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Freitag, 27. Oktober 2017

Lieblingsessen: Chili-con-carne-Auflauf mit Nacho-Käse-Kruste und Reis


Mein Göttergatte hat frei und endlich mal wieder gekocht! Und wenn er kocht, gibt es ganz andere Dinge, als wenn ich ein Rezept aussuche oder durch den Supermarkt streune und nach Angeboten gucke.

Dieser Auflauf ist ein richtiges Männeressen und ich gestehe, dass auch Frau ihn super findet. Diese Nacho-Käse-Kruste ist schon verdammt lecker (und verdammt gehaltvoll), die mittlere Schicht Chili-con-carne deftig und der Tomatenreis echt super.

Es war übrigens dieses Jahr auch sein Geburtstagsessen. Dazu serviert haben wir Guacamole. Auch ein schönes Essen für kalte Wintertage.


Zutaten

  • 300 g Reis
  • 400 g Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Zimt, süßes Paprikapulver, Kreuzkümmel
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 große Dose Tomaten
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 200 g geriebenen Käse
  • 100 g Nachos
  • Öl

 Zubereitung

  1. Den Reis nach Packungsanweisung kochen.
  2. Zwiebel schälen und hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel darin anbraten. Hackfleisch und Tomatenmark dazu geben und krümmelig braten. Paprikaschoten waschen, putzen und in Würfel schneiden. In der Pfanne mitanbraten. Dosentomaten, Kidneybohnen und Mais hinzugeben, würzen und 15 Minuten einköcheln lassen.
  3. Tacos in einer Tüte zerbröseln und mit Käse vermischen.
  4. Gekochten Reis in eine Auflaufform geben. Chili-con-carne darauf schichten und mit der Nacho-Käse-Mischung abschließen.
  5. Im vorgezeizten Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen lassen.


Donnerstag, 13. März 2014

Zwiebelkuchen mit Schinkenspeck und schwarzen Oliven


Man plant einen Abend mit Freunden zu verbringen; reden, trinken und dabei etwas kleines essen. Was bereits fertig ist, sich jeder einfach nehmen kann, das kalt oder noch warm ist und trotzdem lecker schmeckt.

Zwiebelkuchen!, so meine Idee. Als Basisrezept habe ich mir eines von Dr. Oetker ausgesucht, das mir in der Beschreibung gut gefiel. 1,5 Kilo Zwiebeln schneiden macht aber in etwa so viel Spaß wie 5 Körbe Herrenhemden zu bügeln, aber die hundertausende von Tränen lohnen sich.

Der Kuchen ist nämlich reingehauen wie eine Bombe! 

Im Originalrezept sind eigentlich 300 g Speck vorgesehen, was ich ein bisschen zu viel fand. Ich mag schon Fleisch, aber ich fand es viel leckerer 2/3 davon durch schwarze Oliven auszutauschen, was von allen Seiten auch sehr gelobt wurde.

Weiterhin werde ich das nächste Mal den Hefeteig mit Wasser und nicht mit Milch zubereiten. Dadurch wird er meiner Meinung nach etwas lockerer. Ansonsten ein gutes Rezept, das man nach Belieben durchaus variieren kann. Vielleicht noch ein paar Paprikawürfel dazu oder einen Teil des Käses durch Schafskäse ersetzen?


Zutaten 

Für den Teig

  • 400 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Öl

  Für den Belag
  • 1 1/2 kg Gemüsezwiebeln
  • 100 g Schickenspeck
  • 200 g schwarze Oliven, entkernt
  • 4 EL Öl 
  • etwas Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 gestr. TL Kümmel
  • 200 g Goudakäse
  • 4 Eier
  • 150 g Crème fraîche

Zubereitung
  1. Milch in einem Topf erwärmen. Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe in der Milch auflösen und mit den übrigen Zutaten zum Mehl geben. Mit einem Handrührgerät mit Knethaken 5 Minuten zu einem glatten Teig arbeiten. Der klebt anfangs noch, aber nach dem Gehen ist er gut zu verarbeiten, deswegen kein weiteres Mehl dazugeben. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (ich stelle die Schüssel immer auf die Badezimmerheizung), bis er sich verdoppelt hat.
  2. Für den Belag Zwiebeln schälen, viertel und in Ringe schneiden. Schinkenspeck würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen, unter Rühren dünsten, die Speckwürfel hinzufügen und kurz mitdünsten. Die Oliven dazugeben, dann mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Die Masse etwas abkühlen lassen.
  3. Die Fettfangschale des Ofens mit Backpapier auskleiden. Geriebenen Gouda mit Eiern und Crème fraîche unter die Zwiebelmasse rühren.
  4. Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen und auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche noch mals kurz durchkneten. In der Größe der Fettfangschale ausrollen und hineinlegen. Die Ränder etwas hochdrücken. Die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen und den Teig nochmals gehen lassen, bis er sich vergrößert hat. Dann in den Ofen schieben und etwa 35 Minuten backen.

Donnerstag, 28. November 2013

Viva Mexico - Sopa de Tortilla

Nach Prag bin ich inzwischen in Mexiko angekommen. Natürlich interessiert einem Food-Blogger in einem fernen Land vor allem die traditionelle Küche. Wenn man einen großen Bogen um McDonalds, KFC, Vips und ähnliche Franchise-Unternehmen macht, ist diese auch leicht zu finden.

Mein absolutes Lieblingsessen ist zur Zeit die Sopa de Tortilla. Sie besteht aus einer roten, leicht scharfen Hühnerbrühe mit einer Einlage aus gerösteten Tortillastreifen, geschmolzenem weißen Käse und Avocado.

So sollte sie nicht sein (bestellt in einem Hotel-Restaurant - diese besser in der Regel meiden):


Tortillas und Käse bedecken die Suppe, bleiben trocken, die geschnittene Avocado fehlt.


