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Montag, 5. Januar 2015

Quarkstrudel mit Marzipan, Pistazien und Mandeln

Nach einem Umzug und einer weiteren Reise nach Lateinamerika, komme ich endlich wieder zum Bloggen! Obwohl Weihnachten längst rum war, ließ ich es mir nicht nehmen, einen Strudel zu backen. Meinen ersten Strudel! Ein Strudel mit Quark sollte es sein, mit einer Füllung aus Marzipan, Pistazien und Mandeln.


Ich formte aus dem wunderbar zu knetenden Teig einen großen Leib. Leider brauchte dieser sehr lange, bis er in der Mitte durchgebacken war, so dass die Ränder schon stark braun waren. Das nächste mal würde ich zwei kleine Strudel backen.


Statt getrocknete Aprikosen und Cashewkerne, verwendete ich Rosinen und Mandeln. Außerdem fügte ich Zitronat und Orangeat hinzu, was - so finde ich - bei keinem Strudel fehlen darf. Herausgekommen ist ein wahnsinnig lecker, reichhaltiger und saftiger Strudel! Den werde ich im Dezember diesen Jahres noch mal backen!



Zutaten
  • 200 g Rosinen
  • 3 EL Rum oder Amaretto
  • 200 g Marzipanmasse
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 250 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 325 g Magerquark
  • 75 gehackte Pistazien
  • 1/2 Päckchen Zitronat
  • 1/2 Päckchen Orangeat
  • 200 g Puderzucker

Zubereitung
  1. Rosinen mit Rum oder Amaretto beträufeln. Marzipan würfeln.
  2. Mehl, Backpulver, 150 g Butter in Flöckchen, Zucker, Vanille-Zucker, Eier und Quark in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Fläche nochmals durchkneten. Rosinen, Pistazien, Mandeln, ZItronat und Orangeat unterkneten. Teig auf wenig Mehl zu einem Rechteck (32 x 38 cm) ausrollen. Marzipan gleichmäßig daarauf verteilen. Teig zum Stollen formen.
  4. Stollen af ein mit Backpapier ausgelegtes BAckblech legen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 175 Grad) 60-70 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier bedecken. Auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen.
  5. 100 g Butter schmelzen. 1/4 der Butter auf den noch warmen Stollen streichen und 1/4 des Puderzuckers darauf sieben. Vorgang wiederholen, bis beides verbraucht ist.


Dienstag, 13. Mai 2014

Saftiger Möhrenkuchen mit Datteln, Walnüssen und Mascarpone-Frosting


Im Internet gibt es Millionen von Rezepten für Möhrenkuchen. Aber nur dieses Rezept bleibt in Erinnerung. Der Teig enthält neben einer Menge Möhrenraspeln auch getrocknete Datteln und Walnüsse. Der Kuchen wird dadurch, und zusammen mit etwas Zimt und Muskat, unglaublich würzig und ist ganz bestimmt nicht nur eine Sensation zu Ostern, sondern das ganze Jahr über!

Bestrichen wird der Möhrenkuchen mit einem schön cremigen Frosting aus Mascarpone. Marzipan habe ich grün und gelb gefärbt und mit einer Blumenornamentrolle ausgewalzt sowie mit Keksformen Frühlingstiere ausgestochen und den Kuchen damit belegt.


Essbarer Blütenmix und rotes Kirschkrokant bringen noch etwas Farbe und puren Frühling ins Spiel und sind auch ein leckerer Spaß für das Auge.

Ich habe das Originalrezept leicht verändert. Einen Teil Mehl habe ich mit gemahlenen Nüssen ausgetauscht (wie beim klassischen Möhrenkuchen), statt Olivenöl habe ich geschmacksneutrales Öl genommen (der Olivengeschmack wäre aber durchaus interessant), der Muskat im Teig war meine Idee gewesen und den Zucker habe ich etwas reduziert. Wer süße Kuchen nicht mag, sollte noch weniger Zucker nehmen, weil die Datteln ebenfalls für ordentliche Süße beitragen.

Ich persönlich liebe dieses Rezept für Möhrenkuchen und werde ihn ganz bestimmt noch ganz oft machen!



Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser)

Für den Teig
  • 500 g Möhren
  • 300 g Datteln
  • 150 g Mehl
  • 100 g gem. Haselnüsse
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimtpulver
  • ger. Muskatnuss
  • 250 g Walnüsse
  • 200 g braunen Zucker
  • 100 g weißen Zucker
  • 1/4 l Sonnenblumenöl

 Für das Frosting


  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Puderzucker
  • 80 g weiche Butter

Zubereitung
  1. Die Möhren schälen und raspeln. Datteln entkernen, halbieren und hacken. Walnüsse in einer Küchenmaschine fein hacken.  Das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver, Zimt und einer Prise Muskat vermischen. Möhren, Datteln, gehackte Walnüsse, Mehlmischung und Zucker miteinander vermengen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb cremig schlagen, nach und nach das Öl zugeben und weiterschlagen. Die Eigelb-Öl-Creme mit der Möhrenmischung vermengen. Das Eiweiß vorsichtig unterheben.
  3. Eine Springform mit Backpapier auslegen und einfetten. Den Teig einfülen und glatt streichen. Ca. 50-60 Minuten backen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, das Papier abziehen und vollständig auskühlen lassen.
  4. Für das Frosting alle Zutaten schaumig schlagen und den Kuchen damit rundherum bestreichen. 
 

