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Samstag, 4. Oktober 2014

Hühnchen in Walnuss-Ahornsirup-Mantel


Angelehnt an das Rezept von Zorra jedoch mit Ente habe ich diese Hühnerbrüste zubereitet. Für die Walnuss-Ahornsirup-Kruste habe ich mich an die genauen Angaben gehalten, fand dann jedoch das Salzige der Sojasauce etwas zu dominant. Das nächste Mal würde ich statt einem EL vielleicht nur einen halben nehmen. Abweichend von Zorras Rezept habe ich einige Zutaten der Marinade gleich in die Walnuss-Ahornsirup-Masse gesteckt: Vanille und Thymian.

Dann habe ich die Hühnerbrüste in der Pfanne mit einer zerdrückten Knoblauchzehe angebraten und auf sie die Paste gestrichen. Nach kurzer Backzeit im Ofen war ich von dem Ergebnis sehr überrascht. Herrlich saftig und aromatisch kam das Hühnchen daher.

Das Rezept ist absolut für Gäste geeignet. Total lecker!


Zutaten
  •  3 Hühnerbrüste
  •  Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • Öl
  • 25 ml Geflügelfond
  • 40 g Ahornsirup
  • 25 g Butter
  • 1 EL Sojasauce (1/2 EL)
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • frische Thymianblättchen
  • 1 Msp. gem. Vanille


Zubereitung
  1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Hühnbrüste von beiden Seiten salzen und Pfeffern. Knoblauchzehe mit einem Messer zerdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Hühnchen mit der Knoblauchzehe kurz von beiden Seiten scharf anbraten.
  2. Geflügelfond, Ahornsirup, Butter, Sojasauce und gemahlene Walnüsse in einem Topf zu einer sämigen Paste einkochen lassen. Von der Kochstelle nehmen und Thymianblättchen und Vanille untermischen.
  3. Hühnerbrüste auf eine Auflaufform legen und mit der Nusspaste bestreichen. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen lassen.

Sonntag, 3. Februar 2013

WOK - Gebratene Enoki-Pilze mit Ingwer und Fleisch in einer leichten Kokosnussmilchsauce


 Enoki-Pilze habe ich in Thailand kennengelernt. Von dem Gericht, das ich dort aß, war ich total begeistert. Über meine kulinarischen Abenteuer in Thailand hatte ich ja bereits geschriebenn, dort sieht man auch das Ekoni-Gericht im "Original".

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich die Pilze in einem Asialaden in Frankfurt entdeckte. Auf deutsch heißen sie "Gemeiner Samtfußrübling", sie wachsen auf Bäumen und stammen ursprünglich aus Korea und Japan. Meine chinesische Freundin erzählte mir, dass man sie auch oft für Suppen benutzt. Mein WOK-Rezeptbuch verrät außerdem, dass sie auch "Goldpilze" genannt werden.

Die Pilze sind winzig, klein und weiß. Man kann sie übrigens auch roh essen, z.B. in Salaten oder als Topping für Suppen. Mein Enoki-Essen in Thailand begeisterte mich vor allem wegen dem besonderen Geschmack der Pilze, den ich bei den handelsüblicken Pilzen in Deutschland noch nie probieren konnte. Wer sie findet - auf Bäumen oder im Asialaden - muss sie unbedingt mal ausprobieren!

Hier mein Beitrag für den Blog-Event: "Ran an den Wok".

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)



Zutaten (für 1 Person)

  • 100 Ekoni-Pilze
  • 150 g Fleisch (Schweine-, Rind- oder Hühnerfleisch), in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, geschält und gehackt
  • 1 Stück frischer Ingwer , geschält und fein gehackt
  • 1 EL Öl
  • 1/2 EL Sojasauce
  • 1 EL Austernsauce
  • 80 ml Kokosmilch
  • 1 Limettenblatt
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • Fischsauce


Zubereitung

  1. Öl im Wok erhitzen. Knoblauch- und Ingwer darin 1 Minute anbraten. Fleischstücke dazu geben und mit einem halben Esslöffel Sojasauce würzen. Pilze, Frühlingszwiebeln und 1 EL Austernsauce unterrühren.
  2. Kokosmilch aufgießen, das Limettenblatt in den Wok geben. 5 Minuten köcheln lasen und mit Limettensaft und Fischsauce abschmecken.
  3. Mit Basmatireis servieren.





Mittwoch, 29. August 2012

"Das Beste, was du je gekocht hast" - Caro do bien: Vietnamesisches Curry mit Champignons und Hühnchen



Bei foodina läuft noch bis zum 30. September ein toller Event: "Asiatische Currys".

Im Curry-Kochen habe ich sogar ein bisschen Erfahrung. Mich überwältigen immer wieder die aromatischen Saucengerichte, die mit vielen und feinen Gewürzen daher kommen. Häufig koche ich indische Currys, doch heute wollte ich etwas Neues probieren.

Die vietnamesische Küche kenne ich bislang nur von Restaurantbesuchen. Es folgt also eine Uraufführung. Und das mir Erfolg! Das Rezept habe ich im Internet gefunden und stammt ursprünglich aus einem Kochbuch namens "Street Food" von Tom Kime. Mich faszinierte vor allem die Zusammenstellung von Ingwer, Zimt, Sternanis, Zitrone, Koriander und Kokos.

Das Originalrezept sieht die Zugabe von Wasser vor, aber Brühe eignet sich viel besser. Statt Risengarnelen und Fischfilet, habe Champignons und Hühnchen genommen.

Meine Mitesserin sagte schließlich während dem gemeinsamen Verspeisen des köstlichen Currys: "Das ist das Beste, was du je gekocht hast". Recht hat sie. :P


Zutaten
  • 1 EL Öl
  • 4 gehackte Schalotten
  • 3 gehackte Knoblauchzehen
  • 1 Stängel Zitronengras, geschält und dünn geschnitten
  • 15 g frischen Ingwer, geschält und gehackt
  • 1/2 TL getrocknete Chilischote
  • 1/2 TL gem. Zimt
  • 1/2 TL gem. Sternanis
  • 1/2 TL gem. Koriander
  • 1 TL mildes Currypulver
  • 300 ml Brühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 Limettenblätter
  • 125 g Champignons
  • 300 g Hühnchenfilet
  • 20 grob gehackte Thai-Basilikum-Blätter
  • 30 grob gehackte Koriander-Blätter
  • 6 fein gehackte Frühlingszwiebeln
  • Saft einer Limette
  • 2 EL Fischsauce
  • Reis oder Nudeln

Zubereitung

  1. 1 EL Öl im Wok oder hohen schweren Topf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Schalottenwürfel, gehackten Knobluach und den geschälten und dünn geschnittenen Stängel Zitronengras sowie Ingwer darin 3-4 Minuten braten.
  2. Chilischote, Zimt, Sternanis, Koriander, Currypulver und fein gehackte Chilischoten zwei bis drei Minuten braten, bis sie aromatisch duften. Diese Mischung ist die Grundlage für das Curry.
  3. Kokosmilch mit Brühe und Limettenblättern dazugeben und zum Köcheln bringen. 
  4. Champignons vierteln und Hähnchen in kleine Stücke schneiden. Dazugeben und auf die Hälfte einköcheln lassen.
  5. Thai-Basilikum und Koriander sowie Frühlingszwiebeln dazugeben. Mit dem Limettensaft und der Fischsauce beträufeln. 
  6. Das Curry mit reichlich Reis oder Nudeln servieren.  

