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Sonntag, 8. März 2015

Maronengnocchi


Einer Freundin hatte ich von selbstgemachten Maronengnocchi erzählt. Da sie noch einen Vorrat an vakuumverpackten Maronen zu Hause hatte, beschlossen wir, welche zu machen. Das Rezept ist super und zum nachmachen empfohlen. Wichtig ist, die Kartoffeln in Wasser zu kochen, sondern im Ofen zu garen. So nehmen sie keine Flüssigkeit auf, werden trotzdem weich und man muss später nicht zu viel Mehl verwenden.

Wir haben die Gnocchi anschließend in einer Pfanne in Butter mit Knoblauch und Salbei angebraten. Einfach total lecker. Ich könnte sie schon wieder essen. :)


Zutaten
  • 200 g mehlig kochende Kartoffeln  
  • 250 g Maronen, vakuumverpackt
  • 2 Eigelb
  • 20 g Hartweizengrieß
  • 80 g Mehl
  • 40 g Parmesan
  • Salz
  • Muskatnuss am Stück
  • Knoblauch, Butter und Salbei

Zubereitung
  1. Kartoffeln in einen ofenfesten Behälter geben und im Ofen bei 200 Grad ca 40 Minuten lang backen. Wenn man mit einer Gabel rein sticht, sollten die Kartoffeln weich sein. Kartoffeln schälen und abkühlen lassen, dann zerstampfen.
  2. Maronen in einem Topf 10-15 Minuten kochen, bis sie weich sein. Abschütten und auch zerstampfen. Kartoffeln, Maroen, Eigelbe, Grieß, Mehl, geriebener Muskatnuss und geriebenen Parmesan zu einer homogenen Masse vermengen. Mit Salz abschmecken.
  3. Mit einem Teelöffel Teig abnehmen und in der Handfläche zu Kugeln rollen. Mit einer Gabel flach drücken. Gnocchi in einem großen Topf mit siedenen, gesalzten Wasser garen, bis sie an die Oberfläche steigen. Vorsischtig rausholen, in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Beliebig viele Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Salbei in Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Knoblauch und Salbei darin anbraten. Gnocchi dazu geben und in der Pfanne schwenken. Sofort servieren und mit Parmesan bestreuen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Immer und immer wieder: Tex-Mex-Schichtsalat

 

Diesen Salat habe ich nun das vierte Mal gemacht, doch erst jetzt komme ich dazu, ihn in meinem Blog aufzunehmen. Das Rezept fand ich in einer Zeitschrift von "Meine Familie und ich", doch längst hat er sich meinen Vorlieben angepasst und das heißt vor allem viiieeel mehr Acovado im Salat und Knoblauch im cremigen Dressing. :)

Er schmeckt mir und meiner gesamten Familie phantastisch und es musste ihn natürlich auch auf meiner Geburtstagsgrillparty geben. Wer mag, kann ihn auch mit Tortilla-Chips servieren.

Einen schönen Ersten Mai wünsche ich allen!
 

Zutaten
  • 1 kleiner Eisbergsalat
  • 250 g Cherrytomaten
  • 4 hartgekochte Eier, geviertelt
  • 1 Avocado
  • 1 Glas schwarze Oliven, entsteint
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • 1 Dose rote Kidneybohnen, abgetropft
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Cheddar oder junger Gouda am Stück
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Creme Fraiche
  • 200 g saure Sahne
  • 1/2 Bund Petersilie oder frischen Koriander
  • Salz, Pfefer
  • gem. Kreuzkümmel


Zubereitung
  1. Den Eisbergsalat waschen und Blätter in kleine Stücke schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Käse hobeln. Avocado schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  2. Knoblauchzehen schälen und feinhacken. Mit Creme Fraiche und sauerer Sahne verrühren. Petersilie oder Koriander fein hacken und unter die Creme rühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kreuzkümmel abschmecken.
  3. In einer großen Schüssel die Hälfte des Eisbergsalats geben. Die Hälfte des Mais, der Bohnen und Avocado, der Frühlingszwiebeln, Oliven, Tomaten und des Käses darauf verteilen. Mit der Hälfte des Dressings bedecken. Dies wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Zum Schluss den Salat mit den geviertelten Eiern garnieren.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Gebackener Kürbis nach Paul Bocuse


Auf die Idee Kürbis nach Bocuse Art zu kochen brachte mich meine Mutter, die von diesem Gericht schwärmt. Hierfür wird ein Kürbis entkernt und dann mit viel Brot, Knoblauchsahne und Käse gefüllt.