Donnerstag, 27. März 2014

Drei Fragezeichen-Motivtorte und wie man den Schwager aus einer 16-cm Torte springen lässt - oder Nuss-Schoko-Biskuit mit Birnen und Stracciatella-Sahne

Egal wie alt man wird, Hörspielkassetten sind und bleiben der Hit. Deswegen gab es eine Ration neuer Folgen der drei Fragezeichen für das Geburtstagskind, bei dem man eigentlich vermuten müsste, aus dieser Zeit seit Jahrzehnten herausgewachsen zu sein... Irrtum!

Passend zu den Kassetten wollte ich die Geburtstagstorte in das gleiche Thema setzen. Eine drei-??? Motivtorte. Das Internet gibt bislang wenig Ideen und Vorschläge her, also bastelte ich selbst.


Die Torte selbst besteht aus einen Biskuitteig ohne Mehl, nur mit Nüssen und Schokolade. Den Rest Schokolade der 100 g Tafel raspelte ich in die steif geschlagene Sahne rein, mit der die Torte gefüllt und verkleidet wird. Um eine fruchtige Komponente reinzubringen, belegte ich die einzlenen Tortenschichten mit Birnen.


Ich benutzte dieses Rezept bei Chefkoch als Grundlage. Halbierte aber die Mengen, weil ich den Kuchen in einer 16-er Springform backen wollte.


Für den schwarzen Hintergrund des Logos der drei ??? färbte ich Marzipan mit schwarzer Lebensmittelfarbe. Kleinere Mengen Marzipan wurden blau und rot und für das weiße Fragezeichen ließ ich das Marzipan einfach in der Naturfarbe. Dann druckte ich das Logo aus, schnitt ein Fragezeichen aus, rollte das Marzipan aus, klebte das ausgeschnittene Fragezeichen aus Papier auf und schnitt mit einem Messer runderherum. Und schon hatte ich ein originageltreues ?.


Ein weiteres Geschenk war der Überraschungsbesuch meines Schwagers, der leider im Ausland derzeit lebt. Ich hatte die wunderbare Vorstellung ihn aus der Torte springen zu lassen, jedoch nur symbolisch. Deswegen kaufte ich den männlichen Part einer Puppe für Mädchen, klebte ihm das Gesicht des Überraschungsgastes auf und steckte ihn in die Torte. Da niemand weiß welche Stoffe in so einer Plastikpuppe enthalten sind und ich den Kuchen nicht kontaminieren wollte, umwickelte ich diese ordentlich in Alufolie. Mit ein bisschen übrig gebliebenes Marzipan schaffte ich den Effekt, als würde er gerade tatsächlich aus der Marzipandecke auftauchen.


Da man ihn nicht auf den ersten Blick sehen sollte, bastelte ich aus dem drei-??? Logo eine harte Hülle, die das Geburtstagskind dann abziehen durfte, nachdem sie ein Rätsel erraten hatte. Der Kuchen war optisch und geschmacklich wirklich ein voller Erfolg!



 Für den Teig
  • 4 Eier
  • 125 g Zucker
  • 75 g gem. Haselnüsse
  • 50 g gem. Mandeln
  • 50 g geriebene Schokolade
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 Prise Zimt
  • 1/2 ger. Tonkabohne (optional)

  Für den Belag
  • 400 ml süße Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 50 g ger. Schokolade
  • 4 Birnenhälfte aus der Dose
  • 50 g Aprikosenmarmelade 
  • 200 g Marzipan
  • etwas Puderzucker

Zubereitung
    1. Haselnüsse, geriebene Schokolade, Mandeln, Zimt und Abrieb einer halben Tonkabohne mit Backpulver mischen. Die Eier trennen.
    2. Die Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker und dem Bittermandelöl hellcremig rühren. Nun die Haselnussmischung löffelweise einrieseln lassen und das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Die Teigmasse in eine vorbereitete Springform (16 cm Durchmesser) geben und glatt streichen.
    3. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C - 180°C ca. 45 Min. backen. Mit einem Holzspieß eine Garprobe machen. Den Kuchen anschließend auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Dann 2-mal waagerecht durchschneiden.
    4. Inzwischen die Birnen gut abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
    5. Die Marmelade etwas erwärmen und die drei Böden dünn damit bestreichen. Nun auf zwei Böden die Birnenscheiben gleichmäßig auslegen. Die Sahne steif schlagen, dabei den Sahnesteif und Vanillezucker unterrühren. Die geriebene Schokolade vorsichtig unter die Sahne rühren. Die Birnenscheiben mit der Sahne abdecken und nun den Kuchendeckel auflegen.
    6. Marzipan mit Puderzucker verkneten und rund ausrollen.
    7. Den gesamten Kuchen mit dem Marzipan abdecken. Die fertige Torte bis zum Verzehr kühl stellen.

    Sonntag, 10. Februar 2013

    Apfel-Marzipan-Wondercakes mit Frischkäse-Mohn-Frosting und herzbedrucktem Zuckerpastenmantel


    Aus dem Sortiment von SiliKoMart durfte ich mir ein dreiteiliges Set aussuchen, bestehend aus einer Silikonform, einer Herzrolle und Zuckerpaste.
    Ich habe noch nie mit Silikonformen gebacken, durchaus von den Vor- und Nachteilen viel gehört, deswegen war ich gespannt, wie mein Ergebnis lauten würde.


