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Samstag, 7. April 2012

Pasta mit Lachs und Vanille

Das Rezept von Brigitte wurde schon von einigen Blogs ausprobiert und lautstark gefeiert. Pasta, Lachs und echte Vanille find auch ich richtig gut. Allerdings fand ich das Gericht extrem sauer, schließlich wird der Saft von zwei Zitronen unter die Pasta gerührt!

Ich hab dann versucht den Geschmack durch eine Extra-Prise Zucker und etwas Creme zu retten. Die Mischung erschien mir dann aber weniger gelungen... Rucola war an diesem Tag leider nicht aufzutreiben, so dass ich Frühlingszwiebeln verwendete, die echt gut gepasst haben!

Das nächste mal, wenn es bei mir Pasta mit Lachs gibt, werde ich es noch mal mit Vanille probieren, aber dann in einer milderen und weniger sauren Variante. Bei mir ist das Original-Rezept leider durchgefallen. Trotzdem poste ich es mal, vielleicht fühlt sich ja jemand inspiriert. ;-)


Zutaten
  • 2 Zitronen, unbehandelt
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 200 g ganz frischer Lachs
  • 200 g Pasta (Farfalle, Penne)
  • 50 g Rucola
  • frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung

  1. Zitronen auspressen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen. Zitronensaft, Vanilllemark, Öl, Salz und Zucker verrühren. Lachsfilet abspülen und mit Küchenkrepp gut trocken tupfen. Filet in dünne Scheiben schneiden und in eine Form mit Rand legen. Lachsscheiben mit der Vanille-Marinade begießen und etwa 15 Minuten durchziehen lassen.
  2. Inzwischen Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser bissfest kochen und in einem Sieb nur kurz abtropfen lassen. Rauke abspülen, trocken schütteln und in etwa 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die ganz heißen Nudeln und den Lachs mit der Marinade in einer vorgewärmten Schüssel mischen, so dass der Lachs durch die Hitze der Nudeln noch etwas gart. Die Rauke untermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Samstag, 3. März 2012

Gebackener Macadamianuss-Ziegenkäse auf sommerlichen Salat mit Pfeffer-Erdbeeren und Orangenvinaigrette

Gebackener Ziegenkäse ist nun wirklich schon fast eine alte Leier. Leider. Bei mir gibt es ihn regelmäßig in allen Varianten, mit Gemüse oder Obst, mit Brot oder pur, aber immer mit Honig! Ziegenkäse mit Honig ist wie Pommes rot/weiß.

Jedoch noch nie habe ich ihn mit Nüssen paniert. Und dann noch mit edlen Macadamianüssen, die für sich allein schon eine wahre Köstlichkeit sind. Herausgekommen ist mein neues Lieblingsessen: Gebackener Macadamianuss-Ziegenkäse mit einem abschließenden Honigtüpfelchen. Das ist so unbeschreiblich lecker, dass mir ausnahmweise die Worte fehlen...

Gebettet wird er auf einem frischen Salat mit Orangendressing. Dafür wird eine halbe Orange gepresst und mit Öl und Essig vermischt. Ich empfehle auf jeden Fall Nussöl zu verwenden, wie z.B. Walnussöl. Oder wer hat Macadamianussöl.

Weiterhin haben Erdbeeren den Käse begleitet, die mit frischem, schwarzen Pfeffer bestreut wurden. Herrliche Kombination und auch die Gurken passen hervorragend.

Und das beste ist, es ist unheimlich schnell gemacht und deswegen mein Kandidat für den Event Speed-Cooking.

Blog-Event LXXV - Speed-Cooking (Einsendeschluss 15. März 2012)

Beim Nüssezerstampfen kann man außerdem wunderbar die Agressionen des Alltags auslassen! ;) Der Käse ist kurzerhand in Ei und Nüssen gewendet und während er in der Pfanne verweilt, wäscht man den Salat, rührt drei Dinge für das Dressing zusammen und schneidet Erdbeeren und Gurke. Das ist ratzfatz beweltigt und zum Schluss erwartet einen die pure Sonne auf dem Teller!