Die Offenbarung sieht so aus und schmeckt einfach toll (bestellt in einem kleinen Café):


Die Einschlage schwimmt in der Brühe, die Avocadoscheiben sind klar zu sehen, die Tortillastreifen untergetaucht, der Käse ist geschmolzen, am Rand liegt eine Limettenhälfte. Super!

Wer ein Rezept hat, bitte melden!

Montag, 10. Juni 2013

Lachsfilet mit Bärlauch-Kräuter-Kruste und Pinienkernen auf Kirschtomaten.


Zur Feier des Ersten Mais und besonders nach getaner Gartenarbeit, sollte es etwas Besonderes geben. Ein Rezept mit Lachs und Bärlauch von Brigitte wollte ich nachkochen, das ich spontan etwas variierte. Zum Bärlauch gesellten sich Basilikum, Petersie Pinienkerne und unter die Krustenmischung knete ich etwas Butter ein. Ohne Butter schien mir die Masse viel zu trocken und bröselig, mit der Butter wurde sie herrlich form- und streichbar.

Alle lobten den Lachs, der durch die Ofengarmethode schön saftig blieb und nicht austrocknete. Die Kräuterkruste mit dem Käse und den Pinienkerne begeisterte regelrecht und die süßen Kirschtomaten dazu waren einfach perfekt! Das wird es wiedergeben!


Zutaten (3 Personen)
  • 400 g Kirschtomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 frische Lachsfilets (ca. 450 g)
  • 1/2 Bund Bärlauch
  • eine handvoll Basilikumblätter und Blattpetersilie
  • 75 g geriebener Käse
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 30 g Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 200 Grad (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Zwiebel abziehen und fein würfeln, den Knoblauch schälen und pressen. Die Kirschtomaten halbieren. 1 EL Öl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, dann Tomaten und Zucker dazugeben und kurz darin schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Tomatenmischung in eine ofenfeste Form geben.
  2. Den Lachs abspülen, trocken tupfen und auf die Tomaten legen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Bärlauch, Basilikum und die Petersilie abspülen und die Stiele entfernen, die Blätter fein hacken. Die Kräuter mit Semmelbrösel und Käse mischen und die Butter einarbeiten. Auf den Fischfilets verteilen. Lachs und Tomaten im Ofen etwa 20 Minuten backen. 
  3. Dazu haben wir Salbeikartoffeln gegessen.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Immer und immer wieder: Tex-Mex-Schichtsalat

 

Diesen Salat habe ich nun das vierte Mal gemacht, doch erst jetzt komme ich dazu, ihn in meinem Blog aufzunehmen. Das Rezept fand ich in einer Zeitschrift von "Meine Familie und ich", doch längst hat er sich meinen Vorlieben angepasst und das heißt vor allem viiieeel mehr Acovado im Salat und Knoblauch im cremigen Dressing. :)

Er schmeckt mir und meiner gesamten Familie phantastisch und es musste ihn natürlich auch auf meiner Geburtstagsgrillparty geben. Wer mag, kann ihn auch mit Tortilla-Chips servieren.

Einen schönen Ersten Mai wünsche ich allen!
 

Zutaten
  • 1 kleiner Eisbergsalat
  • 250 g Cherrytomaten
  • 4 hartgekochte Eier, geviertelt
  • 1 Avocado
  • 1 Glas schwarze Oliven, entsteint
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • 1 Dose rote Kidneybohnen, abgetropft
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Cheddar oder junger Gouda am Stück
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Creme Fraiche
  • 200 g saure Sahne
  • 1/2 Bund Petersilie oder frischen Koriander
  • Salz, Pfefer
  • gem. Kreuzkümmel


Zubereitung
  1. Den Eisbergsalat waschen und Blätter in kleine Stücke schneiden. Tomaten waschen und halbieren. Frühlingszwiebel waschen und in dünne Ringe schneiden. Den Käse hobeln. Avocado schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
  2. Knoblauchzehen schälen und feinhacken. Mit Creme Fraiche und sauerer Sahne verrühren. Petersilie oder Koriander fein hacken und unter die Creme rühren. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Kreuzkümmel abschmecken.
  3. In einer großen Schüssel die Hälfte des Eisbergsalats geben. Die Hälfte des Mais, der Bohnen und Avocado, der Frühlingszwiebeln, Oliven, Tomaten und des Käses darauf verteilen. Mit der Hälfte des Dressings bedecken. Dies wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Zum Schluss den Salat mit den geviertelten Eiern garnieren.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Gebackener Kürbis nach Paul Bocuse


Auf die Idee Kürbis nach Bocuse Art zu kochen brachte mich meine Mutter, die von diesem Gericht schwärmt. Hierfür wird ein Kürbis entkernt und dann mit viel Brot, Knoblauchsahne und Käse gefüllt.

Zu dieser Jahreszeit fanden wir leider nur einen Hokkaido-Kürbis, der für das Rezept gar nicht soo geeignet ist, da eine Kürbisart mit stabiler Kürbiswand gebraucht wird, so dass man am Ende mit einem Löffel die leckeren Reste an der Wand abkratzen kann und man Ende einen völlig hohlen Kürbis vor sich stehen hat. 

Das geht natürlich mit einem Hokkaido-Kürbis schlecht, da man seine Schale ja bekanntlich essen kann. Er droht während dem Backen auseinander zu brechen - und genau das ist bei uns geschehen! Also doch lieber etwas früher als später aus dem Ofen holen. Glücklicherweise hatte ich den Kürbis in eine Form gestellt, so dass der Inhalt aufgefangen wurde.