    Da ich Apfelkuchen sehr gerne mag, vor allem mit viel Zimt und Mandeln, suchte ich ein Rezept für Apfel-Marzipan-Cupcakes heraus. Es ist unheimlich schnell und ganz fix zuzubereiten. Als die Silikonform samt Befüllung in den Ofen wanderte, fragte ich mich, ob diese Form überhaupt die heißen Temperaturen aushalten würde. Kein Problem für dieses pinke Quitscheentchen und es roch nicht mal nach Erstgebrauch.


     Die kleinen Kuchen sind in der Form hervorragend aufgegangen. Da ich etwas Teig über hatte, füllte ich diesen in Muffinförmchen und die im Gegensatz zu den Wondercakes ziemlich flach blieben. Auch war es kein Problem die Cakes aus der Form zu lösen, obwohl ich diese nicht mal eingefettet hatte! Das fand ich sehr gut, da bei filigranen Formen Teig oftmals hängen bleibt und das gesamte Kunstwerke bereits am Anfang Markel hat.



    Die Wondercakes bestrich ich schließlich mit dem Mohn-Frosting, was sich aufgrund der 3-Stöcke als nicht leicht herausstellte. Als ich fertig war, waren aus den kleinen Burgen schmierige Pyramiden entstanden, was wirklich scheußlich aussah. Ich würde jedem raten, der diese Burgen backt, sie nur mit einem Schokoguss zu verzieren oder wenn Frosting, dann auch einen Mantel aus Zuckerpaste oder Marzipan drum zu legen.



     Insofern war ich ziemlich froh, dass ich ein ganzes Päckchen mit Zuckerpaste zusätzlich geschickt bekommen hatte. Die rollte ich zuerst mit dem normalen Nudelholz aus und zuletzt mit dieser Herzrolle. Das ging super einfach und das Ergebnis war richtig schön. Nur das Anlegen gestaltete sich wieder etwas schwierig, da der Teig nach unten hin anfing sich zu überlappen.



    Nichtsdestotrotz war jeder von den Wondercakes begeistert. Das Rezept für den Teig ist super lecker und werde ich ganz sicherlich wieder machen. Schön weich und samtig, fruchtig und nussig. Ein Freund sagte nach dem ersten Probieren: "Das ist Sex für meine Zunge!". ;-) Zusammen mit dem Mohn-Frosting wirklich ein Gaumenschmaus. Ich hatte befürchtet, dass alles mit der Zuckerpaste zu süß werden würde. Dem war aber nicht so.



    Noch mal vielen Dank an Clara für das Ausprobieren der Produkte. Es hat mir eine große Freude bereitet und mit Silikonformen backen, werde ich ganz bestimmt in Zukunft weiterhin.


    Zutaten (für 6-8 Wondercakes)


    Für den Teig 
    • 4 Eier
    • 100 g Zucker
    • 1 Päckchen Vanillezucker
    • 150 g Buter
    • 1 Prise Salz
    • 3 TL Zimt
    • 100 g gem. Mandeln
    • 200 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Apfel
    • 150 g Marzipan

    Für das Frosting
    • 220 g Frischkäse
    • 75 g Butter
    • 100 g Puderzucker
    • 1 EL Mohn (ungemahlen)


    Zubereitung

    1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
    2. Butter, Zucker, Salz und Vanillezucker 5 Minuten mit dem Handrührgerät verrühren. Eier einzeln einrühren. Mehl mit Backpulver sieben. Zusammen mit Zimt und Mandeln einen festen Teig herstellen.
    3. Apfel schälen und würfeln. Marzipan würfeln. Beides zückig in den Teig einarbeiten, so dass noch ganze Apfel- und Marzipanstücke vorhanden sind.
    4. Die Silikonform auf ein Blech stellen und Teig einfüllen. 25-30 Minuten backen. Die Wondercakes herausnehmen und abkühlen lassen.
    5. Weiche Butter mit Puderzucker gründlich verrühren und mit Frischkäse mischen. Mohn unterrühren.
    6. Die Wondercakes mit dem Frosting bestreichen. Wer mag kann sie noch mit einer Decke auf Zuckerpaste oder Marzipan  verkleiden.

    Donnerstag, 1. November 2012

    Jubiläums-Kekse - Schoko-Marzipan-Cookies



    Dem Mann an meiner Seite habe ich anlässlich unseres Jahrestages das geschenkt, das weder verstauben noch unbeachtet in der Ecke vergessen werden kann: KEKSE! Diese hier mit Marzipan und Schokolade. Er ist insgeheim ein Mozart-Kugel Fan. :)

    Die Kekse sind ganz wunderbar! Eigentlich kommt nur brauner Zucker in den Teig. Ich habe jedoch einen Teil mit weißen Zucker ausgetauscht, was sich als wirklich gute Entscheidung herausgestellt hat.



    Zutaten 
    • 125 g Butter
    • 65 g Brauner Zucker
    • 60 g weißer Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Ei
    • 175 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 100 g Marzipan Rohmasse
    • 100 g Schokolade

    Zubereitung
    1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. 
    2. Butter, Zucker und Salz mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Ei unterschlagen. Mehl und Backpulver gut mischen und dazurühren, bis ein glatter Teig entsteht.
    3. Marzipan fein würfeln. Schokolade grob hacken. Mit den Marzipanstückchen unter den Teig heben.
    4. Teig esslöffelweise mit Abstand auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche setzen.
    5. Im vorgeheizten Backofen bei 190° C 12–15 Minuten hellbraun backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.


