Mittwoch, 11. Mai 2011

Möhren-Ingwer-Suppe mit Zitronenblatt und Kokosmilch

Möhren-Ingwer Suppe macht süchtig! Ein Freund hat mich mit vor ein paar Jahren mit dem Möhren-Ingwer-Suppen-Fieber angesteckt und ich habe es bereits einem anderen Freund weitergegeben.

Ich mache sie ständig. Zu allen Jahreszeiten - Tageszeiten, literweise. Mit Möhren-Ingwer-Suppe verhält es sich wie mit Chips, man kann einfach nicht aufhören zu essen, dabei handelt es sich tatsächlich einfach um pürrierte Möhren mit Ingwer und Brühe, ist also tausend mal gesünder, als Chips. Und fettarmer.

Wenn man die Möhren karamellisiert, wird die Suppe noch aromatischer. Weiterhin muss der Ingwer superfrisch sein, damit die Suppe etwas Schärfe erhält!

Aber ein Klecks Creme fraiche oder dergleichen muss einfach sein. So habe ich es immer gemacht. Im Internet gibt es tausende Rezepte für Möhren-Ingwer-Suppe, so habe ich mal als Variante Kokosmilch statt Creme fraiche verwendet und noch Zitronenblätter dazu getan, die die asiatische Note des ganzen Gerichts wunderbar unterstützen.

Möhren-Ingwer-Suppe mit Zitronenblatt und Kokosmilch ist derzeit mein absolutes Lieblingsgericht! Wird Zeit sie zu bloggen!!


Zutaten
  • 7-8 gute Möhren
  • ein zweidaumen-dickes Stück ganz frischen Ingwer
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • Gemüsebrühe
  • 2 Zitronenblätter
  • 400 ml Kokosmilch

Zubereitung
  1. Möhren in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Butter in einem Topf zerlassen und Möhren und Ingwer anbraten. Zucker dazugeben, gut durch rühren, bei hoher Hitze karamellisieren lassen und so viel Brühe aufgießen, dass die Möhren gut bedeckt sind. Zitronenblätter hinzufügen und bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  3. Zitronenblätter entfernen und alles zu einer sämigen Masse pürrieren. Kokosmilch eingießen, noch mal kurz aufkochen und durchpürrieren. Fertig! :)


Montag, 9. Mai 2011

Blaue Macarons mit Rosencreme

Endlich die Eigenen!

Zum Geburtstag hatte ich eine kleine Kiste mit wunderschönen Macarons geschenkt bekommen. Total überweltig von Aussehen und Geschmack recherierte ich nach Macarons-Rezepten und fand schließlich auf diesem Blog ein Rezept, das mir sehr vertrauenswürdig erschien. Es gibt auch ein Video über die Herstellung von Macarons, das habe ich mir ehrlich gesagt, aber gar nicht angesehen. :)

Es hat trotzdem auch bei mir geklappt. Von Anfang bis Ende. Und sie schmecken sogar originalgetreu!!

Meine Macarons haben auch Füßchen bekommen. Ich habe sie vor dem Füllen auch 48 Stunden trocknen gelassen.

Die Buttercreme ist super und ganz einfach zu machen. Da ich noch Rosenwasser fand, benutzte ich dieses anstatt dem Pfirsichlikör, wie im Rezept angegeben.


Weiterhin färbte ich meine Macarons mit flüssiger Lebensmittelfarbe, was überhaupt kein Problem darstellte. Die blaue Farbe mischte ich unter die Mandeln, wie angegeben, die rote Farbe rührte ich mit der Butter unter die Eiweißmasse.

Dieses Rezept empfehle ich uneingeschränkt allen, die sich an Macarons ranwagen wollen!!