Zu dieser Jahreszeit fanden wir leider nur einen Hokkaido-Kürbis, der für das Rezept gar nicht soo geeignet ist, da eine Kürbisart mit stabiler Kürbiswand gebraucht wird, so dass man am Ende mit einem Löffel die leckeren Reste an der Wand abkratzen kann und man Ende einen völlig hohlen Kürbis vor sich stehen hat. 

Das geht natürlich mit einem Hokkaido-Kürbis schlecht, da man seine Schale ja bekanntlich essen kann. Er droht während dem Backen auseinander zu brechen - und genau das ist bei uns geschehen! Also doch lieber etwas früher als später aus dem Ofen holen. Glücklicherweise hatte ich den Kürbis in eine Form gestellt, so dass der Inhalt aufgefangen wurde.

Von dem fertig gebackenen Kürbis konnten wir locker sozusagen Kuchenstücke abschneiden. Das Kürbisfleisch zusammen mit der Käse-Brot-Füllung ist wirklich überaus köstlich, leider auch recht reichhaltig, aber der Sünde wert. :)
 


Zutaten
  • 1 Hokkaido-Kürbis, entkernt mit 600 ml Volumen
  • 125 g Weißbrot
  • 400 ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Gruyère (oder einen anderen würzigen Hartkäse)

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Vom Kürbis einen Deckel abschneiden und diesen aufheben. Mit einem Löffel allere Kerne entfernen.
  3. Weißbrot in kleine Stücke schneiden. Den Käse raspeln.
  4. Sahne mit geschälter Knoblauchzehe aufkochen und ca. 10 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen, so dass die Sahne einen Knoblauchgeschmack annimmt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Abwechselnd Weißbrotstücke und Käseraspel in den Kürbis einfüllen. Die Sahne dazugießen und den Deckel auf den Kürbis setzen.
  6. Den Kürbis in eine Ofenform stellen und 45 - 60 Minuten im Ofen backen. Falls er schon sehr "morsch" aussieht, schnell aus dem Ofen holen, damit die Wände nicht brechen.

Sonntag, 4. November 2012

In Hessen aufs Brot: Spundekäs

Wir in Hessen mögen gerne Spundkäse aufs Brot.


Gerne dippen wir auch Salz- oder Laugenbrezeln in den Spundkäse, der aus reichlich Butter, Quark und Frischkäse besteht. Die rote Farbe verleiht ihm edelsüßes Paprikapulver und richtig deftig wird er durch Knoblauch, Zwiebeln und Kümmel. In keinster Weise vergleichbar mit dem, was man an Spundkäse abgepackt im Supermarkt bekommt. Nachdem er eine Nacht gezogen ist, ist er einfach zum heineinsetzen!

Mein Beitrag zu Heikes Butterbrot-Event.

Butterbrot Event


Zutaten 
  • 85 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250 g Quark (40% Fett)
  • 100 g Frischkäse 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1/2 TL Kümmel
  • Salz und Pfeffer
  • 1/2 kleine Zwiebel

Zubereitung
  1. Butter, Quark und Frischkäse mit einem Handrührgerät kurz verquirlen. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Spundkäse matschig. 
  2. Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Nachdem alles miteinander ordentlich vermengt ist, fein gehackter Knoblauch und Paprikapulver mit einem Löffel unterrühren.
  3. Mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Spundkäse in eine Schüssel geben und mit einer fein gehackten haben Zwiebel garnieren. Über Nacht durchziehen lassen.

 

Dienstag, 29. Mai 2012

Aromatische Hähnchenbrust mit Thymian, Tomaten und Physalis, karamellisiert in Honig und garniert mit Kapuzinerkresseblüten

Komplizierter Titel, einfaches aber tolles Gericht! ;-)

Hähnhenbrust wird mit Frühlingszwiebeln, Knoblauch und frischem Tyhmian angebraten, Tomaten, Physalis und Honig dazugegeben und noch kurz im Ofen geschmort, so dass das Aroma der einzelnen Komponenten so richtig durchzieht.