 

Sonntag, 15. Juli 2012

Gebratener Safran-Reis mit Kirschen, Zimt und Huhn

Das Buch Oriental Basics von GU war ein Spontankauf gewesen und erweist sich als regelrechter Glücksgriff. Ich habe schon häufig daraus gekocht und sämtliche Gerichte erwiesen sich als außerordentlich lecker. So auch dieser gebratener Safran-Reis mit Kirschen und Huhn.



Eigentlich nimmt die Kochzeit über eine Stunde ein, ich aber habe eine Fast-Food-Variante daraus gemacht, was meiner Meinung nach nicht minder gut war. Ganz im Gegenteil sogar, vom Ergebnis war ich derart begeistert, dass ich das Gericht unbedingt noch mal für Freunde machen möchte. Kirschen und Safran schmecken nämlich toll zusammen!! Durch die Minze und den Zimt fühlt man sich endgültig in 1001 Nacht angekommen.

Dazu schmeckt ein Spinat-Knoblauch-Joghurt, den ich auch noch posten werde.

Zutaten
  • 300 g Basmatireis
  • 500 g Kirschen (am besten Sauerkirschen)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 4 Hähnchenkeulen mit Rückenteil (oder anderes Fleisch)
  • 2 TL Harrissa
  • gem. Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • 1 Döschen Safran (0,2 g)
  • 1 Zimtstange
  • frische Minze

Zubereitung 
  1. Den Reis in ein Sieb geben und unter fließendem kalten Wasser waschen, bis das ablaufende Wasser klar ist. Abtropfen lassen. Reis mit 3/4 l kaltem Salzwasser zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze und geschossenem Deckel12-15 Minuten weich dämpfen.
  2. Kirschen waschen, entstielen und entseinen. Zwiebeln und Knoblauchzehe schälen und sehr fein hacken. 1 EL Butter erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin kurz anbraten. Kirschen und Zimtstange dazugeben, Zucker darüberstreuen und weiterrühren, bis der Zucker karamellisiert. 50 ml Wasser dazugießen, Kirschen zugedeckt beischwacher Hitze 10 Minuten köcheln.
  3. Hähnchenfleisch mit Salz, Pfeffer und Harrissa einreiben. Öl erhitzen und von beiden Seitenanbraten.
  4. Safran in 4 EL lauwarmen Wasser anrühren. Hälfte der übrigen Butter schmelzen lassen. 2 EL Safranwasser reinrühren.
  5. Den Reis zu den Kirschen in die Pfanne geben und die Safranbutter darauf löffeln. Hähnchen darauf verteilen, mit Minze bestreuen und servieren.

Dienstag, 29. Mai 2012

Aromatische Hähnchenbrust mit Thymian, Tomaten und Physalis, karamellisiert in Honig und garniert mit Kapuzinerkresseblüten

Komplizierter Titel, einfaches aber tolles Gericht! ;-)

Hähnhenbrust wird mit Frühlingszwiebeln, Knoblauch und frischem Tyhmian angebraten, Tomaten, Physalis und Honig dazugegeben und noch kurz im Ofen geschmort, so dass das Aroma der einzelnen Komponenten so richtig durchzieht.

Das schmeckt einfach wahnsinnig lecker, wahnsinnig aromatisch, ist herrlich sommerlich, ganz ohne Zugabe von Sahne, Käse oder Butter. Den letzten Schliff geben Kapuzinerkresseblüten, die zur Zeit so wunderschön blühen. Ein wahres Gemälde auf dem Teller, das schafft vor allem bei Mitessern Eindruck.

Mein Beitrag für den Kochevent Thymian, organisiert von Tobias.

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - THYMIAN - TOBIAS KOCHT! vom 1.05.2012 bis 1.06.2012


Zutaten
  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stängel frischen Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Kirschtomaten
  • 10 Physalis
  • 2 TL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • Kapuzinerkresseblüten und firschen Tyhmian zum Anrichten

Zubereitung   

  1.  Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Hähnchenbrustfilets schräg je in zwei oder drei Stücke schneiden.
  3. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. Die andere Knoblauchzehe in der Schale mit dem Messerrücken eindrücken.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Frhlingszwiebeln, Knoblauch und Thymian anbraten. Die Hähnchenbrustfilets dazu geben und von beiden Seiten anbraten. Salzen und Pfeffern.
  5. Kirschtomaten waschen und halbieren. Physalis aus der Schale befreien, waschen und halbieren. Alles in die Pfanne geben und scharf anbraten. Honig darüber träufeln und Fleisch und Gemüse karamellisieren lassen.
  6. Alles in eine ofenfeste Form geben und 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  7. Auf Tellern anrichten, mit Thymianblättern bestreuen und mit Kapuzinerkresseblüten garnieren.

Samstag, 26. Mai 2012

Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing und Hibiskusblütensalz

Manchmal lebt man so in einem gestressten Alltagstrott und kommt über seinen Gewohnheits-Horizont nicht hinaus. Da gibt es immer dieselbe Pasta, das immer gleiche indische Gericht und den typischen Schafskäse-Salat.


Mit diesem Hähnchen-Avocado-Salat mit Orangen-Koriander-Dressing habe ich sozusagen das Repertoire solcher Zeit erweitert! :D
Er schmeckt einfach super lecker, braucht wenige Zutaten und ist fix gemacht: In Knoblauch und Zwiebel gebratenes und leicht abgekühltes Hähnchen wird mit Avocadowürfel vermischt. Eine Orange ausgepresst und den Saft mit Mayo und frischem Koriander vermengt, Salz und Pfeffer, drüber gegossen, zack, fertig! Wer Verwendung für das edle Hibiskusblütensalz sucht, volià! Hier ist alles dabei: würzig, cremig, fruchtig und frisch. Mein neues Lieblings-Gericht.




Zutaten (für 2 Personen)

  • 350 g Hähnchenbrust
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 1 Orange
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1/2 Bund frischer Koriander
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskusblütensalz


Zubereitung  
  1. Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanner erhitzen, Hähnchenfleisch mit Knoblauch und Zwiebel anbraten, salzen und pfeffern. Etwas auskühlen lassen.
  2. Avocado halbieren, entkernen und in Würfel schneiden. Unter das Hähnchen mischen.
  3. Orange auspressen. Saft mit Mayo und Koriander vermengen. Salzen und Pfeffern und über den Salat gießen. Gut verrühren und mit Hibiskusblütensalz bestreuen.