    Samstag, 1. September 2012

    Triple-Walnuss-Cake mit Schokoknack: Marzipan-Möhre-Schoko vereint

     

    Geburtstage sind dazu da, um Wünsche zu äußern UND erfüllt zu bekommen. Für meine Liebsten backe ich leidenschaftlich gerne ausgefallene Geburtstagskuchen. Als ich fragte: "Was für einen Kuchen wünscht du dir dieses Jahr?", sagte er, wie von einer Unmöglichkeit sprechend, mit einem jungenhaften, verschmitzten Lächeln: "Marzipan, Möhre und Schoko in Einem!".

    Ich backte also nacheinander drei unterschiedliche Teige in meiner kleinen 16-cm Springform: Marzipanrührteig, Möhrenbiskuit mit vielen Gewürzen und Schokorührteig. Alle Teige enthalten als vereinende Komponente Walnüsse, so dass dieser Triple-Cake gerade dazu prädestiniert ist, am Knacken&Backen Walnuss-Event teilzunehmen, bei dem man auch was tolles gewinnen kann!

    Blog-Event LXXXI - Knacken & Backen und eine KitchenAid gewinnen! (Einsendeschluss 15. September 2012)

    Gestapelt, gefüllt und bestrichen werden die Kuchen mit einer Zimtsahne. Ummantelt mit einer Marzipandecke und übergossen mit reichlich Zartbitter-Kouvetüre, die wie beim berühmten Magnumeis herrlich beim Aufschneiden knackt - das ist doch Musik in den Ohren!

    Das Geburtstagskind war begeistert. Besonders spannend fand es, dass bei jeder Schicht etwas vollkommen Neues kommt und von der Marzipanschokohülle konnte es gar nicht genug bekommen. Es hat tatsächlich ein Viertel des Kuchens an einem Tag verdrückt. Anfragen für weitere Triple-Cakes gibt es schon. :-)


    Zutaten

    Für den Marzipanrührteig
    • 65 g Butter
    • 75 g Zucker
    • 2 Eier
    • 50 g gem. Walnüsse
    • 100 g Mehl
    • 2 TL Backpulver
    • 2 EL Milch
    • 50 g Marzipanrohmasse

    Für den Schokoteig
    • 100 g Butter
    • 100 g Bitterschokolade
    • 100 g Zucker
    • 2 EIer
    • 50 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • 40 g gem. Walnüsse
    • 40 g grob gehackte Walnüsse

     Für den Möhrenteig
    • 275 g Möhren
    • 150 g Mehl
    • 1/2 TL gem. Zimt
    • 1/2 TL Backpulver
    • 1/4 TL Natron
    • 1/4 TL Fleur de Sel
    • 1/2 TL ger. Muskatnuss
    • 75 g gehackte Walnüsse
    • 2 Eier
    • 110 g Zucker
    • 150 ml Sonnenblumenöl

     Zum Verzieren
    • 600 ml Sahne
    • 2 Päckchen Sahnesteif
    • 2 TL Zimt
    • 2 EL Puderzucker
    • 300 g Marzipanrohmasse
    • 150 g Puderzucker
    • 200 g Zartbitterschokolade
    • bunte Zuckerstreusel zum Verzieren


    Zubereitung

    1. Für den Marzipanrührteig die Butter schaumig rühren, dabei den Zucker einrieseln lassen. Marzipan reiben und mit dem Handrührer gut verrühren. Dann nacheinander Eier, Walnüsse, Mehl, Backpulver und Milch gut unterrühren. 
    2. Eine Springform (16 cm Durchmesser) ausfetten und den Teig einfüllen. Bei 170°C ca.30 Minuten backen. Den Kuchen anschließend aus der Form lösen und vollständig abkühlen lassen.
    3. Für den Schokoteig Butter und Schokolade schmelzen und abkühlen lassen. Nacheinander Zucker, Eier, Salz, gemahlene Nüsse, das mit Backpulver vermischte Mehl und zuletzt die gehackten Nüsse unterrühren. 
    4. Den Teig in die Springform füllen und 30-40 Min. backen, abkühlen lassen.
    5. Für den Möhrenteig Möhren abspülen, trocknen und raspeln. Das Mehl sieben und mit Zimt, Natron, Backpulver, Gewürzen und Salz gut mischen.
    6. Eier und Zucker mit dem Handrührer mindestens 5 Minuten dickcremig schlagen. Das Öl langsam dazugießen und noch etwa 1 Minute weiter schlagen. Die Mehl-Möhren-Mischung unter die Eicreme rühren und die gehackten Walnüsse vorsichtig unterheben.
    7. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und bei 180 Grad etwa 45 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.
    8. Sahne mit Sahnesteif, Zucker und Zimt steif schlagen.
    9. Marzipanrohmasse mit Puderzucker verkneten. Mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Einen Kreis in der Größe des Kuchendurchmesser schneiden. Den Rest Marzipan zu einem langen Quadrat in Höhe des Kuchens ausrollen.
    10. Auf einer Kuchenplatte den Schokoboden anrichten. 3 EL Sahne darauf verteilen und den Möhrenboden darauf setzen. Erneut 3 EL Sahne darauf verteilen und den Marzipanboden darauf setzen. Mit dem Rest Sahne bestreichen. Mit dem ausgerollten Marzipan verkleiden.
    11. Kouvertüre schmelzen und den Kuchen rundherum damit bestreichen und mit bunten Zuckerstreuseln verzieren.