Das schmeckt einfach wahnsinnig lecker, wahnsinnig aromatisch, ist herrlich sommerlich, ganz ohne Zugabe von Sahne, Käse oder Butter. Den letzten Schliff geben Kapuzinerkresseblüten, die zur Zeit so wunderschön blühen. Ein wahres Gemälde auf dem Teller, das schafft vor allem bei Mitessern Eindruck.

Mein Beitrag für den Kochevent Thymian, organisiert von Tobias.

Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - THYMIAN - TOBIAS KOCHT! vom 1.05.2012 bis 1.06.2012


Zutaten
  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stängel frischen Thymian
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Kirschtomaten
  • 10 Physalis
  • 2 TL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • Kapuzinerkresseblüten und firschen Tyhmian zum Anrichten

Zubereitung   

  1.  Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Hähnchenbrustfilets schräg je in zwei oder drei Stücke schneiden.
  3. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben schneiden. Die andere Knoblauchzehe in der Schale mit dem Messerrücken eindrücken.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Frhlingszwiebeln, Knoblauch und Thymian anbraten. Die Hähnchenbrustfilets dazu geben und von beiden Seiten anbraten. Salzen und Pfeffern.
  5. Kirschtomaten waschen und halbieren. Physalis aus der Schale befreien, waschen und halbieren. Alles in die Pfanne geben und scharf anbraten. Honig darüber träufeln und Fleisch und Gemüse karamellisieren lassen.
  6. Alles in eine ofenfeste Form geben und 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.
  7. Auf Tellern anrichten, mit Thymianblättern bestreuen und mit Kapuzinerkresseblüten garnieren.

Dienstag, 27. März 2012

Avocado-Pizza mit Oliven und Basilikum-Knoblauchöl

Nicht schon wieder Guacamole oder mexikanisch inspirierte Burritos!

Was kann man mit einer reifen Avocado eigentlich noch alles anstellen?
Nach größeren Experimenten war mir nicht, wie ein kolumbianischer süßer Avocadosaft oder Avocadoeiscreme. Die Avocado-Tomaten-Pizza mit Basilikum-Öl vom kleinen Kuriositätenladen dagegen weckte in mir die größte Avocado-Lust, Salamit-Pizza war gestern!!

Ich glaube ich habe meine neue Lieblingspizza gefunden, denn das Basilikumöl ist unglaublich zusammen mit der Avocado. Das Öl bereitete ich aber mit Knoblauch zu, weiterhin landeten bei mir auf der Pizza noch Oliven.

Das vom Kuriositätenladen vorgeschlagene Hibuskussalz wollte ich auch auf meine Pizza streuen (habe ich zu Weihnachten bekommen und ist immer noch ungeöffnet!), vergaß es dann aber letztendlich. Ärgerlich. Oder vielleicht auch gut, denn so habe ich einen driftigen Grund die Pizza noch mal zu machen!! :-)


Zutaten

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 5 g Salz Salz
  • 1 TL Zucker
  • 25 ml Olivenöl
  • 160 ml Wasser


Für den Belag

  • 125 g Cherry-Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 125 g geriebenen Käse (Mozzarella)
  • eine handvoll schwarze Oliven
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskussalz


Zubereitung

  1. Hefe in lauwarmen Wasser mit dem Zucker auf lösen und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Salz zufügen. Bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  2. Den Ofen 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig dünn ausrollen, ca. 3 mm. Den Teig auf das Blech legen.
  3. 1/2 Bund Basilikum mit Knoblauch und etwas Olivenöl pürieren und auf dem Teig verteilen. Mit Käse und Oliven belegen. Tomaten halbieren und darauf verteilen.
  4. Pizza 15-20 Minuten backen und mit der in Streifen geschnittenen Avocado belegen.
  5. Mit Pfeffer und HIbiskussalz bestreuen.

Montag, 6. Februar 2012

Tunke aus Kolumbien - Boronia version costeña

Liebe Grüße an alle aus Kolumbien. Ich befinde mich immer noch in diesem schönen Land, genauer gesagt inzwischen in Cartagena, die Stadt der Liebe Lateinamerikas und die wohl schönste des gesamten Landes!
Mein Alltag wird begleitet von karibischem Flair und viel, viel Sonne. Nein, ich vermisse Deutschland bei -14 Grad gerade überhaupt kein bisschen!

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich hier auch die Möglichkeit zum Kochen habe und somit gerne eine kolumbianische Speise zum aktuellen Kochtopf-Event "Tunken" beitragen möchte.