Freitag, 23. März 2012

Obstsalat-Schnitzel: Apfel-Bananen-Ananas gefülltes Schnitzel in Orangen-Curry-Sauce

Inspiriert von einer deutschen Kochzeitschrift für ein pseudo mexikanisches Schnitzelgericht, entstand das Obstsalatschnitzel.

Wer die Kombination Fleisch und Obst mag, wird dieses gefüllte Schnitzel lieben!!

Es wird mit Ananasmarmelade bestrichen und dann mit Apfel- und Bananenstücken gefüllt. Die Sauce besteht u.a aus frisch gepressten Orangensaft, Curry- und Korianderpulver machen Fleisch und Sauce so richtig würzig.

Wer die Sauce noch etwas obstiger mag, der sollte einen ganzen Apfel und eine ganze Banane nehmen!

Wir fanden das Obstsalatschnitzel großartig, vor allem mit dem begleitenden Kokosreis, den ich für die Putenzimtangenspieße schon mal zubereitet habe.

Tolles Essen für die bereits begonnende Frühlinhszeit und den nahenden Sommer!!


Zutaten
  • 2 Schnitzel, von der Pute oder vom Schwein
  • 1/2 Apfel
  • 1/2 Banane
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 2 EL Ananasmarmelade
  • 150 ml Brühe
  • Saft von einer Orange
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden


Zubereitung

  1. Apfel, Banane, Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Butter in einer Pfanne erhitzen und alles ca. 5 Minuten anbraten und mit Currypulver würzen.
  3. Schnitzel von beiden Seiten salzen, pfeffern und mit gemahlenen Koriander einreiben. Eine Seite mit Ananasmarmelade bestreichen. Etwas von der Füllung darauf verteilen, ein rollen und mit einem Faden oder mit Zahnstochern fixieren. Der Rest der Füllung wird für die Sauce verwendet.
  4. Fertig gefüllte Schnitzel mit in die Pfanne geben und von beiden Seiten scharf anbraten. Brühe und Orangensaft angießen, Deckel schließen und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur garen, die Schnitzel dabei ab und zu umdrehen.
  5. Schnitzel aus der Pfanne nehmen und Sauce gegebenfalls mit Mehl oder Stärke anbinden. Mit Salz,Pfeffer und Currypulver nachwürzen.

Sonntag, 18. März 2012

Puten-Zimtstangen-Spieße mit Mango-Basilikum-Chutney und richtig geilem Kokosreis

Dieses Gericht ist mit das phantastischste was ich der letzten Zeit probiert und sogar selbst gekocht habe! Das Rezept stammt aus diesem Zimtkochbuch, das ich vor allem Zimt- aber auch Nichtzimtfans eindrücklich empfehlen kann!


Die Putenzimtspieße fand ich schon beim ersten Durchblättern total toll! Nun ist es leider so, dass extra lange Zimtstangen nicht so leicht zu finden sind. Durch Zufall, während der Suche eines Freundes nach einer sehr scharfen Würzsauce in der Markthalle von San Gil, Kolumbien, sah ich sie dann! Zwar etwas dick, bzw. viel dicker als die im Rezept, aber ich kaufte sie, allein um dieses Rezept auszuprobieren.


Da mein Mitesser eine Ananasphobie hat, tauschte ich sie durch Mango aus, was ebenso hervorrangend passte, wobei ich mir die Kombination Ananas Zimt sehr interessant vorstelle, das muss noch mal getestet werden. Statt Ananassaft verwendete ich frisch gepressten Orangensaft. Durch meine vielen Aufenthalte in Lateinamerika habe ich den meilenweiten Unterschied zwischen frischen und fertigen Fruchtsäften kennengelernt!

Der Hit ist auch diese köstliche und eigentlich sehr einfach Marinade für die Pouletstücke. Honig, Senf und Zimt bewirken wahre Höhenflüge. So auch der Kokosreis, der ebenfalls von meiner letzten Kolumbienreise inspiriert ist. An der Küste isst man mit Vorlieben Kokosreis zu frittiertem Fisch. Man mag es kaum glauben, aber auch die angebratenen Tomaten passten einfach toll zum Fruchtchutney, dem Kokosreis und dem Zimtpoulet.

Durch das Anbraten des Fleisches an den Zimtstangen, bekommen diese eine extra Note Zimt verliehen. Ich hoffe so sehr, dass ich irgendwo auf dieser noch mal so lange Zimtstangen finde.


Zutaten

Für das Chuntey
  • 1 reife Mango oder Ananas
  • 4 EL Zucker
  • 1 rote Chilischote, in feine Streifen geschnitten
  • 50 g Ingwer, geschält und fein gerieben
  • 4 EL Weißweinessig
  • 150 Ananassaft (oder Mango oder Orange)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle


Für die Zimtspieße

  • 50 g Honig
  • 1 EL Senf
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Zimtpulver
  • 3 Pouletbrüste, in Stücke geschnitten
  • 2-8 möglich lange Zimtstangen
  • 4-8 Kirschtomaten
  • 2 Basilikumzweige


Für den Kokosreis

  • 1 Tasse Reis
  • 1/2 Tasse Kokosmilch
  • 1/2 Tasse Wasser
  • Salz


Zubereitung

  1. Den Honig mit Senf, Öl und Zimt verrühren. Die Pouletstücke mit der Honig-Zimt-Marinade rundm bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Für das Chutney die Mango oder Ananas schälen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
  3. Den Zucker in einem Topf leicht karamellisieren lassen, die Fruchtwürfel, Chili und Ingwer hinzufügen und kurz andünsten. Mit dem Essig ablöschen, den Saft dazugießen und einkochen lassen, bis das Chutney angebunden ist.
  4. Für den Reis Kokosmilch mit Wasser aufkochen, salzen und den Reis auf kleiner Stufe mit geschlossenem Deckel dünsten.
  5. Die Zimtstangen mit einer Schere an einem Ende spitz zuschneiden. Die marinierten Poueltstücke abwechselnd mit den Kirschtomaten auf die Zimtstangen spießen und in einer Pfanne auf jeder Seite etwa 4 Minuten braten.
  6. Die Basilikumblätter in Streiben schneiden und unter das Chutney mischen. Die Pouletspieße mit dem Chutney und dem Kokosreis anrichten.

Montag, 21. November 2011

Murgh korma pistador - Hähnchen-Korma mit Pistazien und Rosen

Ich liebe einfach die indische Küche. Für mich gibt es keine schönere und vielfältigere Möglichkeit Gewürze und Aromen einzusetzen und immer kommt etwas total phantastisches heraus.