Zutaten
  • 2 x 60 g Ziegenfrischkäsetaler
  • 75 g Macadamianüsse
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 30 g Butterschmalz
  • 1 kleiner Kopf Salat
  • 30 g Rucola
  • 1/2 Orange
  • 3 EL Öl (Nussöl)
  • 2 EL weißer Balsamessig
  • 1 Prise Zucker
  • 150 g Erdbeeren
  • 75 g Gurke
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Honig

Zubereitung
  1. 50 g Australische Macadamias hacken und mit Brötchenbrösel, Salz und Pfeffer mischen. Restliche Macadamianüsse halbieren und zur Seite stellen.
  2. Ei verrühren. Ziegenfrischkäsetaler zuerst in Ei und anschließend in der Macadamiamischung wenden.
  3. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Macadamia-Ziegentaler darin rundherum goldbraun braten.
  4. Saft der halben Orange auspressen. Mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren.
  5. Eichblattsalat und Rucola putzen, waschen, in mundgerechte Stücke zupfen und abtropfen lassen.
  6. Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Gurke schälen und in feine Scheiben schneiden.
  7. Inzwischen den Salat vorsichtig mit dem Dressing mischen und auf Tellern anrichten. Macadamiataler darauf setzen und mit jeweils einem EL Honig beträufeln. Mit Macadamiahälften bestreuen, mit Erdbeeren und Gurken, pfeffern und gleich servieren.

Sonntag, 22. Mai 2011

Nussiges Rhabarber-Risotto in rotweinrot mit Rucolagesteck


Phantastisch! Das erste Mal, dass ich Rhabarber herzhaftig verköstigt habe. Und das hat mit mir sehr gut gefallen. Ich finde, vor allem der Zimt machts!

Das Gericht besteht aus einem Rhabarber-Ragout, kein bisschen sauer, dafür überaus schmackhaft und toll in der Farbe! Daran lehnt sich das Risotto an, das auf Grund des Rotweins eine ähnliche Farbe besitzt. Der saftig grüne Rucola bringt den Frühlings mit hinein, bei mir wars Rucola aus eigenem Anbau, der sogar blüht! In Gedanken an essbare Blumen, dachte ich an eine kulinarische Bereicherung der Rucolablume, genüsslich biss ich in die Knospe und dann nach einem Ah und Oh festzustellen, dass Rucolablumen nicht so toll schmecken. :)

Naja, immerhin siehts toll aus, so finde ich...


Zutaten

Für das Risotto
  • 500 ml Brühe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 125 g Risottoreis
  • 4 EL gehackte Nüsse
  • 75 ml Rotwein
  • 50 g Parmesan + Parmesan für die Spähnen
  • 1 EL Butter
  • eine handvoll Rucola

Für den Rhabarber
  • 1 Rhbarberstange
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 4 TL Zucker
  • 3 EL Balsamicoessig
  • 1 Prise Zimt
  • 40 ml Apfelsaft
  • 50 ml Rotwein
  • frischer Thymian

Zubereitung
  1. Für das Risotto Brühe aufkochen. Schalotte und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Öl und Butter in einem Topf aufschäumen lassen. Zwiebel zugeben und hellgelb dünsten. Den trockenen Reis zugeben und unter ständigem Rühren 2-3 Minuten dünsten. Nüsse unterrühren.
  2. Rotwein zugeben und unter Rühren einkochen lassen. Eine Kelle heiße Brühe zugeben und so lange rühren, bis sie aufgesogen ist. Restliche Brühe kellenweise immer dann zugeben, wenn die Flüssigkeit im Risotto aufgesogen ist. Dabei umrühren.
  3. Parmesan hobeln und mit der Butter vorsichtig unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Rhabarber waschen und Fäden abziehen. In keine Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und ich Streifen schneiden. Knoblauch abziehen und fein würfeln.
  5. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwieben und Knoblauch darin anbraten. Rhabarber dazu geben und 5 Minuten mitbraten. Den Zucker über den Rhabarber verteilen und bei hohe Hitze karamellisieren lassen.
  6. Essig hinzugeben und einkochen lassen. Apfelsaft, Zimt und Rotwein hinzugeben und bei mittlerer Hitze solange kochen, bis die Flüssigkeit eingekocht ist. Eventuell mit Zucker abschmecken. Frischen Thymian dazugeben.
  7. Risotto auf einem Teller anrichten. Gewaschenen Rucola darauf legen. In die Mitte das Rhabarberragout geben und mit Parmesanspähnen dekorieren.

Donnerstag, 24. März 2011

Pfifferlingsrisotto mit Estragon und Rucola

Wie immer im Leben ist Essen ja bekanntlich eine Geschmacksfrage.