Nicht nur, dass diese kolumbianisch ist, sie ist sogar richtig costensisch [costeña], so wie alles hier bezeichnet wird, was von der Küste, eben von Cartagena kommt.


"Boronia" ist wirklich ein Wahnsinnsschmaus. Könnt ihr euch vostellen wie ein Mix aus Aubergine und reifer Kochbanane schmeckt? Vermischt mit Basilikum, Knoblauch, Tomaten, Zwiebeln und dazu mit Käse überbacken? Ich konnte es kein bisschen, und es ist soo lecker!


Auch in Kolumbien tunkt man gerne, ich tat es hier mit Brot in einen Auberginen-Kochbananen-Dipp. Da ich keinen Ofen in meinem kleinen Apartment habe, habe ich den Käse nur so darüber gestreut. Das schreit nach Wiederholung und die kommt ganz bestimmt, wenn ich wieder daheim bin. Das dauert zum Glück noch ein kleines bisschen... :)

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)


Zutaten
  • 3 reife Kochbananen
  • 3 Auberginen
  • 2 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 50-100 g Parmesan oder Mozzarella
  • Olivenöl
  • Butter
  • Brot


Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Auberginen halbieren und kreuzweise einschneiden. Mit etwas Olivenöl bestreichen und für 30 Minuten in den Ofen geben. Etwas abkühlen lassen und das Auberginenfleisch mit einem Löffel auskratzen.
  2. Die Kochbananen schälen und in Stücke schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Bananen 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis man sie zu einem Muß zerdrücken kann. In einer Schüssel mit den Auberginen vermischen.
  3. Knoblauchzehen und Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und ebenfalls würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und alles anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind unter das Auberginen-Bananen-Gemisch rühren.
  4. Basilikum waschen und fein hacken. Ebenfalls unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Dipp mit dem Käse bestreuen und bei 150 Grad im Ofen kurz überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
  6. Mit Brot servieren.

Samstag, 17. Dezember 2011

Raclette-Rezepte: Frühlings-Dip

Zu den Kartoffel-Käse-Pfännchen des traditionellen Raclettes wollte ich passende Saucen anbieten und entschied mich u.a. für diesen Frühlings-Dipp, der, so das Kochbuch, besonders gut zu Kartoffeln passen soll.

Er besteht aus Magerquark, Frischkäse und Creme fraiche und kleckst herrlich dick vom Löffel. Die Kresse bringt einen Hauch Frühling in einen überaus regnerischen Dezember. Ich mengte noch eine klein geschnittene Knoblauchzehe unter. Dann war er perfekt.

Dieser Dipp gehörte zu meinen Favorieten auf dem reich gedeckten Tisch.


Zutaten (für 8-10 Personen)
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 300 g Creme fraiche
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 3-4 EL Kresseblättchen
  • 1 Knoblauchzehe, in feine Stücke gehackt.


Zubereitung

  1. Magerquark, Frischkäse und Creme fraiche miteinander verrühren, bis alles cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Kresseblättchen und fein gehackter Knoblauch unterrühren.


Montag, 21. November 2011

Murgh korma pistador - Hähnchen-Korma mit Pistazien und Rosen

Ich liebe einfach die indische Küche. Für mich gibt es keine schönere und vielfältigere Möglichkeit Gewürze und Aromen einzusetzen und immer kommt etwas total phantastisches heraus.

Die Sauce dieses Kormas, das übrigens aus Delhi stammt, besteht aus gemahlenen Pistazien. Ich empfehle nicht die gesalzenen Pistazien in der Schale zu verwenden, sondern, wer es sich denn erlauben kann, etwas tiefer in den Geldbeutel zu greifen und die geschälten, ungesalzenen zu kaufen, die man auch für das Backen verwendet. So dringt ihr Geschmack einfach schöner hervor.

Safran tut ein weiteres dazu bei, dass dieses Korma so wunderbar köstlich ist, sowie Rosenwasser und frische Rosenblätter. Ich konnte doch tatsächlich Anfang November noch eine Rose in unserem Garten finden!

Wer auch immer dieses Rezept nachkochen sollte, der muss eines probieren: In ein Rosenblatt etwas Hühnchen und viel Sauce geben und dann darauf beißen. Dafür fehlen mir leider die passenden Worte...


