Montag, 20. September 2010

Schoko-Quark-Crumble mit Sherry-Zimt-Birnen

Aus einer Laune heraus und zu viel übriggebliebenen Dingen entstand dieser Nachtisch, auf den ich mich letztendlich mit Wohlgenuss gestürzt habe.

Eine Birne habe ich in etwas Butter angebraten und mit Zucker, Vanillezucker, Zimt und Ahornsirup karamellisieren lassen. Als ich das ganze mit etwas Sherry ablöschte, entstand, überraschenderweise, ein toller Zimt-Sherry-Birnen-Karamell!!

Übriggebliebener Quark verrührte ich mit Ei, Vanillepuddingpulver, etwas Sahne und Zucker und Schokomürbeteig hatte ich noch von einem Russischen Zupfkuchen übrig.

Taaataaaa, nach geraumer Zeit im Ofen kam ein superleckerer richtig herbstlicher Nachtisch heraus, dessen Rezept ich gerne mit euch teilen möchte.

Zutaten für 2 Personen

Zutaten für die Birne
  • 1 Birne
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pckch. Vanillezucker
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Zimtstange
  • 100 ml süßer Sherry

Zutaten für den Quark
  • 250 g Quark
  • 1/2 Pckch. Vanillepuddingpulver
  • 1 Eigelb
  • 1 Eiweiß zu Schnee geschlagen
  • 50 ml süße Sahne
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter

Zutaten für die Streusel
  • 100 g Mehl
  • 10 g Kakao
  • 50 g Zucker
  • 1 Msp. Backpulver
  • 50 g Butter

Zubereitung
  1. Die Birne schälen und in Stücke schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Birnen darin kurz anbraten. Zucker, Sirup und Zimstange dazugeben und karamellisieren lassen. Mit Sherry ablöschen und einreduzieren lassen.
  2. Für die Quarkfüllung alle Zutaten verrühren.
  3. Für die Streusel Mehl, Backpulver, Kakao und Zucker vermischen und die Butter unterkneten, bis Streusel entstehen.
  4. Den Quark in eine Auflaufform geben. Die Birnen darauf verteilen und mit Streuseln bedecken.
  5. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 30 Minuten backen. Lauwarm oder kalt servieren.

Mittwoch, 15. September 2010

Spanische Spätzle mit Feigen und Manchego

Von meinen Tartines mit Tandoorihähnchen hatte ich noch Manchego übrig und ich wollte noch irgendwas tolles damit machen.

Da stolperte ich über dieses Rezept und war gleich sehr angetan. Feigen, Salbei, Spätzle, Sherry!! und Manchego, das musste ich auf jeden Fall ausprobieren.

Wobei ich zugeben muss, dass ich dann doch etwas faul war und zu fertigen, dafür frischen Spätzlen zurückgriff. Ich nehme an, dass das Gericht mit selbstgemachen Spätzlen noch viel viel besser schmeckt.

Etwas an diesem Rezept würde ich aber dann doch anders machen. Den Sherrysud, in denen die Feigen gedünstet werden, würde ich in die Form dazugeben. Warum diesen feinen Geschmack wegschütten? Außerdem würde ich noch mehr Feigen dazu tun.

Hier das Originalrezept:


Zutaten für 6 Personen

  • 3 Feigen
  • 1 El Zucker
  • 80 ml Sherry
  • 60 g Chorizo (spanische Paprikawurst)
  • 80 g Semmelbrösel
  • 400 g Mehl
  • Salz
  • Muskat
  • 8 Eier (Kl. M)
  • 50 g Butter
  • 12 Salbeiblätter
  • 300 g Manchego (spanischer Schafskäse)

Zubereitung
  1. Feigen putzen und in 1-2 cm große Stückeschneiden. Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren und mit dem Sherry ablöschen.Wenn sich der Karamell gelöst hat, die Feigenzugeben und bei milder Hitze 2-3 Minuten leise kochen lassen. Von der Kochstelle ziehen und abkühlen lassen.
  2. Für die Chorizo-Brösel die Chorizo in sehr dünne Scheiben, dann in sehr feine Würfel schneiden. Mit den Bröseln bei mittlerer Hitze unter Rühren mit einem Holzlöffel 10-15 Minuten braun rösten. Auf einen flachen Teller geben und abkühlen lassen.
  3. Mehl, Salz und etwas Muskat in einer Schüssel mischen. Nach und nach die Eier zugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig so lange bearbeiten, bis er Blasen wirft.
  4. Reichlich Salzwasser aufkochen. Den Teigportionsweise durch eine Spätzlepresse odereinen Spätzlehobel ins kochende Wasser geben: Die Spätzle sind gar, wenn sie an dieOberfläche steigen. Spätzle mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und ineinem Durchschlag gut abtropfen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen. Die Salbeiblätter in die heiße Butter geben und kurz anbraten. 3-4 Blätter aus der heißen Butter nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Spätzle in die Salbeibutter geben und bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Schwenken erwärmen.
  6. Spätzle, Feigen (ohne Sirup), Chorizo-Brösel und geriebenen Manchego abwechselnd in eine Auflaufform (32 x 20 cm) schichten. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad (Gas 3-4,Umluft nicht empfehlenswert) auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten überbacken. Mit den restlichen Salbeiblättern garniert servieren. Dazu passt Blattsalat.