Von dem fertig gebackenen Kürbis konnten wir locker sozusagen Kuchenstücke abschneiden. Das Kürbisfleisch zusammen mit der Käse-Brot-Füllung ist wirklich überaus köstlich, leider auch recht reichhaltig, aber der Sünde wert. :)
 


Zutaten
  • 1 Hokkaido-Kürbis, entkernt mit 600 ml Volumen
  • 125 g Weißbrot
  • 400 ml Sahne
  • 1 Knoblauchzehe, geschält
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Gruyère (oder einen anderen würzigen Hartkäse)

Zubereitung
  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Vom Kürbis einen Deckel abschneiden und diesen aufheben. Mit einem Löffel allere Kerne entfernen.
  3. Weißbrot in kleine Stücke schneiden. Den Käse raspeln.
  4. Sahne mit geschälter Knoblauchzehe aufkochen und ca. 10 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen, so dass die Sahne einen Knoblauchgeschmack annimmt. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Abwechselnd Weißbrotstücke und Käseraspel in den Kürbis einfüllen. Die Sahne dazugießen und den Deckel auf den Kürbis setzen.
  6. Den Kürbis in eine Ofenform stellen und 45 - 60 Minuten im Ofen backen. Falls er schon sehr "morsch" aussieht, schnell aus dem Ofen holen, damit die Wände nicht brechen.

Sonntag, 28. Oktober 2012

North Carolina Süßkartoffel-Gratin



Wer das berühmte Gratin Dauphinois kennt, wird sich bei diesem Rezept erinnert fühlen. Mit viel Butter und Sahne werden die dünnen Süßkartoffelscheiben in die Form eingeschichtet, dazwischen kommt reichlich
Käse. Wer Knoblauch vermisst, fügt einfach welchen dazu.

Ich hatte leider nicht die entsprechende Menge Süßartoffeln, weswegen ich mit normalen Kartoffeln nachgeholfen habe. Es sind also allerlei Variationen möglich.



Dazu passt ein leckerer Salat. Das Gratin kann auch als Beilage zu einem großen Ernte-Dank-Fest gereicht werden.

Mein zweiter Beitrag zu dem Event Cookbook of Colors oranger Oktober. 

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Zutaten (für 6-8 Personen)
  • 750 ml Schlagsahne
  • 125 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 EL frischer Thymina
  • Salz und Pfeffer
  • 8 große Süßkartoffeln
  • 230 g geriebener Emmentaler


Zubereitung
  1. Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Süßkartoffeln schälen und in 2 mm dünne Scheiben schneiden.
  2. In einem Topf bei schwacher Hitze Sahne, Butter, Petersilie Thymian, Salz und Pfeffer erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist.
  3. Eine Form mit 3 Liter Inhalt mit Butter fetten und mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Eine Lage Süßkartoffeln auf dem Boden verteilen, etwas von der Sahne-Petersilienmmischung darübergießen, so dass die Kartoffeln bedeckt sind. Mit Käse bestreuen. Darauf wieder eine Lage Süßkartoffeln schichten. Vorgang solange wiederholen, bis alle Zutaten verbraucht sind. Mit Käse abschließen. Das Gratin ca. 25-30 Minuten im Ofen backen, und vor dem Servieren 30 Minuten ruhen lassen.

Mittwoch, 12. September 2012

Ab in den Urlaub - Marokkanische Briouats gefüllt mit Kiri, Walnüsse, Minze und Honig

 

Genau richtig zur beginnenden kalten Jahreszeit mit typischen deutschen grauen Himmel, feucht-kalter Luft und Temperaturen deutlich unter 20 Grad beginnt mein Urlaub! :) Ab morgen werden ich für sieben Tage in die orientalische Welt eintauchen, voller Gerüche, Farben und Faszinationen. Und zur Einstimmung habe ich Briouats zubereitet, ein herzhaftes Gebäck aus Filoteig.

Wie bei den lateinamerikanischen Empanadas oder den türkischen Börek gibt es ganz unterschiedliche Füllungen. Als französisches Erbe ist in Marokko der Schmelkäse "die lachende Kuh" - "la vache kiri" weit verbreitet, der auch in deutschen Suermärkten erhältlich ist. Praktich ist er als kleine Quadrate verpackt, so dass man lediglich ein Päckchen Käse samt frischer Minze, einer mit den Fingern zerbröselten Walnuss und etwas Honig auf einen mit Butter bestrichenen Teigstreifen legt und dann zu einem Dreieck auffaltet.

Das Gebäck wird schließlich in Öl ausgebacken, so dass es außen schön knusprig, innen aber weich und käsigschmelzend wird. Warm schmecken sie einfach am besten. Man kann sie auch am nächsten Tag kurz im Ofen erhitzen.

Wir wurden von dem köstlichen Geschmack regelrecht umgehauen!
Da lässt der türkische Teil meiner angeheirateten Familie selbst die Finger von den Börek weg. Vor allem die frische Minze sorgte für Begeisterung.

Ich bin gespannt, welche Briouat-Versionen mir auf meiner Reise begegnen. Denn Briouats gibt es hier auf jeden Fall wieder.
Ich wünsche euch eine schöne Woche!


Zutaten
  • 200 g Filoteig
  • 80-100 g Butter
  • 200 g Kiri-Käse (entspricht einer großen Packung mit 8 Portionen)
  • 24 Blätter brische Minze
  • 8 TL Honig
  • 8 Walnusshälften
  • Pflanzenöl zum Ausbacken

Zutaten

  1. Den Filoteig in lange ca. 8 cm breite Bahnen schneiden. Das geht am Besten mit der Schere.
  2. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und jede Teigbahn mit flüssiger Butter bestreichen.
  3. Ein Quadrat Kiri-Käse aus der Folie packen und an den seitlichen unteren Rand der Teigbahn setzen. 3 Minzblätter auf den Käse lecken, eine Walnusshälfte zwischen den Fingern etwas zerkrümeln und um den Käse verteilen. Käse und Nüsse mit einem Teelöffel voll Honig beträufeln. 
  4. Teig mit der unteren Spitze nach oben schlagen, so dass ein Dreieck entsteht, dessen Längsseite mit dem Rand des Teigstreifens abschließt. So weiter nach oben falten, bis der Teigstreifen aufgebraucht und ein dickes Dreieck-Päckchen entstanden ist. 
  5. So mit den restlichen Zutaten weiterverfahren.
  6. Reichlich Öl in einer großen Pfanne oder in einem Topf erhitzen und die Teigdreiecke von jeder Seite 3-5 Minuten ausbacken, bis sie schön braun und kross sind.
  7. Warm servieren.