Zutaten für 4 Personen
  • 100 g geschälte Pistazien
  • 250 ml kochendes Wasser
  • 1 großzügige Prise Safranfäden
  • 2 EL heiße Milch
  • 700 g Hähnchenbrustfilets in 2,5 cm große Stücke geschnitten
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 4 EL Ghee oder utter
  • 6 grüne Kardamomkapseln
  • 1 große Zwiebel
  • 2 TL Knoblauchpaste
  • 2 TL Ingwerpaste
  • 1 EL gem. Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 300 g Naturjoghurt
  • 160 g Sahne
  • 2 EL Rosenwasser
  • 6-8 weiße Rosenblätter
  • frisch gekochter Reis oder Naan-Brot

Zubereitung
  1. Die Pistazien in einer hitzebeständigen Schüssel mit dem kochenden Wasser übergießen und 20 Minuten ziehen lassen. Unterdessen den zerstoßenen Safran in der heißen Milch einweichen.
  2. Das Hähnchenfleisch in einer nicht metallische Schüssel geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft zufügen und gut ins Fleisch einreiben. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank marinieren.
  3. Das Ghee in einem mittelgroßen, schweren Topf bei nieriger Hite zerlassen und die KArdamomkapseln hineingeben. Wenn sie sich aufgeblasen haben, die Zwiebel hinzufügen und auf mittlere Hitze erhöhen. Unter häufigem Rühren 8-9 Minuten goldgelb dünsten.
  4. Knoblauch- und Ingwerpaste einrühren und unter häufigem Rühren 2-3 Minuten dünsten. Koriander sowie Chilipulver zufügen und unter Rühren 30 Sekunden dünsten. Dann das Fleisch hineingeben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 5-6 Minuten goldbraun anbraten.
  5. Den Herd auf niedrige HItze herunterschalten. Joghurt und Safran samt Milch zugeben. Leicht zum Köcheln bringen und abgedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 7 Minuten umrühren, damit das Gericht nicht ansetzt.
  6. Unterdessen die Pistazien samt Einweichwasser mit einem Püriertstab oder in einer Küchenmaschine fein pürieren. Zur Fleischmischung geben, dann die Sahne einrühren. 15-20 Minuten köcheln lassen. Das Rosenwasser unterrühren und vom Herd nehmen. Mit den Rosenblättern garnieren und sofort mit Reis oder Naan servieren.

Freitag, 21. Oktober 2011

Knoblauch-Salbei-Brot

Ich liebe Knoblauch. Beim Kochen gibt es keine schönere Genugtuung, ungehemmt Knoblauch verwenden zu können, z.B. weil man kurz danach nicht sich mit Freunden trifft.

Deswegen freue ich mich sehr über das Thema für den Monat Oktober "Knoblauch" des Garten-Koch-Events.

Ich habe ein Knoblauch-Brot mit viel Salbei ausgesucht und es schmeckt göttlich! Ich habe es etwas anders zubereitet, als die Rezepte, die bereits im web so umher wirren. Den Knoblauch und Salbei habe ich mit Olivenöl in der Pfanne angebraten, bevor ich es in den Teig gab. Dadurch entfalten sich schön die Aromen und das Brot wird durch das Öl richtig saftig.

Es schmeckt toll mit leicht gesalzener Butter oder auch zusammen mit guten Olivenöl.

Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch  [31.10.2011]


Zutaten
  • 280 - 300 g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL lauwarmes Wasser
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL frischer, gehackter Salbei
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Honig

Zubereitung
  1. Mehl in eine große Schüssel geben. In der Mitte eine Kuhle formen und die Hefe hinein bröckeln. Die Hefe mit Zucker bestreuen und mit 3 EL lauwarmen Wasser und etwas Mehl anrühren. Zugedeckt an einem warmen Ort 10 Minuten gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit Knoblauch fein hacken und einen TL für später beiseite stellen. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch und Salbei 5 Minuten anbraten. Vollständig abkühlen lassen.
  3. Knoblauch-Salbei-Öl mit Wasser, Salz und Honig zum vorgegangenen Teig geben und 5-10 Minuten ordentlich durchkneten. Wenn der Teig zu weich ist, etwas mehr Mehl unterkneten. Eine weitere Stunde zugedeckt gehen lassen.
  4. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Brot zu einem Laib formen und mit restlichen Knoblauch bestreuen. Ca. 20-25 Minuten backen, bis das Brot braun geworden ist.