Die Sauce dieses Kormas, das übrigens aus Delhi stammt, besteht aus gemahlenen Pistazien. Ich empfehle nicht die gesalzenen Pistazien in der Schale zu verwenden, sondern, wer es sich denn erlauben kann, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen und die geschälten, ungesalzenen zu kaufen, die man auch für das Backen verwendet. So dringt ihr Geschmack einfach schöner hervor.

Safran tut ein weiteres dazu bei, dass dieses Korma so wunderbar köstlich ist, sowie Rosenwasser und frische Rosenblätter. Ich konnte doch tatsächlich Anfang November noch eine Rose in unserem Garten finden!

Wer auch immer dieses Rezept nachkochen sollte, der muss eines probieren: In ein Rosenblatt etwas Hühnchen und viel Sauce geben und dann darauf beißen. Dafür fehlen mir leider die passenden Worte...


Zutaten für 4 Personen
  • 100 g geschälte Pistazien
  • 250 ml kochendes Wasser
  • 1 großzügige Prise Safranfäden
  • 2 EL heiße Milch
  • 700 g Hähnchenbrustfilets in 2,5 cm große Stücke geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 4 EL Ghee oder utter
  • 6 grüne Kardamomkapseln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 TL Knoblauchpaste
  • 2 TL Ingwerpaste
  • 1 EL gem. Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • 160 g Sahne
  • 2 EL Rosenwasser
  • 6-8 weiße Rosenblätter
  • frisch gekochter Reis oder Naan-Brot

Zubereitung
  1. Die Pistazien in einer hitzebeständigen Schüssel mit dem kochenden Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Unterdessen den zerstoßenen Safran in der heißen Milch einweichen.
  2. Das Hähnchenfleisch in einer nicht metallische Schüssel geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft zufügen und gut ins Fleisch einreiben. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
  3. Das Ghee in einem mittelgroßen, schweren Topf bei nieriger Hite zerlassen und die KArdamomkapseln hineingeben. Wenn sie sich aufgeblasen haben, die Zwiebel hinzufügen und auf mittlere Hitze erhöhen. Unter häufigem Rühren 8-9 Minuten goldgelb dünsten.
  4. Knoblauch- und Ingwerpaste einrühren und unter häufigem Rühren 2-3 Minuten dünsten. Koriander sowie Chilipulver zufügen und unter Rühren 30 Sekunden dünsten. Dann das Fleisch hineingeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 5-6 Minuten goldbraun anbraten.
  5. Den Herd auf niedrige HItze herunterschalten. Joghurt und Safran samt Milch zugeben. Leicht zum Köcheln bringen und abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 7 Minuten umrühren, damit das Gericht nicht ansetzt.
  6. Unterdessen die Pistazien samt Einweichwasser mit einem Püriertstab oder in einer Küchenmaschine fein pürieren. Zur Fleischmischung geben, dann die Sahne einrühren. 15-20 Minuten köcheln lassen. Das Rosenwasser unterrühren und vom Herd nehmen. Mit den Rosenblättern garnieren und sofort mit Reis oder Naan servieren.

Samstag, 22. Oktober 2011

Pute mit Maronen-Salbei-Apfel-Zimt-Füllung in Rotwein-Feigen-Sauce

Vom Tisch direkt auf den Blog, so muss das mit absolut köstlichen und unbedingt nachzukochenden Rezepten sein!

Diese Maronenfüllung ist traumhaft und schmeckt total nach Weihnachten: Zimt, Honig, Apfel und Salbei passen toll zu den nussigen Maronen. Übrigens empfehle ich nicht die vorgegarten und vakuumierten Maronen, die schmecken einfach nicht so intensiv wie selbst zubereitete...

Die Sauce ist eine Rotweinsauce mit getrockneten Feigen, die durch das Garen im Wein schön prall werden. Alles zusammen ist einfach soooo lecker, dass ich das bestimmt noch mal für Freunde nachkochen werden.

Statt Putenschnitzel kann man auch Schweinelende füllen.

Wir haben heute Abend Kartoffelbrei dazu gegessen, natürlich nicht welchen aus der Tüte...


Zutaten
  • 2 Putenschnitzel
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • 200 g gegarte Maronen
  • 1 Prise Zimt
  • 2,5 EL Honig
  • 1 EL frischer, gehackter Salbei
  • 1/2 Apfel
  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g getrocknete Feigen
  • 200 ml Brühe
  • 150 ml Rotwein
  • 2 EL Sahne
  • 2 TL Mehl

Zubereitung
  1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Putenschnitzel flach klopfen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel auf beiden Seiten würzen.
  3. 100 g Maronen würfeln. Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel mit 1,5 EL Honig, Salbei, Zimt, Salz, Pfeffer und Apfelstücke vermengen. Putenschnitzel mit der Füllung bestreichen und aufrollen. Mit Zahnstocher oder einer Schnur befestigen.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchzehe schälen und mit einem Messerrücken zerquetschen, in das Öl geben. Putenrouladen von allen Seiten anbraten. Restliche Maronen und Feigen in die Pfanne geben. Mit 1 EL Honig beträufeln. Brühe und Wein angießen und kurz aufkochen lassen. Alles in eine ofenfeste Form geben und mit Alufolie bedecken. 15-20 Minuten garen lassen.
  5. Fleisch aus der Sauce nehmen, in eine Schüssel geben, mit der Folie abdecken und im Ofen warm halten. Sauce in einen Topf gießen und Sahne dazugeben. Mehl mit einem Schneebesen unterrühren und aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt.
  6. Fleisch auf einem Teller anrichten und mit der Sauce bedecken.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Ras el-Hanout-Huhn mit Trauben und Wein à la creme mit halbgeschmolzenen Mozzarella und Safran bestäubt

Was man manchmal so kreiert, kann ganz schöner Murks sein. Manchmal ist man aber auch total überrascht von einem ziemlich tollen Ergebnis. So ergings mir letztes Jahr mit meinem deftigen Brombeersaucen-Gericht (bin ich froh, dass es diesen Blog gibt und ich somit das Rezept notiert hab!), so ergings mir gestern zu einem deftigen Traubensaucen-Gericht.

Ras el-Hanout ist ein arabisches Gewürz und heißt, so wikipedia, "der Chef des Ladens". Man hat es mir aus dem Marokkourlaub mitgebracht und das einzige was ich wusste war, dass man sehr gut Fleisch damit würzen kann.

Volltreffer! Ras el-hanout bezaubert, zu Hühnchen passt es wie die Faust aufs Auge. Die übrigen Bestandteile des Gerichts sind eine Inspiration von einer Vorspeise aus einem Frankfurter Restaurant: Traubensauce-Mozzarella-Safranfäden. Ja, welcher Koch auch immer sich das ausgedacht hat, es schmeckt wundervoll.

