Donnerstag, 28. November 2013

Viva Mexico - Sopa de Tortilla

Nach Prag bin ich inzwischen in Mexiko angekommen. Natürlich interessiert einem Food-Blogger in einem fernen Land vor allem die traditionelle Küche. Wenn man einen großen Bogen um McDonalds, KFC, Vips und ähnliche Franchise-Unternehmen macht, ist diese auch leicht zu finden.

Mein absolutes Lieblingsessen ist zur Zeit die Sopa de Tortilla. Sie besteht aus einer roten, leicht scharfen Hühnerbrühe mit einer Einlage aus gerösteten Tortillastreifen, geschmolzenem weißen Käse und Avocado.

So sollte sie nicht sein (bestellt in einem Hotel-Restaurant - diese besser in der Regel meiden):


Tortillas und Käse bedecken die Suppe, bleiben trocken, die geschnittene Avocado fehlt.


Die Offenbarung sieht so aus und schmeckt einfach toll (bestellt in einem kleinen Café):


Die Einschlage schwimmt in der Brühe, die Avocadoscheiben sind klar zu sehen, die Tortillastreifen untergetaucht, der Käse ist geschmolzen, am Rand liegt eine Limettenhälfte. Super!

Wer ein Rezept hat, bitte melden!

Samstag, 2. November 2013

Medovnik - Honigtorte


In einer jazzigen Pizzeria in Prag konnte ich es nicht unterlassen auf den Teller einer Frau am Tisch gegenüber zu schielen - vor ihr stand ein Teller mit einem großen Stück von einer unbekannten geschichteten Torte mit Schokoladensauce dekoriert.


Es musste dieser Honey Cake - Medovnik sein. Ich bestellte ihn mir zum Nachtisch und hätte mir gewünscht, ihn auch als Vor- und Hauptspeise bestellt zu haben. Das war Liebe auf den ersten Biss!


Die einzelnen Kuchenschichten waren gefüllt mit dünnen Lagen einer Creme. Schokoladen-Kuchenteig-Nuss-Staub, der die Zunge kitztelte, umhüllten die Torte. Woraus dieser nun genau bestand ist mir noch immer ein Rätsel.


Medovnik ist eine traditionelle russische Honigtorte, die auch in Tschechien zu bekommen ist. Im Internet habe ich nach DEM Rezept recherchiert, wie diesem von "choose your lifestyle" oder foodetcblog, jedoch bin ich auf keines gestoßen, das mich zu 100 % überzeugen konnte. Wie viel Honig kommt in den Teig? Besteht die Füllung aus einer Creme aus gezuckerter Kondensmilch oder auf Puddingbasis? Hat jemand einen Tipp???


Samstag, 5. Oktober 2013

Küche der Provence: Boles de picolat - Fleischbällchen mit Steinpilzen in Tomatensauce mit grünen Oliven


Das Kochbuch der Provence steht bereits seit drei Jahren im Schrank, ohne jemals etwas daraus gekocht zu haben. Dabei ist es mit seinem Lavendellila-Einband ein richtiger Eyecatcher, das Durchblättern macht großen Spaß, denn die Rezepte sind toll und die Fotos sehr appetitlich. 

Eeeendlich erwachte französisches Blut in uns und einen Abend lang zelebrierten wir französisches Lebensgefühl: Französische Chansons von der Schalplatte, ein französisches Menü und französischen Wein. Ein pastellfarbenes Kleid, ein imaginärer Anzug, Kerzenflimmer, ein Tanz und schon liegt Liebe in der Luft. :-)

Als Hauptgang servierten wir uns Boles de picolat in "Tomatensauce". Der Begriff irritiert, denn viel mehr muss man sich einen rot-klaren Sud vorstellen, in dem die kleinen Fleischbällchen gegart werden. Da sie nicht in Fett angebraten sind, schmecken sie herrlich leicht, so dass noch ein zweites und drittes Tänzchen drin war! Sie sind sie mein Beitrag für den Blog-Event XCII - Alles was rund ist.

Blog-Event XCII - Alles was rund ist (Einsendeschluss 15. Oktober 2013)

Ein Hit waren die grünen Oliven in der Sauce, die auf keinen Fall von Schwarze-Oliven-Liebhaber (zu denen ich auch gehöre) ausgetauscht werden sollten. Auch die gegarten Möhren und die Steinpilze schmeckten einfach toll. Dazu gab es Kartoffelbrei. Das war das bislang spannenste und köstlichste, was ich in letzter Zeit probieren durfte. Nachmachen!