    Donnerstag, 17. Mai 2012

    Rhabarbertarte mit Marzipanmürbeteig und Marzipanguss

    Auf der Suche nach dem ultinmativen Rhabarberkuchenrezept habe ich diese Saison schon den Rhabarber-Swirl-Cake ausprobiert. Nun wollte ich Rhabarber mit Marzipan vereinen: Sowohl im Teig, als auch im Guss befindet sich viiieeel Marzipan!! :-)

    Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und selbst die bekannte Rhabarber-Phobikerin in diesem Haus griff nach ein paar Stücken. Das ist für mich immer das beste Zeichen. Vielleicht wäre es jedoch noch eine gute Idee den Kuchen nach dem Backen mit etwas erwärmter Himbeermarmelade zu bestreichen. Das würde das ganze noch toppen!!
    Der Rhabarberkuchen mit Frischkäse-weißer-Schoki-Glasur vom letzten Jahr bleibt jedoch weiterhin ungeschlagen!!

     Orangenmond veranstaltet gerade eine Rhabarber-Blogparade, dafür ist meine Tarte genau das richtige. :-)



    Zutaten (Tarteform 24 cm Durchmesser)

    Für den Teig
    • 50 g Marzipan
    • 180 g Mehl
    • 60 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 1 Eigelb
    • 120 g weiche Butter

    Für den Belag
    • 500 g Rhabarber
    • 150 g Marzipan
    • 2 Eier
    • 250 ml Sahne
    • 150 g Zucker
    • 20 g ganze geschälte Mandeln


    Zubereitung   
    1. Eine Tarteform bereitstellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. 
    2. Marzipan, Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und Butter mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Etwas größer als die Form ausrollen. Teig in die Form legen, überliegende Seiten einschlagen und zu einem Rand hochdrücken. Teig kühl stellen.
    3. In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen und in Stücke schneiden. Auf dem Teig verteilen.
    4. Marzipan, Eier, Sahne und Zucker in eine Rührschüssel geben, gut durchmixen. Masse auf den Teig gießen. Mit Mandeln bestreuen. Im Ofen 40 Minuten backen.

    Dienstag, 17. April 2012

    Happy Birthday to me - Safran- und Gurkenschale-gefärbte Marzipanmöhrchen auf Möhrenkuchen

    Es heißt ja, dass Kinder die Resultate ihrer Eltern sind, sie Verhaltensweisen, Vorlieben etc. adaptieren. Ausnahmen bestätigen hier wohl die Regel!

    Während Backen und Kochen ein Hobby von mir ist und ich seit bereits 7 Jahren Kochblogs führe (vor diesem den Gemeinschaftsblog spülkönig&kitchenqueen), fand meine Mutter Kochen immer lästig und backen ein geheimnisvoller Zauberspuk. Vielleicht ist es genau dieser Grund, wieso ich heute an diesem Punkt stehe. :)

    Aber zu meinem Geburtstag heute, hat sie tatsächlich einen Kuchen für mich gebacken! Eigentlich wollte sie eine Backmischung verwenden, doch mit Hilfe ihres Freundes, der, so wie ich, sämtliche Fertigmischungen und -packungen für Teufelszeug hält, entstand ein richtiger Möhrenkuchen, mit Zutatenabwiegen und Möhrenraspeln und so. :) Die Philosophie über "gutes Essen" ihres Freundes geht nun so weit, dass die Marzipanmöhren nicht nur selbst gemacht sind (okay, das ist bekannt), sondern sie auch mit natürlich gefärbt sind.

    Hier seht ihr orange-leuchtene Marzipanmöhrchen mit SAFRAN gefärbt. Der Hammer! Die hier benötigte Menge Safran kann man sich wohl nur leisten, wenn man es direkt im Iran kauft.

    Und woraus besteht das Grün? Aus GURKENSCHALE! Wobei dies so ein helles Grün gegeben haben soll, dass meine Mutter sich mit der grünen Schwartau-Tube letztendlich durchsetzte. Toll! :)

    Dienstag, 10. April 2012

    Marzipan-Croissants

    Croissants selbst machen ist toll - solange man den Blätterteig nicht selbst machen muss. ;-)

    Vor kurzem habe ich herzhafte Croissants mit Käse gefüllt und Schnittlauchbärten zubereitet, jetzt eine süße Version mit Marzipan. Perfekt also für übriggebliebene Marzipansüßigkeiten von Ostern!!

    Während ich bei den Käsecroissants Croissantsteig aus der Rolle verwendet habe, werden bei diesem Rezept, das ich bei foolforfood gefunden habe, fertige Croissants vom Vortag frisch gefüllt, in Sirup getaucht und erneut gebacken.

    Die Füllung ist sehr lecker, ich habe sie noch mit etwas Amaretto angereichert. Leider waren meine Croissants selbst doch etwas trocken, wahrscheinlich wegen meiner Ofen-Funktion, das nächste Mal würde ich doch wieder frischen Teig nehmen.