Aus der Türkei habe ich mir erst ein Sackerl Safran mitgebracht. Ja wirklich, es ist ein kleines Sackerl, gefüllt mit gelbem Safranstroh, für ganze 2 Euro. Ich wusste schon, als ich den Preis hört, dass der Inhalt nicht wirklich qualitativ sein könnte. Aber für die Zwecke des gestrigen Abends hats gepasst.

Ich entschied mich für eine Rotweinsauce, obwohl ich eher zu Weißwein tendiert hatte. Nun war die Rotweinflasche aber schon offen gewesen und rückblickend betrachtet glaube ich, dass Rotwein viel besser gepasst hat, als dass es Weißwein hätte tun können. Dieses Gewürz braucht einfach einen starken Untergrund. :) Einen Klecks Honig hat die Sauce wiederum etwas abgemildert.

Letztendlich war ich so begeistert von dieser Kreation, dass ich dieses Gericht ganz sicher für Freunde kochen werde. Dann krieg ich vielleicht auch wieder was aus dem nächsten Urlaub mitgebracht! :-)

Zutaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • 200 g Hähnchenbrust
  • 1 EL ras-el-hanout
  • 200 g rote und grüne Trauben
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Brühe
  • 1 EL Honig
  • frischen Thymian
  • 100 g Creme fraiche
  • 1 Kugel Mozzarella
  • Safranfäden
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
  1. Frühlingszwiebeln von den Enden befreien und in Röllchen schneiden. Knoblauch schälen und fein würfeln. Butter in einer Pfanne erhitzen und Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin anbraten.
  2. Hähnchenfilet in 3 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und in der Pfanne anbraten. Mit dem ras-el-hanout von allen Seiten bestreuen und weitere 5 Minuten braten.
  3. Trauben halbieren und in die Pfanne geben. Wein und Brühe aufgießen, Thymian und Honig hinzufügen und kurz aufkochen. Hähnchen herausnehmen und die Sauce bei offenem Deckel und mittlere Hitze 15 - 20 Minuten einreduzieren lassen. Creme fraiche und Hähnchen zur Sauce geben und kurz erwärmen. Mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer abschmecken.
  4. Mozzarella in Scheiben schneiden und auf das Fleisch legen. Ein Deckel auf die Pfanne legen, um den Mozzarella etwas zum schmelzen zu bringen.
  5. Fleisch und Sauce auf einem Teller anrichten und mit Safranfäden bestreuen.

Montag, 4. Juli 2011

Gelb wie die Sonne - Hähnchencurry mit Safran

Seitdem ich Safran aus dem Iran geschenkt bekommen habe, probiere ich mit Genuss allerlei unterschiedliche Gerichte mit diesem tollen Gewürz aus. Dabei habe ich inzwischen das Gefühl bekommen, dass egal was man zubereitet, alles ganz zauberhaft schmeckt.

Nach einem Safran-Dessert mit Mango und Joghurt und verschiedene Zubereitungen von Safranreis, ob indisch oder italienisch, habe ich nun ein Hähnchengericht mit Safran ausprobiert. Inzwischen habe ich wohl ein ganzes Safran-Menü zusammen. ;)

Ich liebe Saucengerichte. Da brauche ich nicht viel Schnickschnack drum herum - eine gute, würzige Sauce, die man mit leckerem Reis auftunken kann, kann bereits das optimale Essen darstellen, so finde ich - und diese Sauce tut das, so findet man neben Safran auch Ingwer, Kardamom, Kreuzkümmel und Kurkuma in ihr. Angebraten betören diese Gewürze immer wieder jegliche Sinne!

Den Reis habe ich mich Erbsen und Minze zubereitet. Das hat gepasst. Ein ganz leckeres Curry der anderen Art!


Zutaten
  • 1 TL Safran
  • 2 EL Öl
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Stück Ingwer (3 cm), gehackt
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma, gemahlen
  • 400 g Hähnchenbrustfilet, in Stücke geschnitten
  • 375 ml Hühnerbrühe
  • 125 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Safranfäden in einer trockenen Pfanne bei geringre Hitze 1 - 2 Minuten rösten. In einer kleine Schüssel geben, heißes Wasser angießen und beiseite stellen.
  2. Öl bei mittlerer Hitze in einem Topf erwärmen. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer zugeben. Im geschlossenen Topf 10 Minuten sehr weich garen.
  3. Kardamom, Kreuzkümmel und Kurkuma zugeben und bei mittlerer Hitze 2 Minuten dünsten. Hähnchen zugeben und bei starker Hitze 3 Minuten anbraten. Safranflüssigkeit und Hühnerbrühe angießen. Aufkochen, dann bei reduzierter Hitze im geschlossenen Topf unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten garen.
  4. Das Hähnchenfleisch entnehmen und die Sahne angießen. Weitere 10-15 Minuten garen, bis die Sauce etwas reduziert ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Hähnchenfleisch noch mals in der Pfanne erwärmen.

Samstag, 28. Mai 2011

Geflügelsalat mit Ananas und Joghurt aus Südafrika

Dieser Salat ist perfekt für den Sommer. Nicht nur, dass er durch den Joghurt schön leicht ist, durch den Ingwer total frisch schmeckt, sondern auch, weil er auch perfekt ist für etwaige Reste von Grillfleisch.

Frische Ananas habe ich aber nicht verwendet. Wieso habe ich bereits im Beitrag meines gebackenen Pina-Coladas erklärt. Statt Erdnüssen habe ich gehackte Mandeln verwendet, aber ich glaube gesalzene Erdnüsse machen sich zu dem Salat viel besser!

Spontan dachte ich, dass der Salat auf Laugengebäck lecker schmecken würde.
Stimmt, nur der Effekt der entsteht, ist derselbe, wie beim Verköstigen einer Türkischen Pizza. ;)

Das Buch behauptet, das Rezept käme aus Südafrika. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, wel ich leider noch nicht da gewesen bin und ich nicht weiß, was die Küche dort auszeichnet. Lecker wars aber! :)


Zutaten
  • 200 g Hühnchenfleisch
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Erdnussöl
  • 1 Möhre
  • 3 Scheiben Ananas aus der Dose oder frische, wer bekommt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 150 g Joghurt
  • 3 EL Mayonnaise
  • 1 TL Rohrzucker
  • Salz und Pfeffer
  • 3 EL Erdnüsse

Zubereitung
  1. Frühlingszwiebeln putzen und waschen und in Ringe schneiden. Ingwer schälen und in feine Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer und Frühlingszwiebeln anbraten. Hühnchenfleisch dazugeben, salzen und pfeffern und solange braten, bis es durch ist. Alles in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen.
  2. Möhre schälen und fein raspeln. Ananas in Stücke schneiden. Zum Fleisch in die Schüssel geben und umrühren.
  3. Joghurt mit Mayonnaise und Rohrzucker verrühren und den Salat mit der Sauce vermengen. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Salat mit den Erdnüssen bestreuen.