Sonntag, 19. August 2012

Gelber gehts nicht: Curry-Tarte mit gelber Zucchini, Kartoffel und Mais

Auf meine diesjährige Zucchinipflanze bin ich schon etwas stolz. Eine wunderschöne und ziemlich große Zucchini konnte ich vor ein paar ernten.


 Fehlte nur noch ein schönes Rezept. In Erinnerung war mir eines für eine Focaccia mit Kartoffelteig, Zucchini- und Kartoffelbelag in Erinnerung geblieben. Auf Kartoffeln 1 Stunde im Ofen garen und dann noch Hefeteig ansetzen, hatte ich weder Zeit noch Lust. Schneller sollte es gehen, also entschied ich mich für eine Tarte mit Blätterteig. Zucchini und Kartoffeln werden ganz dünn gehobelt, sodass sie ruck zuck gar sind.


Eine wirklich tolle Tarte! Wir haben zwei Tage lang von ihr gegessen und am Schluss uns um das letzte Stück gezankt. Sowas ist immer ein gutes Zeichen! ;)


Zutaten
  • 400 g Kartoffeln, geschält
  • 500 g Zucchini
  • 1/2 Dose Mais
  • 2 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt
  • 100 g Schinken
  • 1-2 TL Curry
  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 150 ml Creme fraiche
  • 100 ml Sahne
  • 3 Eier
  • 50 g geriebenen Käse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung  

  1.  Kartoffeln und Zucchini hobeln. Schinken in kleine Stücke schneiden. Butter in einer großen Pfanne zerlassen und Knoblauch, Schinkenstücke und Zwiebeln darin andünsten. Karotffel- und Zucchinischeiben hinzufügen, mit Curry bestäuben, salzen und pfeffern und 10 Minuten anbraten. Immer wieder umrühren. Zum Schluss den Mais unterrühren.
  2. Creme fraiche, Sahne, Eier und geriebenen Käse miteinander verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Eine große Tarte- oder Springform (26 cm Durchmesser) mit dem Blätterteig auslegen. Füllung hineingeben. Sauce darüber gießen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. 


Dienstag, 27. März 2012

Avocado-Pizza mit Oliven und Basilikum-Knoblauchöl

Nicht schon wieder Guacamole oder mexikanisch inspirierte Burritos!

Was kann man mit einer reifen Avocado eigentlich noch alles anstellen?
Nach größeren Experimenten war mir nicht, wie ein kolumbianischer süßer Avocadosaft oder Avocadoeiscreme. Die Avocado-Tomaten-Pizza mit Basilikum-Öl vom kleinen Kuriositätenladen dagegen weckte in mir die größte Avocado-Lust, Salamit-Pizza war gestern!!

Ich glaube ich habe meine neue Lieblingspizza gefunden, denn das Basilikumöl ist unglaublich zusammen mit der Avocado. Das Öl bereitete ich aber mit Knoblauch zu, weiterhin landeten bei mir auf der Pizza noch Oliven.

Das vom Kuriositätenladen vorgeschlagene Hibuskussalz wollte ich auch auf meine Pizza streuen (habe ich zu Weihnachten bekommen und ist immer noch ungeöffnet!), vergaß es dann aber letztendlich. Ärgerlich. Oder vielleicht auch gut, denn so habe ich einen driftigen Grund die Pizza noch mal zu machen!! :-)


Zutaten

Für den Teig

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 5 g Salz Salz
  • 1 TL Zucker
  • 25 ml Olivenöl
  • 160 ml Wasser


Für den Belag

  • 125 g Cherry-Tomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1 Avocado
  • 125 g geriebenen Käse (Mozzarella)
  • eine handvoll schwarze Oliven
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Hibiskussalz


Zubereitung

  1. Hefe in lauwarmen Wasser mit dem Zucker auf lösen und mit dem Mehl zu einem Teig verkneten, bis er nicht mehr klebt. Salz zufügen. Bei Zimmertemperatur gehen lassen bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
  2. Den Ofen 200 Grad vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig dünn ausrollen, ca. 3 mm. Den Teig auf das Blech legen.
  3. 1/2 Bund Basilikum mit Knoblauch und etwas Olivenöl pürieren und auf dem Teig verteilen. Mit Käse und Oliven belegen. Tomaten halbieren und darauf verteilen.
  4. Pizza 15-20 Minuten backen und mit der in Streifen geschnittenen Avocado belegen.
  5. Mit Pfeffer und HIbiskussalz bestreuen.

Freitag, 16. März 2012

Very orange Mac and Cheese ohne Kürbis aber mit Möhren

Inspiriert von Bärenhungers Rezept.

Leider ist im März so schlecht Kürbis zu finden, um so mehr haben gerade Möhren Saison, so dass ich den Kürbis kurzerhand durch Möhren austauschte.

Ich kenne Mac and Cheese eigentlich mit Bechamelsauce, hier wird das Kürbis- bzw. Möhrenpüree einfach mit Milch und Frischkäse vermischt. Um die Sache noch etwas cremiger zu machen, fügte ich etwas Sahne hinzu.

Neben frisch geriebenen Muskatnuss, verfeinerte bei mir noch Zimt die Sauce.

Am Ende kam ein toller, cremiger Nudelauflauf heraus, der so herrlich gelb-orange strahlte wie die Frühlingssonne!
Trotzdem fehlte mir noch eine andere Komponente, wie Schinkenwürfel oder vielleicht ein paar Kräuter, wie z.B. Basilikum oder Oregano, die ich mir nachträglich über die Pasta.

Wenn wieder Kürbissaison ist, werde ich das Gericht auf jeden Fall noch mal mit Kürbis probieren!!