Estragon ist ein Gewürz, das ich nicht häufig verwende, so dass ich positiv überrascht war, dass Estragon und Pfifferling so toll harmonieren.

Für echte Pfifferling-Lieblinge ist dieses Rezept sicher was Feines.

Auch wenn ich Pfifferling aus der Dose verwendet habe, haben mir die Pilze sehr geschmeckt.

Zusammen mit dem cremigen Risotto, dem geschmolzenen Parmensankäse und dem knackigen, nussigen Rucola entstand ein tolles Gericht, das ich mir unbedingt merken muss, bis es wieder frische Pfifferlinge gibt.

Zutaten für 1 Person
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte, geschält und fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt
  • 100 g Risottoreis
  • 150 g Pfifferlinge (aus der Dose oder frisch)
  • ein Schuss süßer Rotwein
  • 300 ml Brühe
  • 3 EL geriebener Parmesan
  • 1 EL Butter
  • 1 TL getrockneter Estragon
  • 2 handvoll Rucola

Zubereitung
  1. Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch- und Schalottenwürfel darin anbraten. Reis hinzufügen und unter Rühren andünsten. Pfifferlinge ebenso hinzufügen und kurz mitbraten lassen. Mit Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit bei hoher Hitze reduzieren lassen.
  2. Die Hälfte der Brühe in die Pfanne gießen, das Risotto umrühren und bei kleiner Hitze einköcheln lassen. Wenn keine Brühe mehr vorhanden ist, den Rest Brühe hinzugießen, und einkochen lassen, bis der Reis weich ist.
  3. Pfanne vom Herd nehmen und Käse, Estragon und Butter einrühren.
  4. Risotto auf einen Teller geben und mit dem Rucola bestreuen.

Dienstag, 19. Januar 2010

Hausgemachte Kürbiscannelloni mit Haselnüssen und Gorgonzolasauce

Im Urlaub habe ich in einem Restaurant wohl das beste Pastagericht meines Lebens gegessen. Hausgemachte Ravioli gefüllt mit Kürbis, mit einer ur-leckeren Gorgonzolasauce (obwohl ich Gorgonzolasaucen hasse) und Haselnüssen. Ich war so begeistert, dass ich noch am selben Tag zu Hause verordnete einen der letzten Kürbisse des Jahres für mich zu erstehen, denn ich wollte das Gericht unbedingt nachkochen!


Am Wochenende war es nun so weit. Ja war ganz lecker gewesen, aber lange nicht so gut wie im Restaurant. Meine Küche ist ja auch kein Sternelokal. Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee es besser zu machen.

Hier mein Rezept:

Z
utaten für 4 Personen

Für den Pastateig:
  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Prise Salz
Für die Füllung:
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 3 EL Olivenöl
  • je 1 TL Zimt, Muskatnuss, Koriander
  • 100 g Ricotta
  • 50 g Gorgonzola
  • 2 Handvoll Rucola
  • Salz/Pfeffer
Für die Sauce:
  • 1 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Gorgonzola
  • 150 ml Milch
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL Ricotta
Zum Anrichten
  • 2 EL Haselnüsse
  • 1 Handvoll Rucola

Zubereitung:
  1. Für den Pastateig Mehl, Eier, Öl und Salz in einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten lassen. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllung Kürbis in Spalten schneiden und in eine Auflaufform füllen. Mit Öl und Gewürzen vermischen. Mit Alufolie abdecken und 40 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad weich garen lassen. Anschließend mit einer Gabel etwas zerdrücken und die restlichen Zutaten unterheben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Knoblauch schälen und hacken. Butter in einem Topf zerlassen und Knoblauch darin anbraten. Milch dazu geben, aufkochen lassen und Gorgonzola darin schmelzen lassen. Ricotta unterrühren und mit Pfeffer würzen.
  4. Pastateig mit einer Nudelmaschine auf Stufe 5 ausrollen und in große Quadrate teilen. Ungefähr eine Hand lang und breit. Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen und Pastaquadrate 1 Minuten gar ziehen lassen.
  5. Auf die Pastastücke ca. 2 EL Füllung geben und aufrollen. Eine Auflaufform mit etwas Sauce ausstreichen und Cannelloni einschichten. Mit der restlichen Sauce beträufeln und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 20 Minuten backen.
  6. Inzwischen Nüssen in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Rucola auf die Teller geben, darauf Cannelloni legen und mit Nüssen bestreuen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Thunfisch-Rucola-Lasagne

Eigentlich ein Resteessen, das nicht geplant war gebloggt zu werden. Aber letztendlich hat es dann doch so überzeugt, dass unter den schlechtesten Verhältnissen ein paar Schnappschüsse entstanden sind.