    Zutaten

    • 3 Croissants vom Vortag
    • Mandelblättchen
    • Puderzucker

    Für den Sirup
    • 225 ml Wasser
    • 2 EL Zucker

    Für die Füllung

    • 50 g Zucker
    • 50 g gem. Mandeln
    • 25 g Marzipanrohmasse
    • 1-2 Tropfen Bittermandelöl
    • 50 g weiche Butter
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz
    • Amaretto (optional)

    Zubereitung
    1. Für den Sirup den Zucker mit dem Wasser aufkochen lassen bis der Zucker gelöst ist. Abkühlen lassen.
    2. Für die Mandelcreme alle Zutaten mit dem ü?rierstab mixen bis eine streichfähige Masse entstanden ist.
    3. Den Sirup auf einen Teller geben. Die Croissants darin wenden, sie sollten recht feucht werden. Die Croissants einschneiden (aber nicht durchschneiden) und mit der Creme befüllen. Croissants wieder zusammensetzen und mit den Mandelblättchen bestreuen.
    4. Bei 180 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 8-10 Minuten backen.
    5. Mit Puderzucker bestreuen und servieren.

    Sonntag, 1. Januar 2012

    Weihnachtsgeschenk-Erprobung I.: Märchenhafte Marzipan-Mandel-Kekse als Froschkönig, Prinz, Schloss & Eule

    Schön ist auf jeden Fall, wenn man zu Weihnachten oder Geburtstag überrascht wird. Manchmal ist es aber noch schöner das geschenkt zu bekommen, was man sich gewünscht hat. In meinem Fall hatte mein Liebster ganz schön die Ohren gespitzt, als ich ihm begeistert auf dem Weihnachtsmarkt in einer bunten Palette von Plätzchenausstechformen meine Favoriten zeigte.

    Und schon lagen vier von ihnen unter dem Weihnachtsbaum.

    Ein Prinz auf hohem Ross, der Froschkönig, ein Schloss und die schöne Eule.


    Also habe ich gebacken! Zwei Sorten, diese Marzipan-Mandel-Kekse und Haselnuss-Zimt-Kekse. Die Marzipan-Mandel-Kekse finde ich einen kleinen Tick besser, deswegen blogge ich sie zuerst. Auf der anderen Seite war der Teig schwieriger mit den filigranen Plätzchenausstecher zu bearbeiten. Mit normalen Herzformen ist das aber überhaupt kein Problem. Wer schönes knuspern mag, muss halt etwas leiden.



    Das Rezept habe ich auf Chefkoch gefunden. Eigentlich werden die Kekse noch mit Nougat besprenkelt, ich habe mich aber für einen Zuckerguss mit Zimt entschieden, den ich Nougat bei Linkweitem vorziehe.


    Die Kekse sind total lecker und ich werde sie ganz bestimmt dieses Jahr an Weihnachten wieder machen. Da lohnt es sich gleich die 1,5 fache Menge zuzubereiten!!


    Zutaten
    • 225 g Butter oder Margarine
    • 150 g Puderzucker
    • 1 Prise Salz
    • 75 g Marzipan
    • 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
    • 340 g Mehl
    • 75 g gemahlene Mandeln
    • Zuckerguss aus Puderzucker, Zimt und Wasser oder Zitronensaft


    Zubereitung

    1. Fett, Puderzucker und Salz schaumig rühren. Marzipan und Bittermandelöl unterkneten. Zum Schluss Mehl und gemahlene Mandeln unterarbeiten. Teig in Folie wickeln und 30-60 Min. kühl stellen.
    2. Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Plätzchen in beliebiger Form ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.
    3. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Gas: Stufe 2) 10-12 Min. backen.
    4. Abkühlen lassen und mit dem Zuckerguss bestreichen (alternativ Nougat verwenden).


    Montag, 26. Dezember 2011

    Weihnachtsmenu 2011

    Als hätte das Leben einen nicht auf Weihnachten vorbereitet, artet das Fest der Liebe doch ziemlich leicht in Stress aus. Wenn man sich wenigstens auf das Gelingen des Weihnachtsessens verlassen kann, ist schon mal ein brenzliger Faktor genommen.

    Das Schöne an unserem diesjährigen Weihnachtsmenu für mich als Köchin war, dass man fast alles super vorkochen konnte und man nicht à la minute die einzelnen Gänge fertig haben musste. Möglich machens Suppe, Schmorgericht und Bratäpfel aus dem Ofen....



    1. Gang: Lauchcremesuppe mit Krabben


    Die Suppe war richtig lecker und machte Lust auf mehr. Da ich kein Dill mag, verwendete ich Petersilie, den Merrettich ließ ich weg. Eine Packung Krabben rührte ich unter die Suppe, die restlichen wurde direkt auf die Suppe gestreut. Eine wahre Suppefreude!


    Zutaten für 6 Personen als Vorspeise
    • 1,5 kg Lauch
    • 500 g Kartoffeln
    • 20 g Butter
    • Salz und Pfeffer
    • 1,5 l Gemüsebrühe
    • 1/2 Bund Petersilie
    • 200 g Nordseekrabbenfleisch
    • 3 EL Crème fraîche


    Zubereitung

    1. Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden. Kartoffeln waschen, schälen und grob würfeln. Beides in heißer Butter ca. 5 Minuten andünsten, würzen. Brühe angießen und alles 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
    2. Petersilie fein schneiden. Mit dem Krabbenfleisch mischen. Etwa ein Drittel vom Gemüse mit einer Schaumkelle aus der Suppe heben, beiseite stellen. Restliche Suppe pürieren.
    3. Crème fraîche unterrühren, beiseite gestelltes Gemüse wieder zufügen, Suppe abschmecken. Mit dem Krabbenfleisch anrichten.