Zutaten
  • 300 g Möhren (eigentlich Kürbis)
  • 250ml Milch
  • 100 ml Sahne
  • 50gr Frischkäse
  • 100 g geriebener Käse
  • 1 Mozzarella
  • Muskatnuss
  • Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • 300gr Pasta
  • Parmesan


Zubereitung

  1. Pasta kochen.
  2. Die Möhren in kleine Stücken schneiden. Einen Topf ca. 2 cm hoch mit Wasser füllen, zum kochen bringen, salzen und Möhren darin in ca. 15 Minuten weich dünsten, auskühlen lassen und pürieren.
  3. Das Möhrenpüree zusammen mit der Milch in einem Topf erhitzen. Den Frischkäse, die Sahne und den geriebenen Käse hinzufügen und solange rühren bis dieser schmilzt. Mit den Gewürzen abschmecken und die al dente gekochte Pasta unterrühren.
  4. Den Mozzarella würfeln und unter die Pasta heben.
  5. Eine ofenfeste Form ausbuttern, die Masse hineinfüllen und noch mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen. Bei 180° ca 20 Minuten gratinieren lassen.


Montag, 6. Februar 2012

Tunke aus Kolumbien - Boronia version costeña

Liebe Grüße an alle aus Kolumbien. Ich befinde mich immer noch in diesem schönen Land, genauer gesagt inzwischen in Cartagena, die Stadt der Liebe Lateinamerikas und die wohl schönste des gesamten Landes!
Mein Alltag wird begleitet von karibischem Flair und viel, viel Sonne. Nein, ich vermisse Deutschland bei -14 Grad gerade überhaupt kein bisschen!

Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich hier auch die Möglichkeit zum Kochen habe und somit gerne eine kolumbianische Speise zum aktuellen Kochtopf-Event "Tunken" beitragen möchte.

Nicht nur, dass diese kolumbianisch ist, sie ist sogar richtig costensisch [costeña], so wie alles hier bezeichnet wird, was von der Küste, eben von Cartagena kommt.


"Boronia" ist wirklich ein Wahnsinnsschmaus. Könnt ihr euch vostellen wie ein Mix aus Aubergine und reifer Kochbanane schmeckt? Vermischt mit Basilikum, Knoblauch, Tomaten, Zwiebeln und dazu mit Käse überbacken? Ich konnte es kein bisschen, und es ist soo lecker!


Auch in Kolumbien tunkt man gerne, ich tat es hier mit Brot in einen Auberginen-Kochbananen-Dipp. Da ich keinen Ofen in meinem kleinen Apartment habe, habe ich den Käse nur so darüber gestreut. Das schreit nach Wiederholung und die kommt ganz bestimmt, wenn ich wieder daheim bin. Das dauert zum Glück noch ein kleines bisschen... :)

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)


Zutaten
  • 3 reife Kochbananen
  • 3 Auberginen
  • 2 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 50-100 g Parmesan oder Mozzarella
  • Olivenöl
  • Butter
  • Brot


Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Die Auberginen halbieren und kreuzweise einschneiden. Mit etwas Olivenöl bestreichen und für 30 Minuten in den Ofen geben. Etwas abkühlen lassen und das Auberginenfleisch mit einem Löffel auskratzen.
  2. Die Kochbananen schälen und in Stücke schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Bananen 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis man sie zu einem Muß zerdrücken kann. In einer Schüssel mit den Auberginen vermischen.
  3. Knoblauchzehen und Zwiebel schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und ebenfalls würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen und alles anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind unter das Auberginen-Bananen-Gemisch rühren.
  4. Basilikum waschen und fein hacken. Ebenfalls unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Dipp mit dem Käse bestreuen und bei 150 Grad im Ofen kurz überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
  6. Mit Brot servieren.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Gnocchi-Brokkoli-Gratin mit Käse-Mohn-Hackbällchen und Preiselbeeren

Dieses Essen ist genau das richtige Essen, wenn Winterorkane die Dachziegel klappern lassen.

Erstens ist es wunderschön bunt! Grüner Brokkoli gesellt sich zu roten Hackfleischbällchen, zu weißen Gnocchi und gelbem Käse.

Zweitens ist es ganz außergwöhnlich. In die Hackbällchen kommt etwas Mohn hinein, ungemahlenen, den man toll herausschmeckt sowie Schafskäse. Die Sahne in der Hackmasse erinnert mich an Köttbullar und macht die Bällchen schön zart.

An die schwedische Variante angelehnt ist auch die Idee mit den Preiselbeeren. Die kommen vor den Backen gleich auf die Hackbällchen drauf und ihr Geschmack ergänzt sich super zu dem Mohn, dem Käse und dem Fleisch. Da man nie genug haben kann (Spaß) kommt gleich noch eine Portion Cheddar auf die Bällchen.

Den Rest kann man auf dem Auflauf verteilen.


Wir haben Preiselbeeren zusätzlich zum Essen gereicht, weil es auch sehr sehr lecker ist, wenn die feine Sauce sich mit den Preiselbeeren vermischt.

Ein Gnocchiessen, total unitalienisch, für mich gibt es aber gerade kein besseres!!