Zutaten
  • 15 g getrocknete Steinpilze
  • 1 Scheibe altbackendes Weißbrot (ca. 40 g)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3-4 Stängel Petersielie
  • 1 kleines Stück unbehandelte Zitronenschale
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 großes Ei
  • Salz, Pfeffer
  • 500 g Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Zweige Thymian
  • 100 g grüne Oliven ohne Stein
  • 300 g Möhren
  • 4 EL Olivenöl
  • 1/8 l trockener Weißwein
  • 1 TL Honig

Zubereitung
  1. Steinpilze ca. 30 Minuten in 1/4 l lauwarmen Wasser einweichen. Herausnehmen und klein schneiden. Das Einweichwasser aufheben.
  2. Brot entrinden und ca. 10 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen. 2 Knoblauchzehen schälen. Petersielie waschen, sehr fein hacken. Zitronenschale und Sardellenfilets ebenfalls sehr fein hacken.
  3. Brot ausdrücken und zerpflücken, mit Hackfleisch und Ei in  eine Schüssel geben. Geschälten Knoblauch durch die Presse dazudrücken. Petersilie und Sardellenmischung dazugeben, die Masse salzen, pfeffern und durchkneten. Fleischteig zu Bällchen rollen.
  4. Für die Sauce Tomaten überbrühen, häuten und klein würfeln. Zwiebeln und restlichen Knoblauch schälen und fein würfeln. Thymian waschen. Blättchen abstreifen. Oliven abtropfen lassen. Möhren schälen, längs vierteln, dann quer in 5 cm lange Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Thymian im Öl andünsten. Pilze kurz mitdünsten. Tomaten, Möhren und Oliven untermischen, Wein und Pilzeinweichwasser angießen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Fleischbälcchen einlegen und bei sehr schwacher Hitze ca. 1 Stunde schmorgen, dabei einmal vorsichtig umrühren. Sauce nochmals abschmecken und mit den Bällchen servieren.


    Montag, 23. September 2013

    US- Erdbeer-Käse-Kuchen als Pizza verkleidet - Reloaded


    Einen Pizza-Cake habe ich bereits gepostet. Damals versprach ich, dass das Grundrezept bald folgen würde, was aber nie geschah. Mein vor kurzem gebackener Pizza-Kuchen nehme ich zum Anlass, mein damaliges Versprechen nun einzulösen.

    Er besteht aus einem Käsekuchen nach US-amerikanischer Art. Denn hier wird viel Doppelrahmfrischkäse einfach mit Eiern und Zucker verrührt, was die Käsemasse bildet. Da im September keine frischen Erdbeeren mehr angeboten werden, verwendete ich tiefgefrorene als "Tomatensauce". 

    Die Pizza-Beläge sind so ähnlich wie in der Vorversion. Geraspelte weiße Schokolade bilden den "Käse", andere Süßigkeiten Salami, Oliven, Paprikastreifen, Pilze und Pepperoni. Verpackt habe ich den Kuchen diesmal in einer TK-Pizza-Verpackung, die haargenau passte. Alternativ kann man auch auf einen Pizzakarton vom Pizza-Lieferanten zurückgreifen. Einfach mal lieb fragen.


    Zutaten


    Mürbeteig
    • 200 g Mehl
    • 130 g kalte Butterwürfel
    • 50 g Zucker
    • 1 Prise gemahlene Vanille
    • 1 Ei
    • Hülsenfrüchte zum Beschweren

    Füllung
    • 600 g Frischkäse
    • 150 g Zucker
    • abgeriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone
    • 1 Pck. Vanillezucker
    • 2 EL Mehl
    • 3 Eier
    • 3 EL Schlagsahne

    Belag
    • 200 g Erdbeeren (frisch oder TK)
    • 15 g Speisestärke
    • 10-20g Zucker
    • 50 g weiße Schokolade als Käse
    • schwarze Jelly Bellies als Oliven
    • Lakritze als Salami
    • grüne und rote Schnüre als Paprikastreifen
    • Schaumplize
    • scharfe Pepperoni

    Zubereitung

    1. Mehl, Butter, Zucker, Vanille und die Ei mit den Händen zu einem Mürbeteig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Min. im Kühlschrank kaltstellen.
    2. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier belegen und mit Butter einfetten. Teig ausrollen und die Form damit auskleiden. Auf den Teig Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchte beschweren. 10 Minuten vorbacken. Danach Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen.
    3. Für die Fülung alles gut verrühren. Auf den vorgebackenen Teig geben, glatt streichen und im Ofen bei 225 Grad 15 Minuten backen. Temperatur auf 130 Grad reduzieren und weitere 30-45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und kalt stellen.
    4. Gebputzte Erdbeeren in einem Topf mit etwas Wasser und Zucker nach Belieben erhitzen und zu einem Brei zerdrücken. Speidestärke mit 150 ml Wasser und Zucker vermischen, zu den Erdbeeren gießen und aufkochen, bis alles eindickt. Eine halbe Stunde kühl stellen und dann auf den Kuchen geben.  Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
    5. Weiße chokolade raspeln und auf dem Kuchen verteilen. Mit den Gummiwaren belegen. Den Kuchen in einem Pizzakarton verschenken.