Freitag, 10. September 2010

Milchreis a la Nofrete mit Rosenwasser, Kokos, Zimtbanane und Nüssen

Ich kenne Milchreis seit Kindestagen mit brauner Butter und Zimt und Zucker.

Das Ägyptische Kochbuch von Sanaa Hamdy Omar bietet Rezepte aus der orientalischen Küche und Geschichten aus dem Ägypten von gestern und heute. Sanaa Omar ist Professorin und Sozentin an der Universität Aleandria in Ägypten und hat in Deutschland promoviert. Das Buch soll in die Geheimnisse arabischer Kochkunst einführen und einen Hauch von Ägypten vermitteln.

Hier habe ich das Rezept für Milchreis a la Nofrete gefunden. Statt brauner Butter wird der Reis mit Rosenwasser aromatisiert was zusammen mit den Kokosraspeln und Nüssen wirklich unbeschreiblich ist. Die Zimtbanane wurde von mir hinzugefügt. Ich fand, in einem Land wo zu Omelette Bananenmilch gereicht wird, ist Banane in Milchreis nicht unwahrscheinlich. Ich fands toll!

Nur die Zuckermenge habe ich reduziert. Ich fand 1 ganze Tasse Zucker arg viel. Bei mir reichten 2 EL. Hier mein Beitrag zum Ägyptenevent.

11ter mediterraner Kochevent - Ägypten - tobias kocht! - 10.08.2010-10.09.2010


Zutaten
  • 2 Tassen Milchreis
  • 4 Tassen Milch
  • 3 Tassen Wasser
  • 1 Tasse Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 EL Stärke
  • 1 EL Rosenwasser
  • Kokosflocken
  • Zimt

Zubereitung
  1. Den Reis waschen und zusammen mit dem Wasser zum kochen bringen. Wenn der Reis gar ist, Zucker und Milch darin verrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  2. Die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen und dazugeben. Unter ständigem Rühren 5 Minuten kochen lassen.
  3. Von der Flamme nehmen und das Rosenwasser dazugeben.
  4. Den Reis mit Kokosflocken, Zimt, Nüssen und in ZimtundZucker gewendeten Bananenscheiben verzieren. Warm oder kalt essen.

Donnerstag, 9. September 2010

Tartines mit Tandorihühnchen, Feigen und Manchego

Dieses schnelle Abendessen kann ich mir auch gut für ein Buffet vorstellen. Dafür müsste man nur die Brotscheiben etwas kleiner schneiden. In letzter Zeit bemerkt man hier in Frankfurt einen Hype um belegte Brote. Zum Beispiel bei La Maison du Pain oder Brot und seine Freunde oder Zeit für Brot kann man für wahnsinnig viel Geld wahrscheinlich sehr leckere belegte Brote erstehen - ich habe sie noch nie probiert. Bei La Maison du Pain heißen sie dann Tartines oder Croques, kalt oder warm, mit frischem, gerösteten Roggenlandbrot und allerlei Belagkreationen.

Ich glaub, belegte Brote zu machen lernt man schon als Kind, oder? Man nimmt einfach das, was einem schmeckt und packt es aufs Brot und dann in den Ofen. In meinem Fall legte ich frische Hähnchenbrust in Joghurt ein, den ich vorher mit einer Fertiggewürzmischung Tandori Marsala verrührt hatte. So bekam das Fleisch eine schöne würzige Note und eine noch schönere Farbe. Die Idee mit der Feige bekam ich erst, als ich im Supermarkt vor den Feigen stand und Manchegokäse hatte ich noch zu Hause. Gekrönt von frischem Thymian.

Ich habe in mein geröstetes Roggenbrötchen gebissen und dieses würzig-fruchtig-schmelzende geschmeckt. Sehr lecker - immer nur Butterbrot ist doch langweilig. :)


Zutaten für 4 Brötchenhälften
  • 2 Roggenbrötchen
  • 250 g Hähnchenbrust
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 1 EL Tandorigewürz
  • 1 Feige
  • 4 dicke Scheiben Manchegokäse
  • frischer Thymian

Zubereitung
  1. Den Joghurt mit dem Tandorigewürz verrühren und das Fleisch darin eine halbe Stunde einlegen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und das Hähcnehn 15-20 Minuten darin grillen, bis es gar ist.
  3. Die Brötchen in Hälften schneiden und mit dem Hähnchen belegen. Die Feige in Scheiben schneiden und auf das Hähnchen trapieren. Käse darauf geben und noch mal 5 Minuten im Ofen backen und dann mit frischem Thymian bestreuen.

Mittwoch, 8. September 2010

Indischer Gewürzreis


Wenn ich indisch koche und Reis dazu serviere, gibt es eigentlich keinen anderen Reis als diesen. Ich liebe dieses Rezept!