Zutaten für 2 Personen
  • 100 g Hackfleisch
  • 100 g Schafskäse
  • 3 EL Sahne
  • 1 EL Mohn
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1/2 Zwiebel, geschält und gewürfelt
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/2 Brokkoli
  • 250 g Gnocchi
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 Lorbeerblatt
  • Mehl oder Stärke zum Abbinden
  • 50 g Preiselbeeren aus dem Glas
  • 50 g Cheddar
  • Salz und frisch gem. schwarzer Pfeffer


Zubereitung

  1. Hackfleisch mit dem Schafskäsel in eine Schüssel geben und mit einer Gabel durchkneten. Sahne, Mohn, Zwiebel und Brösel unterrühren, salzen und pfeffern.
  2. Mit den Händen kleine Bällchen formen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Hachbällchen von allen Seiten anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Brokkoli in Röschen teilen und in gesalzenem Wasser blanchieren. Kalt abschrecken und gut abtropfen lassen. Gnocchi kochen, bis sie eben gar sind.
  4. In der Pfanne der Hachbällchen Weißwein und Brühe aufkochen. Lorbeerblatt hinzufügen. Sahne unterrühren und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeerblatt entfernen. Mit Mehl oder Stärke beliebig dick abbinden.
  5. Gnocchi und Brokkoliröschen in eine Auflaufform geben. Die Sauce darüber verteilen. Die Hachbällchen dazwischen legen und mit einem Teelöffel auf jedes Hackbällchen einen Klecks Preiselbeeren geben. Der Rest der Preiselbeeren ist zum Servieren. Cheddar auf den Bällchen verteilen.
  6. Den Auflauf im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen lassen.

Montag, 7. November 2011

Burger-Battle: Nacho-Burger mit Guacamole und Salsa

Mein Lieblingsburger gibt es in einem sog. Tex-Mex-Restaurant und hat mit mexikanischer Küche nur so viel zu tun, dass man deren Komponenten geklaut hat:

Guacamole, Salsa, Nacho-Chips.

Ich bin zwei Mal durch Mexiko gereist und konnte mich an wahrer mexikanischer Küchenkunst erfreuen. So ein Burger habe ich nirgendswo gesehen, außer in Cancun im Burger King, mit Nacho-Chips oben drauf. Eigentlich eine gute Idee, schmeckte dort nur wirklich scheußlich!

Warum dieser Burger jedoch phänomenal ist, liegt an den guten Produkten. Die Brötchen sind selbstgemacht, die Guacamole natürlich auch. Selbst die Salsa machte ich selbst - Tomaten, rote Zwiebel, Jalapeno, Koriander - ist aber kein Muss.

Für diese Burger-Variante, ich gebs zu, benutzte ich Nacho-Chips aus der Packung. Man kann jedoch einfach welche aus Maismehl oder aus fertigen Maistortillas machen, die man lediglich ins gesalzene, heiße Öl geben muss.

Zugegeben es ist schon ein kleiner Akt diesen Burger in den Mund zu bekommen, aber probieren geht über studieren und es looohhnt sich!! :))

Mein Beitrag für den Kochtopf-Event "Burger-Battle".

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)


Zutaten für 4 Burger
  • 4 Burgerbrötchen
  • 360 g Rinderhackfleisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 1/2 TL gem. Paprikapulver
  • 1 Ei
  • 1 TL Senf
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • 4 EL Guacamole
  • 4 EL Mayonnaise
  • 4 Scheiben Käse
  • 4 EL Hot Salsa
  • 16-20 Nachochips, gekauft oder selbstgemacht
  • Öl, Salz und Pfeffer

Zubereitung
  1. Knoblauch und Zwiebel schälen, fein hacken und in 1 EL Öl anbraten.
  2. Hackfleisch mit Kreuzkümmel und Paprikapulver, Senf, Ei und Semmelbrösel verkneten. Knoblauch und Zwiebel dazu geben, salzen und pfeffern. In 4 Teile teilen, mit der Hand flache Frikadellem formen und in heißem Öl von beiden Seiten ausbacken.
  3. Burgerbrötchen aufschneiden, mit je 1 EL Mayonnaise besteichen. Käse für wenige Sekunden in die noch warme Pfanne legen und etwas anschmelzen lassen. Auf das Brötchen legen und Hot Salsa drauf geben. Nun kommt die Frikadelle, dann etwas Guacamole und zum Schluss die Nacho-Chips.

Montag, 29. August 2011

Überbackene Quarkbirne in Zimt-Nelken-Sud


Dies ist ein Zwitter-Gericht. Man soll es sowohl als Dessert, als auch Vorspeise essen können. Ich wollte es jedoch als Hauptgericht, reduzierte deswegen den Zucker und mischte noch frische Petersilie unter die Käsemasse, für die man übrigens sehr gut auch Schafs- oder Ziegenkäse verwenden kann.


Zutaten
  • 3 große reife Birnen (z. B. Williams)
  • 1 Zitrone
  • 200 ml trockener Weißwein
  • 6 EL Zucker
  • 1/2 Zimstange
  • 2 Nelken
  • 100 g alter Gouda
  • 2 Eier
  • 80 g Magerquark
  • Pfefffer
  • Butter für die Form

Zubereitung
  1. Die Birnen schälen, halbieren und das Kerngehäuse großzügig entfernen. Zitrone auspressen. Den Saft mit Wein, 2 EL Zucker, Zimtstange und Sternanis in einem breiten Topf einmal aufkochen lassen. 4 Birnenhälften hineingeben und offen bei schwacher Hitze ca. 10 Min. dünsten. Herausheben. Die übrigen Birnenhälften klein würfeln. Mit 1 EL Zucker und 2-5 EL Weinsud offen in ca. 20 Min. weich dünsten. Mit einer Gabel zerdrücken und auskühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 200° vorheizen, die Förmchen fetten. Gouda fein reiben. Eier trennen. Die Eiweiße steif schlagen, dabei 2 EL Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe mit 1 EL Zucker schaumig rühren. Quark, Birnenmus und Gouda einrühren, den Eischnee unterheben. Die Masse in die Birnenhälften füllen. Diese in die Förmchen setzen und im heißen Ofen (Mitte, Umluft 180°) in 20-25 Min. goldgelb backen. Mit Pfeffer übermahlen. Nach Wunsch mit Preiselbeerkompott servieren.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Käsetortellini mit Safran-Ingwer-Sauce und vanilliges Karotten-Birnen-Gemüse nach Schuhbeck

Puh war das lecker. Ich hab zwei Tage daran gegessen und ganz ehrlich, oft ist man froh, wenn die Reste weg sind, aber ich könnte auch noch einen dritten oder vierten Tag weiter essen, weil diese Sauce einfach unbeschreiblich lecker ist!