    Freitag, 13. September 2013

    Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum



    Die Erbsen-Minz-Suppe ist wie die Möhren-Ingwer-Suppe viel zu populär geworden. Lust aber macht die Version mit Kohlrabi und Zitronenblatt, durch welches die Suppe fast schon eine fernöstliche exotische Note bekommt. Zitronenblätter findet man übrigens tiefgeforen in jedem Asia-Laden. Sie gibt Suppen ein wunderbar erfrischendes Aroma, das auch perfekt zur Minze passt.

    Der kulinarische Höhepunkt der Suppe ist zweifellos der Safranschaum. Im Nu zubereitet, muss das Safran-Brühe-Gemisch dann aber einige Stunden im Kühlschrank ruhen, damit die beigefügte Gelantine die Flüßigkeit festigt. Mit dem Stabmixer aufgeschlagen, ergibt sie einen Schaum von fester Konsistenz. Diesen löffelt man dann auf und nicht in die Suppe, so dass die einzelnen Aromen herrlich zur Geltung kommen.

    In kleinen Gläsern serviert, ergit die Suppe eine exquise Vorspeise. Wer erst einmal auf ihren Geschmack gekommen ist, wird sie danach nur noch in großen Suppentellern essen wollen. Hoher Wiederholfaktor!!

    Das Rezept für die Kohlrabi-Erbsen-Suppe mit Zitronenblatt und Safranschaum ist mein Beitrag für Zorras 9-Jähriges Jubiläums-Event (Meinen Glückwunsch!), das jeden Teilnehmer dazu herausfordert, die Stabmixer für die Neuauflage des Rezeptheftes von Braun zu schwingen. Bei diesem Rezept kommt der Stabmixer sogar zwei mal zum Einsatz: bei der Suppe und dem Schaum. Bei dem Event gibt es übrigens auch tolles zu gewinnen!!

    9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

     

    Zutaten für 2 Personen


    Für die Suppe
    • 250 g Kohlrabi
    • 100 g Kartoffeln
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 EL Butter
    • 125 ml Weißwein
    • 375 ml Gemüsebrühe
    • 1 Zitronenblatt
    • 150 g grüne Erbsen (TK)
    • 1/2 Bund Minze
    • Salz und Pfeffer aus der Mühle

    Für den Schaum
    • 1/2 Blatt Gelantine
    • 50 ml Gemüsebrühe
    • 1 Msp. Safran aus dem Iran
    • 100 ml Sahne
     

    Zubereitung

    1. Für die Suppe die Zwiebel, Knoblauch, Kohlrabi und Kartoffeln schälen und fein würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Kartoffel- und Kohlrabiwürfel mit anschitzen. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen. Brühe angießen, Zitronenblatt in den Topf legen und zugedeckt 15 Minuten köcheln. Zum Schluss Erbsen hinzufügen.
    2. Für den Safranschaum die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Safran mit 2 EL wamre Gemüsebrühe vermischen. Den Rest Gemüsebrühe erhitzen, Gelantine ausdrücken und darin auflösen und den aufgelösten Safran hinzugeben. ausdrücken und dann im warmen Kalbsfond auflösen. Mit dem Vollrahm gut mischen. In einen hohen Behälter geben und kalt stellen (am besten über Nacht).
    3. Zitronenblatt aus der Suppe entfernen. Minze hinzugeben und mit einem Stabmixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Die Safransahne mit dem Stabmixer schaumig schlagen. Die Suppe in Teller füllen und den Safranschaum darauf geben. Mit einem Minzblatt dekorieren.



    Donnerstag, 12. September 2013

    Apfel-Wein-Kuchen mit Zimtstreuseln als Geburtstagskuchen


    Geburtstage geben mir immer die Anlässe, mich beim Kuchenbacken auszutoben. Dann fange ich an, in meiner Phantasie die spannensten Kreationen zu entwickeln und dies mal wünschte sich mein Mann ganz simpel einen  APFELKUCHEN MIT STREUSELN. Hm, also doch keine dreistöckige Torte von einem anderen Stern.