Zutaten

Für die Macarons

  • 90 g Eiweiss (3 Eier)
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Kristallzucker
  • 200 g Puderzucker
  • 110g gemahlene Mandeln
  • Lebensmittelfarbe (er flüssige Lebensmittelfarbe verwenden will, gibt die Farbe zu den gemahlenen Mandeln, lässt dies einige Stunden trocknen und mahlt sie anschliessend fein)

Für die Buttercreme
  • 2 Eiweiss
  • 100 g Zucker
  • 170 g weiche Butter
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 EL Pfirsichlikör oder Rosenwasser oder, oder, oder...
Diese Buttercreme kann im Kühlschrank 1 Woche oder im Gefrierer 1 Monat aufbewahrt werden.
Macarons sollte man erst bei Bedarf füllen. Einmal gefüllt, sollten sie in den nächsten 3 Tagen verköstigt werden.


Zubereitung
  1. Die gemahlenen Mandeln mit dem Blitzhacker oder der Küchenmaschine so fein wie möglich mahlen und durch ein feines Sieb in eine Schüssel sieben.
  2. Puderzucker und ein ganzes Röhrchen Lebensmittelfarbe dazugeben, mischen.
  3. Eiweiss mit einer Prise Salz nicht ganz steif schlagen, 30 g Kristallzucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen. Der Zucker soll ganz aufgelöst sein und wenn man das Messer durch den Eischnee zieht, soll der Schnitt sichtbar bleiben.
  4. Für die Buttercreme Zucker und Eiweiss über dem Wasserbad auf kleiner Stufe langsam, kontinuierlich aufschlagen, bis die Masse heiss ist. Ca. 3 Minuten. Der Zucker muss komplett aufgelöst sein. Die Masse soll sich wie Marshmallowcreme anfühlen.
  5. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und auf höchster Stufe zu einer dicken glänzenden Merenguemasse schlagen. Ca. 5 Minuten.
  6. Auf Rührwerk wechseln und Stück für Stück die weiche Butter dazugeben und vermengen bis eine weiche Masse entsteht.
  7. Vanillemark und Likör dazugeben und mit dem Spachtel darunterziehen. Falls gewünscht, mit etwas Lebensmittelfarbe färben.
  8. Masse in den Dressiersack mit der runden Tülle geben.
  9. Macaron-Schalen nach Grösse sortieren.
  10. Auf eine Hälfte der Macarons Buttercreme geben und mit der anderen Hälfte zusammenkleben.

Sonntag, 8. Mai 2011

Bananenkuchen mit Schokoguss

Den Kuchen hatte ich zum Osterfrühstück gebacken. Das Rezept fand ich auf chefkoch.de, dort noch als Brot deklariert, aber seien wir doch mal ehrlich, mit Brot hat das Ganze doch nichts zu tun.

Ich mag die saftige, weiche Textur von Gebäcken mit Banane im Teig. Statt Pecannusskerne habe ich gehackte Mandeln verwendet.

Die Kombination Banane und Schoko ist einmalig gut, weswegen ich auf einen Schokoguss auf keinenFall verzichten wollte. Gute Entscheidung, weil der Rand etwas trocken war und ich mir den Kuchen noch etwas saftiger gewünscht hätte.

Vielleicht war ich aber auch einfach durch den grandiosen Möhrenkuchen zu meinem Geburtstag etwas zu verwöhnt gewesen. :-)


Zutaten
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 150 g Nüsse
  • 2 Eier
  • 5 El Öl
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp. Zimt
  • 150 ml Buttermilch
  • 2 Bananen
  • 100 g Vollmilchkouvertüre

Zubereitung
  1. Eier, Zucker, Vanillinzucker und Öl zu einer glatten Masse verrühren. Das Mehl, Backpulver, Salz und Zimt miteinander vermischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
  2. Die Nüsse grob hacken, die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, nun beides dem Teig unterheben.
  3. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 175°C, Umluft: 150°C, Gas: Stufe 2) 50 - 60 Minuten backen. In der Form ca. 15 Minuten ruhen lassen, dann stürzen und vollständig abkühlen lassen.
  4. Die Kouvertüre über einem Wasserbad schmelzen und auf dem Kuchen verstreichen.