Die letzte Lasagne liegt schon etwas zurück. Da mir die Verwendung von Kürbis in einer Lasagne gut gefallen hat, hab ich diesen durch Möhren ausgetauscht, die ich beim Anbraten mit Zwiebeln und jeder Menge Knoblauch noch mit Salbei gewürzt habe. Dieser Salbeigeschmack der Möhren hielt sich sogar und trug einiges zum feinen Geschmack dieser Lasagne bei.

Ich fragte mich nur, ob es eine gute Idee sei, dem Rucola bei 20 Minuten 180 Grad Umluft den gar aus zu machen. :) Wenn er frisch z.B. unter warme Pasta gehoben wird, fällt er ja nur etwas zusammen, aber sollte man wirklich diese Hardcorenummer mit ihm durchziehen?
Letztendlich kann ich sagen, dass seine Farbe nicht mehr wirklich hübsch war, geschmacklich zusammen mit der Tomatenthunfischsauce aber überragend war. Ich würde es wieder so machen und für das Auge noch frischen Rucola über das fertig gegarten Lasagnestück streuen. Lecker!!


Zutaten für 2-3 Personen

Für die Tomatensauce:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • frischer oder getrockneter Salbei
  • 1 Dose qualitative Tomaten
  • 1 Schuss Balsamicoessig
  • 1 Dose Thunfisch
  • 1 Bund Rucola
Für die Bechamelsauce:
  • 30 g Butter
  • 30 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Brühe
  • 2 EL Parmesan
Für die Lasagen:
  • getrocknete Lasagneplatten
  • 100 g Schafskäse
  • 100 g geriebenen Käse

Zubereitung:
  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Möhren waschen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und alles 5 Minuten anbraten. Mit Salbei, Salz und Pfeffer würzen. Dosentomaten hinzufügen und mit Balsamico abschmecken. Mit geschlossenem Deckel 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, von der Kochplatte nehmen und Thunfisch und 2/3 des Rucolas unterrühren.
  2. Für die Bechamelsauce Butter in einem Topf erhitzen und Mehl hineingeben. Mit einem Schneebesen unter ständigem Rühren anschwitzen, Milch und Brühe hinzugießen. Aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt. Parmesan unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Etwas Bechamelsauce in eine Form geben. Lasagneplatten drauf legen. Dann kommt eine Schicht Tomatensauce, Lasagne, Bechamel, auf die etwas Schafskäse gebröckelt wird und wieder Lasagne. Zum Schluss sollte noch Bechamelsauce übrig sein, die über die letzte Lasagneschicht gegeben wird. Mit geriebenem Käse bestreuen und 20-25 Minuten im Ofen bei 180 Grad backen.
  4. Mit dem Rest Rucola servieren.

Samstag, 10. Oktober 2009

Gnocchi gefüllt mit Mozzarella

Gnocchi habe ich schon öfters mal gemacht und ich schwöre auf die Methode mehligkochende Kartoffeln im Ofen weich zu garen, da sie so keine Flüssigkeit ziehen und man später für einen handlichen Teig weniger Mehl benötigt.
Gefüllt habe ich Gnocchi dagegen noch nie. Desöfteren sieht man gefüllte Gnocchi auf Speisekarten in Restaurants oder fertig abgepackt im Supermarktregal, probiert habe ich sie aber noch nie und jetzt frage ich mich außerdem, wie diese kaum größer als normale Gnocchi sein können.

Meine Gnocchi sind nämlich weniger Gnocchi, als kleine Kartoffelknödel geworden, da ich vieeel der leckeren Füllung für einen Gnocchen verwenden wollte. Für diese schnitt ich eine Kugel Mozzarella in kleine Würfel und vermischte diese mit Ricotta, Parmesan und einer handvoll gehackten Rucola.