    Dabei war ihm ein ganz besonderer Kuchen in Ererinnerng geblieben, und zwar einen mit Weinkompott. Das Rezept dafür fand ich auf einem anderen Blog, nämlich bei "Verboten gut". Und genauso habe ich es gemacht - nur ohne Rosinen, die das Geburtstagskind überhaupt nicht mag, dafür mit einer großen Extraportion Zimt. Der muss bei Apfelkuchen einfach sein.

    Alles klappte bestens. Sowohl der Mürbeteig, hier mit Ei zubereitet, als auch der Streuselteig hatten eine optimale Konsistenz. Ich habe den Kuchen in einer 16er-Form gebacken und dafür einfach die Hälfte der Zutaten genommen. Das sollte ich jedoch schwer bereuen, da der Kuchen so schnell aufgegessen war, dass ich selbst nicht mal zum probieren kam. Alle forderten Nachschub, also backte ich ihn erneut als kleine Törtchen in einer Muffinform. Diesmal ersetzte ich ein Drittel des Weißweins mit Apfelsaft. Er wurde noch besser!



    Zutaten


    Mürbeteig
    • 150 g Mehl
    • 50 g kalte Butterwürfel
    • 50 g Zucker
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Prise gemahlene Vanille
    • 1 Ei

    Füllung
    • 3-4 große Äpfel
    • 1 Prise Zimt
    • 25 g Butter
    • 1/2 Pck. Vanillepudding
    • 1/4 l Weißwein (oder 2/3 Weißwein, 1/3 Apfelsaft)

    Streusel
    • 75 g Mehl
    • 50 g Butter
    • 50 g Zucker
    • Zimt 

     

    Zubereitung

    1. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und die Eier mit den Händen zu einem Mürbeteig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Min. im Kühlschrank kaltstellen.
    2. Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. In Butter und Zimt in einem Topf bei kleiner Hitze kochen bis ein stückiges Apfelkompott entsteht.
    3. Den Vanillepudding nach Packungsanleitung mit Wein zubereiten und abkühlen lassen.
    4. 16er Springform einfetten und den Mürbeteig darin ausrollen und einen ca. 3cm hohen Rand hochziehen. Jetzt erst den abgekühlten Pudding auf den Teig geben und verteilen, dann das ebenfalls abgekühlte Apfelkompott auf dem Pudding verteilen.
    5. Mehl, Zucker, Zimt und kalte Butter zu Streuseln verarbeiten und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 40 Min. backen.


    Freitag, 30. August 2013

    Honig-Rosmarin-Mousse mit Brombeeren und karmellisierten Amaretto-Birnen


    Das Honig-Rosmarin-Mousse mit Brombeeren und karmellisierten Amaretto-Birnen servierte ich als Dessert zu einem französischen Essen. Dafür diente mir dieses Rezept als Inspiration.


     Honig und Rosmarin vertragen sich mit einer Spur Vanille und Amaretto im moussigen Gewand spitzenmäßig! Das Birnenkompott, mit einem Hauch Zimt und Sternanis verfeinert und frische Brombeeren ergeben zusammen mit dem Mousse eine wahnsinnig köstliche Komposition. Mein Gegenüber war so verzaubert, dass er sogar eine halbe Stunde nach Beendigung des Abendmahls frei aus dem Kontext wiederholen musste, wie unglaublich gut der Nachtisch gewesen ist. Das machte mich als Köchin ganz zufrieden. :)



    Zutaten
    • 1,5 Blätter helle Gelatine 
    • Eigelb 
    • 1 EL Amaretto
    • 30 g Honig
    • 1 Prise Vanillepulver 
    • 125 ml Schlagsahne 
    • 1 Birne
    • 1 EL Zitronensaft
    • 1 EL Zucker
    • 1 Zweig Rosmarin
    • 1 Zimtstange
    • 1 Sternanis
    • Amaretto
    • Brombeeren

    Zubereitung
    1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelbe und Amaretto mit der Hälfte des Honigs in einer Schüssel verrühren. Mit Rosmarin im heißen Wasserbad mit einem Schneebesen in 6-8 Minuten cremigdicklich aufschlagen. Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Honigmasse unter Rühren auflösen. Rosmarin entfernen und restlichen Honig und Vanille zugeben und im kalten Wasserbad kalt rühren. Sahne steif schlagen und nach und nach unterheben. Mousse mit Folie abdecken und mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.
    2. Birnen schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Mit Zucker in einer Pfanne karamllisieren lassen und Zimtstange und Sternanisdazugeben. Mit Amaretto ablöschen und zu einem Kompott einkochen. Vollständig abkühlen lassen und dann auf das Mousse geben. Mit Brombeeren anrichten.