Sonntag, 24. April 2011

Ozeanisch-Karibisches Hühnercurry

Ich konnte mich nicht entscheiden.

Indisch, thailändisch, costaricanisch, australisch... ?

Ich nahm von allem das Beste und vereinte es in etwas ganz wunderbarem:

Kokosmilch, Curry, Zitronenblätter, Zimt, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Garam Masala, Chili, Rosinen, Macadamianüsse, süße Kochbananen und japanischer Reis.

Ob das passt? Und wie!!

Es war ein Genuss ohne gleichen, wunderbar würzig, sämig, samtig. Dazu ein Stück Huhn. So mach ichs wieder!

Zutaten
  • zwei-daumendick Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 Hühnerteile
  • gemahlener Zimt
  • gemahlener Kurkuma
  • Currypulver
  • Garam Masala Pulver
  • 400 ml Kokosmilch
  • 3 grüne Kardamomkapseln
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 Zitronenblätter
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL Sojasauce
  • ein Hauch Chilipulver
  • 3 EL Rosinen
  • 1 EL Macadamianüsse
  • 1 reife Kochbanane

Zubereitung
  1. Knoblauch, Zwiebel und Ingwer schälen, hacken und in einer Pfanne anbraten. Hühnerteile dazugeben und allen gemahlenen Gewürzen bestreuen. Möhren in Würfel schneiden und mit dem Huhn anbraten.
  2. Mit Kokosmilch aufgießen, Zitronenblätter, Kardamomkapseln, Lorbeerblatt, Rosinen und Macadamianüsse dazugeben, mit Sojasauce, Pfeffer und Chilipulver abschmecken und bei geschlossenem Deckel 30 Minuten bei niedriger Temperatur schmoren lassen.
  3. Die Kochbanane schälen und in Scheiben schneiden. In heißen Öl von beiden Seiten anbraten.
  4. Curry mit Banane und Reis servieren.

Donnerstag, 7. April 2011

Mole Poblano nach dem Wunderkrautbuch von Frida Kahlo

"Zu Fridas persönlichen Gegenständen gehörte auch ein kleines, schwarzes Buch, das sie "Das Wunderkrautbuch" nannte. Es enthielt eine Sammlung von Kochrezepten zur Zubereitung der Opferspeisen für den Totenaltar..."

So beginnt "Das geheime Buch der Frida Kahlo" von Francisco Haghenbeck.

Über Mole Poblano, die berühmte Schokolademn-Chili-Sauce steht geschrieben, dass es über die Entstehungsgeschichte von Mole zuhauf gibt. Man sage sich, dass es damals in Peubla passiert sei, als ein Bischof ein paar Dominikanerinnen bat, etwas Erlesenes zu kochen, um den Vizekönig von Neu-Spanien zu beköstigen. Die Nonnen hätten sich an die Arbeit gemacht und eine von ihnen soll gesagt haben soll, als sie eine andere die vielen Zutaten mahlen sah:

"Pero como mole!" - "Aber wie sie doch mahlt!"


Das Bild zeigt die gemahlene Paste im Vordergrund und die bereits fertige Sauce im Hintergrund.

Die Zutaten Mandeln, Nelken und Zimt stammen aus der spanischen Kutur, die verschiedenen Chilisorten und Kakao aus der mexikanischen.
Tatsächlich habe ich, ganz persönlich, noch richtigen Kakao verwendet, als ganze Bohne, aber aus Costa Rica.

Die Zubereitung von Mole ist wirklich einfach. Chilischoten werden entkernt, angebraten und weich gekocht.


Alle anderen Zutaten miteinander vermischt, gebraten und gemahlen - nun gut, zugegebenermaßen püriert. :)


Ich glaube ich habe noch kein anderes Mole-Rezept gesehen, bei der Kochbanane verwendet wird. Einzeln konnte man sie nicht herausschmecken. Als Ergebnis erhält man viel mehr etwas total verschmolzenes, einzigartiges aus einer Vielzahl verschiedener Geschmäcker. Wahnsinn, ich bin beeindruckt!

Ich habe von der angebenen Menge nur die Hälfte genommen (selbst das reicht noch für ein ganzes Fest!), Hähnchenbrustfilets einfach angerbaten und fertige Brühe genommen.


Zutaten

  • mehrere Hühnchen oder ein großer Truthahn in Stücke zerlegt
  • 5 Chiptole-Chilis (hab ich weg gelasen, weil das sind die richtig scharfen)
  • 12 Mulato-Chilis
  • 12 Pasilla-Chilis
  • 10 Ancho-Chilis
  • 450 g Schmalz oder Butter
  • 5 mittelgroße Knoblauchzehen
  • 2 mittelgroße, in Ringe geschnittene Zwiebeln
  • 4 harte, in große Stücke zerbrochene Tortillas
  • 1 goldgelb geröstetes Brötchen
  • 125 g Rosinen
  • 250 g Mandeln
  • 150 g Sesamsamen
  • 1/2 EL Anis
  • 1 TL gem. oder 5 ganze Gewürznelken
  • 1 Kochbanane
  • 150 g Erdnüsse
  • 1 TL Koriandersamen
  • 25 g zerkleinerte Zimtstange
  • 1 TL gem. schwarzer Pfeffer
  • 3 Tafeln maxikanische Kochschokolade (ich habe Halbbitterschokolade verwendet, für diese Menge reichen meiner Meinung nach 200 g)
  • 250 g kleingeschnittene enthäutete Tomaten
  • Zucker

Zubereitung
  1. Die Chilischoten entkernen und in 300 g heißem Schmalz andünsten, aus der Pfanne nehmen, in einen Topf mit heißem Wasser geben und kochen, bis die Schoten weich sind.
  2. Im selben Schmalz den Knoblauch und die Zwiebeln glasig dünsten, dann alle restlichen Zutaten hinzufügen, von der Sesammenge jedoch nur die Hälfte. Das ganze unter ständigem Rühren kochen lassen und am Ende für einige Sekunden die Chilischoten mitdünsten.
  3. Die gegarte Mischung pürieren.
  4. Die dabei entstehende Paste im restlichen Schmalz schmoren lassen und die Brühe, in der das Fleisch gekocht wurde, dazugießen. Aufkochen, mit Salz und Zucker abschmecken. Es sollte eine dickflüssige Sauce entstehen.
  5. Fleischstücke hineinlegen und alles nochmals kurz erhitzen.
  6. Die restlichen Sesamsamen rösten und auf die in Tellern angerichteten Mole streuen.

Sonntag, 3. April 2011

Frida Kahlo: Huhn in Erdnuss-Mandel-Sauce - Pollo Frito en Almendrado

Im selben Kontext wie die Macarrones von Espinacos habe ich dieses Rezept ausprobiert, das im Buch "Mexikanische Feste - Die Fiestas der Frida Kahlo" gleich rechts daneben steht.

