z
utaten für 4 Personen

Für den Honig
  • 1 TL rote Pfefferkörner
  • 115 g Honig (Klee-Honig)
  • 1 TL frisch geriebene Limonenschale
  • 1 TL Limonensaft
  • 1/8 TL Salz
Für die Butter
  • 80 g Butter, Raumtemperatur
  • 30 g zubereiteter Pfeffer-Honig
  • 1/8 Salz




Zubereitung:
  1. Die Pfefferkörner in einer Pfanne erhitzen, bis ihre Farbe etwas dunkler wird. Das dauert etwa 2 Minuten. Abkühlen lassen und in einem Mörser zerstampfen. Mit den anderen Zutaten und dem Honig in einer Schüssel vermischen. Mindestens eine halbe Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen, bevor man die Mischung weiter verwendet.
  2. Die Butter mit dem Honig und dem Salz vermischen und zudecken.