Samstag, 7. Mai 2011

Blog-Event Archiv-Kochen: Mango-Traum

Erst mal herzlichen Glückwunsch zum 6. Geburtstag des Kochtopf Blog-Events! Ich freue mich immer auf das monatliche Themenkochen und finde, dass es für die Ehrung des Events eine tolle Idee ist, im Archiv zu stöbern und sich an manch sehr schönen Event zu erinnern. Das Thema, das mir persönlich am besten gefallen hat, war das Literatur- und Filmkochen!

Für das Archiv-Kochen wollte ich ein Rezept wählen aus jener Zeit, als ich selbst noch nicht mit gemacht habe. Also kamen für mich all jene Events in Frage, vor dem Kastanien-Event, mein erster Blog-Event, den wir dann auch noch gewonnen haben, damals noch im Kooperationsblog mit dem Spülkönig.

Übrigens finde ich es sehr schade, dass es keine Abstimmungen mehr gibt. Wieso eigentlich nicht?

Die Juli-Temperaturen im April verleiteten mich geradewegs zum Event Eis! Dabei gefiel das Rezept für den Mango-Traum von dilek'ce am besten.

Mango wird mit Kokosmilch, Milch und Eis pürriert und Vanilleeis dazuzugeben! Das geht schnell und schmeckt einfach nur köstlich, vor allem mit etwas Zimt bestäubt!


Ich wollte unbedingt frische Mangos verwenden, dafür ließ ich sie sogar noch ein paar Tage nachreifen, leider waren sie nicht von besonders guter Qualität, so dass mir noch etwas Mangogeschmack fehlte und die gelbe Farbe. Außerdem habe ich auch gleich das Vanilleeis mitpürriert, so dass man alles durch einen Strohhalm schlürfen konnte.

Jubiläums-Blog-Event LXVII - Kochen aus dem Archiv (Einsendeschluss 15. Mai 2011)

Ich stell mir die Kombination mit Banane und Erdbeere auch gut vor, das werde ich sicherlich in diesem Sommer noch mal ausprobieren!


Zutaten
  • 2 reife Mangos
  • 1/2 l Vanilleeis
  • 250 ml Kokosmilch
  • 250 ml Milch
  • 9 Eiswürfel

Zubereitung

  1. Mango mit Milch pürieren. Eiswürfeln hinzutun und kleinmixen.
  2. Eis hinzufügen, dieses mitpürrieren oder im Ganzen lassen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Spanische Kartoffeltoritlla mit Thunfisch

Immer wenn ich in Spanien war, vor allem in Barcelona, gabs Tortilla... aufs Brot!

Kartoffeln aufs Brot? Genau!

Es gibt diese wunderbaren Stullen mit Tortilla gefüllt und eigentlich frage ich mich, warum die Deutschis, die Kartoffelesser überhaupt, dies für sich noch nicht entdeckt haben.

Nun hab ich mich also an Tortilla rangewagt. Sicherlich nicht zum ersten Mal, aber dieses Mal ist sie wirklich perfekt gelungen.

Dafür sollte man keine Scheu vor Mengen von Olivenöl haben, eine beschichtete Pfanne besitzen und etwas Handfertigkeit besitzen. Denn ich habe meine Tortilla nicht easypeasy im Ofen fertig gebacken, sondern auf einen Teller gestürzt und dann wieder in die Pfanne gleiten lassen.


Neu bei diesem Tortillarezept für mich war, dass man zwei Pfannen verwendet. Denn nachdem man die Eier über die Kartoffeln gegossen hat, wird die ganze Masse einfach in eine neue Pfanne gegeben, in die man weiterhin nicht wenig Olivenöl gegeben hat. Da das Ei dann schon gestockt ist, kann nichts kleben bleiben.

Gutes Rezept und mit der Thunfischvariante lecker dazu!