Ich kenne Erdnusssauce vorzugsweise aus der asiatischen Küche. In dieser mexikanischen Variante besteht sie einfach aus mit Erdnüssen und Mandeln pürierte Milch. Das schmeckt jetzt nicht schlecht, aber vielleicht würde ich das nächste mal noch ein paar Gewürze einsetzen. Frischer Thymian, wie er auf dem Foto auf dem Huhn liegt, hat eigentlich prima gepasst.

Für das Huhn empfehle ich Stücke ohne Knochen. Das ist wirklich viel einfacher mit der Panade zu essen. Für diese wird geschlagenes Eiweiß und Eigelb gemischt, so dass das Eigemisch, im Gegensatz in der deutschen Küche, sehr sehr fluffig wird. Statt Paniermehl werden Kräcker engesetzt. Ich entschied mich für Tuc-Kräcker. Nachos sind aber eigentlich auch eine gute Idee. Ein weiterer Unterschied ist, dass das Hühnchen bereits vor dem Panieren gebraten wird und zuerst in den Kräcker gewendet wird und dann im Ei. Irgendwie verkehrte Welt. :)

Die Panade fand ich super und ich war überrascht, dass sie getränkt in der Nusssauce immer noch knusprig bleibt. Am Ende soll Zimtpulver über das Huhn gestreut werden. Ich fügte es aber schon zu den zerkrümelten Kräcker dazu. Ein sehr leckeres Rezept, das ich weiterempfehlen kann! :)


Zutaten

  • 2 Hühnchen, in Portionsstücke zerlegt
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 6 Eier, getrennt
  • 250 g kracker, zerkrümelt
  • Zimtpulver
  • 150 g Erdnüsse, geröstet und enthäutet
  • 150 g Mandeln, blanchiert und enthäutet
  • 1 l Milch
  • 1-2 EL Zucker

Zubereitung
  1. Die Hühnerteile salzen und pfeffern. Reichlich Schmalz der Öl ca 2,5 cm hoch in einer schweren Pfanne erhitzen. De Hühnerteile braten und dabe gelegentlich wenden, bs se gar und goldgelb gebräunt sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  2. Die Eigelb zu dicken Schaum, de Eiweiß zu festem Schnee schlagen und beiden vermischen. Die Hühnerteile in den Kräckerkrümeln wenden und anschließend durch die Eimiscung zehen. Kurz in dem Schmalz oder Öl braten und zum Abtropfen auf Küchenpapier geben.
  3. Für die Sauce Nüsse mit Milch im Mixer pürieren, das Püree durch ein Sieb streichen, salz und in einer Pfanne erhitzen.
  4. Die Hühnerteile in die leise köchelnde Sauce geben und einige Minuten ziehen lassen. Auf einer Servierplatte anrchten, mit Zimt bestäuben und servieren.

Samstag, 19. Februar 2011

Andalusisches Hühnchen mit Walnuss-Dattel-Füllung

Manchmal steh ich in der Küche vor meiner Kochbuchbibliothek und zieh das Buch heraus, das ich schon am längsten nicht mehr in der Hand hatte. Dieses Andalusienkochbuch hatte ich nach meinem 5-wöchigen Aufenthalt in Malaga vor 3 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen und ich hab auch schon ein paar Dinge daraus gekocht. Wie zum Beispiel die super guten Auberginen mit Honig, die Avocado-Gazpacho, paprika gewürzte Kartoffeln (Ajoharina), Seeteufel und marinierte schwarze Oliven.

Beim Blättern hatte ich Lust bekommen auf das Schweinefilet, das mit Walnüssen und Datteln gefüllt ist und mit einer Tomatensauce serviert wird, in die auch Datteln rein kommen. Statt Schwein gabs Pute. Ich und meine Mitbewohnerin fanden das Gericht überaus köstlich. Das Fleisch zart-nussig-süß und die Tomatensauce, der ich noch eine Zimtnote gab, sämig. Dazu gabs Reis. Meine Empfehlung!


Zutaten
  • 2 Putenschnitzel
  • 8 Walnusskerne
  • 100 g Datteln + 5 Extra für die Sauce
  • 1 Dose Tomaten (425 ml)
  • 1 Möhre
  • 1 Selleriestange
  • 1 Zwiebel
  • 1/8 l trockenen Weißwein
  • 1/8 l Brühe
  • Salz, Pfeffer, Zimt
  • frischen Thymian und Rosmarin

Zubereitung
  1. Die Datteln entkernen und klein schneiden. Die Walnüsse hacken und mit den Datteln vermischen. Die Putenschnitzel salzen und pfeffern und mit dem Dattelnussgemisch füllen. Zusammenrollen und mit einem Küchengarn gut zusammenbinden.
  2. Eine feuerfeste Form mit Olivenöl einstreichen. Die Schnitzel hineinlegen und mit Olivenöl bepinseln. Den Ofen auch 180 Grad vorheizen.
  3. Die Möhre, Zwiebel und Sellerie schälen und fein hacken. In etwas Olivenöl anbraten und die Tomaten dazu geben. 15 Minuten bei schwacher hitzen einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die restlichen Datteln unter die Sauce rühren. Auf dem Fleisch verteilen, Thymian und Rosmarin abstreifen und darüber streuen. Wein und Brühe dazugeben. Im Ofen bei 160 Grad backen. Dabei die Schnitzel ab und zu umdrehen.
  4. Das Fleisch herausnehmen und in Scheiben schneiden. Mit Sauce servieren.

Dienstag, 23. November 2010

Costa Rica kulinarisch - Pico de gallo de mango mit Kokoshähnchen

In Costa Rica herrschen wahrscheinlich so viele Pico de gallo-Rezepte, wie in Deutschland Kartoffelsalatzubereitungen.

Pico de gallo bedeutet Hahnenschnabel und referiert eigentlich auf eine Salsa aus rohen Tomaten, Zwiebeln und Koriander. Es ist weniger eine dünnflüssige Sauce, als ein kleiner Salat aus kurz gehackten Zutaten.

Dies lässt Spielraum für etliche Variationen, schließlich kann man klein hacken was einen beliebt. Angetan von einer frischen costaricanischen Mango, die ich auf dem nächtlichen Markt bei der Marine in Quepos für einen viel zu hohen Preis gekauft habe (man sollte meinen, das tropisches Obst in tropischen Ländern nur so verscherbelt wird, eheheh, falsch gedacht), fand ich auf der Website des costaricanischen "essen&trinken" ein Rezept für eine Mango-Salsa, der ich letztendlich noch Avocado hinzufügte - schließlich ist ja alles erlaubt - und ich war ganz angetan von dieser Mango-Avocado-Paprika-Mischung, deren Geschmack durch die Säure von frischer Limette und Orange hervorgehoben wurde. Etwas schwarzer Pfeffer hätte noch gut getan, aber man kann ja nicht alles haben. ;)

Übrigens haben die Orangen hier eine grüne Schale, wie man auf dem Bild oben sieht, und für einen doofen Europäer ist es manchmal gar nicht so leicht Orange von Limette oder Zitrone zu unterscheiden...