Ich hab noch nie nach Schuhbeck gekocht. Nö. Ich glaube, ich gehöre eher zur Jamie Oliver Zielgruppe. Bislang hätte ich keinen einzigen Gedanken daran verschwendet mich Schuhbeck zu widmen und jetzt giere ich geradezu nach weiteren tollen Rezepten. Denn wenn man die Rezepte für die Zitronen-Safran-Sauce und für das Karotten-Birnen-Vanille-Gemüse zubereitet und anschließend verköstigt, merkt man, dass da jemand sein Handwerk versteht!

Ich habs trotzdem ein bisschen anders gemacht. Ingwer und Knoblauch fischte ich am Ende nicht mehr aus der Sauce raus, sondern ließ alles drinnen. Wozu diese Köstlichkeiten aus der Sauce holen? Weiterhin servierte ich diese eigentlich zwei unabhängigen Rezepte nicht zu feinem Fisch oder edlem Rinderfilet, sondern zu Käsetortellini und die waren nicht mal selbst gemacht! Manchmal bleib ich ganz gern der Student.

Trotzdem gab es ein großes Feuerwerk auf dem Teller. Das koch ich noch mal. Tausendprozentig!


Zutaten

  • 500 g Käsetortellini

Für die Sauce
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200 ml Brühe
  • 200 ml Sahne
  • 0,1 g Safranfäden
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Scheiben Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe in Scheiben
  • 2 TL Speisestärke
  • 1 TL Zitronenabrieb

Für das Gemüse
  • 2 Karotten
  • 2 TL Öl
  • 125 ml Brühe
  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 reife, rotbackige Birne
  • 1 bis 2 TL Puderzucker

Zubereitung
  1. Käsetortellini kochen und abgießen.
  2. Für die Sauce den Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, mit Zitronensaft ablöschen, Brühe und Sahne dazu geben, erhitzen, Safran, Lorbeerblatt, Ingwer und Knoblauchscheiben einlegen, einige Minuten am Siedepunkt ziehen lassen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, die köchelnde Sauce damit sämig binden und etwas Zitronenschale hinein reiben.
  3. Die Karotten schälen und schräg in 2 bis 3 mm dicke Scheiben schneiden. Bei milder Hitze in einem Topf im Öl etwas anschwitzen, die Brühe dazu geben, Vanille und Knoblauch dazu geben und zugedeckt bei sanfter Hitze in etwa 8 Minuten fertig garen. Die Butter dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Birne waschen, vierteln, entkernen, in Spalten schneiden. In einer Pfanne bei milder Hitze den Puderzucker hell karamellisieren, die Birnenspalten darin auf beiden Seiten anbraten und Karottengemüse mischen. Vanille entfernen.
  5. Tortellini zu dem Gemüse in die Pfanne geben und kurz anbraten. Sauce zum Schluss unterrühren.

Mittwoch, 30. März 2011

Frida Kahlo: Makkaroni-Spinat-Auflauf - Macarrones con Espinacos

Nudeln! In meinem Fall: Nudeln von Frida Kahlo, die diese furchtbare Ehe mit Rivera geführt hat. Das wird vor allem recht unterhaltsam in diesem Buch, "das geheime Buch der Frida Kahlo"
beschrieben, was auch viele Rezepte beinhaltet.
In dem Fiestas-Buch, aus dem ich das Rezept habe, wird beschrieben, dass es diesen Auflauf zum Geburtstag von Riveras Tochter gab, die er vor der Zeit mit Kahlo gezeugt hat.

"Frida kochte einen Eintopf aus Schweinefleisch, Leber und Nieren mit einer Sauce aus Pulque und chiles serranos. Meine Großmutter Isabel hatte das Gericht erfunden und es immer gekocht für die Feldarbeiter ihres Vaters in Zapotlán el Grande, im Staat Jalisco, dem Familiensitz. AUch die anderen Rezepte für dieses Essen stammten aus dieser Gegend: sopa de jocoque, Makkaroni-Spinat-Gratin und gebratenes Huhn in Erdnuss-Mandel-Sauce."

Die angegebenen Chilis habe ich nicht verwendet. Hätte ich auch nicht, wenn ich sie denn überhaupt in einem deutschen Supermarkt erstanden hätte können, weil ich ich scharfes Essen ganz unmexikanisch nicht vertrage. Stattdessen habe ich Zimt verwendet. Der kommt aber aus Indien, wäre aber der Kahlo glaub ich recht gewesen, weil sie mit Zimt ziemlich viel gekocht hat.


Der Auflauf ist wirklich einfach. Nudeln - Spinat - (Zimt-) Bechamel - Käse. Aber waaaahnsinnig gut. Ich finde, der Zimt passt besser, als jede Chilischote. Das Rezept ist im Original mit 1 kg Pasta auf 8 Leute ausgelegt. Ich habe die Pastamenge auf 250 - 300g reduziert, eine Packung TK-Spinat verwendet, diesen noch mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten und den Saucenanteil gleich gelassen. Erscheint heftig und auch als ich diese Bechamelladung auf den Nudeln verteilte, dachte ich, ich hätte es mal wieder übertrieben.

Aber die Nudeln ziehen noch ziemlich viel Sauce ein und werden dadurch toll cremig. Mir hat meine Variante gefallen. Für alle, die beim Original bleiben wollen:


Zutaten
  • 1,5 kg Spinat
  • 3-4 chiles serranos (frisch und scharf)
  • 1 kg Makkaroni
  • 3 EL Butter
  • 500 ml heiße Milch
  • 250 ml Sahne
  • 120 g Emmentaler (queso anejo)

Zubereitung
  1. Den Spinat gründlich waschen und die Stiele entfernen. Ohne Zugabe von Wasser in einem Topf geben. Die Chilischoten und etwas Salz hinzufügen und den Spinat dünsten, bis er zusammengefallen ist, dann grobhacken.
  2. Die Butter zerlassen, das Mehl hineinrühren und kurz anschwitzen. Mit dem Schneebesen Milch und Sahne sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack einrühren. Die Sauce einige Minuten reduzieren, dann den grobgehackten Spinat hinzufügen.
  3. Die Makkaroni al dente koche, abgießen und gründlich abtropfen lassen.
  4. Etwas Spinatsauce in einer mit Butter eingefetteten Form verteilen. Die Makkaroni mit der restlichen Sauce einfüllen. Mit geriebenen Käse bestreuen und etwa 20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad backen, bis der Käse leicht gebräunt ist.