    2. Gang: Geschmorter Hirschrollbraten in Rotwein-Preiselbeer-Sauce

    Das Rezept habe ich von genial lecker. Jedoch habe ich den Braten nicht bei 140 Grad im Ofen geschmort, sondern lediglich bei 100 Grad für 3 Stunden. So wurde er ganz, ganz weich, das konnte selbst die Oma kauen! :P

    Auch die Sauce habe ich etwas variiert. Nach dem Reduzieren rührte ich ein paar Esslöffel Preiselbeeren aus dem Glas darunter und dickte sie mit etwas Saucenbinder an. Sehr lecker!

    Dazu gabs Butterspätzle und Brokkoli.


    Zutaten für 6 Personen

    • 1 Hirschrücken mit Knochen, ca. 3 kg
    • 1 Liter Buttermilch
    • 1/2 Lorbeerblatt
    • 1 Nelke
    • 4 Wacholderbeeren
    • 6 Pfefferkörner
    • 1/2 Knolle Sellerie
    • 4 Möhren
    • 1 Petersilienwurzel
    • 2 Zwiebeln
    • 1 EL Butter
    • 1 EL Olivenöl
    • 1 Flasche Rotwein
    • 6 Scheiben Bauchspeck
    • Salz, Pfeffer
    • 2 EL Preiselbeeren


    Zubereitung

    1. Den Hirsch abspülen, die Buttermilch in eine Schale geben, den Hirschrücken darin über Nacht ruhen lassen.
    2. Ca. 4 Stunden vor dem Essen den Hirschrücken aus der Buttermilch heben, abtupfen. Falls vorhanden, die Faszie und die Silberhäute entfernen. Durch das Rückenmark einen Metallstift (2 metallische Grillspieße von beiden Seiten genommen) schieben, damit sich der Rücken schön gerade bleibt. Am Rückenknochen entlang etwa 2 cm tief das Fleisch ablösen. Lorbeer, Nelke, Wacholder und Pfeffer in einem Mörser fein zermahlen. Beide Filets mit dem Gewürz einmassieren. Im Kühlschrank 30 Minuten marinieren lassen.
    3. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit das Gemüse schälen und würfeln.
    4. Butter und Olivenöl im Bräter erhitzen, den Hirschrücken erst von der Fleischseite schön anbraten, danach auf die Knochenseite drehen. Das Gemüse darum herum legen, ebenfalls anschwitzen, mit dem Rotwein ablöschen (nicht über das Fleisch gegossen, sonst sind ja alle Gewürze runter). Den Rücken mit den Speckscheiben belegen.
    5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 3 Stunden garen.
    6. Den Rücken aus dem Bräter heben, in Alufolie wickeln. In den angelehnten, ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
    7. Die Sauce durch ein Sieb passieren, auf hoher Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Preiselbeeren abschmecken. Ggf. die Sauce abbinden.


    3. Gang: Bratäpfel mit Marzipan

    Das Bild des Rezepts suggerierte eine hochgetürmte Fülung aus Marzipan, Nüssen und Rosinen. Leider reichte die Menge gerade so die Äpfel zu füllen. Aber nicht so schlimm, da wir eigentlich schon pappsatt waren. Wer hochgetürmt möchte sollte die Mengenangaben mal 1,5 nehmen!

    Warm trifft auf kalt, ein Prinzip, dass jedes Dessert absolut göttlich macht. Wer gegen die Chemiekeule der Vanillesaucenpäckchen ist, macht sie doch am besten einfach selbst - wer am Heiligabend und bei drei Gängen dazu überhaupt die Nerven hat... :)


    Zutaten für 6 Personen

    • 2 Päckchen Vanillesoße
    • 1 l Mollmilch
    • 4 El Zucker
    • 60 g Butter
    • 120 g Marzipan
    • 50 g Rosinen, in Rum eingelegt
    • 60 g gehackte Mandel
    • 3 El Rum (von den Rosinen)
    • 6 Äpfel
    • 2 EL gehobelte Mandeln
    • 1 Msp Zimt


    Zubereitung

    1. Die Vanillesoße laut Packungsanweisung mit der Milch und dem Zucker zubereiten.
    2. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen. Marzipan, Rosinen, Mandeln und Rum verkneten. Die Äpfel entkernen und den Deckel abschneiden (nicht zu dünn, er wird nach dem Füllen wieder daraufgesetzt).
    3. Die Marzipanmasse in die Äpfel geben, Deckel wieder daraufsetzen. Die Bratäpfel so in eine Auflaufform stellen, dass sie nicht umfallen können, und mit der geschmolzenen Butter beträufeln.
    4. Im Ofen ca. 25 Minuten garen.
    5. Gehobelte Mandeln in einer Pfanne goldgelb rösten. Die Vanillesoße mit etwas Zimt abschmecken, als Spiegel auf die Teller geben, mit gerösteten Mandeln bestreuen und die Äpfel daraufsetzen.

