Freitag, 29. Januar 2010

Gratin nach Art der Dauphinois

Bei effilee.de fand ich ein Rezept für ein Gratin Dauphinois. Eine köstliche Kartoffelspezialität aus Frankreich, die man vor allem als Beilage zu Fleischgerichten ohne Sauce schätzt. Ganz feingeschnittene Kartoffeln mit eigentlich viel zu viel Sahne und Knoblauch. Einfach, aber richtig gut.

Wenn die Kartoffelscheiben in der Auflaufform richtig in der Sauce schwimmen, darf das nicht verunsichern. Während dem Garen im Ofen ziehen die Kartoffeln richtig viel Flüssigkeit, so dass die Kartoffeln schön samtig werden und noch genug Sauce für Fleisch übrig ist.

Das nächste mal werde ich unter die Kartoffeln noch Birnen mischen. Zusammen mit dem Thymian und dem Knoblauch stell ich mir das total gut vor. Kann man auch gern als Hauptgericht machen.


Z
utaten für 2-3 Personen
  • 500 g Kartoffeln
  • 500 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 4 Knoblauchzehen
  • weiche Butterzum Fetten der Form
  • Thymian und Lorbeer
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Kartoffeln in sehr dünne Scheiben schneiden. Milch und Sahne vermischen.
  3. Den Knoblauch in feine Scheiben schneiden und unter die Butter mischen. Mit dieser Mischung eine Aufl aufform fetten.
  4. Eine Lage Kartoffelscheiben in die Form schichten, mit etwas Milch-Sahne-Mischung begießen, wieder eine Schicht Kartoffeln drauflegen, und so weiter. Zwischen die Schichten Thymian und Lorbeer geben. Mit Milch-Sahne-Mischung abschließen, salzen und pfeffern.
  5. Das Gratin 45 Minuten lang im Ofen backen.

Kommentare:

  1. Hmmmm schaut echt lecker aus! Werd ich mal ausprobieren, und das mit den Birnen dazu ist echt ne super Idee! :-)

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  2. Es sieht gelungen aus und ich sollte es bald wieder machen. Mit Thymian und Lorbeer schmeckt es bestimmt sehr gut, aber beide Zutaten gehören nicht zum Grundrezept, bei dem es hauptsächlich um den Geschmack der Kartoffeln und der Milch oder Sahne geht. Muskatnuss ist dafür sehr häufig dabei. (Gratin Dauphinois ist so was wie ein Heiligtum der französischen Küche, also erlaube ich mich, das zu erwähnen ;-) ) Knoblauchzehen werden in meiner Erfahrung nur dafür benutzt, die Seiten der Form einzureiben: Man muss sie dafür aber nur halbieren, und erst nachher die Form buttern. Ist es nicht auch einfacher? Sehr lecker ist übrigens ein Gratin nach diesem Rezept (aber nicht mit den Namen) mit Kartoffeln und Knollensellerie. Erlaubte, geprüfte Variationen des Gratins Dauphinois, auf französisch, gibt es über da: http://www.gratindauphinois.com .

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  3. Autsch, da habe ich wohl eine ziemliche Mär verbreitet. Danke für die Aufklärung, ich werde den Titel des Rezepts nun etwas abwandeln.

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  4. Eine Namensänderung war auch nicht gleich nötig: Erst ab Benutzung von Käse schreitet die Gratin Dauphinois-Polizei ein, aber sie kennt bei dem Thema kein Pardon. :-)

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