Samstag, 1. Oktober 2011

Mashed Garlic Potatoes

Kartoffelpüree - made in USA. Als Kolumbus Amerika entdeckte, entdeckte er auch die Kartoffel. Dass man vor 500 Jahren Kartoffelbrei mit derart teuflisch viel Knoblauch, Butter und Sahne zubereitet hat, wage ich allerdings zu bezweifeln. :)

Auf jeden Fall wird das Püree dadurch so richtig cremig und würzig. Alternativ kann man natürlich auch Milch verwenden und weniger Butter, auf die 6 Knoblauchzehen sollte man aber nicht verzichten!!

Ich hab mein Püree noch mit Petersilie bestreut.
Ein bisschen germanischer Einfluss muss sein! :)
Mit diesem Rezept möchte ich auch gerne erinnern, dass Tütenbrei eine fatale Erfindung der Industriewelt ist und die jüngeren Generationen es anders fast gar nicht mehr kennen... also back to the roots - back to Kolumbus! :D


Zutaten
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 6 Knoblauchzehen
  • 80 g Butter
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung
  1. Kartoffeln waschen, schälen, je nach Größe halbieren oder vierteln. In Salzwasser in ca. 20 Minuten gar kochen. Abgießen, ausdämpfen lassen.
  2. 6 Knoblauchzehen abziehen, durch die Knoblauchpresse drücken, mit Butter, Brühe und Sahne in einem Topf erhitzen.
  3. Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken, mit der warmen Flüssigkeit verrühren.
  4. Mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.

Dienstag, 9. August 2011

Rouille - Provenzalische Knoblauchtunke mit Safran

Ich habe schon seit einem Jahr ein Kochbuch mit Rezepten aus der Provence, aber ich fange erst jetzt an daraus zu kochen.

Das Rezept für Rouille hatte gleich meine Aufmerksamkeit gewonnen. Eine Knoblauchtunke ganz ohne Ei, aber mit Safran. Super! Sie wird übrigens auf Brotbasis gemacht, so dass man super Brot vom Vortag verwerten kann.

Im Rezept steht, dass sie gut zu Fischsuppen passt oder auch zu gedünstetem oder gebratenen Gemüse. Man kann sie auch einfach wiederum mit Brot auftunken oder sich unter Krabben-Spaghetti mischen. :-)


Zutaten
  • 50 g Weißbrot
  • 100 ml Brühe
  • 1-2 rote Chilischoten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 6-8 TL Safranfäden
  • 100 ml Olivenöl
  • Salz

Zubereitung
  1. Weißbrot entrinden, in kleinen Stücken im Fond ca. 5 Min. einweichen. Chilischoten waschen, entkernen und klein schneiden. Knoblauch schälen und hacken.
  2. Safran zwischen den Fingern zerreiben und mit wenig warmen Wasser verrühren. Mit Knoblauch und Chili im Mixer fein pürieren. Brot ausdrücken und untermixen. Olivenöl erst tropfenweise, dann in dünnem Strahl dazugeben, so dass eine cremige Paste entsteht.
  3. Rouille mit Salz abschmecken.


Samstag, 24. Juli 2010

Caramelle mit Ricotta, Basilikum und schwarzen Oliven

Diese gefüllte Pasta heißt Caramelle, also "Bonbons". Ihre Füllung besteht aus einer klassischen Mischung von Käse, Oliven und Basilikum. Dazu kommen geschmorte reife Tomaten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln. Diese Sauce ist so einfach, aber derart aromatisch, das glaubt man gar nicht.

Inspiriert habe ich mich von dem Rezept von Jamie Oliver "Besser kochen mit Jamie". Während Jamie den Teig natur belässt, hatte ich nach meiner Erfahrung mit grünem Lust auf roten Teig gehabt.

Es ist weniger Arbeit als es aussieht. Sicherlich hätte ich den Teig dünner ausrollen müssen, aber die Pastamaschine ist kaputt.

Ein Hochgenuss von einem Pastagericht und Sommer pur!