Seine hocharomatischen Note entsteht durch die vielen angerösteten Gewürze: grüne Kardamomkapseln, frische indische Zimtbaumrinde, Nelken, schwarze Pfefferkörner, frischer Ingwer, Kreuzkümmelsamen und Knoblauch geben dem Reis einen unverwechselbaren Geschmack.

Leider hatte ich vergessen, dass meine Tüte mit dem Kreuzkümmel bereit leer gegangen war, weswegen ich bei dem Reis auf den Fotos Kreuzkümmel weg lassen musste. Ansonsten würde man noch viele kleine "Ameisen" im Reis sehen. Ich habe sie wirklich schwer vermisst.
Indischer Gewürzreis braucht unbedingt Kreuzkümmelsamen!!!

Zutaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 3 Gewürznelken
  • 10 schwarze Pfefferkörner
  • 3 grüne Kardamomkapseln
  • 2 Stück Zimtbaumrinde
  • 1 TL Salz
  • 400 g Basmatireis
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Butter

Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen, längs halbieren und in Halbringe schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Öl und die Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebelscheiben, Ingwer- und Knoblauch stücke darin etwa 3 Min. bei mittlerer Hitze braun anbraten. Kreuzkümmel, Gewürznelken, Pfefferkörner, Kardamom und Zimtrinde hinzufügen und ½ Min. mitbraten.
  3. Den Reis gründlich waschen und durch ein Sieb abgießen. Mit 800 ml Wasser und dem Salz zu den Gewürzen in den Topf geben. 20 Min. offen bei starker Hitze kochen lassen.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und den Gewürzreis zugedeckt in etwa 5 Min. gar ziehen lassen.

Samstag, 4. September 2010

Chocolate-Chip-Cookies

Zum Geburtstag wollte ich einem lieben Freund gaaaaanz viele Kekse schenken, weil er die so gerne mag.
Bei USA-kulinarisch fand ich dann hier ein Rezept für chocolate chip cookies, das ich etwas abwandelte.

Statt drei Tafeln Schokolade, verwendete ich nur zwei. Ich finde, das reicht eigentlich für die Menge Teig. Das schöne an selbstgemachten Schokoladenchips ist, dass man die Schokoladenstücke ordentlich groß lassen kann und außerdem ist die Industrieware für die Menge viel zu teuer.
Weiterhin fügte ich noch 100 g gehackte Nüsse hinzu.

Das Ergebnis: joa, nicht schlecht. Ich mag die Konsistenz im Vergleich zu den chocolate-chip-cookies, die man so im üblichen Supermarkt bekommt. Aber irgendwie fehlt mir noch der letzte Pfiff. Da fand ich diese schon verköstigten cookies noch etwas besser.
Wie das so bei Keksen ist, werden sie Tag für Tag mürber, wenn man sie in einer verschlossenen Dose aufbewahrt. Aber ich wette, bei niemanden werden diese Kekse lange überleben. :)


Zutaten
  • 250 g Butter
  • 250 g brauner Zucker
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • Vanillezucker
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron (hab ich weg gelassen)
  • 360 g Mehl
  • 2 Tafeln grob gehackte ZB-Schokolade
  • 100 g gehackte Mandeln

Zubereitung
  1. Butter, Zucker, Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig rühren, dann die Eier gut unterschlagen.
  2. Zuletzt Mehl, Nüsse, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.
  3. Schokolade unterheben.
  4. Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes Blech setzen.
  5. Bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) etwa 12 bis 15 Minuten lang hellbraun backen. Nicht zu dunkel werden lassen - das trocknet die Cookies aus.

Donnerstag, 2. September 2010

Melonen-Minz-Salat

Es ist zwar schon Herbst, aber trotzdem wollte ich nur noch mal kurz los werden, dass auch ich den Melonensalat ausprobiert habe, so wie er in zahlreichen Rezepten zum Melonenevent abgeprisen wurde.

Melone und Minze passt echt super! Der schöne Strauß von lila Blüten auf dem Salat ist blühender Thymian und auch er harmoniert wunderbar mit Honigmelone.

Ich liebe es, mein Salatdressing mit Marmelade anzurühren. Dafür würde sich die Melonenmarmelade von Kate sicherlich hervorragend eignen.

Eigentlich wollte ich Schafskäse verwenden, der dann aber leider schon verdorben war. :( Deswegen musste geriebener Pecorino her halten, was eigentlich nicht soo cool war. Einen anderen Tag probierte ich den Salat dann doch noch mal mit Schafskäse und auch ich muss zugeben, dass diese Kombi ziemlich genial ist!!


Zutaten
  • 1 Kopfsalat
  • frische Minze
  • frischer Thymian
  • 1/2 Zuckermelone
  • 100 g Schafskäse
  • frischer schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Marmelade
  • Balsamicoessig
  • Olivenöl

Zubereitung
  1. Den Salat und die Minze waschen. Den Thymian von den Stengel zupfen und alles in einer Schüssel geben.
  2. Die Melone und den Schafskäse in Stücke schneiden und unter den Salat mischen.
  3. Aus den restlichen Zutaten ein Dressing zubereiten und mit dem Salat vermengen.