Vom letzten Strandbesuch hatte ich nach dem genüsslichen Verzehr von Kokoswasser aus einer Kokosnuss noch Kokosfleisch übrig - ja hier fliegen einem die Kokosnüsse nur so um die Ohren - und zusammen mit Hühnchen landete dieses mit Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne. Hmmm... mit der Mangosalsa und Reis ein Riesengenuss!

Langsam passen sich meine Kochgewohnheiten dem Land an. Mal sehen was mir als nächstes einfällt. Vielleicht gedünsteter Mahi-Mahi im Bananenblatt? :)


Zutaten
  • 1 Mango, nicht zu reif
  • 1/2 rote Paprikaschote
  • 1 Avocado
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 EL Orangensaft
  • 3 EL klein gehackter frischer Koriander
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL brauner Zucker
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung
  1. Mango schälen und in kleine Stücke schneiden. Paprika, geschälte Zwiebel und Avocado ebenfalls in kleine Stücke schneiden und alles in eine Schüssel geben.
  2. Mit Limettensaft, Orangensaft, Zucker, Koriander, Salz und Pfeffer würzen und zu gegrillten Fleisch (mit Kokosnuss) servieren.


Montag, 4. Oktober 2010

Hühnchen aus dem Ofen mit Salbeiknödelfüllung

Nach der Vorspeise - marinierter Lachs mit Noilly Prat Schaum - gab es als Hauptspeise diese gefüllte Huhn mit Salbei.
Den provencialischen Kartoffelbrei mit Oliven (wovon es leider keine Fotos gibt) hätten wir uns sparen können, denn das Innenleben des Huhns in Form von Brotbröseln verwandelt sich zu einem leckeren Salbeiknödel, der als Beilage vollkommen ausgereicht hätte.

Wir fanden es sehr lecker. Der einzige Mangel, den alle bemerkten war, dass leider etwas zu wenig Sauce für 5 Personen da war.

Das nächste mal würden wir wohl den vom Huhn abgelassenen Sud mit zusätzlicher Hühnerbrühe anreichern. Wir haben die Sauce weiterhin mit Salbei und Creme fraiche abgeschmeckt. Ansonsten phantastisches Rezept.

Zutaten für 5 Personen
  • 1 Hähnchen (1,5 kg)
  • 45 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stange Staudensellerie, in dünne Ringe geschnitten
  • 160 g frische Brotkrumen (Toast)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 10 große Salbeiblätter
  • 20 g frische Petersilie
  • 2 Eiweiß
  • 30 g Butter
  • 1 EL Mehl

Zubereitung
  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Innereien und größere Fettstücke aus dem Hähnchen entfernen. Hähnchen abwaschen und mit Küchenpapier abtrocknen. Eine große flache Auflaufform fetten.
  2. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Sellerie zugeben und bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten dünsten, bis die Zwiebeln weich werden. Zusammen mit Weißbrotkrumen, Salz, Pfeffer, Salbei, Petersilie und Eiweiße in eine große Rührschüsselgeben un dgut mischen. Die Fülle sollte sehr feucht sein.
  3. Hähnchen mit der Masse füllen und die Öffnung mit einem Spieß oder mit Zahnstochern verschließen. Flügel und Schenkel mit Faden festbinden. Hähnchen mit zerlassener Butter bepinseln und in die Auflaufform legen. 90 Minuten im Ofen braten, dabei gelegentlich begießen. Bei der Garprobe sollte der austretende Fleischsaft klar sein. Hähnchen auf eine Servierplatte legen, abdecken und vor dem Zerlegen 10 Minuten ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeitfür die Sauce, die Auflaufform auf den Herd stellen. Mehl zum Bratensaft geben und zu einer glatten Masse verrphren. Bei kleiner Hitze 5 Minuten unter ständigem Rühren aufkochen und eindicken lassen. Wenn die Sauce zu dick wird, etwas Wasser oder Hühnerbrühe zugeben. Nach Geschmack würzen. Das gefüllte Hähnchen mit der Bratensauce servieren.

Donnerstag, 9. September 2010

Tartines mit Tandorihühnchen, Feigen und Manchego

Dieses schnelle Abendessen kann ich mir auch gut für ein Buffet vorstellen. Dafür müsste man nur die Brotscheiben etwas kleiner schneiden. In letzter Zeit bemerkt man hier in Frankfurt einen Hype um belegte Brote. Zum Beispiel bei La Maison du Pain oder Brot und seine Freunde oder Zeit für Brot kann man für wahnsinnig viel Geld wahrscheinlich sehr leckere belegte Brote erstehen - ich habe sie noch nie probiert. Bei La Maison du Pain heißen sie dann Tartines oder Croques, kalt oder warm, mit frischem, gerösteten Roggenlandbrot und allerlei Belagkreationen.

Ich glaub, belegte Brote zu machen lernt man schon als Kind, oder? Man nimmt einfach das, was einem schmeckt und packt es aufs Brot und dann in den Ofen. In meinem Fall legte ich frische Hähnchenbrust in Joghurt ein, den ich vorher mit einer Fertiggewürzmischung Tandori Marsala verrührt hatte. So bekam das Fleisch eine schöne würzige Note und eine noch schönere Farbe. Die Idee mit der Feige bekam ich erst, als ich im Supermarkt vor den Feigen stand und Manchegokäse hatte ich noch zu Hause. Gekrönt von frischem Thymian.

Ich habe in mein geröstetes Roggenbrötchen gebissen und dieses würzig-fruchtig-schmelzende geschmeckt. Sehr lecker - immer nur Butterbrot ist doch langweilig. :)


Zutaten für 4 Brötchenhälften
  • 2 Roggenbrötchen
  • 250 g Hähnchenbrust
  • 150 g Vollmilchjoghurt
  • 1 EL Tandorigewürz
  • 1 Feige
  • 4 dicke Scheiben Manchegokäse
  • frischer Thymian

Zubereitung
  1. Den Joghurt mit dem Tandorigewürz verrühren und das Fleisch darin eine halbe Stunde einlegen.
  2. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und das Hähcnehn 15-20 Minuten darin grillen, bis es gar ist.
  3. Die Brötchen in Hälften schneiden und mit dem Hähnchen belegen. Die Feige in Scheiben schneiden und auf das Hähnchen trapieren. Käse darauf geben und noch mal 5 Minuten im Ofen backen und dann mit frischem Thymian bestreuen.