Zutaten für 4 Personen

Für den Teig
  • 600 g Mehl
  • 5 große Eier
  • 2 El Tomatenmark
  • etwas Olivenöl
  • Salz

Für die Füllung
  • 1 großes Bund Basilikum
  • 250 g Ricotta
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 kleine Handvoll schwarze Oliven
  • 2 handvoll frisch geriebenen Parmesan
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Sauce
  • Olivenöl
  • 2 Stückchen Butter
  • 2 Knoblauchzehen, geshcält und in dünne Scheiben geschnitten
  • 400 g sehr reife Tomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung
  1. Für den Teig das Mehl in eine weite Schüssel häufen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Eier, das Tomatenmark und etwas Öl und Salz hineingeben und mit einer Gabel gründlich verrühren. Dann nach und nach das umgebende Mehl einarbeiten. Kraftvoll verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie packen und 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllung Basilikum mit den oberen Stängelabschnitten fein hacken und mit Ricotta, Muskatnuss, Oliven und 1 Handvoll Parmesan vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Spritzer Olivenöl verrühren.
  3. Pastateig mit Hilfe einer Pastamaschine dünn ausrollen (mindestens Stufe 6). Das Teigblatt in Rechtecke von 10 x 6 cm schneiden. In die Mitte jeweils 1 TL der Füllung setzen. Den Teig rundum dünn mit Wasser bepinseln, längs aufrollen und die Enden kräftig zusammendrücken. Die Caramelle in siedenem Wasser ziehen lassen, bis sie aufsteigen.
  4. Für die Sauce 1 Stückchen Butter mit einem Spritzer Olivenöl in einem Topf erhitzen, erst die Knoblauchscheiben, dann die Frühlingszwiebeln und 1 Minute später die Tomaten hinzufügen. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Tomatenstücke weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Caramelle in einem Sieb abtropfen lassen und in die köchelnde Tomatensauce einlegen. Durchschwenken und 1 Handvoll Parmesan darüber streuen und wieder kurz schwenken. 30 Sekunden iehen lassen.

Freitag, 5. Februar 2010

Garlic-Naanbrot

Zu indischen Saucengerichten, wie dem Butterchicken oder Mangochicken muss man einfach das herrliche indische Fladenbrot servieren, denn was gibt es schöneres als den Rest Sauce mit warmen Brot aufzutunken.

Das Rezept habe ich mir von Petras Brotkasten geklaut, aber ich habe nur eine Mehlsorte verwendet. Ich war sehr zufrieden damit, nur dass ich glaube, dass es wirklich wichtig ist, das Brot bei hoher Temperatur zu backen, damit es nicht zu lang im Ofen bleibt und dadurch etwas trocken wird. Das ist mir nämlich passiert. Ich werde es noch mal testen.

Nach dem Backen habe ich die heißen Fladen gleich mit einem Mix aus Butter und klein gehacktem Knoblauch bestrichen, so dass die Knoblauchbutter schön in das Brot einziehen konnte. Das hat mir mal ein Freund gezeigt, der beruflich öfters in Indien ist. Mmmhh, lecker!!!


Zutaten für 4 Fladen

  • 20 g frische Hefe
  • 120 ml Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Joghurt
  • 40 g geschmolzene, abgekühlte Butter
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL weiche Butter
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt

Zubereitung:
  1. Die Hefe in das Wasser streuen und den Zucker zugeben. 5 Minuten stehenlassen. Das Wasser in die Schüssel der Küchenmaschine schütten und das Mehl dazugeben. Joghurtund Butter einrühren. 5 Minuten auf Stufe 1 kneten, dann das Salzeinrieseln lassen. Noch 5 Minuten auf Stufe 2 kneten, dann den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz von Hand durcharbeiten. Der Teig soll weich und elastisch sein und nicht kleben.
  2. Eine Schüssel mit Öl ausstreichen, den Teig hineingeben und drehen, so dass er mit einem Ölfilm überzogen ist. Die Schüssel mit Klarsichtfolie abdecken und den Teig gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  3. 30 Minuten vor dem Backen einen Rost mit dem Backstein auf die mittlere Schiene schieben und den Ofen auf höchste Stufe (bei mir 275°C) vorheizen.
  4. Den Teig in 4 gleichschwere Teile teilen, jeweils zu Bällen formen und leicht flachdrücken und zu ovalen Fladen ausrollen. 5 Minuten backen bis sie braun werden,dabei plustern sich die Fladen auf. Die Fladen aus dem Ofen holen.
  5. Butter mit Knoblauch verrühren und die Fladen damit beträufeln. Mit einem Tuch abdecken, damit sie warm bleiben