Zutaten
  • 1 kg Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 Dose Thunfisch
  • 6 Eier
  • Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben raspeln. Zwiebeln in kleine Stücke schneiden.
  2. 100 ml Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln 10 Minuten unter Rühren anbraten. Salzen.
  3. Zwiebeln dazu geben und mitdünsten. Schließlich Thundisch unterrühren.
  4. Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie würzen und verschlagen.
  5. In die Pfanne geben und kurz stocken lassen.
  6. In einer zweiten Pfanne 50 ml Olivenöl erhitzen und die Masse hineingeben. 10 Minuten anbraten lassen. Die halbfertige Tortilla auf einen großen Teller stürzen und zurück in die Pfanne geben.
  7. Weitere 5-10 Minuten braten lassen.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Mediterraner Kochevent: Galaktoboureko - Elenas feiner Milchkuchen mit Filoteig und Zuckersirup

Schade! Der Mediterrane Kochevent geht langsam zu Ende. Ein großes Dank an Tobias, es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht sich durch die Länder des Mittelmeers zu kochen.

Für die vorletzte Station Griechenland habe ich mir ein besonderes Rezept ausgesucht, vor allem wegen des Namens, denn im Titel von diesem süßen Sirupkuchen ist in der Rezeptsammlung mein Name zu finden! :)

Der Milchkuchen ist eigentlich mehr ein Grießkuchen und es heißt, dass er ein beliebtes Gastgeschenk sei und man ihn in die Konditoreien oder traditionsbewussten Milchläden fertig kaufen kann. Ich wusste jedoch nicht, ob ich Hartweizen- oder Weichweizengrieß verwenden sollte, entschied mich letztendlich für Ersteres und mischte noch gemahlenen Zimt unter. Vielleicht ist es ratsam doch Weichweizengrieß zu verwenden, damit die Füllung etwas feiner wird?!


Der Teig besteht aus Filoteig, die ganz dünnen und feinen Teigblätter, die man von Baklava kennt. Man sollte auf den Sirup nicht verzichten! Ich habe den Kuchen zuerst ohne Sirup probiert, weil mich die Zuckermenge etwas abgeschreckt hatte, aber ich glaube, Filoteiggebäck braucht einfach Zuckersirup als Topping, den ich mit Zimtstange gekocht habe, was sich unbedingt empfiehlt!!


Ich habe nicht die komplette Menge des Filoteigs verbraucht, die im Rezept angegeben war. Im Nachhinein denke ich, dass ich das unbedingt hätte machen sollen, weil die knusprig, süßen Teigblätter, die so leicht zerfallen, einfach köstlich sind. Wer am Ende, so wie ich, nun Filoteig noch übrig hat, dem ich kann ich dieses Rezept empfehlen, das ich in meinem ersten Blog mal ausprobiert hatte.

19ter mediterraner Kochevent - GRIECHENLAND - tobias kocht! - 10.04.2011-10.05.2011


Zutaten
  • 1 Vanillestange
  • 400 ml Milch
  • 200 g Butter
  • 3 Eier
  • 2 Eigelb
  • 400 Zucker
  • 75 g Weizengrieß
  • 300 g Filoteig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Zimtstange

Zubereitung
  1. Die Vanillestange längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Vanillestange und Mark mit der Milch langsam zum Kochen bringen. Vom HErd nehmen und abkühlen lassen, dann die Vanillestange entfernen.
  2. In einem Topf Eier, Eigelb und 100 g Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Vanillemilch und den Weizengrieß hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter Rühren so lange erhitzen, bis eine dicke Creme entstanden ist. Dann vom Herd nehmen und 100 g Butter einrphren. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  3. Restliche Butter zerallsen. Eine Tarteform von 24 cm Durchmesser mit Butter ausfetten und mit der Hälfte der Teigblätter so auslegen, dass sie an allen Seiten überstehen, dabei die einzlenen Blätter jeweils mit etwas flüssiger Butter bestreichen.
  4. Die Milchcreme darauf verteilen. Mit den restlichen Teigblättern belegen, dabei jeden Teigblatt mit flüssiger Butter bestreichen. Den überstehenden Teig darüberschlagen, mit der restlichen Butter bestreichen. Im heißen Ofen 25-30 Minuten backen.
  5. Aus dem restlichen Zucker und 200 ml Wasser, der Zimtstange und dem Zitronensaft einen Sirup kochen. In dünnem Strahl über den fertigen Kuchen gießen.



