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Montag, 9. Januar 2012

Tomaten-Ricotta-Pesto

Vor 2 Jahren kaufte meine Schwester ein Tomaten-Ricotta-Pesto zum Weihnachtsfondue. Es war von Aldi und auf Walnussbasis.

Ich verliebte mich sofort in das Pesto und da ich am nächsten Tag in den Urlaub flog, bat ich sie, mir noch ein Gläschen zu besorgen.

24 Monate später.

Das Gläschen Ricottapesto stand immer noch aus. Inzwischen bot Aldi das Pesto wieder an, was mich auf eine gute Idee brachte, es nämlich selbst zuzubereiten.

Ein passendes Rezept fand ich bei den Küchengöttern, an das ich mich ausnahmsweise genau hielt. Das nächste mal würde ich die Nüsse vor dem Zerkleinern anrösten, aber auch so hat es mir sehr gut zu meinen Gnocchi geschmeckt.

Wer auf die Idee kommt noch Knoblauch im Pesto zu berarbeiten, dem ich würde ich davon abraten. Der Ricotta ist für eine mächtige Knoblauchzehe doch etwas zu fein...


Zutaten
  • 3-4 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 100 g Walnüsse
  • 80 g Ricotta
  • 8 EL Olivenöl
  • 1 TL Weißweinessig
  • 1 Prise Salz


Zubereitung

  1. Die Walnüsse klein hacken.
  2. Alles in eine hohe Rührschüssel geben und mit dem Zauberstab zu einem homogenen Pesto verarbeiten.
  3. Mit Olivenöl bedeckt kühl lagern.

Dienstag, 22. März 2011

Schafskäse-Pesto-Brot

Bei diesem Rezept habe ich mich an ein georgisches Brot angelehnt namens Chatschapuri, das mit drei verschiedenen Käsesorten und Quark gefüllt wird.

Soo viel Käse muss es nun auch nicht sein. Und auch nicht soo viel Butter im Teig, der übrigens mit keinem Tropfen Wasser, sondern nur mit Milch angerührt wird, so dass er schön weich und saftig wird.

Ich entschied mich für guten Schafskäse, den ich mit Krübiskernpesto zusätzlich aromatisierte. Man kann aber auch Basilikumpesto oder rotes Pesto verwenden.

Gebacken habe ich das Brot in einer kleinen Springform mit 16 cm Durchmesser.

Nachdem der Teig gegangen war, habe ich ihn geteilt und die eine Portion als Fladen in die Form gedrückt. Danach habe ich das Schafsäse-Pesto-Gemisch daraufgegeben und mit der anderen Hälfte abgedeckt.


Den Deckel habe ich dann noch mit etwas Olivenöl bestrichen und 20 Minuten im Ofen gebacken. Heraufkam ein unsagbar leckeres, weiches, fluffiges, käsig-würziges Brot. Das mach ich tausend prozentig noch mal so. Besonders gut schmeckt es zu einem köstlichen Salat.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 20 g frische Hefe
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 1/8 l Milch
  • Salz
  • 40 g Butter
  • 80 g Schafskäse
  • 3 TL Pesto
  • 2 EL Olivenöl

Zubereitung
  1. In der Hälfte der lauwarmen Milch die Hefe hineinbröseln, 1/2 EL Zucker zufügen und rühren, bis sich die HEfe gelöst hat. Warum und zugfrei stellen, 10 Minuten gehen lassen.
  2. 250 g Mehl in eine große Schüssel geben. Die restliche Milch, die Hefelösung, 1 EL Zucker, das Salz und die Butter mit einem großen Löffel gut mit dem Mehl verrühren. Kräftig schlagen, bis der Teig glatt ist und sich von der Schüssel läst.
  3. Den Teigkloß auf immer wieder bemehlter Arbeitsfläche 10 Minuten gründlich kneten. Ist er glatt und elastisch, in leciht gefettete Schüssel legen und zugedeckt an warmem Ort gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat, etwa 45 - 60 Minuten.
  4. Schafskäse und Pesto vermischen.
  5. Den Teig in zwei Hälfte teilen und auf die Größe der Springsform ausrollen. Eine Hälfte auf den Boden geben und mit dem Schafskäse-Pesto-Gemisch bestreuen und mit dem zweiten Teigfladen belegen. Diesen mit dem Olivenöl bestreichen.
  6. Das Brot bei 180 Grad 20-25 Minuten backen, bis es schön braun geworden ist.

Mittwoch, 14. April 2010

Basilikumpesto ohne Öl in Pastell

Wenn man Pesto bei google eingibt, kommt als erstes Suchergebnis natürlich ein Wikipediaeintrag,
der einem die erste Information liefert, dass das Wort Pesto vom italienischen pestare stammt und "zerstampfen" heißt.

Es gibt unzählige Versionen von Pesto. Mal wird Basilikum durch Rucola ausgetauscht, oder von grün auf rot geswitcht und ein Pesto mit getrockneten Tomaten und Walnüssen hergestellt. Öl ist eigentlich immer dabei, ausnahmslos.

Hier kommt nun die Ausnahme, ausschließlich für den Ohne-Event.

An die Grundzutaten habe ich mich gehalten: Basilikum, Knoblauch, frisch geriebener Parmesan, Pinienkerne und jetzt kommts - das Öl habe ich durch eine deutlich geringere Menge Brühe ausgetauscht, als jene Olivenölmenge, die eigentlich vorgesehen war.

Das Ergebnis war weniger eine Paste, als eine Sauce, die nicht durch ein sattes Grasgrün bestach, sondern durch jene Pastellfarben, wie man sie auf manchen Werken des französischen Impressionismus vermuten würde.

Blog-Event-LV - Ohne (Einsendeschluss 15. April 2010)

Deutlich konnte man den Basilikum schmecken und die Nuancen des Parmesans und der Pinienkerne, zu Nudeln zweifelos sehr sehr köstlich, wie man das von Pesto gewohnt ist. Mir hat es geschmeckt.

Trotzdem würde ich in Zukunft die Olivenölvariante bevorzugen, im Fall, dass man mich nicht auf Radikaldiät setzen würde. Für all diejenigen, die auf Kalorien achten müssen, ob aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen ist das Pesto ohne Öl ein sehr befriedigender Ersatz. Und sicher auch interessant für all diejenigen, die die Erfahrung machen wollen, wie gut die traditionelle Verbindung all jener Ingredienzien des richtigen Pestos sind.


Zutaten für 2 Personen
  • 3 EL Pinienkerne, in der Pfanne ohne Öl angeröstet
  • 1 großes Bund Basilikum
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 3 EL frisch geriebener Parmesan
  • 50-75 ml Brühe
Zubereitung
  1. Pinienkerne, Basilikum und Knoblauchzehen in einem Mixer zu einer Paste verarbeiten.
  2. Parmesankäse unterrühren und Brühe reintröpfeln lassen, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz besitzt.
  3. Zu Nudeln servieren.