Ich war froh, dass der Kartoffelteig hielt und der zerschmolzene Mozzarella umhüllt vom Teig machte sich wunderbar! Mozzarella so halb geschmolzen mag ich eh am liebsten!! In einer Pfanne bratete ich ein paar Kirschtomaten in Olivenöl an und gab die gegarten Gnocchen kurzerhand dazu. Noch etwas Rucola und geriebenen Parmesan darüber streuen und schon war ich ein Mozzarella-Revolutionär! :D

Blogevent | Mozzarella Revolution | 1.10.-31.11.09


Zutaten für 2-3 Personen:


Für den Teig:
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Eigelb
  • ca. 185 g Mehl
  • 6 EL Parmesan
  • Salz
Für die Füllung:
  • 125 g Mozzarella
  • 100 g Ricotta
  • 2 EL Parmesan
  • eine handvoll Rucola, klein gehackt
Zum Anrichten:
  • 250 g Kirschtomaten
  • Olivenöl
  • Parmesan
  • Rucola

Zubereitung:
  1. Ungeschälte Kartoffeln mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und eine Stunde bei 200 Grad im Ofen garen. Pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen. Eigelb, Parmesan und Salz unterkneten. Nach und nach Mehl unterarbeiten, bis ein formbarer Teig entstanden ist.
  2. Mozzarella klein hacken und mit den übrigen Zutaten vermischen.
  3. Etwas Teig abstechen, zu einem Fladen formen, etwas Füllung in die Mitte geben, zu einem Halbmond klappen, die Seiten gut andrücken und zu Gugeln formen.
  4. In einem hohen Topf Wasser zum Sieden bringen und die Gnocchen darin ziehen lassen, bis sie aufsteigen. In einem Sieb vorsichtig mit kaltem Wasser abschrecken (vorsichtig, sie können aufplatzen).
  5. Kirschtomaten halbieren und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Gnocchen dazugeben, durchschwenken und mit Rucola und Parmesan servieren.

Freitag, 24. Juli 2009

Kartoffel-Birnen-Gratin mit Champagner-Rosmarin-Sud und überbacken mit Ziegenkäse dazu Rucola


Die Kombination Birne mit Ziegenkäse und/oder Kartoffeln (Pasta) hat schon längst seinen abenteuerlichen Status verloren. Nichts desto trotz liebe ich sie und anstatt das Gratin ganz minimalistisch und traditionell mit einem Becher Sahne zu begießen, ist mir an jenem Abend was anderes eingefallen.
  • Man könnt doch die Birnen etwas in Alkohol dünsten. Da kam mir eine angebrochene Flasche Sekt gerade recht. Alternativ kann man natürlich Champagner oder Weißwein nehmen.
  • Rosmarin muss dazu!
  • Und anstatt diesen herrlichen Sud wegzukippen, kommt da nun die Sahne rein. Und ein Rest Creme fraíche und Parmesan. Und weil mir der Ziegenkäsegeschmack am Herzen liegt und ich diesen nicht nur als oberste Kruste genießen will, mit in den Sud!
Lecker wars! Allemal!! Vor allem mit dem nussigen Geschmack des Rucolas. Nicht darauf verzichten!! Walnüssen würden bestimmt auch noch gut passen. Das nächste mal dann, denn das kommt sicherlich... :-)


Zutaten:

  • 1 kg Kartoffel
  • 1 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 Birnen
  • 250 ml Champagner (alternativ Sekt)
  • 1 Zweig frischen Rosmarin
  • Zucker, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Parmesan
  • 3 EL Ziegenkäse
  • 150 g Ziegengouda
  • Rucola

Zubereitung:

  1. Kartoffeln schälen und in mit Hilfe einer Raspel in ganz dünne Scheiben raspeln.
  2. 1 EL Butter zerlassen. Eine Auflauf- oder Tarteform mit der Butter und einer geschälten und zerdrückten Knoblauchzehe ausschmieren.
  3. Birnen schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Diese in einen Topf geben und mit Champagner (oder Sekt) übergießen. 1 TL Zucker, Rosmarinnadeln, etwas Salz und Pfeffer dazu geben und Birnen ca. 5 Minuten weich köcheln lassen. Aus dem Sud heben und mit den Kartoffeln in die Formschichten. Jede Lage gut salzen und pfeffern.
  4. Sud weitere 10 Minuten einkochen lassen. Sahne, Creme fraíche, Parmesan und 2 EL Ziegenkäse dazu geben. Weitere 2 bis 3 Minuten köcheln lassen. Die Sauce über die Kartoffeln und Birnen geben, mit restlichem Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 45 Minuten backen.
  5. Fertiges Gratin mit Rucola anrichten.