    Sonntag, 4. September 2011

    Motivtorte - Eichhörnchen liebt Keks-Küken

    Endlich! Endlich habe ich es geschafft brauchbares - also formbares Fondant herzustellen. Mein Fehler beruhte auf der Missinterpretation von 'Glukosesirup'. Gott sei Dank haben wir einen Chemiker in der Familie. Wer das Rezept braucht, sagt bescheid!

    Zum Thema Eichhörnchen musste natürlich auch der passende Kuchen her. Ich habe eine Nusskuchen-Backmischung aufgepeppt, mit gemahlenen Mandeln und geriebenen Möhren, weil das irgendwo so vorgeschlagen wurde. Unter die Nussglasur, die der Packung beiliegt, kam noch eine herrliche Schokosahne. Der Kuchen kam sowas von gut an, dass er binnen weniger Stunde aufgegessen war und ich mich inzwischen frage, ob Backmischungen eigentlich doch nicht soo verwerlich sind....

    Eigentlich wollte ich einen Baumstamm suggerieren und versuchte mittels Marzipan und verschiedenen Brauntönen ein Holzmuster zu kreieren. Das ging leider daneben. Das nächste mal. :)


    Zutaten
    • 150 ml Sahne
    • 100 g Zartbitterkuvertüre
    • 1 Backmischung Nusskuchen
    • 150 g Butter
    • 3 Eier
    • 100 ml Milch
    • 200 g geriebene Möhren
    • 100 g gemahlene Mandeln

    Zubereitung
    1. Die Sahne am Vortag erhitzen und die Schokolade darin schmelzen. Über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
    2. Den Teig nach Packungsangabe mit Butter, Eiern und Milch zubereiten. Geriebene Möhren und gemahlene Mandeln unterrühren. In eine Springform mit 16 cm Durchmesser geben und ca. eine Stunde backen. Abkühlen lassen.
    3. Die Schokosahne kurz durchrühren und den Kuchen damit bestreichen. Den Nussguss zubereiten und auf den Kuchen geben.

    Mittwoch, 27. April 2011

    Rhabarberstreuselkuchen mit Marzipancreme

    Zu diesem Kuchen wurde ich von allen Reihen sehr beglückwünscht! Ein lieber Freund meinte, dass dieser Kuchen wie von Großmutterhand gemacht schmecken würde, doch bis ich dieses Zeitalter betreten habe, dauert es rein zahlenmäßig noch ein paar Jahrzehnte. :)

    Ich hab mir das Rezept von der brigitte abgeguckt, die vielleicht jene Backerfahrung aufweist, die mir mein Freund zugeschrieben hat.

    Auf einem Mandelmürbeteig wird eine Marzipancreme gestrichen, darauf kommt in Sirup eingelegter Rhabarber und dann Zimntstreusel.

    Das Marzipan schmeckt man einzeln gar nicht so raus, sondern viel mehr Rhabarber mit Nuss. Dabei wusste ich gar nicht, dass Rhabarber und Nuss so gut zueinander passt. Der Kuchen war kein bisschen zu sauer, weder trocken noch aufgeweicht, einfach perfekt, eben wie Kuchen von der Großmutter.


    Das Rezept merke ich mir!


    Zutaten


    Für den Belag
    • 1,5 kg Rhabarber
    • 5 EL Himbeer- oder Erdbeersirup
    • 200 g Marzipan-Rohmasse
    • 1 Eigelb
    • 100 g Creme fraiche

    Für den Teig
    • 300 g Mehl
    • 100 g gemahlene Mandeln
    • 100 g Zucker
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Ei
    • 1 Prise Salz
    • Schale von einer Bio-Zitrone
    • 250 g Butter

    Für die Streusel
    • 100 g Butter
    • 150 g Mehl
    • 100 g Zucker
    • Zimt
    • 1 Pck Vanille-Zucker
    • 1 Prise Salz

    Zubereitung
    1. Den Rhabarber abspülen, die Enden abschneiden und Rhabarber in Stücke schneiden. Dabei die Schale der dicken Stangen mit abziehen.
    2. Sirup über den Rhabarber gießen und 10 Minuten ziehen lassen - der Zucker im Sirup zieht den Saft aus den Rhabarberstücken. Abgießen und den Sirup beiseite stellen. Marzipan auf einer Küchenreibe grob raffeln. Dafür am besten das Marzipan vorher gut kühlen oder sogar einfrieren, dann ist es fest und lässt sich einfacher raffeln. Eigelb und Crème fraîche dazugeben und alles mit den Quirlen des Handrührers verrühren.
    3. Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.
    4. Für den Teig alle Zutaten erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Fettpfanne des Backofens fetten. Den Teig in kleinen Flöckchen auf dem ganzen Blech verteilen und dann zu einem Teigboden zusammendrücken. Dabei einen kleinen Teigrand hochziehen.
    5. Teig dann mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Backofen etwa 10 Minuten vorbacken. Durch die Löcher im Teig können sich keine Blasen bilden.
    6. Für die Streusel die Butter schmelzen. Restliche Streuselzutaten mischen und die Butter langsam unter Rühren mit einer Gabel krümelig unterarbeiten. Nicht zu viel rühren, der Teig soll krümelig bleiben!
    7. Die Marzipancreme mit einem Löffel vorsichtig auf den vorgebackenen Teigboden streichen. Erst die Rhabarberstücke, dann die Streusel darauf verteilen. Den Kuchen im Backofen etwa 25-30 Minuten backen.