Dienstag, 2. November 2010

Mexico kulinarisch - Kaktussalat

Nopales - so heißen die Kaktusblätter in Mexiko, wie sie auf den Märkten verkauft werden und auf den Speisekarten in den Restaurants angeboten werden. Natürlich ohne Stacheln, wie das Bild ganz gut demonstriert!! :)

Nopales habe ich als Füllung in Tortillafladen gegessen, aber noch besser war der Nopales-Salat im Restaurant La Paloma in San Cristobal de las Casas.

Ich habe einige sehr interessante Informationen zu Nopales im Internet finden können.

"...Der Nopal ist reich an Eisen, Kalium, Kalzium und weist Spurenelemente wie Magnesium, Mangan und Silizium auf. Aufgrund seines hohen Pektingehaltes wird ihm eine Cholesterin senkende Wirkung zugeschrieben. Das Vorhandensein der unverdaulichen Faser Lignin bewirkt ein Abnehmen..."

Ob das stimmt weiß ich nicht. Tatsächlich ist es so, dass Nopales sehr schnell sättigen und etwas schleimig sind. :)

Weiter heißt es:

"...In Mexiko gibt es mehr als 100 Rezepte für die Zubereitung von Speisen mit Nopalitos, wie den traditionellen Nopalitos-Salat oder die klassische Nopalitos-Suppe. Darüber hinaus geben sie aber auch Meeresfrüchten, Omelettes, Quiches oder Eintöpfen einen besonderen köstlichen Geschmack. Für die Grundzubereitung werden die Nopalitos in kleine Stücke geschnitten, gewässert und mit wenig Wasser ca. 10 Minuten gekocht. Dann wird gesalzen und noch einmal ca. 5 Minuten gekocht.Der Kaktus findet sich auch auf der Nationalflagge von Mexiko wieder..."

Hier habe ich sogar Bezugsmöglichkeiten von Nopales in Deutschland finden können. Und hier ist ein Rezept für Nopales-Salat. Mein Salat enthielt neben dem Kaktus noch Tomaten, Avocado und eine Art Schafskäse. Ich habe gar nicht alles essen können, aber es war eine sehr sehr leckere Erfahrung gewesen.

Kommentare:

  1. Das ist je total genial!! :) Kaktus würd ich auch gerne mal kosten :-D

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  2. Das habe ich überhaupt noch nicht gesehen. Bloggen bildet!

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  3. Also ich habe diesen ensalada das erste mal selber gemacht. Dieser ist wirklich wunderbar gelungen. Ich empfehle Koreander anstatt Oregano oder basilikum. In der Tat ist er ein bisschen schleimig, macht ihn aber deshalb sehr interessant.

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