Montag, 29. November 2010

Costa Rica kulinarisch - Platanos con Almibar

Während ich deutsche Bratäpfel auftischte, bereitete die costaricanische Front ihr typisches Landesdessert zu.

Reife Kochbananen mit Zucker und Zimt und Mozzarella überbacken.

Ich musste auch erst mal schlucken. Zucker und Zimt und Mozzarella auf Kochbanane?? würg...

In Wirklichkeit wars phantastisch! Man muss sie wie Bratäpfel auch warm essen. Frisch aus dem Ofen schmecken sie am besten.

Es gibt kein wirkliches Rezept. Es ist alles eine Frage der Augenmaße und daher wirklich einfach zuzubereiten.

Auf die Qualität der Zutaten kommt es drauf an. Die Kochbananen müssen wirklich megareif sein. Wir Deutschen schrecken von übermäßig schwarzen Bananen ja ab, für uns diese diese schwarze Schale ein Hinweis für Fäulnis. Tatsächlich haben die Bananen außen schon etwas Schimmel angesetzt, aber man isst ja nicht die Schale.


Nur die wirklich reifen Kochbananen sorgen dafür, dass das Dessert gelingt. Trotz Käse solls ja süß sein.

Man schält also die Banane und halbiert sie waagrecht, ohne sie aber an einer Seite ganz durchzuschneiden. Dann bestreicht man sie mit Butter und Honig und besträut sie zusätzlich mit Zucker und reichlich Zimt.


Dann wandert die Form für ein erstes mal in den Ofen, wo sie ca. eine halbe Stunde weich geschmort werden, so dass der Zucker karamellisert und die Banane ein schönes Aroma bekommt. So sehen sie nach dem ersten Ofengang dann aus:


Und dann bestreut man sie mit geriebenem Käse. Das kann Käse jeglicher Art sein. Hier wurde Mozzarella verwendet, wobei der Mozzarella hier eher an Gouda erinnert, ein wirklich sehr komischer Mozzarella. In Deutschland würde ich glaub ich sogar eher so einen Käse verwenden, oder vielleicht hat ja jemand noch eine andere Idee.


Mit dem Käse landen sie dann ein zweites mal im Ofen und bleiben dort solange bis der Käse geschmolzen ist. Es ist es wirklich wert mal auszuprobieren. Buen provecho!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nachos mit Käsesauce

Kennt ihr aus dem Kino Nachos mit Käsesauce?
Diese total überwürzten, dreieckigen Chips mit einer warmen, dicken Sauce von intensiv gelber Farbe, bei der man eigentlich gar nicht wissen will, was da alles drin ist, eins weiß man sicherlich - Käse ist es nicht. Man isst einfach weiter, dass man schon fast gar nicht aufhören kann zu essen und am Ende verspürt man einen wahnsinnig großen Durst.

Für den Event The Real Deal ausgeführt von schnickschnackschnuck habe ich mich selbst an die Nachoproduktion gewagt und an die Zubereitung einer Käsesauce - ohne Zusatz- und Farbstoffe und natürlich ohne Geschmacksverstärker.

Gleiche Teile Maismehl und Weizenmehl habe ich vermischt und mit Wasser zu einem festen Teig verrührt. Wichtig ist, diesen wirklich dünn auszurollen, damit man dünne Chips bekommt, wie man sie kennt. Sonst werden sie zu dick und etwas weich.

Würzen kann sie jeder selbst, ich mag sie eigentlich mit Salz am liebsten. Wem das noch zu viel Arbeit ist, kann fertige Maisfladen in Dreiecke schneiden und frittieren. Ich fand die selbstangerührten aber wirklich lecker, an der Käsesauce muss man dagegen noch pfeilen. Letztendlich habe ich die Idee ausprobiert, die ich im Internet gefunden habe, eine Bechamel zuzubereiten und darin geriebenen Käse zu schmelzen. Nun ja, es ist halt Bechamel mit Käse, vielleicht gibt es ja doch noch eine raffiniertere Variante.

Blog-Event LXI - The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)

Trotzdem war ich mit meinem ersten Versuch zufrieden. Wer Nachos mit Käsesauce erwartet, wie man sie aus dem Kino kennt, wird leider enttäuscht werden. Natürlich ist die Sauce nicht derart gelb und die Nachos nicht derart frisiert. Trotzdem bringts Knusperspaß hoch 10!


Zutaten

Für die Nachos
  • 100 g Maismehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 150-180 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • zum Würzen jeder was er mag (Salz, Paprika, Chili)
  • Öl zum Frittieren

Für die Sauce
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Maismehl
  • 150 ml Milch
  • 80 g geriebenen Käse (am besten Cheddar)

Zubereitung
  1. Für den Teig beide Mehlsorten, Salz, 1 EL Öl vermischen und vorsichtig das Wasser unterrühren. Es sollte ein fester Teig entstehen. 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Teig mit einem Nudelholz dünn auf einem Stück Backpapier ausrollen und in Dreiecke schneiden. In heißem Öl ausbacken und abtropfen lassen. Beliebig würzen.
  3. Für die Sauce Butter in einem Topf erhitzen und das Mehl unterrühren. Milch mit einem Schneebesen einrühren und aufkochen lassen, bis die Sauce eindickt. Käse darin schmelzen lassen. Falls es zu fest wird, mit etwas Milch verdünnen.