Montag, 2. Mai 2011

Macadmia-Krokant-Eis

Ich hatte eine Tüte Macamdia-Nüsse und wollte damit etwas leckeres zaubern.

Mit den Juli-Temperaturen im April war mir absolut nach Eis, so fand ich bei Barbaras Spielwiese jenes Eis mit Macadamia-Krokant.

Ich glaube, es ist vorteilhafter, wenn man für dieses Rezept eine Eismaschine besitzt. Ich hatte bei meinem Kakaobohnen-Eis so ein herrlich cremiges Eis auch ohne Eismaschine heraus bekommen, dass ich von diesem Ergebnis etwas enttäuscht war.

Weiterhin war der Krokant schwierig zu kauen, vielleicht hätte ich die Nüsse kleiner hauen müssen...


Zutaten

Für das Eis
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 400 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 Vanilleschite
  • 125 g Macamdamia-Korkant

Für den Krokant
  • 180 g Macamdianüsse
  • 150 g Zucker
  • 75 g heller Sirup
  • 50 ml Wasser
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz

Zubereitung
  1. Für den Krokant den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Nüsse auf einem Backblech verteilen und für 8 bis 10 Minuten rösten, dabei nach etwa 5 Minuten die Nüsse umdrehen. Abkühlen lassen, grob hacken und beiseite stellen.
  2. Zucker in einen nicht zu hohen Topf geben. Den Sirup und Wasser zufügen und auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Etwa 3-4 Minuten kochen, bis sich auf der Oberfläche eine gleichmäßige Schicht von Blasen gebildet hat. Den Topf abdecken (Deckel oder Alufolie) und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  3. Deckel entfernen, Butter und Salz zufügen und mit einem Holzlöffel rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Auf mittlerer Hitze etwa 30 Minuten kochen, bis die Temperatur auf 148 °C (Zuckerthermometer) angestiegen ist. Dabei ab und zu umrühren.
  4. Währenddessen eine Marmorplatte, ein Backblech oder eine hitzebeständige Form einölen.
  5. Die gehackten Macadamianüsse unter den Karamell rühren und diese Mischung sofort mit einem langen Metallspatel oder einer metallenen Kuchenschaufel verteilen und abkühlen lassen.
  6. Wenn die Masse abgekühlt ist, mit einem sauberen Küchentuch das überschüssige Öl aufnehmen. Den Krokant in Stücke der gewünschten Größe brechen oder schneiden.
  7. Für die Eiscreme die Eier mit dem Salz aufschlagen. Die Vanilleschote auskratzen. Sahne, Milch, Vanillemark, -schote und Zucker zum Kochen bringen. Die Vanilleschote herausnehmen. Die Sahne- Zuckermischung unter ständigem Rühren in die Eiermischung geben. Diese Eier-Sahne-Creme unter ständigem Rühren noch einige Minuten schlagen.
  8. Am besten in eine andere Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Wer mag, kann die Masse durch ein Sieb geben oder mit Klarsichtfolie bedecken. Alternativ kann die Masse auch im kalten Wasserbad unter Rühren abgekühlt werden.
  9. Die abgekühlte Masse in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Kurz vor Ende den Macadamia-Krokant einrühren lassen. Wenn nötig, die Eismasse umfüllen und zum Nachgefrieren etwa 1-2 Stunden in den Tiefkühler geben.