Sonntag, 21. Februar 2010

Selbstgemachte Gnocchi - einfach und grandios

Hört sich nach einem Haufen Arbeit an, ist es aber nicht. Obwohl ich dieses Rezept schon ein paar mal gemacht habe, denke ich immer wieder: "Willst du dir das wirklich antun?"
Aber eigentlich sind es nur ein paar Handgriffe mehr und das Resultat überzeugt voll und ganz.

Vergisst alles was ihr im Supermarkt kriegt. Diese Gnocchi zergehen geradezu auf der Zunge und man braucht trotzdem keine Angst haben, dass sie im kochenden Wasser zerfallen - ist mir auch schon mal passiert, aber mit einem anderen Rezept.

Das Geheimnis ist, dass mehligkochende Kartoffeln eben nicht gekocht werden - und somit keine Flüssigkeit ziehen - sondern staub trocken im Ofen gegart werden. Damit benötigt es auch später weniger Mehl und die Gnocchi behalten ihren feinen Kartoffelgeschmack.

Ich habe sie nach dem Garen in Butter, getrockneten Tomaten und Salbei geschwenkt und mit Parmaschinken bestreut. Ein Gedicht!!


Zutaten für 2 Personen
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Eigelb
  • ca. 185 g Mehl
  • 6 EL Parmesan
  • Salz

Zubereitung:

  1. Ungeschälte Kartoffeln mit einer Gabel gleichmäßig einstechen und eine Stunde bei 200 Grad im Ofen garen. Pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Abkühlen lassen. Eigelb, Parmesan und Salz unterkneten. Nach und nach Mehl unterarbeiten, bis ein formbarer Teig entstanden ist.
  2. Teigstücke zu Würsten rollen und mit einem Messer Gnocchi abstechen. In der Handfläche rund rollen und mit einer Gabel vorsichtig eindrücken. Im siedenen Wasser ziehen lassen, bis sie aufsteigen. Mit kaltem Wasser abschrecken.


Kommentare:

  1. Wow! Das hört sich ja genial an.
    Besonders gefällt mir, dass die Kartoffeln nicht gekocht werden. Kommt ganz oben auf die "Nachkochliste"!

    AntwortenLöschen
  2. Gestern nachgekocht und für BOMBENMÄSSIG befunden! Nie wieder Fertig-Gnocchi aus dem Supermarkt!! :) Da ich keinen Parmesan zuhause hatte wurde der einfach weggelassen, hat auch so super geklappt. Zusätzlich zu den Tomaten und Schinken habe ich sie noch mit in Kräuteröl eingelegtem Knoblauch verfeinert, ein Gedicht! Danke für das tolle Rezept!

    AntwortenLöschen